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Die London Christmas Lights Fahrradtour führt euch in der Weihnachtszeit zur den schönsten Weihnachtsbeleuchtungen der Stadt. Ich habe an der Tour teilgenommen und viele neue Plätze entdeckt.

Meine Christmas Lights Fahrradtour

Vor der Tour

Christmas Lights Fahrradtour
Top ausgestattet: So kann die Tour beginnen.

Unsere Fahrradtour durch das weihnachtliche London startet in der Kennington Road, direkt in der Nähe des Imperial War Museums. 15 Minuten vor Beginn der Tour stellt sich unser Tourguide „Olli“ der Gruppe vor. Danach stellt die Gruppe sich kurz untereinander vor. Es ist ja auch ganz nett zu wissen, wer einen die nächsten Stunden begleitet.

Insgesamt scheint Olli „sehr gut drauf“ und überdreht zu sein und ich befürchte schon das schlimmste. Zumindest könnte man vermuten, dass er weiß wo man Dinge kaufen kann, die die Stimmung aufheitern können…

Wer möchte kann sich einen Helm aussuchen und leider erst auf Nachfrage erhalten wir alle auch eine witzige Weihnachts-Warnweste. Ohne Leuchtweste würde ich nicht mit Rad durch das abendliche London fahren. Außerdem erleichtert es das Fahren in der Gruppe erheblich.

Es starten diverse Touren zeitgleich mit uns, daher muss ich fairerweise erwähnen, dass diese Gruppen alle direkt mit einer Warnweste, Weihnachtsmützen und Helm ausgestattet wurden.

Christmas Lights Fahrradtour
Da ist sicher für jeden ein passende Fahrrad dabei.

Vor der Tür gibt es dann für alle ein Fahrrad (kein e-bike!), das auf die individuelle Größe eingestellt wird.

Die Fahrräder machen einen soliden Eindruck und sind dank der 3-Gang-Schaltung gut zu fahren.

Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung, Ampeln und Vorfahrt beachten, startet unsere 7er Gruppe mit Olli voraus in die Dämmerung.

Die eigentliche Fahrradtour zu den schönsten Weihnachtsbeleuchtungen Londons

Olli ist mit seinem weihnachtlich beleuchteten Rad auch ohne Warnweste nicht zu übersehen und für gute Stimmung sorgt festliche Musik aus einem mobilen Lautsprecher. So werden wir auch von vielen Passanten freundlich wahrgenommen, gegrüßt, oder zu einem High Five aufgefordert. Alles in allem überträgt sich Ollis gute Stimmung auf die ganze Gruppe.

Das erste Stück radeln wir auf diversen Nebenstraßen im angenehmen Tempo in Richtung Houses of Parliament. Hier gibt es zwar keine Weihnachtsbeleuchtung, aber eine kleine Pause und ein paar Informationen zur Umgebung.

Christmas Lights Fahrradtour
Zweiter Stopp und die erste richtige Weihnachtsbeleuchtung.

Nach knapp 45 Minuten erreichen wir die erste Weihnachtsbeleuchtung am Orange Square. Olli gibt uns eine kurze Einführung und wir haben dann ein paar Minuten Zeit für Fotos.

Christmas Lights Fahrradtour
Stopp 2 am Sloane Square

Stopp 2 ist der Sloane Square. Hier findet gerade eine kleine Feierlichkeit zum Einschalten der Beleuchtung statt. Besser hätte man es nicht planen können, denn wir dürfen live den Countdown Miterleben, bevor der Platz in bunten Lichterglanz erleuchtet wird.

Harrods London
Jedes Jahr gleich, aber hier kommt richtiges Weihnachtsfeeling auf.

Weiter geht es dann zum Nobelkaufhaus Harrods, das nicht nur zur Weihnachtszeit auch von innen einen Besuch wert ist.

