Dieses Mal habe ich mich zusammen mit Hidden London in die Tiefen der Piccadilly Circus Station begeben und für Öffentlichkeit nicht zugängliche Tunnel erkundet. Ob sich der Besuch lohnt erfahrt ihr in meinem Erfahrungsbericht.

Über Piccadilly Circus London

Der Verkehrsknotenpunkt Piccadilly Circus London ist mit seiner riesigen Leuchtreklame sicher eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der City. In der Mitte des Platzes steht der Eros-Brunnen, während sich rund herum der Verkehr der Regent Street, Shaftesbury Avenue und Piccadilly treffen und mühsam durch die Straßen quält, herrscht auf dem Platz inmitten der Kreuzung ebenfalls stets ein reges Treiben. Rund um den Piccadilly Circus London gibt es zahlreiche Restaurant, Theater (z.B. Criterion Theatre und London Pavillon) und natürlich unzählige Einkaufsmöglichkeiten. So gibt es kaum Zeiten in denen es dort ruhig ist. Am besten kommt ihr natürlich möglichst früh. Wobei die Reklametafeln erst im dunkeln ihre volle Pracht entwickeln. Die Eros-Statue mit dem Engel symbolisiert christliche Nächstenliebe.

Meine Hidden London Tour Piccadilly Circus Station

Der Treffpunkt für die Tour war mitten in der öffentlichen U-Bahn Station und wir wurden erst mal mit gelben „Hidden London“ Westen ausgestattet. Nach einer kurzen Einführung durch die Hidden London Führer zur wirklich interessanten Geschichte der Station und ihrem Umbau durch Frank Pick, ging es dann endlich runter zum Bahnsteig.

Piccadilly Circus Station
Ein Blick unter die Erde von Piccadilly Station

Vorbei an den wartenden Fahrgästen konnten wir am Ende des Bahnsteigs durch die Gittertür in die dahinter liegenden Fußtunnel gehen.

Die versteckten Tunnel von Piccadilly Circus Station

Hinter der von außen unscheinbaren Gittertür verbergen sich die alten Zugangstunnel zum Bahnsteig. Sie stammen aus der Zeit vor dem Umbau der Station. Diese Tunnel werden heute nicht mehr genutzt.

Piccadilly Circus Station
Viel mehr gibt es leider nicht zu sehen…

Viel zu sehen gab es hier leider nicht, außer den riesigen Ventilationsschächten, die ich aber schon aus der Down Street Station kannte. Auch die weiteren geschichtlichen Hintergründe und Schaubilder waren nicht wirklich neu. Auch Piccadilly Circus Station wurde im Krieg als Schutzbunker für Zivilisten genutzt. Wie vermutlich alle U-Bahn Stationen in dieser Zeit. Trotzdem ist es natürlich immer wieder beeindruckend und spannend mehr über die Geschichte der Londoner Underground zu erfahren.

Mein Fazit zur Tour

Am Ende war es relativ langweilig, weil der Tunnel im Prinzip einmal im Kreis verläuft und wir am Ende wieder am Bahnsteig angekommen sind ohne wirklich etwas wirklich Spannendes zu sehen. Vielleicht hatte ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit Hidden London einfach eine zu hohe Erwartungshaltung.

Wer noch nie eine Hidden London Tour mitgemacht hat, bekommt hier sicher etwas geboten. Trotzdem würde ich euch eher die Tour durch die Aldwych Station empfehlen. Aber die Plätze sind immer schnell vergriffen, so dass ihr nicht falsch macht, wenn ihr euch für die Piccadilly Station Führung entscheidet.

Über Hidden London

Hidden London ist das exklusive Programm des London Transport Museums für Touren und Veranstaltungen an stillgelegten Bahnhöfen und geheimen Orten in ganz London. Ihr werdet von erfahrenen Guides durch die verschiedenen Angebote geführt. Hier erfahrt ihr aus erster Hand ungewöhnliche und wenig bekannte Geschichten rund um die abwechslungsreiche Geschichte der Stationen und Orte. Die Gruppengröße ist stets sehr begrenzt, sodass ihr in Ruhe die jeweiligen Orte erkunden könnt. Alle Führungen sind ausschließlich auf Englisch.

Die Angebote sind zeitlich begrenzt und daher nicht das ganze Jahr über verfügbar. Schaut einfach regelmäßig auf der Seite des London Transport Museums vorbei oder abonniert den Newsletter.

Tipp Mit dem eurer Eintrittskarte erhaltet ihr einmalig 50% Rabatt auf den Eintritt ins London Transport Museum. Der Rabatt gilt bis zu 30 Tagen nach der Führung. Also ein gute Gelegenheit mal das Museum am Covent Garden zu besuchen.

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