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Über meinen Besuch der Ost-Seite des Highgate Cemetery hatte ich euch bereits berichtet. Hier findet ihr unter anderem das Grab von Karl Marxx.

Die Westseite ist nicht frei zugänglich und kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Touren finden ab März bis Oktober an den Wochenenden regelmäßig und ohne vorherige Anmeldung statt.

Ich bin spontan zum Friedhof gegangen und habe mir für die nächste freie Tour ein Ticket geholt. Alternativ könnt ihr euch vorher Karten online für eine bestimmte Uhrzeit reservieren.

Über den Highgate Cemetery

Der Friedhof wurde 1839 eröffnet und teilt sich in zwei Friedhöfe, einen West- und einen Ostteil. Der Ost-Friedhof mit dem Grab von Karl Marx ist die ganze Woche geöffnet. Der West-Friedhof ist nur am Wochenende im Rahmen einer Führung zu besichtigen.

Highgate Cemetery West
Die Touren beginnen und enden auf dem großen Platz direkt hinter dem Eingangstor.

Jede Tour ist individuell und abhängig vom Guide. Wir wurden vorher gefragt, ob wir ein bestimmtes Grab sehen wollen. Außer George Michael ist mir jedoch kein Grab bekannt gewesen. Dieses Grab wird auf Wunsch der Familie aber nicht besichtigt und darf auch nicht fotografiert werden. Unser Guide hat es uns kurz aus 50m Entfernung gezeigt. Es sind aber sehr klein und bescheiden aus, wäre also eh kein Highlight.

Ansonsten gibt es außer Gräbern im Wald logischerweise nicht viel zu sehen. Spannend sind halt die Geschichten die uns der Guide zu den Gräbern erzählen konnte. Gefühlt konnte er zu jedem Grab auch eine passende Anekdote vortragen.

Highgate Cemetery West
Ein imposanter Baum umringt von Gruften.

Im oberen Bereich gibt es noch einige größere Grabkammern die rund um einen großen Baum angelegt sind. Der Eingang zu diesem Bereich ist stark ägyptisch angehaucht und es steht ein kleiner Obelisk am Eingang.

Gruften und Filmkulisse

In diesem Bereich wurden auch Szenen für „Fantastische Tierwesen“ gedreht. Auch wenn die Szenen im Film offiziell in Paris spielen.

Highgate Cemetery Kulisse
Harry Potter Fans sollte diese Kulisse bekannt vorkommen.

Spannend ist der Einblick in die Gruften. Hier dürft ihr einen Blick in einzelne Grabkammern werfen in den noch die teils Jahrhunderte alten Särge sind.

Highgate Cemetery West
Neben den großen Gruften im oberen Teil des Friedhof, finden sich auch kleinere und neuere Gruften in anderen Bereich.

Auf dem Rückweg zum Eingang ging es dann noch an einigen neueren Gräbern vorbei.

Alles in allem eine interessante, wenn auch ungewöhnliche Tour. Bemerkenswert ist die Lockerheit mit der das ansonsten sehr ernste Thema hier angegangen wird. Auf einem katholischen Friedhof in Deutschland wäre etwas vergleichbares wohl undenkbar.

Im Anschluss könnt ihr mit eurem Ticket noch die Ostseite des Friedhofs in Eigenregie erkunden. Alternativ natürlich auch vor eurer Tour um ein etwaige Wartezeit zu überbrücken.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: Archway (Northern Line) und dann 15 Minuten Fußweg bis zum Friedhof

Adresse: Swain’s Ln, Highgate, London N6 6PJ

Öffnungszeiten: nur mit Führung

Eintritt: GBP 12, inklusive Zugang zur Ostseite des Friedhofs

Im Norden Londons, mit wunderbarem Blick auf die Stadt, liegt auf einer Anhöhe der Alexandra Palace.

In meinem früheren Bericht hatte ich den Hampton Court Palace als Party-Palast bezeichnet, weil dieser früher häufig für Feiern und Feste des britischen Adels genutzt wurde.

Der Alexandra Palace ist der Party Palast der Neuzeit.

Über den Alexandra Palace

Der Alexandra Palace wurde 1873 als Erholungspark „The People’s Palace“ auf einer Anhöhe im Norden Londons eröffnet. Benannt wurden das Gebäude und der umliegende Park nach der damaligen Kronprinzessin Alexandra von Dänemark.

Zwei Wochen nach der Eröffnung brannte das Gebäude fast vollständig ab, wurde aber in den folgenden zwei Jahren wieder aufgebaut.

Alexandra Palace BB
Ausblick auf die City auf London

Bei gutem Wetter habt ihr vom Palast aus eine super Aussicht auf London und könnt in der Ferne sogar das Finanzviertel Canary Wharf und natürlich The Shard erkennen.

Vielfältige Nutzung des Palasts

Heutzutage dient der Palast nur noch als Hülle und dient nicht mehr als Unterkunft oder Wohnsitz.

Den Palast jetzt als Party Palast zu bezeichnen ist aber natürlich ein wenig übertrieben, dennoch wird er für vielfältige Freizeitaktivitäten genutzt.

Alexandra Palace
Moderne Eislaufbahn in historischer Halle.

Ein Teil beherbergt eine Eislaufbahn, die ihr am Wochenende sogar kostenlos benutzen könnt. Werft mal einen Blick hinein, denn die Kulisse ist schon beeindruckend.

Ein weiterer Bereich wird als große Halle für Veranstaltungen genutzt. Der Zugang erfolgt über den Palm Court, wo ihr (wie der Name schon sagt) einen Innenhof mit Palmen bestaunen könnt.

Alexandra Palace
Ein Innenhof mit riesen Palmen und anderen Pflanzen. Im kleinen Café könnt ihr euch stärken.

Um die große Halle betreten zu können, müsst ihr allerdings Eintritt bezahlen. Bei meinem Besuch war gerade eine Handarbeitsmesse und so strömten unzählige Senioren in die Halle. Die Messe war zwar völlig unterinteressant, der Blick in die große Halle dafür jedoch ganz spannend. Einen hohen Eintritt hätte ich dafür jetzt aber nicht bezahlt.Alexandra Palace

Imposante Halle mit schönem Runddach. Die Handarbeitsmesse war jetzt weniger spannend.Aufgrund der Höhenlage wird der Palast seit 1935 für die ersten Fernsehübertragungen der BBC eingesetzt. Die Ausstrahlung erfolgt seitdem vom Südostturm der Anlage. Seit Dezember 2007 ist der Alexandra Palace der jährliche Austragungsort der Darts Weltmeisterschaft.

Hinter dem Palast könnt ihr noch einen Spaziergang um den See machen. Im Boating Lake könnt ihr euch ein Tretboot mieten und damit eine Runde über den See schippern.

Alexandra Palace
Auf dem Weg nach Highgate können ihr einen schönen Blick auf die Umgebung werfen. Im Hintergrund der BBC Fernsehturm am Alexandra Palace

Nach dem Besuch des Alexandra Palace bieten sich übrigens noch ein Spaziergang bis nach Highgate und der Besuch des Friedhofs (Highgate Cemetry) an.

Alexandra Palace Highgate Karte
Nutzt die vorgeschlagene Routen als grobe Vorgabe und sucht euch selber den schönsten Weg aus.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn Wood Green (Piccadilly Line) oder Bahnstation Alexandra Palace (es fährt von beiden Stationen ein kostenloser Shuttle-Bus den Berg hinauf zum Palast)

Adresse: Alexandra Palace Way, London N22 7AY

Öffnungszeiten:

Eintritt: –

Hier findet ihr eine Übersicht über die Weihnachtsmärkte in London im Jahr 2018.