Christmas Lights Fahrradtour
Schöner Blick über den dunklen See auf die Mega Kirmes im Hyde Park

Danach verlassen wir den städtischen Trubel und fahren in den dunklen Hyde Park. Vom See „The Serpentine“ hat man einen sensationellen Blick auf das Winter Wonderland.

Christmas Lights Fahrradtour
Auch rund um Seven Dials ist alles weihnachtlich geschmückt.

Nach einer langen Fahrt durch den gesamten, aber teilweise beleuchteten Park kommen wir dann zur Shoppingmeile der Oxford Street. Hier ist sowohl los, dass wir die Räder schieben müssen. Dafür gibt es in kurzen Abständen viel zu sehen: Bond Street, Carnaby Street, Regent Street, Seven Dials und zum Schluss noch Covent Garden. Überall gibt es wunderschöne weihnachtliche Beleuchtung und festliche Dekorationen zu bestaunen.

Christmas Lights Fahrradtour
Letzte Station „The Old Vic“

Über die Waterloo Bridge geht es zurück zum Ausgangspunkt. Noch ein kurzer Stopp am „The Old Vic“, wo alljährlicher ein Christmas Carol stattfindet, und wir fahren das letzte Stück zurück zu unserem Ausgangspunkt.

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Mein Fazit zur Christmas Lights Fahrradtour

Wir haben sehr viel gesehen und vor allen Dingen auch Plätze die man sonst wohl nicht besuchen würde, weil sie abseits der üblichen Touristenpfade liegen.

Die Strecke war schon recht ordentlich und am Ende hatten wir auch alle genug. Viel weiter und länger hätte es nicht sein dürfen. Unsere Rucksäcke konnten wir zum Glück am Startpunkt deponieren. Die wären auf der langen Tour sicherlich hinderlich gewesen.

Im Bereich Oxford Street ist es natürlich deutlich voller und das Rad durch die Menschenmassen zu schieben ist kein Vergnügen. Auch das Rad fahren ist im Dunkeln natürlich nochmal etwas gefährlicher als sowieso schon in der Großstadt.

Insgesamt fand ich die Tour aber sehr spannend und interessant. Und sogar Olli war nach den rund 15km etwas ruhiger geworden.

E-bikes wären sicherlich wünschenswert, aber wohl nur bedingt gut geeignet, da man schnell ein hohes Tempo erreicht.

Wenn ihr mal ein etwas außergewöhnliches Erlebnis in London sucht, dann ist die Fahrradtour genau das Richtige. Oder ihr probiert einfach mal eine der „normalen“, geführten Radtouren durch die Stadt. Und grüßt mir den Olli 😉

Anreise, Zeiten, Kosten

Anreise: U-Bahn Lambeth North (Northern Line)

Adresse: 74 Kennington Road, Kennington, SE11 6NL

Zeiten: Zur Weihnachtszeit ab Ende November täglich um 15:30 Uhr (Sprache Englisch)

Kosten: ab 25,95 GBP

Fahrradtour buchen*

Rad fahren in London ist eigentlich die bequemste und häufig schnellste Art die Stadt zu entdecken.

Ich bin ja ein großer Freund davon unbekannte Städte mit dem Rad zu erkunden. Also nutze ich auch in London regelmäßig die Mieträder um zügig von A nach B zu kommen.

Fahrradtouren - Londonseite, London Blog
Fahrradtouren

Aber sicherlich ist das Rad nicht immer und für jeden das richtige Verkehrsmittel.

