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Liebhaber der modernen Kunst werden das Tate Modern kennen, für alle Anderen ist sicherlich die Aussichtsplattform in der obersten Etage des Museums interessant.

Tate Modern London
Sonniger Ausblick auf die Millenium Bridge, die Themse und St. Paul’s Cathedral.

Nur durch die Themse getrennt liegt das Tate Modern gegenüber von St. Paul’s Cathedral. Verbunden werden die beiden Sehenswürdigkeiten durch die Millennium Bridge. So wird die antike Kirche durch eine moderne Brücke mit dem Kunstmuseum verbunden.

Über das Tate Modern

Die Tate Gallery of Modern Art (kurz Tate Modern) in London ist eines der größten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst weltweit. Es hat seinen Sitz seit dem 11. Mai 2000 in der früheren Bankside Power Station, einem umgebauten Kraftwerk, am Themseufer des Stadtteils Southwark.

Im Jahr 1916 übertrug man der Tate Gallery die Aufgabe, eine Sammlung internationaler Malerei und Plastik ab 1900 zu erstellen. Da sich die Sammlung enorm vergrößerte und auch an Beliebtheit gewonnen hatte, wurde der ursprüngliche Standort in Millbank schließlich zu klein. So zog das Museum im Jahr 2000 um. Durch die im gleichen Jahr eröffnete Fußgängerbrücke Millennium Bridge, der erste Brückenneubau im Herzen von London seit 1894, wurde eine direkte Verbindung zwischen St Paul’s Cathedral und dem Museum geschaffen.

Mein Besuch im Tate Modern

Wegen der Kunst bin ich natürlich nicht ins Museum gegangen. Trotzdem ist ein Besuch durchaus lohnenswert.

Wer durch den Haupteingang reingeht kommt direkt auf eine große Rampe die absteigend in das Innere führt. Sie verläuft mitten durch die riesige Halle die die beiden Gebäude des Kunstmuseums miteinander verbindet. Quasi wie ein riesiger überdachter Innenhof, an dem auf beiden Seiten die einzelnen Etagen des Museum emporragen.

Tate Modern Halle
Beeindruckender Ausblick auf die Rampe in der Eingangshalle.

Die Rampe wird gerne genutzt um sich hinzulegen und einen Blick auf die Decke der riesigen Halle zu werfen.

Wer sich in eine der oberen Etagen begibt kann die Rampe auch von oben aus betrachten und auf einer Brücke überqueren.

Über die Kunstausstellung kann man denken was man will. Mich interessiert sowas absolut nicht und was ich auf dem Weg nach oben gesehen habe, bzw. sehen musste hat mich nicht wirklich angesprochen.

Tate Modern Aussichtsterasse
Das eigentliche Ziel: Die rundum verlaufende Aussichtsterasse.

Eigentlich gibt es mehrere Aufzüge die die Besucher in die einzelnen Stockwerke bringen sollen. Da aber gefühlt 90% aller Besucher, wie ich, nur die Aussichtsplattform sehen wollen, sind Plätze im Aufzug schwer zu ergattern. Zumal der Aufzug gefühlt in jeder Etage hält, obwohl er eigentlich schon ab der 1. Etage voll ist. Mein Gedanke ein paar Etagen die Treppe zu nehmen und dann erst einzusteigen hat leider auch nicht funktioniert. Da Warten nicht so mein Ding ist, bin ich dann einfach die Treppe bis ganz oben gelaufen. Mit etwas Geduld bekommt ihr aber sicher auch einen Platz im Aufzug. Irgendwann…

Oben angekommen wird man mit einem wunderschönen Blick über London belohnt. Natürlich ist die Aussicht nicht so atemberaubend wie von The ShardSt. Paul’s oder dem Skygarden, aber dafür kostenlos.

Tate Modern London
Schöner Blick auf die Millenium Bridge, die Themse, den Skygarden und ganz links St. Paul’s Cathedral.

Ich kann den Besuch auf jeden Fall empfehlen, denn die Aussicht und die Halle im inneren des Museums sind auf jeden Fall beeindruckend. Da wird die Kunst zur Nebensache. Aber vielleicht habt ihr ja Glück und das ein oder andere Kunstwerk trifft euren Geschmack.

Tate Modern London
Blick auf The Shard

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: Southwark (Jubilee Line), Blackfriars (District & Circle Line) St Paul’s (Central Line)

Adresse: Bankside, London SE1 9TG

Öffnungszeiten: So-Do 10:00 – 18:00 Uhr, Fr und Sa bis 22:00 Uhr

Eintritt: kostenlos

Um meinen London Pass während meiner letzten Londonreise noch sinnvoll einzusetzen, habe ich noch einen Abstecher zu den Churchill War Rooms gemacht und einen erstaunlich spannenden Einblick in die Zeiten des zweiten Weltkriegs erhalten.

Über die Churchill War Rooms

In unmittelbarer Nähe zur Downing Street und direkt am St. James‘s Park befinden sich ganz unscheinbar die Churchill War Rooms. Ihr seid vermutlich schon daran vorbei gelaufen ohne es zu merken.

Von den Churchill War Rooms aus wurden wichtige Teile der britischen Kriegsführung im zweiten Weltkrieg geleitet. Sie dienten von 1939 bis 1945 als geheime britische Kommandozentrale.