Die einzigartige Adventszeit ist auch in London etwas ganz besonderes für Erwachsene und Kinder. Veranstaltungen, Stände mit Süßigkeiten und interessanten Weihnachtsartikeln findet man auch den zahlreichen Weihnachtsmärkten in London ebenso wie die typischen Buden mit Essen, Getränken und landestypischen Spezialitäten. Auch die Weihnachtsbeleuchtung in London kann sich sehen lassen. Falls ihr weitere Märkte kennt, würde ich mich über einen Kommentar freuen!

Weihnachtsmärkte in London 2019 – Übersichtskarte

Weihnachtsmärkte in LondonWinter Wonderland in Hyde Park

winterwonderland - Weihnachtsmärkte London
winterwonderland

Wie jedes Jahr verwandelt sich der Hyde Park in ein sprichwörtliches Winter-Wunderland.

Im Prinzip ist das Winter Wonderland eine riesige Kirmes mitten im Hyde Park. Es erinnert ein wenig an Oktoberfest mit Bierzelt, Achterbahnen und vielen weitere Attraktionen. Der gesamte Boden ist übrigens mit Platten abgedeckt, so dass ihr nicht durch die Matsche laufen müsst.

Dazu kommt noch ein Weihnachtsmarkt im klassisch deutschen Stil.

Eigentlich ein geniales Konzept um Kirmes Fahrgeschäfte auch im Winter nutzen zu können. Mit Weihnachten hat das ganze aber wenig zu tun.

Der Eintritt ist frei. Wer am Eingang nicht in der Schlange stehen möchte kann sich allerdings online eine oder mehrere Karten für Fahrgeschäfte vorbestellen und somit über die Fast Lane das Gelände betreten.

Details 21. November 2019 bis 5. Januar 2020, Hyde Park, Rangers Lodge, Hyde Park, London, W2 2UH

Tube: Knightsbridge Station

Öffnungszeiten: täglich 10:00-22:00 Uhr außer Heiligabend


Leicester Square

Weihnachtsmärkte in London

Am beliebten Leicester Square findet ihr auch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt.Es gibt über 25 Stände und zusätzlich viele verschiedene Aufführungen und Musikeinlagen.

Details: 8.November 2019 bis 5. Januar 2020, Leicester Square, London, WC2H 7BP

Tube: Leicester Square, Piccadilly Circus, Covent Garden, Charing Cross
Öffnungszeiten: Sa, So 10:00-22:00 Uhr, Mo-Fr 12:00-22:00 Uhr


London Bridge City Christmas Market / The More London Christmas Market

Weihnachtsmärkte in London

Der London Bridge City Christmas Market  liegt direkt an der Themse und (ehemals The More London Christmas Market) ist ein Weihnachtsmarkt im deutschen Stil und hat den More London Christmas Market abgelöst. Er befindet sich zwischen der Tower Bridge und London Bridge (und noch darüber hinaus) ungefähr auf der gegenüberliegenden Seite des Tower of London. Die Stände sind an der gesamte Promenade verteilt. So richtige Weihnachtsstimmung kommt da nicht unbedingt auf.

Details: 29. November 2019 – 2. Januar 2020, London Bridge, 203 Tooley Street, London, SE1 2JX

Tube: London Bridge, Tower Hill, Tower Gateway,Monument

Öffnungszeiten: täglich 11:00-19:00 Uhr Do-Sa von 11:00-21:00 Uhr


Southbank Centre Winter Festival

Weihnachtsmärkte in London

Direkt am London Eye gelegen, findet ihr in den über 80 Holzhütten und Ständen auch Deutsche Köstlichkeiten wie Bratwurst und Glühwein.

Eine Bummel über den typisch deutschen Weihnachtsmarkt (Winter Market) in der Nähe des London Eye bietet die Gelegenheit, originelle Weihnachtsgeschenke zu finden, wie Schmuck aus Bernstein und Silber, handgemachtes Spielzeug, Weihnachtsbaumdekorationen aus Glas, Spitzen, Blechspielzeug, Kerzen, handgemachte Keramik und Design-Artikel aus Metall.
Der Weihnachtsmarkt zieht sich zwischen Southbank Centre und London Eye, entlang des Queen’s Walk.
Das Karussell inmitten des Weihnachtsmarktes bietet Spaß für die kleineren Besucher, während sich die Eltern mit einem Glas Glühwein und Hintergrundmusik entspannen können. Aber auch gastronomische Spezialitäten wie die typische deutsche Bratwurst, Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Bonbons und Crépes werden euch geboten.

Details: 8. November 2019 bis zum 3. Januar 2020, Southbank Centre, Belvedere Road, London, SE1 8XX

Tube: Waterloo, Embankment

Öffnungszeiten: Fr, Sa 11:00-23:00 Uhr, So-Do 11:00-22:00 Uhr, 25.12.17 geschlossen, Winter Market nur bis zum 27.12.18!


Winterville 2019

Weihnachtsmärkte in LondonAuch 2019 kehrt Winterville wieder vom ins südliche London zurück, mit einem tollen Programm voller Attraktionen, Unterhaltung, Essen und Trinken. Erbaut rund um den Winterville Uhrenturm, bietet diese kleine, festlich geschmückte Stadt Klassiker ebenso wie atemberaubende Alternativen für jedes Alter.

Details: 15. November bis zum 23. Dezember, Clapham Common, Windmill Drive, London, SW4 9DE

Tube: Clapham South

Öffnungszeiten: Mo-Do 11:30-22:00 Uhr, Fr 11:30-22:30 Uhr, Sa 10:30-22:30 Uhr, So 10:30-22:00 Uhr
Eintritt: Di frei, Mi, Do, Sa £2, Fr nach 14 Uhr £2, nach 18 Uhr £5, Sa nach 12 Uhr £2, nach 18 Uhr £5

Greenwich Christmas Market

Weihnachtsmärkte in London

2019 gibt es einen Christmas Late Market jeweils mittwochs von 11-20 Uhr am 04.,11. und 18.12.2019

Für 2018 ist erstmal nur ein „normaler“ Weihnachtsmarkt angekündigt. Vermutlich war das Winter Time Festival kein großer Erfolg. Ich habe 2017 mal über den Zaun geschaut und es sah nicht sehr spannend aus. Eintritt hätte ich dafür garantiert nicht bezahlt.

Aber der Weihnachtsmarkt in Greenwich sah auch sehr gemütlich aus und ist sicherlich einen Besuch wert.

Es gibt ein neues Weihnachtserlebnis in der Stadt: Greenwich Winter Time Festival, direkt neben der Cutty Sark . Der Platz vor dem Gebäude am Flussufer wird eine überdachte Eisbahn und einen Weihnachtsmarkt mit zeitgenössischen Handwerks- und Designständen haben. Für euer leibliches Wohl ist natürlich auch gesorgt. Leider ist der Markt nicht frei zugänglich, da regelmäßig eine große Show stattfindet und daher Eintritt verlangt wird.

Eintritt: Karte gilt für jeweils drei Stunden und kostet £15. Ein etwas eigenartiges Konzept…

Details: 26.11. – 24. Dezember 2018, Greenwich Market, Tube: Greenwich

Öffnungszeiten: 10:00-17:30 Uhr


Weihnachten in den Kew Gardens

Auch in den königlichen Gärten in Kew findet ihr ein weihnachtliches Ambiente.

Die prächtigen Gärten erhalten eine schöne Verjüngungskur und Illuminationen bringt die Gebäude, Wege und Bepflanzung zum leuchten. Die langen Wege führen euch an riesigen Weihnachtsbäumen, einem Duftgarten und alle Arten von der Natur inspirierten Lichtern. Außerdem gibt es ein Karussel, traditionelle festliche Knabbereien und Getränke (inklusive Glühwein).