Fünf Gründe, warum ihr Rad fahren in London besser sein lassen solltet

  1. Das Wetter: wie überall auf der Welt macht Fahrrad fahren natürlich nur so richtig Spaß wenn das Wetter mitspielt. Gerade wenn man in London auf Sightseeingtour ist und seine Kamera, Rucksack und ähnliches dabei hat, macht radeln bei schlechtem Wetter nicht wirklich Spaß. Ich habe zwar immer einen Regenponcho mit, aber selbst der hilft bei Regen nur bedingt. Da macht es dann einfach mehr Sinn den Bus oder die Tube zu nehmen oder einfach mal einen Museumsbesuch einzuschieben.
  2. Wer in London mit dem Rad fährt muss auf jeden Fall eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen. Linksverkehr, enge Straßen, und die robuste Fahrweise mancher Verkehrsteilnehmer machen Rad fahren teilweise schon zu einem Abenteuer. Okay, rote Ampeln kann man mit dem Rad schon mal ignorieren und ich nutze auch gerne einfach mal den Bürgersteig, aber Freunde macht man sich damit nicht. Aber auch London hat die Zeichen der Zeit erkannt und baut mittlerweile die sogenannten Cycle Highways erstärkt aus. Hier könnt ihr, abgetrennt vom übrigen Verkehr, relativ sicher und zügig, durch die Stadt fahren.
  3. Sobald man sich außerhalb der City of London aufhält werden die sonst an jeder Ecke befindlichen Docking-Stationen plötzlich Mangelware. Da wird es dann schon mal stressig innerhalb der kostenlosen 30 Minuten eine Station zu finden, an der man sein Rad abstellen kann. Ich fahre meistens tapfer weiter und suche ein wenig in den Nebenstraßen, irgendwann wird man dann auch fündig. Aber das kann mitunter stressig werden und man sollte nicht erst 2 Minuten vor Ablauf der kostenlosen Nutzungsphase anfangen eine Station zu suchen.
  4. Trotz guter Planung schaffe ich es fast immer mich irgendwie zu verfahren. Es gibt einfach zu viel zu sehen. Hat man mal einen ungeplanten Schlenker eingebaut ist man schnell vom rechten Weg abgekommen und Problem Nr. 3 wird schnell wieder akut. Also ohne Navi (auf dem Handy) oder einem detaillierten Stadtplan sollte man sich erst gar nicht auf den Weg machen.
  5. Ich glaube letztlich ist Rad fahren in London ein typbedingte Frage. Man sollte auf keinen Fall zu brav, körperlich fit und ein wenig abenteuerlustig sein. Im Ernst, wer meint er könnte wie auf Land gemütlich durch die Stadt radeln und nebenher noch ein wenig die Sehenswürdigkeiten bewundern, wird schnell von der Realität eines besseren belehrt werden. In Parks ist das Rad fahren innerhalb des Grüngeländes eigentlich immer verboten. Im besten Fall darf man den Park mit dem Rad umrunden. Aber macht euch nichts draus: für einen längeren Stopp habt ihr sowieso keine Zeit… ihr müsst das Rad ja nach spätestens 30 Minuten eh wieder abstellen.
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Auf unserer Fahrradtour 2 – Londoner Märkte,  schauen wir uns fünf Londoner Märkte an und verbinden dies mit einer ausgiebigen Shoppingtour abseits der großen Einkaufszentren.

Dauer: ca. 2-3 Stunden

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Wir starten an der U-Bahn Camden Town (Northern Line).

Mietet euch ein Fahrrad an der Dockingstation in der Greenland Road und wir starten unsere Fahrradtour zu den Londoner Märkten am Camden Market. Alternativ könnt ihr natürlich zuerst in Ruhe über den Markt schlendern und euch erst im Anschluss ein Rad direkt am Markt (Castlehaven Road) mieten.

Tipp Schaut euch den Verlauf der Route vorher auf der Karte an. Ihr müsst euch nicht zwingend an die Route halten, habt dadurch aber zumindest eine grobe Vorstellung wo es lang geht. In der Nähe der Märkte findet ihr stets auch eine Docking Station: stellt euer Rad einfach ab, erkundet den Markt und fahrt dann entspannt weiter.