Churchill War Rooms
Karte der Bunkeranlage

Winston Churchill, der damalige britische Regierungschef leitete im Schutze des Bunkers seine Streitkräfte. Auch die erst im Nachhinein berühmt gewordene Telefonverbindung zwischen Chruchill und Franklin D. Roosevelt wurde von hier initiiert. Der Raum in dem das Telefon stand war übrigens als Toilette getarnt, an der nahezu ständig “besetzt” stand. Somit war der Raum selbst dem Personal im Bunker zum größten Teil unbekannt.

Heute gehört das Museum permanent zum Imperial War Museum (IWM) und ist eine Außenstellen wie die HMS Belfast.

Churchill War Rooms
Einblick in den Kartenraum

Mein Besuch der Churchill War Rooms

Der eher unscheinbare Eingang gegenüber des St. James‘s Park lässt nichts von der Größe der gesamten Bunkeranlage erkennen. Ihr könnt nahezu die gesamte Bunkeranlage besichtigen. In fast alle Räume sind Einblicke möglich, allerdings häufig durch eine Scheibe getrennt. Da häufig auch Puppen in den Räumen sitzen oder stehen, kann man sich ein gutes Bild von den Verhältnissen der damaligen Zeit machen.

Wenn ihr am Eingang den kostenlosen Audio Guide mitnehmt werdet ihr durch die gesamte Anlage geführt und mit spannenden Fakten und Infos versorgt.

Churchill War Rooms
Ein beeindruckender Blick auf die Decke
Churchill War Rooms
Einblick in die Zimmer

Schaut zwischendurch mal nach oben. An einigen Stellen kann man die wirklich sehr eindrucksvolle Bunkerdecke und ihre Dicke erkennen.

Im integrierten und interaktiven Churchill Museum gibt es eine riesige Zeitleiste an der ihr die gesamte Geschichte von Winston Churchill betrachten und stets genauere Daten abrufen könnt. Das fand ich sehr spannend.

Churchill War Rooms
Interaktive Zeitleiste zu Churchills Leben

1-2 Stunden solltet ihr euch für den Besuch schon Zeit nehmen um alles erkunden zu können. Wenn ihr eure Eintrittkarte vorher online bucht, habt ihr die möglich die Fastlane zu nutzen.

Churchill War Rooms
Eine von vielen Postkarten aus der Zeit des zweiten Weltkriegs,

Im Shop gibt es noch viele alte Plakate, Schilder, Postkarten, Shirts und viele weitere Souvenirs zu kaufen. Teilweise mit aus heutiger Sicht sehr lustigen Sprüchen. Das Bunker-Café fand ich jetzt weniger ansprechend bzw. einladend.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn James’s Park (District und Circle Line) oder Westminster (Jubilee, District und Circle Line)

Adresse: Clive Steps, King Charles Street, London SW1A 2AQ

Öffnungszeiten: Täglich von 9:30 – 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:00 Uhr)

Eintritt: Tickets ab £18,90 (online)  Erspanis möglich mit 2für1, London Pass, London Explorer Pass

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Madame Tussauds London gehört zu den wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und ist für viele sicherlich ein interessantes Ausflugsziel. Ich habe die Welt der Wachsfiguren besucht und werde euch nun von meinem Besuch berichten.

Kalt und Regen, was kann man da besseres machen als eine Indoor-Attraktion zu besuchen? Also habe ich mich mal auf den Weg etwas abseits der London City in Richtung Baker Street gemacht um endlich mal Madame Tussauds einen Besuch abzustatten.

Was erwartet euch bei Madame Tussauds London?

Bisher hatte ich ehrlich gesagt keine Lust den doch relativ hohen Eintritt für das Bestaunen von ein paar Wachsfiguren zu zahlen. Aber dank schlechtem Wetter und 2for1 habe ich es dann doch mal gewagt. Meine Erwartungen waren alledings nicht allzu hoch.

Madame Tussauds London
Reihenfolge des Rundgangs

Die Sicherheitskontrolle (Tasche öffnen und Rucksack abgeben) vor dem Eingang war schon mal ein Witz. Kontrolliert wurde nur sehr halbherzig und meinen Rucksack durfte ich auch mitnehmen. Dann kann man es auch gleich lassen.

Nach dem Kauf der Tickets (2for1 hat mit ausgedruckten Voucher problemlos geklappt) geht es dann die Treppe hoch zum Fahrstuhl. Mit dem Fahrstuhl geht es dann zum Start der Ausstellung.

Die Ausstellung ist als Rundgang angelegt und wer nichts verpassen möchten sollte einfach der Beschilderung folgen. Der Rundgang ist in verschiedene Themenschwerpunkte gegliedert. Überall stehen dann in mehr oder weniger passender Umgebung die Figuren der Stars.

Man darf tatsächlich alle Figuren anfassen und ein Foto damit machen. Das hat mich positiv überrascht. Manche sehen dem Original täuschend ähnlich, bei einigen Figuren fand ich das nicht so (z.B. Merkel)

Ihr startet in der Welt der Stars, was eigentlich auch schon das Highlight ist, und kommt dann Film, Sport, Royals, Kultur, Musik, Staatsoberhäupter, (Sherlock Holmes), Hinter den Kulissen, London im Mittelalter und abschließend Star Wars und ein 4D Kino.