Eintritt: ab £18 (Buchung online)

Details: 20. November 2019 – 5. Januar 2020, Kew Gardens,Victoria Gate (TW9 3JR)

Tube: Kew Gardens

Öffnungszeiten: 17:00-22:00 Uhr


Weihnachtsmarkt im Kaufhaus John Lewis

Kein klassischer Weihnachtsmarkt, aber die Weihnachtsausstellung im Kaufhaus John Lewis (Oxford Street) hat einiges zu bieten.

KINDER und KATJES bieten hier kreative Geschenkideen. So könnt ihr KINDER Produkte mit individuellen Namen bedrucken lassen und Katjes einen 3D-Drucker mit dem ihr euren individuellen Bilder als essbare Gummibären-Kreation ausdrucken könnt.

Zusätzlich ist das Kaufhaus sehr schön dekoriert und ihr findet natürlich allerlei weihnachtlichen Schnick Schnack.

Tipp! Schaut direkt bei Ham Holy Burger vorbei und genießt einen köstlichen Burger.


Belgravia Christmas Sunday at Elizabeth Street and Pimlico Road

Am 3. Dezember 2018 verwandeln sich die Elizabeth Street und Pimlico Road in einen quirligen Weihnachtsmarkt mit Jongleuren und Karamelläpfeln.


Das Bank of England Museum hält einige spannende Überraschungen für seine Besucher bereit. Das eher kleine Museum befindet sich in einem Seitenteil der Bank of England.

Über das Bank of England Museum

Das Bank of England Museum zeigt die Geschichte der britischen Zentralbanken und deren Rolle für Wirtschaft und Gesellschaft. Es informiert außerdem über die Gebäude und die 300 Jahre alte Geschichte der Bank sowie die der englischen Währung und aktuelle ökonomische Entwicklungen.

Nach einem kurzen Sicherheitscheck könnt ihr das Museum auf eigene Faust erkunden. Am Eingang findet ihr einen Flyer mit einem Plan des Museum.

Knackt die Kombination und öffnet den Safe

Auf den ersten Blick bietet sich wenig Spannendes. So sind vorwiegend alte Geldnoten und Münzen ausgestellt. Dazu erhaltet ihr viele Informationen. Für Münzsammler ist dies vielleicht interessant, ich fand es jetzt weniger spannend.

 

 

Bank of England Museum
Ausstellung diverser Banknoten

Im darauf folgenden „Mitmach-Bereich“ gibt es dann aber für Groß und Klein einiges zu tun. Eine besondere Herausforderung ist das Öffnen des Tresors. Ihr müsst zunächst drei recht einfache Aufgaben lösen (die Lösungen findet ihr im Text dahinter an der Wand) und mit der gefundenen Zahlenkombination dann den Safe öffnen. Das hört sich leichter an, als getan, denn mit einfachem drehen des Zahlenschlosses ist es nicht getan. Folgt genau der Anweisung am Safe und ihr werdet erfolgreich sein. Zur Belohnung gibt es dann ein kleines Präsent am Ausgang (Spoiler: ein „goldener Kugelschreiber“).

Bank of England Museum
Schafft ihr es den Safe zu knacken?

Es gibt noch ein paar weitere Spiele, die ich aber weniger interessant fand.

Alles in allem aber eine interessante Idee, das sonst er langweilige Thema Finanzen spannender darzustellen.

Schafft ihr es den Goldbarren anzuheben?

Weiter geht es in den hinteren Bereich des Museums, wo neben vielen neueren Banknoten, das absolute Highlight der Ausstellung wartet: ein echter Goldbarren zum Anfassen und (wer es schafft) zum Anheben.

Bank of England Museum Goldbarren
Enormes Gewicht und enormer Wert – ein echter Goldbarren zum anfassen

Natürlich ist der Barren in einer Vitrine gesichert, aber durch eine Öffnung könnt ihr den 400 Unzen Barren (13kg) berühren und versuchen ihn ein wenig anzuheben. Die Gelegenheit einen echten Goldbarren (99,79% reines Gold) zu sehen, anzufassen und sein Gewicht zu spüren hat man wohl nur selten im Leben.

Ich fand es richtig cool. Das Gold schwer ist wusste ich aus zahlreichen Folgen „Goldrausch in Alaska“ (DMAX), wie viel ein Barren tatsächlich wiegt war dann trotzdem sehr interessant.

Es mag banal klingen, aber das ist schon ein unvergessliches Erlebnis.

Der aktuelle Wert des Barrens wird darüber angezeigt. Bei meinem Besuch war es knapp 390.000 GBP (also rund 430.000 €).

Bank of England Museum
Vom Rohling bis zur fertigen Münze.

Schaut euch auf jeden Fall noch die Druckplatten und Abzüge der aktuellen britischen Banknoten in der hinteren Ecke an. Hier könnt ihr auch sehen, wie aus einem Rohling Schritt für Schritt die 1 Pfund Münze entsteht.

Bank of England Museum
Hier laden diverse „Spiele“ zum mitmachen und mitdenken ein.

Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt und ist sicherlich auch für Jugendliche und Schulklassen interessant. Wenn ihr also mal in der Nähe seid, macht doch einen kurzen Abstecher ins Museum.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn Bank (Central, Northern, Waterloo & City Line und DLR)

Adresse: Bartholomew Lane, London, EC2R 8AH

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: kostenlos

Ein Spaziergang durch Dulwich und seine Parks ist eine ideale Ergänzung zu einem Besuch im Crystal Palace Park.

Wenn ihr mit dem Bus von Crystal Palace ankommt, könnt ihr an der Station Forest Hill austeigen. Alternativ könnt ihr aus der Innenstadt auch mit der London Overground zur gleichnamigen Station anreisen.

Spaziergang durch Dulwich – Karte mit Route

Spaziergang durch Dulwich
Die Karte zeigt einen Routenvorschlag. Durch Anklicken kommt ihr direkt zu google maps.

Horniman Museum und Ausblick auf London

Horniman Museum
Allerlei exotische Austellungsgegenstände

Über die Circular Rd gelangt ihr zum Horniman Museum, das in einer wunderschönen Parklandschaft liegt. Im angrenzenden Park habt ihr einen tollen Blick auf die City of London, während ihr im Museum eine eher skurrile Ausstellung findet. Neben einigen ausgestopften Tieren, gibt es eine afrikanische Kunstausstellung und eine Sammlung diverser Kunststücke.

Horniman Museum and Gardens
Vom Park aus hat man einen schönen Blick auf die Skyline von London.

Weiter an der Straße entlang kommt ihr bis zum Dulwich Park. Im vorderen Bereich findet ihr den American Garden mit einer Vielzahl von Rhododendren. Im Zentrum des Parks liegt das Pavilion Cafe. Hier habt hier einen schönen Blick auf die weitläufigen Grünflächen des Parkgeländes. Am Wochenende sitzen hier die Eltern und schauen ihren Kindern beim Fußballtraining auf den Rasenflächen des Parks zu.

Dulwich Park Pavillion Cafe
Ein schöner Platz zum verweilen.

Lovers Walk und schicke Villen

Ihr verlasst den Park am anderen Ende. Überquert rechts die Straße und geht dann einen schmalen Weg zur Christs Chapel. Erkundigt euch vorher nach den Öffnungszeiten, damit ihr nicht vor verschlossener Tür steht.

Dulwich Christ Chapel
Bereits von außen ein schöner Anblick

Wieder zurück Richtung Park findet ihr die Dulwich Picture Gallery. Es ist die älteste öffentliche Kunstgalerie Englands. Wem der Eintritt nicht zu teuer ist findet ihr in der von Sir John Soane entworfenen Gallery eine umfangreiche Sammlung alter europäische Meister.

Lovers Walk
Diesen Weg muss man einfach gehen… 😉

Geht nun entlang der Straße und haltet euch auf der linken Seite. Nach ein paar hundert Metern seht ihr einen weißen Lattenzaun der die Begrenzung des Lovers Walk darstellt. Der Weg lädt zu einem romantischen Spaziergang ein.

