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Etwas außerhalb von London liegt das Royal Air Force Museum. Ihr findet hier eine riesige Ausstellung von Militär-Fliegern aus den letzten 100 Jahren. Vom ersten Holzflugzeug bis zum modernen Kampfjet ist alles vertreten. Zusätzlich gibt es noch einige Fahrzeuge und militärisches Equipment zu bestaunen.

Über das Royal Air Force Museum (RAF Museum)

Das Royal Air Force Museum liegt auf dem Flugplatz Hendon. 1912 wurde auf dem Gelände die erste Flugschule des Landes gegründet. Nach dem Ersten Weltkrieg war Hendon der Ort der beliebten Hendon Air Show. Das Museum wurde am 15. November 1972 durch Königin Elisabeth II. eröffnet.

Mein Besuch im Royal Air Force Museum

Pünktlich morgens um 10 Uhr habe ich mich vor dem Museum eingefunden und konnte so als einer der ersten das riesige Ausstellungsgelände betreten und alles in Ruhe ansehen.

Die Ausstellung verteilt sich über 4 Hallen (Hangars).

Halle 1

In Halle 1 findet ihr neben einem sehr beeindruckenden Wasserflugzeug, das fast die halbe Halle einnimmt, vor allen Dingen viele Informationen zur Geschichte der RAF.

Royal Airforce Museum
Das Wasserflugzeug is so riesig, dass es nicht ganz auf das Foto passt

Zudem gibt es einen größeren Bereich mit interaktiven Spielen für die Kinder. Alles natürlich zum Thema Fliegerei.

Außerdem sind hier der Shop, diverse Sitzmöglichkeiten und kostenlose Schließfächer untergebracht.

Halle 2

Royal Airforce Museum
Vom ersten Holzflugzeug bis zu den ersten Doppeldeckern ist in Halle 2 alles vertreten.

In Halle 2 ist die Zeit des ersten Weltskriegs von 1914-1918 dargestellt und zeigt viele Propellermaschinen aus dieser Zeit. Unglaublich womit man damals so geflogen ist. Es wird ein realistisches Bild vom Luftkrieg vermittelt.

Halle 6

Wer, wie ich, mehr ein Fan von modernen Maschinen ist, findet in Halle 6 eine Auswahl mehrerer Kampfjets und Hubschrauber aus der jüngeren Geschichte.

Hallen 3-5

In den Hallen 3,4,5 befindet sich der Hauptteil der Ausstellung. Die Hallen sind untereinander verbunden und wenn ihr dem Weg folgt werdet ihr automatisch durch die gesamte Ausstellung geleitet.

Ihr werdet dabei an Flugzeugen aus der Zeit nach dem ersten Weltkrieg bis 1980 vorbeigeführt. Darunter sind einige mächtige Kampfbomber, Helicopter und Wasserflugzeuge. Besonders die riesigen Bomber sind beeindruckend und einfach unvorstellbar riesig. Dazu gibt es hier und da auch noch ein paar Kriegsfahrzeuge zu sehen. Diese sind aber meist nur schmückendes Beiwerk.

Mein Fazit zum RAF Museum London

Besonders mit Kindern lohnt sich ein Ausflug in das Museum. An allen Ecken wird für die Kleinen etwas geboten. Sei es ein Spielplatz oder die verschiedenen interaktiven Spiele in Halle 1. Grundsätzlich wird es nie langweilig, denn es gibt für Groß und Klein immer irgendwo was Spannendes zu entdecken.

Ich kann den Besuch definitiv nur empfehlen. Insbesondere mit Kindern.

Das Royal Air Force Museum ist eines der besten Museen die ich in London bisher gesehen habe und ich freue mich schon mit meinen Kindern nochmal hierhin zu kommen.