Madame Tussauds London
Ein Foto mit den Royals

Zwischendurch gibt es immer mal wieder Zusatzausstellungen die extra Eintritt kosten. Aus meiner Sicht unverschämt und überflüssig. Einzig der Ausstellung zu Sherlock Holmes hätte vielleicht noch interessant sein können.

Gegen Ende gibt es dann noch ein 4D Kino. Die „Fahrt“ war zwar ganz gut gemacht, hat aber aus meiner Sicht nichts mit Madame Tussauds zu tun.

Madame Tussauds London
Mit dem London Taxi durchs Mittelalter

Gleiches gilt für die folgende Fahrt in einem London Taxi durch das mittelalterliche London. Das ganze hat mich an die billigen Freizeitpark Attraktionen meiner Kindheit erinnert.

Madame Tussauds London
Möge das Wachs mit dir sein…

Für Star Wars Fans gibt es noch eine Ausstellung mit Figuren aus der beliebten Saga. Ob das Wachsfiguren waren, bezweifle ich allerdings.

Mein Fazit zu Madame Tussauds London

Alles in allen war es nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte.

Gut fand ich die Nähe zu den Figuren und das nichts hinter Glas versteckt war.

Weniger Gefallen hat mir das man ständig für alles extra zahlen sollte und das vieles (4D Kino, „Taxi-Fahrt“, Star Wars) einfach nicht wirklich zu meiner Vorstellung eines Wachsfigurenkabinetts passen.

Auch der Eintritt ist selbst mit 2for1 recht teuer.

Alles in Allem würde ich nicht vom Besuch abraten, aber sicherlich ist Madame Tussauds keine Attraktion die man besucht haben muss.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn Baker Street

Adresse: Madame Tussauds London, Marylebone Road London, NW15LR

Öffnungszeiten: täglich von 9:00 – 18:00 Uhr, Mittwoch und Donnerstag nur bis 16:00 Uhr

Eintritt: £29 (online*), sparen mit 2for1, London Pass, London Explorer Pass

Tipp Es gibt ein Kombi-Ticket. Für nur ein paar Pfund mehr könnt ihr zusätzlich noch das London Eye, Sea Life und den London Dungeon besuchen.

Das British Museum ist wohl jedem London Besucher bekannt und steht sicherlich auch bei den meisten von euch auf dem Besichtigungsprogramm. Es quasi das Schatzhaus Englands mit einer riesigen Anzahl Kulturgüter aus dem Bereich Archäologie und Ethnographie.

Die Ursprünge des Museums gehen in das Jahr 1753 zurück und basieren auf dem Kauf einer naturgeschichtlichen Sammlung von Sir Hans Sloane und einer Kunstsammlung der Familie Harley.

Was erwartet euch im British Museum?

Bereits der imposanten Eingangsbereich und die Eingangshalle machen mächtig Eindruck und lassen einiges erwarten. Lasst also den ersten Eindruck zunächst auf euch wirken und genießt die Atmosphäre.

Das Gebäude wurde um einen quadratischen Innenkomplex errichtet. Dieser wurde durch Stararchitekt Norman Foster mit einer gigantischen Glaskonstruktion überdacht.

Besorgt euch am besten direkt einen Museumsplan um zumindest einen kleinen Überblick zu gewinnen. Die Orientierung in dem riesigen Gebäude ist sicherlich nicht ganz einfach.

Es gibt auch ein interessanten 3D Model, allerdings nur von außen.

Mit den Jahren ist das Museum immer weiter gewachsen, so dass heute eine vollständige Besichtigung wohl einige Wochen in Anspruch nehmen würde. Informiert euch also vorab, welchen Teil des Museums ihr genauer erkunden wollt und spart euch den Rest für eure nächsten Londonreisen auf.

Abteilungen des British Museum

Das Museum hat 10 verschiedene Abteilungen:

  • Afrika, Ozeanien und Amerika
  • Altes Ägypten und Sudan
  • Asien
  • Frühgeschichte und Europa
  • Münzen und Medaillen
  • Konservierung und wissenschaftliche Forschung
  • Griechische und römische Antiken
  • Naher Osten
  • Portable Antiquitäten und Schätze
  • Drucke und Zeichnungen

Das Museum stellt sogar mögliche Routen bereit um die Highlights zu erkunden.

British Museum – Auch für Kinder einen Besuch wert

Auch für Kinder ist das Museum sicherlich ein Besuch wert. Es gibt vom Museum sogar extra eine Übersicht mit Objekten die für Kinder interessant sein könnten.

Ich war jetzt schon ein paar Mal im Museum und es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Besonders reizvoll ist immer der Besuch der ägyptischen Ausstellung. Ich verbinde damit immer besonders geheimnisvolle Dinge und bewundere was man vor vielen tausend Jahre schon alles geschaffen hat.

London mit Kindern
British Museum Pharao Skulptur

Anreise. Eintritt, Öffnungszeiten

Anreise: U-Bahn Tottenham Court Road, Holborn, Russell Square, Goodge Street

Adresse: Great Russell Street, WC1B 3DG

Eintritt: frei

Öffnungszeiten: täglich 10-17:30 Uhr, Freitag bis 20:30 Uhr

Das Charles Dickens Museum in London ist ein beliebtes Ziel vieler Dickens-Bewunderer weltweit.