Belair House
Hinter dem Haus liegt ein weiterer großer Park

Schaut euch vorher noch etwas weiter rechts das Belair House an. Die denkmalgeschützte Villa wurde 1785 erbaut. Dahinter findet ihr einen weiteren Park mit einem kleinen See. Ihr könnt eine Runde um den See drehen und dann zurück zum Lovers Walk gehen.

Dulwich College
Dulwich College

Folgt dem Weg bis zur College Road. Vor euch liegt nun das Dulwich College.

Der Spaziergang neigt sich langsam dem Ende. Geht nur rechts in Richtung Bahnhof Dulwich West. Auf dem Weg könnt ihr noch die schicken Villen, die etwas zurückversetzt an der Straße liegen, bewundern.

Mit dem Zug geht abschließen zurück in die Innenstadt (Victoria Station).

Ein Abstecher in den Süden Londons und ein Spaziergang durch die Gegend rund um den Crystal Palace Park ist eine erholsame Abwechslung zum Trubel in der Stadt.

Ihr erreicht den Park am mit der Bahn (Southern Railway) ab der Station London Bridge oder mit der London Overground ab Whitechapel. Den Bahnhof Crystal Palace erreicht ihr nach ca.20 Minuten.

Crystal Palace Park – Irrgarten und Dinos

Verlasst den Bahnhof und betretet rechts den Crystal Palace Park. Am anderen Ende des Park könnt ihr den BBC Transmitter erkennen. Von hier aus wurde 1956 das erste britische Farbfernsehen gesendet.

BBC Transmitter
Hier stand ehemals der Crystal Palace. Heute habt ihr freien Blick auf den BBC Transmitter

Einen Crystal Palace werdet ihr im Park leider nicht mehr finden. Dieser ist nämlich bereits im Jahr 1936 komplett niedergebrannt.

Gebaut für die Industrieausstellung 1851, wurde der Palast zunächst im Hyde Park aufgestellt und dann 1854 abgebaut und hier wieder aufgebaut.

Auf Fotos ist zu erkennen wie gigantisch der Palast mit seiner gusseisernen Konstruktion gewesen sein muss. Er erinnert mich ein wenig an das Palm House in den Kew Garden. Wobei dieser Palast wohl deutlich größer gewesen sein muss.

Wenn schon keinen Palast, so gibt es aber doch viel Spannendes zu entdecken. Die kleine Crystal Palace Park Farm im Park bietet etwas Jung und Alt: Alpakas, Ponys, Schweine und sogar ein Reptilienhaus.

Dinosaurier Skulpturen
Überall versteckt findet ihr Dino Skulpturen. Momentan werde diese nach und nach renoviert.

Bekannt ist der Park aber wohl vor allen Dingen aufgrund seiner riesigen Dinosaurier Skulpturen. Es sind die ersten von Menschenhand hergestellten Skulpturen dieser Art. Sie wurden 30 Jahre nach Entdeckung der ersten Fossilienfunde hier aufgestellt. Auch wenn sie nicht sonderlich realistisch wirken, sind sie doch etwas Besonderes.

Crystal Palace
Eingang zum Irrgaten The Maze

Während die Dinosaurier rund um den Lower Lake stehen, findet ihr gegenüber des Intermediate Lake den Crystal Palace Maze Park. Ein Irrgarten, der gerade im Sommer zu einem Spaziergang einlädt.

Wo ist der Palast?

Crystal Palace
Die Grundmauern sind das einzige was vom Palast nach dem großen Feuer übrig geblieben ist.

Weiter geht es zu den Italian Terraces. Sie sind alles was Palast übrig geblieben ist. Die große Freifläche wird am Wochenende gerne von Joggern umrundet.

Im hinteren Teil des Parks findet ihr das Crystal Palace Museum. Hier könnt ihr euch ein Bild vom echten Palast machen. Auf diversen Bilder und Illustrationen wird der frühere Glanz deutlich. Die Öffnungszeiten des Museum sind allerdings sehr eingeschränkt. Informiert euch vorab online, wenn ihr unbedingt rein wollt.

Crystal Palace Mueseum
Das Crystal Palace Museum liegt etwas versteckt im hinteren Teil des Parks.

Direkt am Museum könnt ihr ein paar Stufen hoch gehen und den Park in Richtung Busbahnhof verlassen.

In 200m Entfernung liegt die Crystal Palace Subway Station. Ein wahres Highlight. Sie wurde 2016 für gelegentliche Besuche wiedereröffnet, kann aber nur an ein paar Tagen pro Jahr besichtigt werden.

Nach dem Besuch des Parks bietet sich noch ein kleiner Sparziergang durch den Ort an. Über die Straßen Westow Hill, Westow St und Church Rd kommt ihr zu einem schönen Rundgang und könnt dann über Anerley Hill zurück zum Bahnhof.

Wer möchte kann im Anschluss anstatt zum Bahnhof zu laufen auch mit dem Bus nach Dulwich fahren und dort einen weiteren Spaziergang unternehmen.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn Crystal Palace (Overground oder Southeastern Railway)

Adresse: Thicket Rd, London SE19 2GA,

Öffnungszeiten: –

Eintritt: frei

Bei einem Spaziergang durch Chelsea bietet sich ein Besuch im National Army Museum an. Ich habe dem frisch renovierten Museum einen kurzen Besuch abgestattet.

Über das National Army Museum

Das Museum wurde 1960 eröffnet und befand sich zunächst bei der Royal Military Academy Sandhurst. Im Jahr 1971 wurde es in einen vom Architekten William Holford entworfenen Neubau neben dem Royal Hospital im Londoner Stadtteil Chelsea verlegt.

Das Museum zeigt auf vier Stockwerken Exponate aus der Geschichte der britischen Landstreitkräfte von der Aufstellung eines stehenden Heeres zu Beginn des englischen Bürgerkriegs im 17. Jahrhundert an bis zum Afghanistan- und Irakkrieg im 21. Jahrhundert. Wer nach großen Waffen und Rüstungen sucht, ist hier an der falschen Adresse.

Mein Besuch im National Army Museum

2017 wurde das National Army Museum nach einem Umbau wiedereröffnet und bietet euch einen Einblick in die Geschichte der britischen Armee.

National Army Museum Übersicht
3 Ebenen, leider wenig Spannendes zu sehen

Viele größere Armee-Fahrzeuge solltet ihr aber nicht erwarten. Der größte Teil der Ausstellung besteht aus Kleinteilen wie Kleidung, Waffen und weitere Fundstücke.National Army Museum Uniformen

Ihr könnt an vielen Stellen selber aktiv werden und euch z.B. Tarnkleidung anlegen und dann vor einem entsprechenden Hintergrund ein Foto machen. Es funktioniert tatsächlich. Zumindest halbwegs.

National Army Museum Tarnkleidung
Wer findet mich…? Mit Helm und entsprechender Bemalung wäre man fast unsichtbar.

Insgesamt fand ich das Museum eher wenig spektakulär. Wer sich für Armee und Kriegsgeschichte interessiert kommt natürlich voll auf seine Kosten. Mich hat es leider nicht so angesprochen. Aber macht euch selbst ein Bild, der Eintritt ist ja kostenlos und die Umgebung durchaus sehenswert.

Großer Indoorspielplatz für die Kleinen

National Army Museum Spielplatz
Zumindest die Kleinen werden ihren Spaß haben

Ein Highlight des Museums ist sicherlich der große Indoorspielplatz links hinter dem Eingangsbereich. Hier können sich die Kids wunderbar austoben und auch thematisch sind die Spielgeräte an das Thema Armee angelehnt.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn Sloane Square und ein ca. 10 minütiger Fußweg

Adresse: Royal Hospital Road, London, SW3 4HT

Öffnungszeiten: täglich von 10:00 – bis 17:30 Uhr

Eintritt: frei

Spontan bin ich über die Karnevalstage nach London geflüchtet und habe dabei den Flughafen London Southend (SEN) angesteuert.