Camden Market

Der Camden Market ist eine Ansammlung von verschiedenen Märkten. Sie bilden einen der bekanntesten und größten Märkte der Stadt und bestehen aus sechs benachbarten Marktbereichen:

  • Camden Lock Market, gegründet im Jahr 1974, 1991 wurde eine neue Markthalle eröffnet.
  • Stables Market: es werden vorwiegend Kleidungsstücke und Möbel angeboten.
  • Camden Canal Market, direkt am Regent’s Canal.
  • Buck Street Market
  • Electric Ballroom in den Räumlichkeiten eines alten Clubs aus den 1930er Jahren
  • Inverness Street in einer Seitenstraße der Camden High Street im Südwesten des Areals

Nach dem Besuch des Marktes könnt ihr auf dem Regent’s Canal Towpath entlang des Regent’s Canals in Richtung Islington fahren. Die Einfahrt zum Pfad des Kanals ist etwas kompliziert zu finden. Folgt einfach den Straßen in der Nähe des Kanals und ihr findet sicherlich einen der zahlreichen Zugänge.

Am Ende des Kanals biegt ihr links ab und nach einem kleinen Stück auf der Muriel Street biegt ihr rechts ab in die Carnegie Street.

Fahrt dann links in die Charlotte Terasse und dann rechts in die Copenhagen Street. Biegt rechts ab in die  Cloudesly Road und wieder links in die Ritchie Street.

Jetzt geht es einfach geradeaus bis zur Camden Passage.


Camden Passage

Fahrradtour 2 - Londoner Märkte
Camden Passage

Die Camden Passage ist bekannt für seine Antiquitätengeschäfte: mittwochs und samstags findet zusätzlich ein Antikmarkt statt. Was die Gegend um die Camden Passage und die U-Bahn-Station Angel zusätzlich reizvoll macht, sind tolle Ladengeschäfte und gemütliche Cafés und Restaurants. Auch die üblichen Modeketten wie H&M oder GAP dürfen natürlich nicht fehlen.

Fahrt nun weiter geradeaus auf dem Charlton Place und biegt dann rechts ab in die Colebrooke Row. Vorbei an den Colebrooke Row und Ducan Terrace Gardens geht es am Ende links in die St. John Street. Am City University College biegt ihr rechts in die Myddelton Street ein und folgt dieser bis zum Exmouth Market.


Exmouth Market

Exmouth Market - Fahrradtour 2 - Londoner Märkte
Exmouth Market

Dieser Lebensmittelmarkt bietet eine globale Auswahl an Aromen. Vor zwanzig Jahren war die kleine Fußgängerzone ein Markt mit ein paar Pflanzen und einigen Gemüseständen. Das Wiederaufleben der Garküchen begann um 2006 im Zuge der Einführung eines Französisch-Marktes. Nach dieser einmaligen Veranstaltung kamen einige Anbieter vom Broadway Market (nur am Wochenende) und nutzten die Gelegenheit, auch von Montag bis Freitag am Exmouth Market ihre Speisen anzubieten. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an Speisen zum Mitnehmen. Serviert wird fast alles: auch vegetarischen Gelüste werden befriedigt.

Ein idealer Punkt um hier eure Mittagspause zu machen. Gut gestärkt geht es nun auf eine längere Etappe.

Vom Exmouth Markt könnt ihr weiter durch den Spa Fields Park zur Skinner Street fahren. Folgt dieser Straße einige Kilometer und fahrt am Ende links auf die Bath Street und dann wieder rechts auf die City Road. Folgt dem Straßenverlauf links über die Old Street und dann über die Great Eastern Street bis ihr rechts in die Lamb Street einbiegen könnt.


Old Spitalfields Market

Old Spitalfields Market - Fahrradtour 2 - Londoner Märkte
Old Spitalfields Market

Seit dem 17. Jahrhundert gibt es den traditionsreichen Obst- und Gemüsemarkt Old Spitalfields Market. Spitalfields ist heute bekannt als Marktplatz für biologisch erzeugte Lebensmittel. Darüber hinaus könnt ihr eine ganze Reihe von Themenmärkten entdecken, die an sieben Tagen pro Woche geöffnet sind. In der Umgebung findet ihr außerdem zahlreiche Modeboutiquen, Design- und Lifestyle-Geschäfte, urige Bars, Kaffee- und Teeläden sowie Restaurants.

