Alle Links, die mit einem * gekennzeichnet sind, stellen Werbelinks (Affiliate) dar. Genaueres erfahrt ihr in der Datenschutzerklärung. Da in meinen Beiträgen Unternehmen oder Marken genannt werden, dekladiere ich sämtliche Inhalte als Werbezwecke. Falls nicht anders angegeben, erhalte ich dafür keinerlei Geld- oder Sachmittel. Alle meine Beiträge sind unbeeinflußt und basieren auf meinen eigenen Erfahrungen und persönlichen Eindrücken.


 

Der Hampton Court Palace stand schon länger auf meiner Besichtigungsliste. Dank des London Explorer Passes habe ich die Gelegenheit genutzt und mich auf den Weg in den Südwesten von London gemacht.

Abenteuerliche Anreise

Zugegeben ist die Anreise ab Waterloo Station doch erstmal etwas verwirrend. Es hat schon einige Zeit gedauert bis ich den richtigen Zug gefunden habe. Die Züge werden zwar auf dem großen Display im Bahnhof angezeigt, ein nachvollziehbares System habe ich darin allerdings nicht erkennen können. Scheinbar werden die Gleise auf denen die Züge abfahren immer spontan und flexibel vergeben. Also ganz im Gegensatz zu Deutschland wo ja immer ein festes Gleis vorgegeben ist.

Waterloo Station Anzeigetafel
Finde den richtigen Zug und das Gleis… Herausforderung angenommen

Nach einer halben Stunde Rätselraten habe ich dann Zug den Richtung Hampton Court gefunden.

Es gibt Umsteigeverbindungen über „Surbiton“, aber auch Direktverbindungen. Leider zeigt die Seite von Tfl nur Umsteigeverbindungen an, im Bahnhof konnte man aber die Direktverbindungen mit South Western Railway auf der Anzeigetafel gut erkennen. Beide Fahrten sind aber gleich lang und ihr könnt daher auch die Umsteigeverbindung nehmen.

Bezahlen kann man übrigens problemlos mit „Touch in“ (Oysterkarte oder Kreditkarte) und ihr müsst kein extra Ticket kaufen.

Die Fahrt dauert ca. 30  Min und ihr kommt dann am Bahnhof „Hampton Court“ an. Von dort aus sind es noch 5 Min Fußweg bis zum Eingang des Schlosses.

Über den Hampton Court Palace

Der Palast liegt am linken Themseufer im Stadtbezirk Richmond upon Thames und ist eine der Sehenswürdigkeiten die etwas außerhalb von London zu finden sind. Das ursprünglich im Tudorstil erbaute Schloss war von 1528 bis 1737 die Residenz der britischen Könige und wurde später größtenteils im englischen Barock Stil umgebaut. Das Tudor Schloss ist ein gewaltiges Bauwerk mit vielen kleinen und großen Innenhöfen und somit unzähligen Räumen und Fenstern. Auffällig sind auch die vielen Schornsteine, da es in vielen Räumen einen Kamin gibt. Eingebettet ist das Ganze in eine riesige Parkanlage. Wer bereits Windsor Castle besucht hat, findet hier einen schönen Kontrast.

Hampton Court Palace Karte
Die Audio Touren starten im „Base Court“

Mein Besuch im Party Palast

Am Ticket Office habe ich zunächst mit dem London Explorer Pass ein Ticket geholt. Hier gibt es natürlich auch alle anderen Eintrittskarten. Auch Besitzer des London Pass müssen hier ihr Ticket holen.

Im Palast empfiehlt sich die Nutzung des Audio Guides. Dieser hat fünf von aneinander unabhängige Touren die ihr in beliebiger Reihenfolge nutzen könnt. Alle Audio Touren starten im Base Court, wo es auch den Audio Guide gibt. Im Prinzip geht es dann immer durch den Torbogen in den Clock Court und von dort aus in die einzelnen Bereiche des Palastes. Es lohnt sich wirklich, denn es gibt viel zu sehen und zu erleben.

Hampton Court Palace Thron
Ein prächtiger Raum mit Thron von König Henry und großem Wandteppich

Die Audio Führungen waren sehr unterhaltsam. Teilweise fand ich es etwas zu lang, aber man kann problemlos vor- und zurückspulen. Mithilfe des Audio Guides bekommt ihr auf jeden Fall den ganzen Palast zu sehen. Und es gibt eine Menge Räume wie Gemächer, Säle und Kammern zu bestaunen. Die Vorstellung wie das Leben hier vor ein paar hundert Jahren gewesen sein muss ist auf jeden Fall sehr spannend.

Alles ist prachtvoll eingerichtet und es gibt unzählige Gemälde, Möbel und sonstige Kunstgegenstände zu bestaunen.