Bekannt sind euch sicher die Flughäfen Heathrow, Stansted, Gatwick, Luton und der City Airport. Der eher kleine Flughafen Southend ist in den wenigsten Übersichten zu finden, obwohl er auch nur 55 Min mit dem Zug von der Liverpool Street Station entfernt ist und somit nur geringfügig schlechter liegt als z.B. Stansted (45 Minuten).

Über London Southend Airport

Der kleine Regionalflughafen liegt ungefähr 65 km entfernt im Osten von London. Wie der Name schon sagt ist die Kanalküste nicht weit entfernt. Die Flugzeit ist bei direktem Anflugs auch die kürzestes aller Londoner Flughäfen.

Hier geht es noch gemütlich zu und auch bei der Zollkontrolle sucht man vergeblich nach den modernen e-gates. So heißt es also erstmal Schlange stehen und auf die erstaunlich freundliche und herzliche Passkontrolle warten.

Nach Verlassen des Sicherheitsbereichs findet ihr einen Geldautomaten und ein kleines Geschäft. Ein weiterer Automat steht bei den Check-in Schaltern. Mehr gibt es in dem kleinen Gebäude erstmal nicht.

Planespotting am Southend Airport

Wenn man schon mal da ist kann man auch die Gelegenheit zum Plane spotten nutzen. Leider gibt es nicht viele Starts und Landungen. Er müsst also ein wenig Glück haben und ein bisschen Geduld mitbringen.

London Southend Plane Spotting
Am Ende des Parkplatz kommt man den landenden Flugzeugen schon recht nah.

Verlasst das Terminal und geht dann links raus in Richtung der Parkplätze. Am Ende der Parkplätze (Long Stay Car Park 2) habt ihr dann einen guten Blick auf die Start- und Landebahn.

Von Southend in die City of London

Ähnlich bequem wie in Stansted könnt ihr nach dem Verlassen des Terminals direkt zur nahegelegenen Bahnstation gehen und von dort aus bequem mit dem Zug (Greater Eastern Railway) ab Gleis 1 bis London Liverpool Street fahren. Die Kosten für eine einfache Fahrt liegen bei knapp 17 GBP und die Züge fahren alle 20-30 Minuten.

London Southend Bahnhof
Raus aus dem Terminal und direkt gegenüber rein in den Bahnhof. Schneller und bequemer geht es kaum.

Ernsthafte Alternativen gibt es nicht. Bustransfers gibt es nach London Victoria aber die Fahrt dauert vermutlich mehr als 2 Std.

Abstecher an die See nach Southend-on-Sea

Da nur wenige Flüge von Deutschland aus nach Southend angeboten werden und ich wohl nicht unbedingt nochmal hierhin kommen werde, habe ich noch einen Abstecher in das nahegelegene Southend-on-Sea gemacht.

Fahrt einfach mit dem Zug anstatt in Richtung Liverpool Street in Richtung Southend Victoria. Die Züge fahren ab Gleis 2 und die Fahrt dauert nur ein paar Minuten. Das Ticket kostet 3.50 GBP. Später geht es dann von hier aus nach London.

London Southend Einkaufszentrum und Promenade
Am Ende der Einkaufsstraße wartet ein kleines Shopping Center und der Blick auf das Meer.

Nach Verlassen des Bahnhofs geht es einfach geradeaus durch die Einkaufsstraße bis zur Küste. Der ca. 15 minütige Fußweg führt euch die durch die wenig anschauliche Innenstadt und vorbei an zwei kleineren Einkaufszentren bis zur Küste.

Optisch hat die Stadt nicht so viel zu bieten und es laufen schon einige merkwürdige Gestalten herum.

London Southend Pier und Vergnüngungspark
Blick auf den Pier und den Vergnügungspark

Highlight ist aber sicher der Southend Pier und der Freizeitpark der euch am Strand erwartet. Ich kam mir ein wenig vor wie in Amerika. Mir war nicht bewusst, dass es einen Vergnügungspark mit diversen Achterbahnen und Fahrgeschäfte am Strand gibt.

Die Uferpromenade ist gesäumt von Spielhallen und einigen Bars, Restaurant und Hotels. Im Sommer ist hier sicher einiges los. Es gibt aber vermutlich schönere Küstenorte.

London Southend Pier
Am Ende des Pier ist die Aussichtsplattform zu erkennen.

Leider war der Pier wegen Renovierung gesperrt. Bei gutem Wetter könnte man aber den Pier entlang wandern bzw. einen Zug nutzen um bis weit ins Wattenmeer in Richtung Themsemündung laufen.

London Southend Pier Panorama
Bei gutem Wetter ein schönes Plätzes mit Blick auf die See und die Uferpromenade.

Nach etwas mehr als 2 km findet ihr eine große Aussichtsplattform und einen Pavillon mit wechselnden Ausstellungen.

Auch wenn ihr nicht nach London Southend fliegt ist das sicher ein interessanter Tagesausflug, wenn ihr mal aus dem trubeligen London raus wollt. Achtet aber darauf, dass gutes Wetter ist.

Nach ein paar königlichen Hochzeiten (William und Harry) war es mal wieder Zeit den Kensington Palace zu besuchen. Mein letzter Besuch liegt schon ein paar Jahre zurück und hatte mich nicht sonderlich beeindruckt. Zumindest konnte ich mich nicht mehr wirklich daran erinnern.

Dank 2for1 habe ich mich daher nochmal auf den Weg in die Kensington Gardens gemacht und den Palast erneut besichtigt.

Über den Kensington Palace

Der Palast liegt an den Kensington Gardens im Royal Borough of Kensington and Chelsea in London und wird auch heute noch von Mitgliedern der britischen Königsfamilie genutzt.

Kensington Palace
Wenig spektakulär für einen Palast

Das Schloss war früher ein privater Landbesitz und wurde im Jahr 1689 von Mary II. und Wilhelm III. ausgebaut. In den nachfolgenden 70 Jahren wurde der Palast immer wichtiger für das gesellschaftliche und politische Leben des Landes. Nachdem König George II. im Jahr 1760 starb, verlor das Gebäude aber immer mehr an Bedeutung.

Prinzessin Victoria wurde 1819 im Kensington-Palast geboren, zog aber als Königin sofort in den Buckingham Palace um.

Im Jahr 1912 wurde der Palast erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Kensington Palace
Die Highlights findet ihr vor dem Palast: Der Princess Diana Memorial Garden

Heute bewohnen William und Kate zusammen mit ihren drei Kindern das Apartment 1A, sind aber die meiste Zeit in Anmer Hall. Prince Harry und Meghan Markle bewohnen das Nottingham Cottage auf dem Grundstück des Kensington Palace. Von 1981 bis zu ihrem Tode 1997 residierte dort auch Diana.

Mein Besuch im Kensington Palace

Nach der Kasse geht es in die noch ganz schicke Eingangshalle. Im Raum dahinter startet dann die eigentliche Besichtigung. Hier findet ihr auch Flyer und Prospekte zum Palast.

Kensington Palace
Eingangshalle

Es gibt im Wesentlichen drei Touren durch den Palast, die jeweils in diesem Raum starten. Zusätzlich gibt es aktuell noch eine Ausstellung zu Prinzessin Diana, die sich hauptsächlich um ihre Kleider dreht.

Die King’s Route führt euch durch die Zeit von George II und seine Staatsgemächer. Die Queen’s Route führt euch im ältesten Teil des Kensington Palace durch die Räumlichkeiten von Queen Mary II. Die Victoria Route gibt euch einen Einblick in das Leben von Königin Victoria.