Über das Charles Dickens Museum

Charles Dickens Museum
Eingang

Das Museum befindet sich im Haus das Charles Dickens von 1837-1839 bewohnte. Somit weht also ein Hauch von Nostalgie durch das Haus. Es ist übrigens das einzige Haus seiner vielen Wohnsitze, das heute noch erhalten ist. Daher wurde hier folgerichtig auch das Museum eingerichtet.

Für Dickens  bedeutete der Umzug in das geogianische Reihenhaus in der Doughty Street ein Wendepunkt in seinem Leben. Endlich konnte er am Wohlstand der Mittelklasse teilhaben und mit seiner Karriere ging es steil bergauf.

In diesem Haus schrieb er die Bücher „Oliver Twist“ und „Nicholas Nickleby“. Außderm begann er die Arbeit an „Barnaby Rudge“.

Im kleinen Museum werden alte Möbel und persönliche Gegenstände wie Schreibtische, Bilder, Briefe, Manuskripte und Erstausgaben von Dickens Werken.

Im Untergeschoss befindet sich eine umfangreiche Dickens-Bibliothek.

Die Räume wurden weitgehend in den damaligen Zustand versetzt um auch die Atmosphäre der viktorianischen Zeit widerzugeben.

 

Mein Besuch im Charles Dickens Museum mit Fazit

Nach meinem Besuch des London Postal Museums habe ich noch einen kleinen Abstecher zum Museum gemacht.

Da ich jetzt kein Dickens Fan bin, habe ich mich nur kurz im Haus umgesehen und fand es aber ganz interessant und schick eingerichtet.

Charles Dickens Museum
gemütlich eingerichtetes Cafe

Begeistert bin ich jetzt nicht, aber alles schien mir liebevoll und detailliert eingerichtet. Für Dickens Fan ist der Besuch sicher ein Muss.

Ansonsten kann man sich den Besuch auch gut sparen.

Tipp Die Gegend rund um das Museum lädt zu einem Spaziergang ein, bei dem die vielen renovierten Häuser, Handwerksgeschäfte und Juweliere bestaunt werden können. Wer auf der Suche nach ausgefallener Mode und Schnickschnack ist, sollte sich auf der Leather Lane und dem dazugehörigen Markt umschauen.

Anreise, Eintritt, Öffnungszeiten

Anreise: U-Bahn Russel Square, Chancery Lane oder King‘s Cross

Adresse: 48 Doughty Street, WC1N 2LX

Eintritt: 9 GBP

Webseite: https://dickensmuseum.com/

Öffnungszeiten: täglich 10-17 Uhr

Wer einen Abstecher nach Greenwich macht sollte neben der Cutty Sark und dem Royal Observatory auch einen Abstecher ins National Maritime Museum machen

Der Eintritt ist kostenlos und es gibt einiges rund um die britische Seefahrt zu entdecken.

Über das National Maritim Museum

Das National Maritime Museum wurde 1934 gegründet und 1937 eröffnet.

Das Museum besteht aus vier Sammlungen. Im eigentlichen Museum findet ihr das Queen’s Haus mit einer Kunstsammlung und die Maritime Galleries. Die Cutty Sark und das Royal Observatory gehören aber ebenfalls offiziell zum Museum.

National Maritim Museum
Eine riesige Flaschenpost findet ihr ams seitlichen Eingang.

Da ich kein großer Kunstlieberhaber bin, fand ich nur die Maritime Galleries interessant. Hier wird die britische Seefahrtsgeschichte recht spannend dargestellt. Es gibt viele Ausstellungsstücke rund um die britische Seefahrt und man merkt wie stolz die Briten auf ihre Geschichte sind.

Seefahrt auch für die Kinder spannend gemacht

Rund um den überdachten Innenhof findet ihr immer wieder auch spannende Aktivitäten für Kinder. Besonders im oberen Bereich des Innenhofs, wo sich eine riesige Weltkarte befindet, auf der die Kindern „umherreisen“ können. Außerdem stehen zahlreiche interaktive Displays bereit, die Informationen oder kleine Spiele bieten.

National Maritim Museum
Ein Blick auf die riesige Weltkarte im Innenhof

Alles in Allem ist das Museum zwar kein totales Highlight, aber sicherlich einen Besuch wert, zumal sich ein Besuch anbietet wenn man den weiten Weg nach Greenwich sowieso schon gemacht hat.

Rund um das Museum findet ihr auch noch viele Möglichkeiten für einen schönen Spaziergang z.B. entlang der Themse.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise Mit der DLR nach Greenwich (Station Cutty Sark) oder ihr steigt bereits an der Station Island Garden aus und geht durch den Foot Tunnel unter der Themse durch.

Adresse: Park Row, Greenwich, London SE10 9NF

Öffnungszeiten: täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt: kostenlos (Tipp: Day Explorer Ticket)

Obwohl ich eigentlich regelmäßig nach Greenwich komme, habe ich bisher noch nie die Cutty Sark besucht. Wer durch den Themse Fußgängertunnel nach Greenwich kommt steht direkt vor dem ehemaligen Teeklipper Cutty Sark.