Da der Besuch kostenlos ist, solltet ihr aber etwas spenden oder zumindest etwas im Shop kaufen, um das Museum zu unterstützen.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn Colingdale (Northern Line) und 10 Minuten Fußweg

Adresse: Grahame Park Way, NW9 5LL

Öffnungszeiten: März-Oktober 10:00 – 18:00 Uhr, sonst 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: frei (5 GBP Spenden sind z.B. per einfachem „tap“ mit der Kreditkarte möglich)

Tipp! Auf dem Rückweg bietet es sich an in „Golders Green“ auszusteigen und noch einen Spaziergang durch Hampstead Heath zu unternehmen.

Bei einem Spaziergang durch Chelsea bietet sich ein Besuch im National Army Museum an. Ich habe dem frisch renovierten Museum einen kurzen Besuch abgestattet.

Über das National Army Museum

Das Museum wurde 1960 eröffnet und befand sich zunächst bei der Royal Military Academy Sandhurst. Im Jahr 1971 wurde es in einen vom Architekten William Holford entworfenen Neubau neben dem Royal Hospital im Londoner Stadtteil Chelsea verlegt.

Das Museum zeigt auf vier Stockwerken Exponate aus der Geschichte der britischen Landstreitkräfte von der Aufstellung eines stehenden Heeres zu Beginn des englischen Bürgerkriegs im 17. Jahrhundert an bis zum Afghanistan- und Irakkrieg im 21. Jahrhundert. Wer nach großen Waffen und Rüstungen sucht, ist hier an der falschen Adresse.

Mein Besuch im National Army Museum

2017 wurde das National Army Museum nach einem Umbau wiedereröffnet und bietet euch einen Einblick in die Geschichte der britischen Armee.

National Army Museum Übersicht
3 Ebenen, leider wenig Spannendes zu sehen

Viele größere Armee-Fahrzeuge solltet ihr aber nicht erwarten. Der größte Teil der Ausstellung besteht aus Kleinteilen wie Kleidung, Waffen und weitere Fundstücke.National Army Museum Uniformen

Ihr könnt an vielen Stellen selber aktiv werden und euch z.B. Tarnkleidung anlegen und dann vor einem entsprechenden Hintergrund ein Foto machen. Es funktioniert tatsächlich. Zumindest halbwegs.

National Army Museum Tarnkleidung
Wer findet mich…? Mit Helm und entsprechender Bemalung wäre man fast unsichtbar.

Insgesamt fand ich das Museum eher wenig spektakulär. Wer sich für Armee und Kriegsgeschichte interessiert kommt natürlich voll auf seine Kosten. Mich hat es leider nicht so angesprochen. Aber macht euch selbst ein Bild, der Eintritt ist ja kostenlos und die Umgebung durchaus sehenswert.

Großer Indoorspielplatz für die Kleinen

National Army Museum Spielplatz
Zumindest die Kleinen werden ihren Spaß haben

Ein Highlight des Museums ist sicherlich der große Indoorspielplatz links hinter dem Eingangsbereich. Hier können sich die Kids wunderbar austoben und auch thematisch sind die Spielgeräte an das Thema Armee angelehnt.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn Sloane Square und ein ca. 10 minütiger Fußweg

Adresse: Royal Hospital Road, London, SW3 4HT

Öffnungszeiten: täglich von 10:00 – bis 17:30 Uhr

Eintritt: frei

Liebhaber der modernen Kunst werden das Tate Modern kennen, für alle Anderen ist sicherlich die Aussichtsplattform in der obersten Etage des Museums interessant.

Tate Modern London
Sonniger Ausblick auf die Millenium Bridge, die Themse und St. Paul’s Cathedral.

Nur durch die Themse getrennt liegt das Tate Modern gegenüber von St. Paul’s Cathedral. Verbunden werden die beiden Sehenswürdigkeiten durch die Millennium Bridge. So wird die antike Kirche durch eine moderne Brücke mit dem Kunstmuseum verbunden.