Kensington Palace
Neben vielen Kleider von Prinzessin Diana, gibt es auch ein paar Kronen und Juwelen zu bestaunen

Insgesamt fand ich alles eher unspektakulär und mir sind nur wenige wirkliche Highlights aufgefallen.

Die Queen’s Route ist zudem kein Rundgang und man muss am Ende nochmal durch alle bereits besichtigten Räume zurück zum Ausgang.

Highlight für Diana Fans – Princess Diana Fashion Story

Fans von Prinzessin Diana kommen im Bereich der „Fashion Story“ auf jeden Fall auf ihre Kosten. Hier findet ihr eine Kollektion von Diana-Outfits.

Kensington Palace Diana Fashion
Für mich als Mann jetzt weniger interessant: Kleider von Princessin Diana

Auch rein optisch fand ich den Palast nicht sehr schön. Der Hampton Court Palace ist da deutlich spannender. Da ein großer Teil des Palasts von den Royals bewohnt wird, bekommt man nur einen geringen Teil zu sehen.

Alles in allem ist der Palast außen wie innen eher unspektakulär.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn High Street Kensington oder Notting Hill Gate (Circle und District Line)

Adresse: Kensington Gardens, London W8 4PX

Öffnungszeiten: Täglich 10:00 – 16:00 Uhr (Nov. – Februar) bzw. 10:00 – 18:00 Uhr (März – Okt.)

Eintritt: ab GBP 16*, sparen mit 2for1, London Pass, London Explorer Pass

Liebhaber der modernen Kunst werden das Tate Modern kennen, für alle Anderen ist sicherlich die Aussichtsplattform in der obersten Etage des Museums interessant.

Tate Modern London
Sonniger Ausblick auf die Millenium Bridge, die Themse und St. Paul’s Cathedral.

Nur durch die Themse getrennt liegt das Tate Modern gegenüber von St. Paul’s Cathedral. Verbunden werden die beiden Sehenswürdigkeiten durch die Millennium Bridge. So wird die antike Kirche durch eine moderne Brücke mit dem Kunstmuseum verbunden.

Über das Tate Modern

Die Tate Gallery of Modern Art (kurz Tate Modern) in London ist eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst weltweit. Es hat seinen Sitz seit dem 11. Mai 2000 in der früheren Bankside Power Station, einem umgebauten Kraftwerk, am Themseufer des Stadtteils Southwark.

Im Jahr 1916 übertrug man der Tate Gallery die Aufgabe, eine Sammlung internationaler Malerei und Plastik ab 1900 zu erstellen. Da sich die Sammlung enorm vergrößerte und auch an Beliebtheit gewonnen hatte, wurde der ursprüngliche Standort in Millbank schließlich zu klein. So zog das Museum im Jahr 2000 um. Durch die im gleichen Jahr eröffnete Fußgängerbrücke Millennium Bridge, der erste Brückenneubau im Herzen von London seit 1894, wurde eine direkte Verbindung zwischen St Paul’s Cathedral und dem Museum geschaffen.

Mein Besuch im Tate Modern

Wegen der Kunst bin ich natürlich nicht ins Museum gegangen. Trotzdem ist ein Besuch durchaus lohnenswert.

Wer durch den Haupteingang reingeht kommt direkt auf eine große Rampe die absteigend in das Innere führt. Sie verläuft mitten durch die riesige Halle die die beiden Gebäude des Kunstmuseums miteinander verbindet. Quasi wie ein riesiger überdachter Innenhof, an dem auf beiden Seiten die einzelnen Etagen des Museum emporragen.

Tate Modern Halle
Beeindruckender Ausblick auf die Rampe in der Eingangshalle.

Die Rampe wird gerne genutzt um sich hinzulegen und einen Blick auf die Decke der riesigen Halle zu werfen.

Wer sich in eine der oberen Etagen begibt kann die Rampe auch von oben aus betrachten und auf einer Brücke überqueren.

Über die Kunstausstellung kann man denken was man will. Mich interessiert sowas absolut nicht und was ich auf dem Weg nach oben gesehen habe, bzw. sehen musste hat mich nicht wirklich angesprochen.

Tate Modern Aussichtsterasse
Das eigentliche Ziel: Die rundum verlaufende Aussichtsterasse.

Eigentlich gibt es mehrere Aufzüge die die Besucher in die einzelnen Stockwerke bringen sollen. Da aber gefühlt 90% aller Besucher, wie ich, nur die Aussichtsplattform sehen wollen, sind Plätze im Aufzug schwer zu ergattern. Zumal der Aufzug gefühlt in jeder Etage hält, obwohl er eigentlich schon ab der 1. Etage voll ist. Mein Gedanke ein paar Etagen die Treppe zu nehmen und dann erst einzusteigen hat leider auch nicht funktioniert. Da Warten nicht so mein Ding ist, bin ich dann einfach die Treppe bis ganz oben gelaufen. Mit etwas Geduld bekommt ihr aber sicher auch einen Platz im Aufzug. Irgendwann…

Oben angekommen wird man mit einem wunderschönen Blick über London belohnt. Natürlich ist die Aussicht nicht so atemberaubend wie von The ShardSt. Paul’s oder dem Skygarden, aber dafür kostenlos.

Tate Modern London
Schöner Blick auf die Millenium Bridge, die Themse, den Skygarden und ganz links St. Paul’s Cathedral.

Ich kann den Besuch auf jeden Fall empfehlen, denn die Aussicht und die Halle im inneren des Museums sind auf jeden Fall beeindruckend. Da wird die Kunst zur Nebensache. Aber vielleicht habt ihr ja Glück und das ein oder andere Kunstwerk trifft euren Geschmack.

Tate Modern London
Blick auf The Shard

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: Southwark (Jubilee Line), Blackfriars (District & Circle Line) St Paul’s (Central Line)

Adresse: Bankside, London SE1 9TG

Öffnungszeiten: So-Do 10:00 – 18:00 Uhr, Fr und Sa bis 22:00 Uhr

Eintritt: kostenlos

Nach meinem Besuch der Aldwych Station im Rahmen von Hidden London, habe ich mir nun die Down Street Station angeschaut. Geworben wird mit der vielversprechenden Überschrift „Churchill’s secret station“. Das weckte bei mir natürlich einige Erwartungen.

Der Treffpunkt der Tour war, etwas ungewöhnlich und versteckt am Yarmouth Pl in einem Bürogebäude. Hier wurde die Gruppe zunächst über den Ablauf der Tour informiert, mit Taschenlampen ausgestattet und mit etwas Basiswissen versorgt.

Hidden London Down Street Station
Ein etwas ungewöhnlicher und versteckter Treffpunkt

Danach ging es auf einem kleinen Fußmarsch bis zur Down Street. Von außen ist deutlich zu erkennen, dass es sich bei dem Gebäude um eine ehemalige Tube-Station handelt. Trotz der recht zentralen Lage an der Hauptstraße (Piccadilly) fällt die Station einem beim Vorbeigehen nicht wirklich auf.

Hidden London Down Street Station
Von Außen hebt sich die Station noch heute deutlich von den anderen Gebäuden ab. Links seht ihr die nur ein paar Meter entfernte Hauptstraße unter der auch die Piccadilly Line verläuft.

Viele Touristen strömen zwar entlang der Straße vom Green Park in Richtung Hyde Park, den Weg in den die Down Street findet jedoch kaum jemand.

Das war auch schon in der 1930er Jahren so als die Station eröffnet und bald darauf mangels Nutzern wieder geschlossen wurde.