Cutty Sark – Segelschiff auf dem Trockenen

Direkt am Greenwich Pier liegt die Cutty Sark, der ehemals wohl schnellste und auch heute noch schönste Teeklipper des 19. Jahrhunderts. Sie wurde von der East India Company in Auftrag gegeben und nahm 1869 ihren Dienst. 1871 stellte sie einen Rekord auf der Strecke China – England mit nur 107 Tagen Fahrzeit auf.

Cutty Sark Frachtraum
Frachtraum

Durch den Bau des Suez-Kanals wurden die Segelschiffe jedoch durch die modernen Dampfschiffe ersetzt. Die Cutty Sark wurde dann für den Wolltransport nach Australien eingesetzt und später nach Portugal verkauft.

Ein Rundgang durch und unter die Cutty Sark

Erst 1954 kam sie zurück nach England und wurde als Museumsschiff umgebaut und auf ein Trockendock gesetzt.

Für den Besucher ergibt sich dadurch ein spannender Blick auch unter das Schiff.

Der Besuch der Cutty Sark ist als Rundgang konstruiert und beginnt am Heck des Schiffes und führt zunächst durch die Laderäume. An vielen Stellen findet ihr Infotafeln oder kleine Monitore mit Informationen zum Schiff und seinen Frachten.

Auf dem Unterdeck gibt es viele Mit-Mach-Spiele die natürlich besonders für Kinder interessant sind. So könnt ihr selber ein Schiff auf dem Weg von Australien nach England steuern und versuchen die schnellste Route zu finden. Auch den typischen Wellengang auf einem Schiff wird hier simuliert.

An Deck könnt ihr dann vom Bug bis Heck alles erkunden und zudem einen Blick in Quartiere der Mannschaft und des Kapitäns werfen. Außerdem habt ihr hier einen schönen Ausblick auf London und die nähere Umgebung.

Cutty Sark Kabine
Einblick in die Mannschaftskabine

Abschließend geht es dann noch unter das Schiff. Ihr könnt unter dem gesamten Schiff umherlaufen, was ich sehr interessant fand, denn man hat ja selten die Gelegenheit unter ein Schiff zu schauen.

Ansonsten gibt es hier leider nicht viel mehr zu sehen, außer das am Bug noch verschiedene Gallionsfiguren ausgestellt sind.

Viele weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Cutty Sark Aussicht
Ausicht auf London und Canary Wharf

Nach dem Besuch der Cutty Sark bietet sich natürlich die Erkundung von Greenwich und Umgebung an. Ein Spaziergang durch die Docklands und Greenwich ist hier sicher ideal. Interessant sind auf jeden Fall das National Maritime Museum und der Null Meridian mit dem Royal Observatory.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: Mit der DLR nach Greenwich (Station Cutty Sark) oder ihr steigt bereits an der Station Island Garden aus und geht durch den Foot Tunnel unter der Themse durch.

Adresse: Cutty Sark, King William Walk, Greenwich SE10 9HT

Öffnungszeiten: täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt: ab £12.15 (Stand 2018) (online) sonst 13.50 GBP, sparen mit London Pass, 2for1

 

Das London Film Museum ist für James Bond Fans ein echter Pflichtbesuch.

Anders als der der Name vermuten lässt, findet ihr hier aktuell ausschließlich Ausstellungsstücke zu James Bond Filmen.

London Film Museum
Tauchboot Lotus Esprit S1

London Film Museum – Bond in Motion

Ich hatte ehrlich gesagt erwartet eine Ausstellung über verschiedene in England bzw. London gedrehte Filme vorzufinden. In diesem Punkt ist das Museum leider sehr einseitig aufgestellt.  Es gibt zwar viel zu sehen, aber ausschließlich zum Thema Bond.

So ist das Thema der aktuellen Ausstellung dann halt auch „Bond in Motion„.

London Film Museum
Aston Martin

Die Ausstellung umfasst neben vielen Original Requisiten vor allen Dingen zahlreiche Bond Autos. Gezeigt werden Fahrzeuge, die auch tatsächlich bei der Produktion eingesetzt wurden. Zusätzlich findet ihr Konzeptzeichnungen, Skripte, Storyboards und Miniaturmodelle.

Zu sehen gibt es über 100 Fahrzeuge aus allen 24 Bond Filmen, darunter auch Motorräder, Boote und Helikopter.

London Film Museum
Die moderne Variante des Aston Martin

Fazit: Wer sich für James Bond interessiert, dem sei der Besuch natürlich sehr empfohlen. Für reine Filmfans lohnt sich der Besuch aufgrund der sehr einseitigen Ausrichtung der Ausstellung eigentlich nicht. Ich fand es ganz spannend, fand es aber ein wenig zu dunkeln in den Räumen und würde dafür nicht unbedingt nochmal Eintritt zahlen.

Noch ein paar Fakten zu James Bond und der Ausstellung

James Bond kam 1962 zum ersten Mal auf die Kinoleinwand, als Ian Flemings 007 dem Kinopublikum auf der ganzen Welt als Doppel-O-Agent in Dr. No. vorgestellt wurde.

London Film Museum
Neben Fahrzeugen gibt es viele weitere Requisiten zu bestaunen..