Über das Tate Modern

Die Tate Gallery of Modern Art (kurz Tate Modern) in London ist eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst weltweit. Es hat seinen Sitz seit dem 11. Mai 2000 in der früheren Bankside Power Station, einem umgebauten Kraftwerk, am Themseufer des Stadtteils Southwark.

Im Jahr 1916 übertrug man der Tate Gallery die Aufgabe, eine Sammlung internationaler Malerei und Plastik ab 1900 zu erstellen. Da sich die Sammlung enorm vergrößerte und auch an Beliebtheit gewonnen hatte, wurde der ursprüngliche Standort in Millbank schließlich zu klein. So zog das Museum im Jahr 2000 um. Durch die im gleichen Jahr eröffnete Fußgängerbrücke Millennium Bridge, der erste Brückenneubau im Herzen von London seit 1894, wurde eine direkte Verbindung zwischen St Paul’s Cathedral und dem Museum geschaffen.

Mein Besuch im Tate Modern

Wegen der Kunst bin ich natürlich nicht ins Museum gegangen. Trotzdem ist ein Besuch durchaus lohnenswert.

Wer durch den Haupteingang reingeht kommt direkt auf eine große Rampe die absteigend in das Innere führt. Sie verläuft mitten durch die riesige Halle die die beiden Gebäude des Kunstmuseums miteinander verbindet. Quasi wie ein riesiger überdachter Innenhof, an dem auf beiden Seiten die einzelnen Etagen des Museum emporragen.

Tate Modern Halle
Beeindruckender Ausblick auf die Rampe in der Eingangshalle.

Die Rampe wird gerne genutzt um sich hinzulegen und einen Blick auf die Decke der riesigen Halle zu werfen.

Wer sich in eine der oberen Etagen begibt kann die Rampe auch von oben aus betrachten und auf einer Brücke überqueren.

Über die Kunstausstellung kann man denken was man will. Mich interessiert sowas absolut nicht und was ich auf dem Weg nach oben gesehen habe, bzw. sehen musste hat mich nicht wirklich angesprochen.

Tate Modern Aussichtsterasse
Das eigentliche Ziel: Die rundum verlaufende Aussichtsterasse.

Eigentlich gibt es mehrere Aufzüge die die Besucher in die einzelnen Stockwerke bringen sollen. Da aber gefühlt 90% aller Besucher, wie ich, nur die Aussichtsplattform sehen wollen, sind Plätze im Aufzug schwer zu ergattern. Zumal der Aufzug gefühlt in jeder Etage hält, obwohl er eigentlich schon ab der 1. Etage voll ist. Mein Gedanke ein paar Etagen die Treppe zu nehmen und dann erst einzusteigen hat leider auch nicht funktioniert. Da Warten nicht so mein Ding ist, bin ich dann einfach die Treppe bis ganz oben gelaufen. Mit etwas Geduld bekommt ihr aber sicher auch einen Platz im Aufzug. Irgendwann…

Oben angekommen wird man mit einem wunderschönen Blick über London belohnt. Natürlich ist die Aussicht nicht so atemberaubend wie von The ShardSt. Paul’s oder dem Skygarden, aber dafür kostenlos.

Tate Modern London
Schöner Blick auf die Millenium Bridge, die Themse, den Skygarden und ganz links St. Paul’s Cathedral.

Ich kann den Besuch auf jeden Fall empfehlen, denn die Aussicht und die Halle im inneren des Museums sind auf jeden Fall beeindruckend. Da wird die Kunst zur Nebensache. Aber vielleicht habt ihr ja Glück und das ein oder andere Kunstwerk trifft euren Geschmack.

Tate Modern London
Blick auf The Shard

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: Southwark (Jubilee Line), Blackfriars (District & Circle Line) St Paul’s (Central Line)

Adresse: Bankside, London SE1 9TG

Öffnungszeiten: So-Do 10:00 – 18:00 Uhr, Fr und Sa bis 22:00 Uhr

Eintritt: kostenlos

Um meinen London Pass während meiner letzten Londonreise noch sinnvoll einzusetzen, habe ich noch einen Abstecher zu den Churchill War Rooms gemacht und einen erstaunlich spannenden Einblick in die Zeiten des zweiten Weltkriegs erhalten.