Zum letzten Teil der Fahrradtour über die Londoner Märkte, geht es ein Stück zurück auf der Lamb Street und dann über die Hanbury Street links in die Brick Lane zum gleichnamigen Markt.

Brick Lane Market

Fahrradtour 2 - Londoner Märkte
Brick Lane Market

Die Brick Lane ist ein traditioneller Stadtteil im Bezirk London Borough of Tower Hamlets. Im 15. Jahrhundert wurden hier Ziegel hergestellt (Bricks). Im vergangenen Jahrhundert war der Ort vor allem von Immigranten aus Bangladesch und Indien bewohnt. Die Einflüsse dieser Kulturen auf die Umgebung ist selbst heute noch zu erkennen.

Street Art - Shoreditch
Street Art

Auf dem Brick Lane Market findet ihr eine bunte Mischung an Ständen. Angeboten wird fast alles: Lebensmittel, Möbel, Küchengeräte, Delikatessen und diverse Kleinteile. Auch Fahrräder könnt ihr hier kaufen. Es lohnt sich auch einen Blick in die vielen Retro-Läden der Cheshire Street zu werfen. Darüber hinaus lohnt ein Abstecher zur Fournier Street und Wilkes Street off Brick Lane, sie gehören zu den schönsten und interessantesten Straßen Londons. Wenn ihr nicht immer nur unter Touristen sein wollt, sondern auch individuelle und alternative Orte mögt, dann seid ihr hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse.

Berühmt ist die Gegend ja für ihre Street Art. Wer also auf Grafiti und Co. steht kann sich ja noch ein wenig genauer umsehen. Auch der Nomadic Community Garden ist vielleicht ein spannender Anblick.


In der Fashion Street könnt ihr euer Rad wieder abstellen und die Fahrradtour über die Londoner Märkte endet hier.

Wer sich weitere Märkte in London ansehen möchte findet diese in der Übersicht. Hier könnt ihr euch auch über die Öffnungszeiten der einzelnen Märkte informieren.

Ein Fahrrad mieten in London ist einfach und an vielen Stellen möglich. Gerade weil die Straßen durch die vielen Autos eigentlich immer verstopft sind, ist es vorteilhaft das Fahrrad zu benutzen, um in London von A nach B zu kommen. Nicht nur Londoner, sondern auch Touristen fahren daher sehr gerne mit dem Rad. Aber nicht nur als reines Fortbewegungsmittel, sondern auch als Erkundungswerkzeug eignet sich das Fahrrad in London bestens.

Santander Fahrrad
Santander Fahrrad

Seit März 2015 hat die Santander Bank offiziel die Sponsorschaft für die Londoner Mieträder übernommen und löst damit den bisherigen Sponsor die Barclays Bank ab. Santander hat sich für knappe 60 Millionen Euro die Rechte gesichert und sich dabei z.B. gegen Coca Cola durchgesetzt. Der Vertrag läuft zunächst über 7 Jahre.sc-partner

Santander Cycles hat ein riesiges Fahrradverleihsystem und an fast jeder Ecke in der Stadt und in der Nähe der meisten wichtigsten Sehenswürdigkeiten kleine Fahrradstationen von ca 10-15 Bikes aufgestellt. An diesen Stationen könnt ihr euch ganz einfach ein Fahrrad mieten. Es ist danach egal, zu welcher Station ihr das Fahrrad wieder abgebt. Ihr müsst euch im Prinzip einmal einchecken und irgendwann wieder auschecken. Insgesamt gibt es ca 700 Docking Stationen mit insgesamt mehr als 10.000 Rädern. Interessant ist es sicherlich auch, dass direkt am Regent’s Park und am Hyde Park solche Stationen gibt, sodass man im Sommer schön mit dem Fahrrad die Parks erkunden kann. Die Fahrräder werden in London übrigens auch Boris Bikes genannt, angelehnt an Londons ehemaligem Bürgermeister Boris Johnson, unter dem die Räder eingeführt worden sind.