Zu den zahlreichen ausgestellten Fahrzeugen gehören der Aston Martin DB5, der majestätische Rolls-Royce Phantom III von Goldfinger und das unvergessliche Tauchboot Lotus Esprit S1 von The Spy Who Loved Me. Gezeigt werden neben weniger bekannten 007-Transportmitteln wie dem Citroën 2CV und dem Crocodile Submarine auch eine Vielzahl von Flugzeugen, Booten und Motorrädern.

London Film Museum
… wie auch Boote und Flieger und Motorräder

Es gibt keine Replikenjedes ausgestellte Fahrzeug ist ein Original, das zum Filmen verwendet wurde. Die meisten stammen aus dem Archiv von EON Productions, die die Filme produzieren, und der Ian Fleming Foundation, die viele der Fahrzeuge gefunden und restauriert hat.

Das obere Zwischengeschoss zeigt mehrere Beispiele für den kreativen Prozess der Kunstabteilung der Produktionsfirma – noch nie dagewesene Konzeptkunst und Storyboards.
Tipp Ein spezieller Bond Spaziergang durch London ist sicherlich eine interessante Ergänzung.

Anreise, Eintritt & Öffnungszeiten

Das Museum liegt in unmittelbarer Nähe zu Covent Garden und zur National Gallery.

Anreise: U-Bahn Charing Cross, Leicester Square, Covent Garden

Eintritt: Erwachsene 14,50£ (online günstiger) Sparen mit 2for1 und London Pass

Öffnungszeiten: täglich von 10-18:00 Uhr, samstags bis 19:00 Uhr

Das London Postal Museum bietet einen überraschend spannenden Einblick in die Geschichte der Royal Mail und den Londoner Untergrund.

Über das London Postal Museum

Das Museum gliedert sich in zwei Standorte, die nur hundert Meter voneinander getrennt sind.

Neben einer Ausstellung bietet das Museum einen spannenden Einblick in die Welt der unterirdischen Postzüge.

Von 1928 bis 2003 wurde ein Großteil der Londoner Post unterirdisch mit kleinen Zügen durch die Stadt transportiert. 22 Stunden am Tag im 10 Minuten Takt fuhren die Züge automatisiert durch den Londoner Untergrund. Quasi ein paralleles Tunnelsystem zur Londoner Tube.

Seit 2003 ist der oberirdische Transport günstiger und die Züge außer Betrieb. Das gesamte Schienensystem wird aber seit der Stilllegung weiter in Stand gehalten. Für den Fall der Fälle.

Fahrt durch den Untergrund

Während einer 20 minütigen Fahrt können Teile des alten Tunnelsystems mit einem umgebauten Postzug befahren werden. Dabei könnt ihr einen Teil des alten Tunnelsystem mitsamt der unterirdischen Stationen bewundern.

Neben der Fahrt können alte Züge, Kräne, Posttransportsysteme und sogar ein mobiler Postwaggon besichtigt werden.

Auch für Kinder wird einiges geboten: Kleine Spiele laden zum mitmachen und experimentieren ein.

Der andere Standort bietet eine Ausstellung zur Geschichte der Royal Mail mit alten Briefkästen, Postfahrzeugen und vielen Gelegenheiten zum Ausprobieren.

Neben einer funktionierenden Rohrpost können Kinder und Erwachsene eine eigene Briefmarke gestalten und interaktiv die Geschichte der Post erleben.

Wusstet ihr wie das System der Londoner Postleitzahlen aufgebaut ist? Hier könnt ihr es erfahren.

Alles in allem ist der Besuch des Museum wirklich empfehlenswert, besonders für Kinder wird einiges geboten.

 

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Adresse: 15-20 Phoenix Place, London WC1X 0DA, U-Bahn Farringdon, Russell Square, King’s Cross oder Chancery Lane

Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: ab £10 ohne Zugfahrt oder ab £14.50 mit Zugfahrt

Das Science Museum in London bietet für alle Altersklassen Spannendes zu erleben oder zu bestaunen. Das Technikmuseum führt euch auf eine Reise durch die Welt der Wissenschaft, Forschung und Technik.

Science Museum
Übersicht über die Ebenen des Science Museum

Auf insgesamt 5 verschiedenen Ebenen wird die Welt der Mathematik hier ebenso anschaulich dargestellt, wie die der Elektro- und Medizintechnik. Überall darf miterlebt und mitgemacht werden.

Highlight des Science Museum

So findet ihr neben den ersten Motoren und Dampfmaschinen auch die Apollo 10 Raumkapsel.

Weitere Highlights sind das erste Telefon von Graham Bell, Teleskope von Galilei und Otto Lilienthals erstes Segelflugzeug.

Besonders die Geschichte und Meilensteine der Luft- und Schifffahrt ist sehr lebhaft dargestellt.

Eigentlich gibt es immer etwas Neues zu bestaunen und man kann sich an den diversen Mit-Mach-Stationen auch als Erwachsener gerne etwas länger aufhalten.

So ist das Science Museum sowohl Technik- als auch Wissenschaftsmuseum.

 

Lehrreiche Aktivitäten für die Kinder

Aber besonders für Kinder gibt es unendlich lehrreiches und spannendes zu Erleben. Sie können spielend eine Menge lernen. Learning bei doing, wie es so schön heißt.