Über die Churchill War Rooms

In unmittelbarer Nähe zur Downing Street und direkt am St. James‘s Park befinden sich ganz unscheinbar die Churchill War Rooms. Ihr seid vermutlich schon daran vorbei gelaufen ohne es zu merken.

Von den Churchill War Rooms aus wurden wichtige Teile der britischen Kriegsführung im zweiten Weltkrieg geleitet. Sie dienten von 1939 bis 1945 als geheime britische Kommandozentrale.

Churchill War Rooms
Karte der Bunkeranlage

Winston Churchill, der damalige britische Regierungschef leitete im Schutze des Bunkers seine Streitkräfte. Auch die erst im Nachhinein berühmt gewordene Telefonverbindung zwischen Chruchill und Franklin D. Roosevelt wurde von hier initiiert. Der Raum in dem das Telefon stand war übrigens als Toilette getarnt, an der nahezu ständig “besetzt” stand. Somit war der Raum selbst dem Personal im Bunker zum größten Teil unbekannt.

Heute gehört das Museum permanent zum Imperial War Museum (IWM) und ist eine Außenstellen wie die HMS Belfast.

Churchill War Rooms
Einblick in den Kartenraum

Mein Besuch der Churchill War Rooms

Der eher unscheinbare Eingang gegenüber des St. James‘s Park lässt nichts von der Größe der gesamten Bunkeranlage erkennen. Ihr könnt nahezu die gesamte Bunkeranlage besichtigen. In fast alle Räume sind Einblicke möglich, allerdings häufig durch eine Scheibe getrennt. Da häufig auch Puppen in den Räumen sitzen oder stehen, kann man sich ein gutes Bild von den Verhältnissen der damaligen Zeit machen.

Wenn ihr am Eingang den kostenlosen Audio Guide mitnehmt werdet ihr durch die gesamte Anlage geführt und mit spannenden Fakten und Infos versorgt.

Churchill War Rooms
Ein beeindruckender Blick auf die Decke
Churchill War Rooms
Einblick in die Zimmer

Schaut zwischendurch mal nach oben. An einigen Stellen kann man die wirklich sehr eindrucksvolle Bunkerdecke und ihre Dicke erkennen.

Im integrierten und interaktiven Churchill Museum gibt es eine riesige Zeitleiste an der ihr die gesamte Geschichte von Winston Churchill betrachten und stets genauere Daten abrufen könnt. Das fand ich sehr spannend.

Churchill War Rooms
Interaktive Zeitleiste zu Churchills Leben

1-2 Stunden solltet ihr euch für den Besuch schon Zeit nehmen um alles erkunden zu können. Wenn ihr eure Eintrittkarte vorher online bucht, habt ihr die möglich die Fastlane zu nutzen.

Churchill War Rooms
Eine von vielen Postkarten aus der Zeit des zweiten Weltkriegs,

Im Shop gibt es noch viele alte Plakate, Schilder, Postkarten, Shirts und viele weitere Souvenirs zu kaufen. Teilweise mit aus heutiger Sicht sehr lustigen Sprüchen. Das Bunker-Café fand ich jetzt weniger ansprechend bzw. einladend.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn James’s Park (District und Circle Line) oder Westminster (Jubilee, District und Circle Line)

Adresse: Clive Steps, King Charles Street, London SW1A 2AQ

Öffnungszeiten: Täglich von 9:30 – 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:00 Uhr)

Eintritt: Tickets ab £18,90 (online)  Erspanis möglich mit 2für1, London Pass, London Explorer Pass

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Das British Museum ist wohl jedem London Besucher bekannt und steht sicherlich auch bei den meisten von euch auf dem Besichtigungsprogramm. Es quasi das Schatzhaus Englands mit einer riesigen Anzahl Kulturgüter aus dem Bereich Archäologie und Ethnographie.