So funktioniert das Fahrrad mieten in London

London Fahrrad mieten Anleitung

Essenziell für die Leihe ist eine Kreditkarte von VISA oder MasterCard. Barzahlung und Oyster Card werden nicht akzeptiert.

An den Mietstationen könnt ihr dann eine Miete vornehmen. Das kostet pro Tag £2 und nach 24 Stunden müsst ihr erneut an der Station einen Tag buchen.

Eure Kreditkarte wird dann quasi euer Fahrradpass und ihr erhaltet an den Stationen jeweils einen “Bike release code”, der ausgedruckt wird. Mit diesen könnt ihr dann das Fahrrad “lösen”.

Wenn ihr fertig mit dem Fahren seit, könnt ihr das Fahrrad in einer freien Docking Station wieder abstellen.

Die ersten 30 Minuten sind stets in der Tagespauschale enthalten. Fahrt ihr länger als 30 Minuten am Stück, kommen zusätzliche Gebühren hinzu. Die Zeit wird erst angehalten, wenn das Rad wieder in der Station steht.

Ihr könnt maximal vier Fahrräder gleichzeitig mit einer Kreditkarte leihen. Falls das Fahrrad kaputt gehen sollte, könnt ihr das Fahrrad zurück in eine Docking Station bringen und es dort als Defekt (Button am Ständer) melden. Ihr könnt dann ein anderes Fahrrad nehmen.

Am Touch Screen erhaltet ihr einen Überblick über alle Docking Stationen, genau wie auf der Website des Anbieters. Hier findet ihr weitere Informationen.

Video zum Fahrrad mieten in London

Ich habe mal ein kurzes Video erstellt, um euch zu zeigen wie einfach es ist sich in London ein Fahrrad auszuleihen.

Video: Fahrradmiete für 24 Stunden

Video: Fahrrad aus der Dockingstation holen

Kosten

Fahrrad mieten in London
Kosten

Das System ist im Prinzip auf Kurzfahrten ausgelegt, weshalb für die ersten 30 Minuten keine extra Gebühren anfallen (nur Zugangskosten). Die Kosten unterteilen sich in Bike access period und Extra ride charges. Ein 24 Hours Access kostet 2 Pfund pro Fahrrad. Die Extra ride charges staffeln sich nach Stunden. Die ersten 30 Minuten sind wie gesagt frei. Bis eine Stunde zahlt man £1, bis 1,5 Stunden £4, bis 2 Stunden sind es £6 usw. Die gesamte Preis-Staffelung gibt es hier.

Tipp!Also immer nach spätestens 30 Minuten das Rad wieder kurz in einer Station abgeben. Kurz warten und dann ein neues Rad nehmen. Wenn ihr eure Wege gut plant und ein wenig auf die Uhr schaut, könnt ihr London so schnell und sehr günstig erkunden.


Santander APP

Santander hat ausserdem eine neue App herausgebracht mit der man stets die nächste Fahrradstation finden kann und auch der Fahrradverleih ist dadurch vereinfacht worden.

Ihr könnt den Access Code jetzt über das Handy abrufen und auch die Leihe verlängern, falls die gewünschte Dockingsstation mal voll sein sollte.

Außerdem erhalten Inhaber der Santander Kreditkarte Cashback bei Fahrradmieten.

Warnhinweis

Auch wenn immer mehr Radfahrer in London unterwegs sind, ist Radfahren aufgrund des häufig dichten Verkehrs nicht völlig ungefährlich. Zwar wurden die Radwege in den letzten Jahren weiter ausgebaut, aber das Netz ist immer noch dünn.

Ihr solltet also zumindest halbwegs sicher auf dem Rad unterwegs sein und den Linksverkehr beachten.