Hampton Court Palace Kammer
Vom prunkvollen Saal bis zur kleinen Kammer bekommt ihr einiges zu sehen

Viel merken kann ich mir bei sowas eigentlich nie: Es wurden viele Partys gefeiert, König Georg kam aus Deutschland und irgendwann wurde der Palast nicht mehr so viel genutzt. (So ist mal meine sehr kurze Zusammenfassung).

Hampton Court Palace Gardens
Die riesigen Gärten sind ebenfalls einen Besuch wert.

Ausklang des Besuchs im Park

Nach dem Besuch des Hampton Court Palace empfiehlt sich noch ein kleiner Spaziergang durch den 24 Hektar großen Garten des Schlosses bzw. durch die diversen Gartenanlagen rund um den Palast. Ein Teil der Gärten kann kostenlos besucht werden, der übrige Teil ist im Eintritt zum Palast enthalten.

Hampton Court Palace Garten
Blick vom wunderschönen Rose Garden auf den Palast

Mein Empfehlung daher: Ihr solltet Hampton Court Palace definitiv nur bei gutem und warmen Wetter besuchen, denn nur dann kann man auch die wundervolle Außenanlage inklusive Irrgarten bewundern.

Rückfahrt mit dem Boot

Die Rückfahrt habe ich dann mit dem Boot über die Themse angetreten.  Die Anlegenstelle der Boote ist direkt vor Ort, knapp 100 Meter vom Eigang entfernt. In knapp 60 Minuten ging es dann vorbei an herrlicher Natur und auch durch eine Schleuse bis nach Richmond. Von hier aus kann man dann bequem mit der Tube in die City of London fahren.

Ihr solltet euch auf einem Spaziergang die Gegend um Richmond und Kew auf jeden Fall auch einmal genauer ansehen!

Natürlich könnt ihr auch die Hinfahrt ab Westminster Pier mit dem Boot machen oder auf dem Rückweg bis dorthin fahren. Mir hat aber die Fahrt bis Richmond gereicht, denn bis in die Stadt dauert die Fahrt knapp drei Stunden. So bequem war es auf dem Boot dann doch nicht.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: Mit dem Zug (South Western Railway) ab Waterloo Station bis Hampton Court oder mit dem Boot ab Westminster Pier

Adresse: East Molesey, Surrey, KT8 9AU

Öffnungszeiten: täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:00 Uhr)

Eintritt: Tickets ab£19,20 sparen mit 2for1, London Pass, London Explorer Pass, HRP

Bewertungen, viii, great,gardens, staatsgemächer, kapelle, jahre, vine, heinrich,verfügung, jahrhundert,museum, admission,

4 Comments

  1. Dieses Schloss plane ich immer wenn ich am selben Tag in Windsor war ein. Wenn man den London Pass ist ist der Eintritt schon inkl. Man sollte aber vorher nochmal nach den Öffnungszeiten schauen. Anstehen musste ich bis jetzt noch nicht, einmal hatte ich das Glück eine Geschichte über Herny Vlll mit anzuhören und zu sehen, ich habe zwar nichts verstanden aber es war trotzdem sehr schön. Wenn man Hunger hat kann man in einer Cafeteria etwas essen und trinken. Bilder darf man auch machen leider nicht in der Kapelle, ich persönliche entdecke immer wieder was neues. Mal sehen ob ich es nächstes Jahr in den Park schaffe wenn ich nicht so müde bin.

  2. Auf alle Fälle einen Tag einplanen!
    Und wenn möglich eine der kostenlosen Vorführungen (30-40min) mitanschauen/mitmachen. Ich habe im Mai 2017 „Heads or Hearts?“ gesehen und es war absolut genial: das Publikum wird mit einbezogen und man läuft etwas durch den Palast. Story: Henry VIII Suche nach der sechsten Frau…

    Und zum Eintritt als Tip: Wer vorhat öfters nach London zu fahren oder auch Kensington Palace, Tower und Kew Gardens zu besuchen (ohne die Hetze des London Explorer Tickets) sollte sich die 1-Jahres-Mitgliedskarte von Royal Historic Palaces holen (gibt es vor Ort und online). Ein Jahr lang freier Eintritt sooft man möchte (Kew Gardens 10% billiger), Rabatt in den Cafés & Shops), Sonderveranstaltungen etc.
    Ich hatte die Karte und mit einmaligem Besuch in Kensington Palace und Tower das Geld locker wieder raus 😉

    Zur Flussfahrt: es lohnt sich ruhig die drei Stunden bis Westminster zu tun, wenn man Zeit und gutes Wetter hat (am Besten vorher reservieren, da die Boote nur ein- bis zweimal nachmittags – damals 15 und 16 Uhr – fahren). Man kann viel Unbekanntes von London sehen.

  3. Offenbar sollte allein dafür ein kompletter Tag eingeplant werden – gut zu wissen 🙂

Schreibe einen Kommentar

Pin It