Die Ursprünge des Museums gehen in das Jahr 1753 zurück und basieren auf dem Kauf einer naturgeschichtlichen Sammlung von Sir Hans Sloane und einer Kunstsammlung der Familie Harley.

Was erwartet euch im British Museum?

Bereits der imposanten Eingangsbereich und die Eingangshalle machen mächtig Eindruck und lassen einiges erwarten. Lasst also den ersten Eindruck zunächst auf euch wirken und genießt die Atmosphäre.

Das Gebäude wurde um einen quadratischen Innenkomplex errichtet. Dieser wurde durch Stararchitekt Norman Foster mit einer gigantischen Glaskonstruktion überdacht.

Besorgt euch am besten direkt einen Museumsplan um zumindest einen kleinen Überblick zu gewinnen. Die Orientierung in dem riesigen Gebäude ist sicherlich nicht ganz einfach.

Es gibt auch ein interessanten 3D Model, allerdings nur von außen.

Mit den Jahren ist das Museum immer weiter gewachsen, so dass heute eine vollständige Besichtigung wohl einige Wochen in Anspruch nehmen würde. Informiert euch also vorab, welchen Teil des Museums ihr genauer erkunden wollt und spart euch den Rest für eure nächsten Londonreisen auf.

Abteilungen des British Museum

Das Museum hat 10 verschiedene Abteilungen:

  • Afrika, Ozeanien und Amerika
  • Altes Ägypten und Sudan
  • Asien
  • Frühgeschichte und Europa
  • Münzen und Medaillen
  • Konservierung und wissenschaftliche Forschung
  • Griechische und römische Antiken
  • Naher Osten
  • Portable Antiquitäten und Schätze
  • Drucke und Zeichnungen

Das Museum stellt sogar mögliche Routen bereit um die Highlights zu erkunden.

British Museum – Auch für Kinder einen Besuch wert

Auch für Kinder ist das Museum sicherlich ein Besuch wert. Es gibt vom Museum sogar extra eine Übersicht mit Objekten die für Kinder interessant sein könnten.

Ich war jetzt schon ein paar Mal im Museum und es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Besonders reizvoll ist immer der Besuch der ägyptischen Ausstellung. Ich verbinde damit immer besonders geheimnisvolle Dinge und bewundere was man vor vielen tausend Jahre schon alles geschaffen hat.

London mit Kindern
British Museum Pharao Skulptur

Anreise. Eintritt, Öffnungszeiten

Anreise: U-Bahn Tottenham Court Road, Holborn, Russell Square, Goodge Street

Adresse: Great Russell Street, WC1B 3DG

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: täglich 10-17:30 Uhr, Freitag bis 20:30 Uhr

Das London Postal Museum bietet einen überraschend spannenden Einblick in die Geschichte der Royal Mail und den Londoner Untergrund.

Über das London Postal Museum

Das Museum gliedert sich in zwei Standorte, die nur hundert Meter voneinander getrennt sind.

Neben einer Ausstellung bietet das Museum einen spannenden Einblick in die Welt der unterirdischen Postzüge.

Von 1928 bis 2003 wurde ein Großteil der Londoner Post unterirdisch mit kleinen Zügen durch die Stadt transportiert. 22 Stunden am Tag im 10 Minuten Takt fuhren die Züge automatisiert durch den Londoner Untergrund. Quasi ein paralleles Tunnelsystem zur Londoner Tube.

Seit 2003 ist der oberirdische Transport günstiger und die Züge außer Betrieb. Das gesamte Schienensystem wird aber seit der Stilllegung weiter in Stand gehalten. Für den Fall der Fälle.

Fahrt durch den Untergrund

Während einer 20 minütigen Fahrt können Teile des alten Tunnelsystems mit einem umgebauten Postzug befahren werden. Dabei könnt ihr einen Teil des alten Tunnelsystem mitsamt der unterirdischen Stationen bewundern.