Für Kinder ist Radfahren sicher nicht geeignet, zumal das ausleihen eines Rades erst ab 18 Jahren und das Fahren erst ab 14 Jahren erlaubt ist. Fahrt zur Übung vielleicht erstmal ein wenig am „River Thames“ entlang.

Die Londoner Mieträder kurz vorgestellt

Fahrradtouren durch London

Da ich eigentlich immer gerne das Rad in nutze, habe ich euch ein paar interessante Fahrradtouren durch London zusammengestellt. So könnt ihr schnell und bequem neue und unbekannte Orte in der Stadt entdecken.

Wer lieber zu Fuß geht, für den habe ich schöne Spaziergänge durch London erstellt.

Vom Tower zum Canary Wharf

Diese Fahrradtour vom Tower zum Canary Wharf führt euch entlang der Themse und ihr könnt den Ausblick auf die Londoner Skyline genießen.

Dauer: ca. 1-2 Stunden,

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Wir starten am Tower of London. Dieser ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Direkt am Tower findet ihr eine Leihstation und könnt euch hier mit einem Fahrrad ausstatten. Mit dem Rad geht es nun einmal um den Tower herum in Richtung Themse. Genießt den Ausblick auf die Tower Bridge, The Shard, die City Hall und viele weitere Highlight.

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St. Katherine Docks

Radelt nun entspannt an der Promenade entlang, unter der Tower Bridge hindurch und dann links zu den St.Katherine Docks. Hier könnt ihr das Fahrrad ein wenig schieben oder gemütlich am Wasser entlang durch das schicke Wohngebiet fahren.

St. Katherine Docks 360 Blick
St. Katherine Docks 360 Blick (3D fähig mit google cardboard)

In den St. Katherine Docks findet regelmäßig ein Foodmarket statt  und im Dickens Inn könnt ihr euch schon mal die Speisekarte anschauen.

Wir verlassen die St. Katherine Docks und fahren weiter zum Shadwell Basin. Die Straße verläuft hier nun parallel zur Themse und wer mag kann nun noch einen Blick in den Wapping Rose Garden werfen, bevor ihr euch einen Zugang zur Promenade direkt an der Themse sucht. Ein paar hundert Meter hinter dem Garten findet ihr z.B. einen kleine Durchfahrt.

An der Themse entlang

Nun können wir unsere Fahrt direkt an der Themse fortsetzen. Hinter euch seht ihr die Tower Bridge und vorne kann man schon Londons Finanzzentrum Canary Wharf erkennen.

Themse bei Wapping 360 Grad Blick
Themse bei Wapping 360 Grad Blick (3D fähig mit google cardboard)

Canary Wharf

Folgt einfach dem Weg entlang der Themse soweit wie möglich und genießt dabei den herrlichen Ausblick. Sobald ihr den Weg direkt an der Themse verlassen müsst, könnt ihr der Beschilderung in Richtung Canary Wharf folgen und dort euer Rad an einer der zahlreichen Stationen abgeben.

Die reine Fahrzeit bis hierhin sollte eigentlich in 25 Minuten machbar sein. Solltet ihr an der ein oder andere Stelle etwas länger verweilen möchten, dann müsst ihr zwischendurch das Rad abstellen und eine Neues mieten. Auf der Strecke befinden sich einige Stationen: Schaut dazu einfach oben auf die Karte.

Fahrradtour vom Tower zum Canary Wharf
Canary Wharf 360 Grad Blick (3D fähig mit google cardboard)

In Londons Finanzzentrum angekommen könnt ihr euch das Museum of Docklands (Eintritt kostenlos) und den Crossrail Roof Garden ansehen oder euch in einer der zahlreichen Pubs und Restaurant stärken. Im Anschluss bietet sich eine kleine Shoppingtour in den zahlreichen Geschäften unterhalb der Hochhäuser an.

Video Fahrradtour vom Tower zum Canary Wharf

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