Canary Wharf

Canary Wharf – trendy, dynamisch, modern

Londons Finanzzentrum Canary Wharf bietet einen spannenden Kontrast zu den vielen alten und kulturell spannenden Plätzen in London. Es ist jung und dynamisch, trendy und hochmodern. Quasi ein kleines Manhattan an der Themse mit über 90.000 Beschäftigten.

Sich einmal dieses Londoner Stadtviertel anzusehen ist absolut lohnenswert.

Ihr erreicht Canary Wharf mit der Tube (Jubilee Line) oder der DLR (West India Quay oder Canary Wharf). Auch eine Fahrt mit dem Boot (Thames Clippers) von Greenwich oder London City ist interessant.

Vom Tower zum Canary Wharf mit dem Rad

Ein besonderer Tipp ist die Fahrt mit dem Rad. Es führt ein Radweg entlang der Themse vom Tower bis zum Canary Wharf. Hier könnt ihr bei gutem Wetter einen herrlichen Ausblick auf das Wasser und die Natur genießen.

Blick auf Canary Wharf
Blick auf Canary Wharf

Bei dieser Gelegenheit solltet ihr euch auch direkt die St. Katherine Docks anschauen und von dort aus mit dem Rad starten.

St. Katherine Docks
St. Katherine Docks

Die Londoner Docklands befinden sich im Osten von London. Sie bestehen aus den Stadtteilen Southwark, Tower Hamlets, Newham, Lewisham und Greenwich.

Früher waren die namensgebenden Docks einTeil des Hafens von London, einst der größte Hafen der Welt. Nachdem die Schifffahrt aufgegeben wurde, hat man das brachliegende Gelände nach und nach für Wohn- und Geschäftszwecke umgewandelt. Es entstanden große Bürogebäudekomplexe wie Canary Wharf.

Cabot Square

Cabot Square
Cabot Square

In der Gegend um den Cabot Square findet ihr ihr neben modernen und aufregenden Wolkenkratzern auch viele fantasievoll gestaltete Brücken über die ausgedehnten Wasserflächen. Fast jedes bekannte Unternehmen aus der Finanzwelt hat hier seinen eigenen Tower. Wochentags findet ihr hauptsächliche Businessmenschen in Anzug und Krawatte, am Wochenende ist die Gegend wie ausgestorben. Touristen verirren sich nur selten in die Gegend, obwohl es einiges zu sehen gibt.

Shoppingcenter Canary Wharf
Shoppingcenter Canary Wharf

 

Wie eine futuristische Kathedrale wirkt die von Sir Norman Foster entworfene U-Bahn Station, deren mit Glas überdachten Rolltreppen direkt auf eine große Piazza führen. Hier habt ihr einen wunderschönen Blick auf die unzähligen Hochhäuser, die vielen Hafenbecken und gepflegten Grünflächen. Alles ist sauber und wirkt wie gerade eben erst eröffnet.

Neben der beeindruckenden Architektur der Gebäude, befindet sich unterhalb der vielen Hochhäuser ein riesiges Einkaufszentrum mit allerei bekannten Shops, Bistros und Restaurants.

Museen und Nightlife

Aus dem grandiosen unterirdischen Bahnhofsgebäude der Jubilee Line strömen morgen die Menschenmassen wie Ameisen aus ihrem Bau auf dem Weg zu ihren Büros. Aber auch die Architektur des Bahnhofs ist sehr imposant.

West India Quay
Blick vom West India Quay

Das Museum of Docklands gibt euch einen Einblick in die Geschichte der Docklands. Der Eintritt ist frei und ihr könnt auf den fünf Etagen einiges über die Entstehungsgeschichte der Docklands erfahren. Dank der Spiel- und Lernabteilung ist der Besuch auch mit Kindern interessant.

In unmittelbarer Umgebung des Museums findet ihr viele Restaurants und Bars mit großen Außenterassen. Hier kann man wunderbar die Sonne und den Blick aufs Wasser genießen.

Verbindet man den Aufenthalt mit einer Hotelübernachtung vor Ort (Tipp Tune Hotel) so könnt ihr auch das Nachtleben noch ein wenig in das Nachtleben eintauchen. Abends findet sich viele der Geschäftsleute in den Bars und Pubs der Umgebung ein, um ein Feierabendbier zu trinken.

Jamie Oliver Fans sollten versuchen einen Tisch in Jamie’s Italian zu ergattern. Für Anhänger von Gordon Ramsay ist ein Besuch des The Narrow angesagt. Die Terrasse des Restaurants liegt direkt an der Themse.

Wer seinen Besichtigung nicht nur auf Canary Wharf beschränken will, sollte sich über einen Spaziergang durch die Docklands Gedanken machen oder die Fahrt ins nahegelegene Greenwich fortsetzen.

Info

Geschichte der Docklands

Bereits zur Zeit der Römer wurde an den Londoner Kais ein reger Warenaustausch betrieben. Im Mittelalter blühlte der Handel dann richtig auf.

Im 18. Jh. war Londons Hafen der größte der Welt. Im 19. Jh. erreichten die Docks ihre Glanzzeit. Um Tee, Kaffee, Seide, Gewürze und viele weitere Waren aus der ganzen Welt von den Schiffen zu löschen wurden die Themseufer von der Tower Bridge bis zu Gallions Reach in Docks und Kais aufgeteilt. Das erste – West India Dock – eröffnete 1802, das letzte 1921.

Mit dem Niederganz des Empire nach dem zweiten Weltkrieg, begann auch der Niedergang der Docks. Bereits in der 70er Jahren waren sie nur noch ein heruntergekommens Niemandsland mit leerstehenden Lagerhallen.

Für viele Touristen reicht London auch heute noch nur bis zur Tower Bridge. Dabei wurde bereits ab 1975 mit der Sanierung begonnen. In der Wapping Street wurden erstmals Lagerhäuser in Apartements umgewandelt und die alten Pubs modernisiert.

Mittlerweile ist das alte Hafengelände fast völlig umgewandelt und wird auch als Wasserstadt des 21. Jahrhunderts bezeichnet.

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