Neben der Fahrt können alte Züge, Kräne, Posttransportsysteme und sogar ein mobiler Postwaggon besichtigt werden.

Auch für Kinder wird einiges geboten: Kleine Spiele laden zum mitmachen und experimentieren ein.

Der andere Standort bietet eine Ausstellung zur Geschichte der Royal Mail mit alten Briefkästen, Postfahrzeugen und vielen Gelegenheiten zum Ausprobieren.

Neben einer funktionierenden Rohrpost können Kinder und Erwachsene eine eigene Briefmarke gestalten und interaktiv die Geschichte der Post erleben.

Wusstet ihr wie das System der Londoner Postleitzahlen aufgebaut ist? Hier könnt ihr es erfahren.

Alles in allem ist der Besuch des Museum wirklich empfehlenswert, besonders für Kinder wird einiges geboten.

 

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Adresse: 15-20 Phoenix Place, London WC1X 0DA, U-Bahn Farringdon, Russell Square, King’s Cross oder Chancery Lane

Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: ab £10 ohne Zugfahrt oder ab £14.50 mit Zugfahrt

Das Science Museum in London bietet für alle Altersklassen Spannendes zu erleben oder zu bestaunen. Das Technikmuseum führt euch auf eine Reise durch die Welt der Wissenschaft, Forschung und Technik.

Science Museum
Übersicht über die Ebenen des Science Museum

Auf insgesamt 5 verschiedenen Ebenen wird die Welt der Mathematik hier ebenso anschaulich dargestellt, wie die der Elektro- und Medizintechnik. Überall darf miterlebt und mitgemacht werden.

Highlight des Science Museum

So findet ihr neben den ersten Motoren und Dampfmaschinen auch die Apollo 10 Raumkapsel.

Weitere Highlights sind das erste Telefon von Graham Bell, Teleskope von Galilei und Otto Lilienthals erstes Segelflugzeug.

Besonders die Geschichte und Meilensteine der Luft- und Schifffahrt ist sehr lebhaft dargestellt.

Eigentlich gibt es immer etwas Neues zu bestaunen und man kann sich an den diversen Mit-Mach-Stationen auch als Erwachsener gerne etwas länger aufhalten.

So ist das Science Museum sowohl Technik- als auch Wissenschaftsmuseum.

 

Lehrreiche Aktivitäten für die Kinder

Aber besonders für Kinder gibt es unendlich lehrreiches und spannendes zu Erleben. Sie können spielend eine Menge lernen. Learning bei doing, wie es so schön heißt.

Science Museum Future
In der Zukunftswerkstatt können Kinder richtig aktiv werden

So bekommen die Kinder Antworten auf Fragen wie: „Was geschieht wenn man den Notruf wählt?“, „Warum fliegt ein Flugzeug“, oder „Wie entsteht ein Foto“.

Alles allerdings „nur“ auf Englisch. Aber Mama und Papa können da sicher als Übersetzer behilflich sein 😉

Außerdem gibt es noch ein IMAX 3D Kino und verschiedene Simulatoren. Beides kostet allerdings zusätzlichen Eintritt.

 

Anreise, Eintritt und Öffnungszeiten

Science Museum Eingansbereich
Im Eingansbereich gibt es eine Cafeteria, einen Shop und eine Garderobe

Der Eintritt ist kostenlos, allerdings gibt es innerhalb des Museum zusätzliche, wechselnde Ausstellungen und Simulatoren die bezahlt werden müssen (beachtet für Sparmöglichkeiten 2for1 und den London Pass)

Öffnungszeiten: täglich von 10 – 18 Uhr

Anreise: Die nächste Haltestelle ist South Kensington.

Tipp Rund um das Science Museum und die U-Bahn Station findet ihr viele weitere Sehenswürdigkeiten wie das Natural History Museum, das V&A Museum, die Royal Albert Hall, Harrods und den Kesington Palace.