Down Street Station – geheime Zentrale im zweiten Weltkrieg

Down Street war ursprünglich eine normale Tube Station der Piccadilly Line und so fahren auch heute noch an beiden Seiten des Bahnsteigs die Züge vorbei. Aufgrund der versteckten Lage wurde sie aber schon bald wieder geschlossen und bekam im zweiten Weltkrieg eine besondere Bedeutung als Zentrale für das REC (Railway Executive Committee). Das REC sollte die Aktivitäten der verschiedenen Eisenbahngesellschaften in England koordinieren. Daher kam ihm im zweiten Weltkrieg eine besondere Bedeutung zu.

Die gesamte Station inklusive der Zugangstunnel wurde komplett umgebaut, um einen sicheren Ort vor den Bomben der Deutschen zu bieten.

Hidden London Down Street Station
Auf dem Boden sind noch die Reste der Wände zu sehen die damals hier aufgestellt waren.

Die Sicherheitsschleusen und Büros lassen sich heute nur noch im Ansatz erkennen. Dafür geben die Guides einen guten Einblick in die Nutzung der Station während des Krieges. An vielen Stellen gibt es auch Bilder aus Kriegszeiten.

Hidden London Down Street Station
Alte Dokumente wie diesen Übersichtsplan findet ihr in der ganzen Station.

Interessant ist vor allen Dingen der noch heute erkennbare Umbau der Bahnsteige. Im Prinzip wurde der gesamte Bereich der Bahnsteige durch Wände von den Gleisen getrennt und überbaut. So sind die vielen einzelnen Räume (Büros, Schlafbereiche, Küche und Kantine) noch heute gut zu erkennen, auch wenn sie leer sind. Die vielen Fotos auf dem Rundgang helfen, sich eine gute Vorstellung von der Station in der Zeit des Krieges zu machen.

Authentisch wird die Tour durch das regelmäßige Kommando „Licht aus“, wenn wieder einmal ein Zug hinter der dünnen Wand vorbei fährt. Schließlich sollen die Fahrer durch das Licht im ansonsten dunklen Tunnel nicht irritiert werden.

Hidden London Down Street Station
Irgendwo in einem Durchgang dieses Tunnels soll auch Churchill sein Büro gehabt haben.

Greifbar und anschaulich wird die Tour vor allen Dingen durch die engagierten und freundlichen Guides von Hidden London. Denn ein großer Teil der Tour führt durch die dunklen Räume am Bahnsteig, die nur durch den Schein der Taschenlampen erleuchtet werden.

Wer sich nicht gerne im dunklen und engen Räumen aufhält, sollte nicht an dieser Tour teilnehmen. Besonders für Geschichtsinteressierte ist die Führung sicherlich spannend.

Auch wenn ich es mir anders vorgestellt habe, hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt.

Hidden London: Churchill‘s geheime Station?

Ach ja, da war ja noch was: Churchill.

Der hatte vielleicht ein geheimes Büro in den Zugangstunneln der Station. Vielleicht.

Die Churchill War Rooms wurden 1940 umgebaut um dem Blitzkrieg standhalten zu können. Zu gleicher Zeit wurde aber auch das besagte Büro errichtet. Vermutlich wurde es nie genutzt, da kurz nach Fertigstellung des Büros auch die Befestigung der War Rooms abgeschlossen wurde. So musste das Büro also nie genutzt werden. Zumindest gibt es dafür keine Hinweise.

So dient das Thema wohl auch mehr als Aufreißer um die Tour etwas attraktiver klingen zu lassen. Dabei ist das eigentlich gar nicht nötig, denn es gibt auch so genug spannende Fakten zu erleben.

Über Hidden London

Hidden London ist das exklusive Programm des London Transport Museums für Touren und Veranstaltungen an stillgelegten Bahnhöfen und geheimen Orten in ganz London. Ihr werdet von erfahrenen Guides durch die verschiedenen Angebote geführt. Hier erfahrt ihr aus erster Hand ungewöhnliche und wenig bekannte Geschichten rund um die abwechslungsreiche Geschichte der Stationen und Orte. Die Gruppengröße ist stets sehr begrenzt, sodass ihr in Ruhe die jeweiligen Orte erkunden könnt. Alle Führungen sind ausschließlich auf Englisch.

Die Angebote sind zeitlich begrenzt und daher nicht das ganze Jahr über verfügbar. Schaut einfach regelmäßig auf der Seite des London Transport Museums vorbei oder abonniert den Newsletter.

Was kann man in der Winterzeit besser machen als die London Harry Potter Studio Tour zu besuchen? Während es draußen nass, kalt und ungemütlich ist, könnt ihr hier einen entspannten Tag verbringen.

Da die Karten für die Tour sehr begehrt sind und die direkte Buchung bei Warner Brothers nicht mehr möglich war, habe ich mich für die bequeme Variante entschieden und bei Golden Tours gebucht. Im Preis ist auch der Transfer enthalten, den ihr sonst selber organisieren müsstet.

Harry Potter Tour hier buchen*

Die Fahrt startet ab Kings Cross oder Victoria Station und dauert je nach Verkehrslage ca. eine Stunde bis zu den Warner Studios, die etwas außerhalb von London in Leavesden liegen. Der Doppeldeckerbus ähnelt den normalen Londoner Linienbussen und war zum Sitzen leider wenig bequem.

Die Eintrittskarten und das Ticket für die Rückfahrt erhaltet ihr beim Betreten des Buses. Den Besuch der Harry Potter Studio Tour unternehmt ihr dann in Eigenregie. Abends fährt auch der Bus dann an euren Ausgangspunkt zurück.

Eigene Anreise

Mit dem Zug bis Watford Junction

Variante 1

Die schnellste Möglichkeit zu den Studios zu gelangen ist der London Midland Zug von Euston (u.a. mit der Northern Line erreichbar) nach Watford Junction. Die Züge verkehren ca. alle 20-30 Minuten in beide Richtungen. Es ist dabei der Zug nach Birmingham (bzw. nach London Euston aus der anderen Richtung kommend), wobei Watford Junction der dritte Stop ist. Die Fahrt dauert knapp 20 Minuten.

Variante 2

Die zweite Möglichkeit nach Watford Junction zu gelangen, ist die London Overground. Diese fährt ebenfalls direkt von Euston nach Watford Junction. Allerdings dauert die Fahrt mit ca. 45-50 Minuten deutlich länger, ist dafür natürlich günstiger.

Ab Watford Junction mit dem Bus

Vom Bahnhof Watford Junction zu den Studios fährt ein Shuttleservice (Mulleys) mehrmals die Stunde. Den Bus Stop findet ihr direkt hinter dem Haupteingang. Hier seid ihr direkt am Busbahnhof. Tickets gibt es beim Busfahrer und die Fahrt dauert ungefähr 10 Minuten.

Fazit: Natürlich könnt ihr die Eintrittskarten auch vorher online selber reservieren und dann auf eigene Faust anreisen. Das ist zwar vermutlich günstiger, aber ungleich komplizierter. Aufgrund des Umsteigens ist die Variante mit dem Zug auch nicht wirklich schneller.

Über die Harry Potter Studio Tour

Die Studio Tour führt euch durch die Original Kulissen der Harry Potter Filme. Alle Filme wurden zum großen Teil hier in Leavesden gedreht und die Kulissen im Originalzustand zur heutigen Ausstellung zusammengefügt.

Harry Potter London
Eine Karte der Studio Tour findet ihr auch auf dem Audio Guide. Start des Rundgangs ist die Lobby von dort aus geht es zunächst ins Kino und dann in die Kulissen.

Scheinbar wurde beim meinem Besuch gerade groß umgebaut und ich vermute, dass die Ausstellung um einen Bereich mit den „Fantastischen Tierwesen“ erweitert wird.

Mein Besuch der Harry Potter Studio Tour

Das Vorspiel

Nach einem kurzen Sicherheitscheck inklusive Taschenkontrolle geht es auch schon los. Im Eingangsbereich könnt ihr eure Taschen und Jacken kostenlose abgeben und einen Audio Guide für £5 mitnehmen.