Science Museum Future
In der Zukunftswerkstatt können Kinder richtig aktiv werden

So bekommen die Kinder Antworten auf Fragen wie: „Was geschieht wenn man den Notruf wählt?“, „Warum fliegt ein Flugzeug“, oder „Wie entsteht ein Foto“.

Alles allerdings „nur“ auf Englisch. Aber Mama und Papa können da sicher als Übersetzer behilflich sein 😉

Außerdem gibt es noch ein IMAX 3D Kino und verschiedene Simulatoren. Beides kostet allerdings zusätzlichen Eintritt.

 

Anreise, Eintritt und Öffnungszeiten

Science Museum Eingansbereich
Im Eingansbereich gibt es eine Cafeteria, einen Shop und eine Garderobe

Der Eintritt ist kostenlos, allerdings gibt es innerhalb des Museum zusätzliche, wechselnde Ausstellungen und Simulatoren die bezahlt werden müssen (beachtet für Sparmöglichkeiten 2for1 und den London Pass)

Öffnungszeiten: täglich von 10 – 18 Uhr

Anreise: Die nächste Haltestelle ist South Kensington.

Tipp Rund um das Science Museum und die U-Bahn Station findet ihr viele weitere Sehenswürdigkeiten wie das Natural History Museum, das V&A Museum, die Royal Albert Hall, Harrods und den Kesington Palace.

2017 tripadvisor docklands gallery

[ratings]

In diesem Artikel möchte ich euch das Natural History Museum, das naturhistorische Museum in London vorstellen.  Es ist eines der größten seiner Art weltweit.

Das Natural History Museum liegt im Südwesten Londons in der Cromwell Road. In unmittelbarer Umgebung findet ihr weitere spannende Sehenswürdigkeiten wie die Royal Albert Hall, das Victoria & Albert Museum, das Albert Memorial, den Kensington Palace und das Science Museum. Auch die berühmten Kaufhäuser Harrods und Harvey Nichols sind nicht weit entfernt. So könnt ihr bei einem Spaziergang locker einen ganzen Tag oder länger in dieser Ecke Londons verbringen. Das Natural History Museum ist nur knapp 5 Min von der U-Bahn Station South Kensignton entfernt.

Was erwartet euch im Natural History Museum?

kostenlose Museen in London
Übersicht kostenlose Museen in London

Das Naturkunde Museum ist in einem schicken Gebäude mit romanischen Stil aus der Mitte des 19. Jahrhunderts untergebraucht, und  bietet mehr als 70 Millionen einzelne Objekte, die es zu bewundern gibt. Früher war das Museum eine Außenstellen des British Museum. Es ist in unterschiedliche Bereiche unterteilt, die jeweils verschiedenen Themen wie Leben auf der Erde, Naturgewalten, Darwin oder Wildlife.


Natural History Museum Karte
Natural History Museum Karte

Besonders beeindruckend sind sicherlich die unzähligen Skelette von (ausgestorbenen) Tieren. So werdet ihr in der Eingangshalle direkt durch das 20 m lange Skelett eines riesigen Dinosaurier begrüßt. Darüber hinaus erwarten euch weitere Dinosaurierskelette, sowie Skelette von Walen (Highlight ist das Skelett eines riesigen Blauwals) und anderen Lebewesen. Alle Objekte, die im Museum ausgestellt werden, haben einen besonderen Bezug zur Natur und gliedern sich in eine bestimmte Epoche der Evolution ein. Viele Ausstellungsstücke sind noch aus dem Nachlass vom Wissenschaftler und Sammler (1660).

natural history museumAuch für Kinder hat das Museum einiges zu bieten. Neben den atemberaubenden Skeletten, gibt es zudem ein Discovery Center in dem Kinder verschiedene Experimente durchführen können.

Tipp
In einer etwas versteckten Ecke in der grünen Zone findet ihr in einem Gewölbe ein Sammlung von glitzernden Edelsteinen, Metallten und Meteoriten. Highlights sind sicherlich der Mars-Meteorit Nakhla der 1911 auf die Erde stürzte und die Sammlung farbiger Diamanten.

Mithilfe der Museums-App könnt ihr euch auch während eures Besuchs einen guten Überblick über die Vielzahl der Angebote im Museum machen. Die App ist auf Deutch für Apple und Android verfügbar.

Natürlich gibt es im Museum mehrere kleinere Cafés in denen ihr etwas trinken und essen könnt. Der obligatorische Museumsshop fehlt natürlich auch nicht.

Eintritt, Öffnungszeiten und Anreise

Der Eintritt in das Museum ist kostenlos, es wird jedoch um eine kleine Spende gebeten (5 GBP). Innerhalb des Museums gibt es wechselnde Ausstellungen, die kostenpflichtig sind. Ob ihr die jeweils akutellen Ausstellungen 2017 besucht, hängt natürlich von euren persönlichen Interessen ab.

Geöffnet ist das Museum täglich von 10.00 – 17.50 Uhr.

Adresse: Cromwell Road, London SW7 5BD

Anreise: Die nächstgelegene U-Bahn Station ist South Kensington

Eintritt: kostenlos, Spende möglich

[ratings]

Mehr oder weniger zufällig bin ich letztens in der Saatchi Gallery gelangt. Mit 7000 qm gehört sie zu den größten Kunstgallerien der Welt.