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[ratings]

In diesem Artikel möchte ich euch das Natural History Museum, das naturhistorische Museum in London vorstellen.  Es ist eines der größten seiner Art weltweit.

Das Natural History Museum liegt im Südwesten Londons in der Cromwell Road. In unmittelbarer Umgebung findet ihr weitere spannende Sehenswürdigkeiten wie die Royal Albert Hall, das Victoria & Albert Museum, das Albert Memorial, den Kensington Palace und das Science Museum. Auch die berühmten Kaufhäuser Harrods und Harvey Nichols sind nicht weit entfernt. So könnt ihr bei einem Spaziergang locker einen ganzen Tag oder länger in dieser Ecke Londons verbringen. Das Natural History Museum ist nur knapp 5 Min von der U-Bahn Station South Kensignton entfernt.

Was erwartet euch im Natural History Museum?

kostenlose Museen in London
Übersicht kostenlose Museen in London

Das Naturkunde Museum ist in einem schicken Gebäude mit romanischen Stil aus der Mitte des 19. Jahrhunderts untergebraucht, und  bietet mehr als 70 Millionen einzelne Objekte, die es zu bewundern gibt. Früher war das Museum eine Außenstellen des British Museum. Es ist in unterschiedliche Bereiche unterteilt, die jeweils verschiedenen Themen wie Leben auf der Erde, Naturgewalten, Darwin oder Wildlife.


Natural History Museum Karte
Natural History Museum Karte

Besonders beeindruckend sind sicherlich die unzähligen Skelette von (ausgestorbenen) Tieren. So werdet ihr in der Eingangshalle direkt durch das 20 m lange Skelett eines riesigen Dinosaurier begrüßt. Darüber hinaus erwarten euch weitere Dinosaurierskelette, sowie Skelette von Walen (Highlight ist das Skelett eines riesigen Blauwals) und anderen Lebewesen. Alle Objekte, die im Museum ausgestellt werden, haben einen besonderen Bezug zur Natur und gliedern sich in eine bestimmte Epoche der Evolution ein. Viele Ausstellungsstücke sind noch aus dem Nachlass eines  Wissenschaftler und Sammlers von 1660.

natural history museum
Sehr beeindruckend und ein echtes Kunstwerk

Auch für Kinder hat das Museum einiges zu bieten. Neben den atemberaubenden Skeletten, gibt es zudem ein Discovery Center in dem Kinder verschiedene Experimente durchführen können.

Tipp
In einer etwas versteckten Ecke in der grünen Zone findet ihr in einem Gewölbe ein Sammlung von glitzernden Edelsteinen, Metallten und Meteoriten. Highlights sind sicherlich der Mars-Meteorit Nakhla der 1911 auf die Erde stürzte und die Sammlung farbiger Diamanten.

Mithilfe der Museums-App könnt ihr euch auch während eures Besuchs einen guten Überblick über die Vielzahl der Angebote im Museum machen. Die App ist auf Deutch für Apple und Android verfügbar.

Natürlich gibt es im Museum mehrere kleinere Cafés in denen ihr etwas trinken und essen könnt. Der obligatorische Museumsshop fehlt natürlich auch nicht.

Eintritt, Öffnungszeiten und Anreise

Der Eintritt in das Museum ist kostenlos, es wird jedoch um eine kleine Spende gebeten (5 GBP). Innerhalb des Museums gibt es wechselnde Ausstellungen, die kostenpflichtig sind. Ob ihr die jeweils akutellen Ausstellungen besucht, hängt natürlich von euren persönlichen Interessen ab.

Anreise: Die nächstgelegene U-Bahn Station ist South Kensington

Adresse: Cromwell Road, London SW7 5BD

Öffnungszeiten: täglich von 10.00 – 17.50 Uhr.