Den Audio Guide würde ich unbedingt nehmen, sonst macht die ganze Tour wenig Sinn. Eigene Getränke und Essen dürft ihr mitnehmen, ihr könnt aber nach ca. der Hälfte der Tour auch Essen und Getränke kaufen.

London Harry Potter
Hier startet und endet die Studio Tour

Unabhängig von der eigentlichen Startzeit auf eurem Ticket könnt ihr euch jetzt einfach in die Schlange im Eingangsbereich zur Tour anstellen. Hier wird euer Ticket gescannt und alle 10 Minuten wird eine Gruppe in den ersten Raum gelassen.

Die Tour beginnt mit ein paar warmen Worten und einer kurzen Einführung zur Studio Tour. Auf Monitoren könnt ihr Filmplakate zu den Harry Potter Filmen aus aller Welt bestaunen.

Danach geht es in ein Kino. Hier wird auch ein kurzer Film zu den Studios, zur Tour und Entstehung der Filme gezeigt. Warner drückt hier außerordentlich auf die Tränendrüse und versucht die Fans emotional auf die Tour einzustimmen.

Am Ende wird die Leinwand hochgezogen und ihr steht vor der großen Tür von Hogwarts.

Kurz noch die Tränen weggewischt und schon geht es los in den großen Saal.

London Harry Potter
Hier startet eure Tour auf eigene Faust: im großen Saal

Die eigentliche Tour durch die Kulissen

Hier startet die eigentliche Tour. Den Verlauf könnt ihr der Karte entnehmen. An vielen Stellen gibt der Audio Guide auch eine umfangreiche Einführung und Erklärungen zum jeweiligen Set. Zusätzlich stehen weitere Hintergrundinformationen im Guide wie Videos oder Bildergalerien zur Verfügung.

Auf die einzelnen Stationen möchte ich hier gar nicht so genau eingehen. Lasst euch einfach selber in den Bann von Harry Potter ziehen und schaut je nach euren individuellen Interessen die Ausstellung an.

London Harry Potter
Eines der Highlights der Tour: Die Winkelgasse

Beeindruckend sind auf jeden Fall der Detailreichtum und die Hingabe mit der bei der Erstellung der Sets gearbeitet wurde. Vieles davon ist mir leider in den Filmen nie aufgefallen. Sollte ich aber jemals die Harry Potter Filme nochmal anschauen, werde ich dies auf jeden Fall mit anderen Augen tun.

So ist die Studio Tour auch eine gelungene Würdigung der unzähligen (unbekannten) Beteiligten bei der Produktion der acht Filme.

Bildergalerie zur London Harry Potter Studio Tour

Die Bildergalerie zeigt euch ein paar Eindrücke von der Tour, die euch durch die vielen Räume von Hogwarts, den dunklen Wald, Hagrits Hütte, das Haus der Dursleys, die Winkelgasse und vorbei am Hogwarts Express und dem riesigen Model von Schloss Hogwarts führt.

Ende der Tour und Fazit

Die Tour endet mit Schloss Hogwarts und dem der Kulisse des Zauberstabsladens von Oleander. Hier findet ihr alle von handbeschrifteten Schachtel mit Zauberstäben wie man sie im Film sieht.

London Harry Potter
Ein wahrliches Meisterwerk: Schloss Hogwarts

Natürlich endet die Tour in einem Shop der zwingend durchquert werden muss. Wer möchte kann hier noch völlig überteuerte Fan-Artikel kaufen.

Mein Fazit zur London Harry Potter Studio Tour

  • Ich habe alle Bücher gelesen und war begeistert.
  • Danach habe ich alle Filme gesehen und fand die Umsetzung ganz gelungen.
  • Ich bin kein Harry Potter Fan. Vermutlich wurde mich eine Star Trek Tour deutlich mehr begeistern 😉
  • Ich fand die Tour ganz nett. Es ist eine Aneinanderreihung vieler Filmsets mit dem Versuch alles als heile und tolle Welt darzustellen: Alle am Set waren Freunde, hatten nur Spaß und man hat der Welt etwas ganz tolles gezaubert…
  • Ich hätte mir mehr Einblick in die Dreharbeiten gewünscht. Wo standen auf den Sets die Kameras, Schauspieler usw.? Dazu wird leider nicht viel gezeigt, auch nicht im Guide.
  • Super ist, das versucht wurde alle Beteiligten zu würdigen. Die vielen Kulissen mit ihren unzähligen Utensilien (bestes Beispiel ist Snapes Klassenraum) wurden wirklich mit sehr vielen Details ausgestattet und ich denke, dass alle Beteiligten zu Recht stolz auf ihre Arbeit sein können. Entgegen aller Beteuerungen geht es bei der Ausstellung, genauso wie bei den Filmen, letztlich ums Geld verdienen. Und wenn man versucht mir etwas anderes vorzugaukeln, mag ich das gar nicht. Die Tour versucht leider genau das, macht das aber sehr geschickt und professionell.

Alles in allem lohnt sich die Ausstellung auf jeden Fall. Für Harry Potter Fans ist sie ein absolutes Muss und wird euch begeistern. Trotzdem solltet ihr euch nicht völlig von der Zauberwelt blenden lassen.

London Harry Potter Studio Tour in der Zusammenfassung

Dauer: mindestens 2-3 Stunden (bei Golden Tours habt ihr bis zur Rückreise 4-5 Stunden Zeit)

Tour: Konzipiert als Rundgang (wie bei IKEA). Es gibt nur eine mögliche Route. Audio Guido ist dringend empfohlen.

Fotos und Rucksack sind erlaubt. Der Rucksack kann aber auch an der Garderobe kostenlos abgegeben werden.

Auf dem gesamten Gelände gibt es kostenloses Wlan.

Mir ist schon bei der Landung am London Luton Airport aufgefallen, dass das Parkhaus relativ nah und zentral am Rollfeld und der Start-/Landebahn liegt. Wenn ihr am Plane Spotting interessiert seid plant bei An- oder Abflug doch einfach mal eine Stunde dafür ein.

Planespotting London Luton Rollfeld
Der Blick auf das Rollfeld ist definitiv einmalig.

Vor meinem Rückflug habe mir den „Spot“ mal genauer angeschaut.

Planespotting London Luton

Geht einfach in Richtung des Parkhauses (es gibt nur eins) und fahrt dann mit dem ersten Aufzug nach oben. Nach einem kurzen Fußweg kommt ihr dann zum eigentlichen Parkhaus. Hier könnt ihr mit dem nächsten Aufzug oder über die Treppe bis ins oberste Stockwerk gelangen.

Auf dem oberen Parkdeck habt ihr dann zu allen Seiten einen tollen Blick auf das Rollfeld, den Flughafen, und die startenden und landenden Flugzeuge. Man kommt zwar nicht so nah an die fliegenden Flugzeuge heran, dafür fahren aber alle Flugzeuge direkt am Parkhaus vorbei zu ihren Gates. Aber auch Start und Landung lässt sich hier gut beobachten und es ist sicherlich der ein oder andere Schnappschuss möglich.

Planespotting London Luton Rollfeld
Rechts seht ihr die Easyjet Zentrale und den Tower. Daneben beginnt dann das Flughafengebäude.

Zurück zum Flughafen folgt ihr dann einfach der Beschilderung. Achtet darauf auf dem Rückweg mit dem Aufzug erstmal wieder nur bis zur 2. Etage zu fahren (wie auf der Beschilderung angegeben). Ihr landet sonst unten im Parkhaus.

Der Fußweg dauert knapp 5 Minuten, so dass euch der kleine Abstecher nicht all zuviel Zeit kostet.

Bessere Sicht habt ihr nur beim Planespotting am Flughafen London Heathrow. Wobei man auch am London City Airport einen spannenden Blick auf die Start- und Landebahn hat.

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