Eigentlich war ich auf der Suche nach einer Toilette und da bot sich der „Besuch“ des naheliegenden Museums an.

Da ich dann schon mal drin war habe ich dann direkt mal einen Rundgang durch die Gallerie gemacht.

Auch wenn ich kein Fan von Kunst oder gar moderne Kunst bin, gab es doch einige interessante Werke zu bestaunen.

Ausstellung in er Saatchi Gallery

Saatchi GalleryDie Saatchi Gallery liegt im Stadtteil Chelsea an der Kings Road in unmittelbarer Nähe zum Sloane Square. Wenn ihr also die kostenlose Stadtrundfahrt mit Linie 11 machen wollt, bietet sich ein vorheriger Besuch in der Gallerie an. Auch bei einem Spaziergang durch Chelsea liegt sie auf dem Weg.Saatchi Gallery

Das Gebiet um die Duke of York Headquarters wandelte sich in den letzten Jahren zu einer attraktiven Piazza mit Cafés und kleinen Läden. In der ehemaligen Kaserne eröffnet 2008 die Saatchi Gallery.

Saatchi Gallery
Da steht ein Pferd auf dem…

Innen findet ihr wunderbar helle Räume mit junger internationaler Kunst. Sicherlich ist vieles Geschmackssache, aber das ist in einem Museum auch nicht anders. Charles Saatchi, Gründer der Gallerie, nennt sich selbst artoholic und finanziert seine Sammelleidenschaft aus den Einnahmen seiner Werbeagentur.

Das Ergebnis ist eine ständige wechselnde Ausstellung von bekannten und unbekannten Künstlern aus aller Welt.

Besonders faszinierend fand ich den Raum ohne Boden. Ein perfekte Illusion. Auch nach minutenlanger Betrachtung konnte man den Boden nicht erkennen, auch wenn man weiß und am Rand sehen kann wo er sich befindet. Ich fand es neben dem Pferd eines der beeindruckensten Werke.

Saatchi Gallery
Wo ist der Boden?

Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn es nur für einen kurzen Besuch der Toilette ist 😉 !

Wissenswertes

  • Eintritt frei
  • Öffnungszeiten täglich von 10-18 Uhr.
  • www.saatchigallery.com
  • Tube: Sloane Square (District und Circle Line)
[ratings]

Das Museum of London Docklands zeigt noch bis September viele archäologische Funde aus den Crossrail Baustellen und gibt dadurch einen einmaligen und spannenden Einblick in die Geschichte Londons.

Das Crossrail-Projekt hat Archäologen eine seltene Gelegenheit gegeben, vorher unzugängliche Gebiete von London zu studieren. Die neue Ausstellung versucht die Funde der Baustelle zu nutzen, um euch die verborgene Geschichte von 8.000 Jahren London näher zu bringen.

Crossrail Ausstellung
Skelett das bei den Arbeiten gefunden wurde

Von Osten nach Westen hat sich das Crossrail-Projekt durch die Schichten der Londoner Geschichte gegraben. Dabei wurde eine Fülle von faszinierenden Gegenständen entdeckt, deren Geschichten man teilweise rekonstruieren konnte.

Crossrail Ausstellung

Die Ausstellung findet ihr im hinteren linken Bereich des Museums. Es wurde eigens ein neuer Bereich dafür geschaffen.

Über die Crossrail Ausstellung

Seit Beginn der Arbeit im Jahr 2009 hat das Crossrail-Projekt eines der umfangreichsten archäologischen Programme aller Zeiten in Großbritannien durchgeführt, mit über 10.000 Artefakten, die fast jede wichtige Zeit der Geschichte der Stadt beleuchtet.

Die Vielfalt der Gegenstände in der Ausstellung zeigen 8.000 Jahre der menschlichen Geschichte und enthüllt die Geschichten von Londonern, die von den mesolithischen Werkzeugbauern und den Bewohnern des römischen Londiniums bis zu den Betroffenen der Großen Pest von 1665 reichen.

Crossrail Ausstellung

Die Funde wurden an Orten wie Abbey Wood im Südosten Londons, Canary Wharf, über die Liverpool Street, Tottenham Court Road und in Westbourne Park und Acton entdeckt.

Die Ausstellung ist aufgebaut wie die zukünftige Elizabeth Line (Crossrail) und startet im Osten Londons und präsentiert euch an vielen Stationen sehr anschauliche die vielen erstaunlichen Fundstücke.

Crossrail AusstellungAn einigen Stellen veranschaulichen euch Videos den Bau der Crossrail-Strecke und die damit verbunden Ausgrabungen.

Die Ausstellung ist aus meiner Sicht für Technikfands genauso interessant wie für Geschichtsinteressierte.

Video zur Crossrail Ausstellung

Wo findet ihr das Museum?

Adresse: Museum of London Docklands, No.1 Warehouse, West India Quay, London E14 4AL

Tube: DLR bis West India Quay oder Westferry oder Jubilee Line bis Canary Wharf (ca. 10 Min Fußweg)

Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr

Nutzt den Besuch des Museums doch einfach zu einem Spaziergang durch Canary Wharf und macht danach noch einen Abstecher nach Greenwich oder Fahrt mit dem Rad zurück zum Tower.

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