Eintritt: kostenlos, Spende möglich

Es gibt deutlich mehr kostenlose Museen in London als die weithin bekannten wie das British Museum, das Natural History Museum, usw.

Und in fast alle ist der Eintritt kostenlos.

Wenn ihr also schon die „Standardmuseen“ besucht habt und auf der Suche nach neue Ausflugzielen seid, habe ich euch hier mal eine kleine Übersicht erstellt.

Falls ihr weitere kostenlose Museen in London kennt, nehme ich diese gerne in die Liste auf.

Außerdem habe ich euch noch eine Liste mit kostenlosen Kunstgallerien erstellt.

 

Übersicht kostenlose Museen in London

 

Übersicht kostenlose Gallerien

 

[ratings]

Das Imperial War Museum London (IWM) ist einer der Museen die ich mir auch gerne ein zweites oder drittes Mal anschaue, weil es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt.

Imperial War Museum Panzer
Imperial War Museum Panzer

Ursprünglich war das Gebäude eine Nervenheilanstalt bis 1936 das Imperial War Museum eingezogen ist.

Bereits die imposanten Kanonen vor dem Eingang machen mächtig Eindruck. Empfehlenswert ist das Imperial War Museum aber nicht nur für Geschichtsfans. Gerade auch Kinder können hier die Geschichte vom Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart erleben. Für Familien ist ein Besuch des Museums daher sicherlich zu empfehlen, da es Sehenswürdigkeiten für Große und Kleine zu bestaunen gibt.

Neben zahlreichen Fotos, Videos und Modellen gibt es vor allen Dingen viele echte Kriegsgegenstände zu sehen. Neben Panzern, diversen Fahrzeugen und Kanonen sind vor allen Dingen die in der Halle aufgehängten Kampfflugzeuge sehr imposant.

 

Sechs Stockwerke Geschichte

Imperial War Museum Hall
Imperial War Museum Hall

Das Museum ist in insgesamt sechs Stockwerke aufgeteilt. Jedes Stockwert hat seinen eigenen Themenbereich:

  • 0. Stock: 1. Weltkrieg und Kriegszeugen
  • 1. Stock: Familien im 2. Weltkrieg und Afghanistan-Krieg 2014
  • 2. Stock: 2. Weltkrieg und Wiederaufbau in England
  • 3. Stock: Gallerie: Britische Kunst im ersten Weltkrieg, Kuriositäten aus dem Krieg
  • 4. Stock: Der Holocaust
  • 5. Stock: The Lord Ashcroft Galerie

 

Das Museum beschäftigt sich in erster Linie mit den beiden Weltkriegen. Natürlich aus der britischen Sicht.  Interessant ist, das vor allen Dingen Alltagsgegenstände aus dem Zeit des Krieges ausgestellt sind. So kann man sich das Leben während des Kriegs zumindest ansatzweise vorstellen. Einen weiteren wichtigen Stellenwert im Museum nimmt der Holocaust ein.

Was sehr beeindruckend ist, dass nicht versucht wird den Krieg zu glorifizieren.  Eher im Gegenteil. Es werden die vielen Schattenseiten des Kriegs eindrucksvoll aufgezeigt.

Eintritt, Anreise und Öffnungszeiten

Anreise: Ihr findet das Imperial War Museum in der Lambeth Road, SE1. Die nächst gelegenen U-Bahnstationen sind „Elephant and Castle“ und „Waterloo“. Alternativ ist das Museum per Bus zu erreichen. Hier könnt ihr die Linien 3, 12, 53, 59, 148, 159, 344, 360, 453 und C10 nehmen.

Öffnungszeiten: Das Museum ist täglich von 10-18h (letzter Eintritt 17:30h) geöffnet.

Der Eintritt ist wie in vielen Londoner Museen kostenlos.

Zudem hat das Kriegsmuseum weitere Aussenstellen innerhalb (Churchill War Rooms, HMS Belfast) und ausserhalb der Londons (Manchester, Duxford).

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