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Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit ist London auch 2018 wieder an vielen Orten üppig weihnachtlich dekoriert und mit fazinierender Weihnachtsbeleuchtung geschmückt.

Hier möchte ich euch eine kleine Übersicht über die verschiedenen „Deko-Highlights“ in London geben. Zusammen mit den Weihnachtsmärkten in London könnt ihr die Stadt so auch in der Weihnachtszeit auf eine ganze neue Weise kennen lernen.

Übersicht Weihnachtsbeleuchtung in London

Oxford Street

6. November 2018 bis 06. Januar 2019:

Man erkennt, dass Weihnachten vor der Tür steht, wenn die Oxford Street von funkelnden, glühenden Lichtern beleuchtet wird. In diesem Jahr werden auf der beliebten Einkaufsstraße 1.778 Deko-Elemente und 750.000 LED-Glühlampen installiert. Inspiriert sind diese von fallenden Schneeflocken. Außerdem gibt es neue violette Kugeln, die Besucher erfreuen.

Es ist das neunundfünfzigste Jahr, in dem die Straße für die Festtage dekoriert wurde, und beim Einschalten (6. November) werden voraussichtlich über eine Million Weihnachtsliebhaber und das eine oder andere berühmte Gesicht angezogen. In diesem Jahr erfinden sie den Londoner Auftritt neu und lassen Londoner Künstler Auftritte britischer Künstler in ausgewählten Geschäften auf der Straße erleben.

Christmas Lights Oxford Street
Quelle: timeout Christmas Lights Oxford Street

Carnaby Street

09. November bis 05. Januar 2019: Nehmt euch die Zeit, während ihre eure Weihnachtseinkäufe erledigt, die herrliche Weihnachtsbeleuchtung in der Carnaby Street zu bewundern. Die Carnaby Street ist eine der bekanntesten Straßen von London. Während der gesamten Weihnachtszeit zeigt sie sich festlich und mit funkelden Lichtern passend geschmückt. Carnabys Weihnachtsschmuck – in der Regel einer der markantesten in der Stadt – hat in diesem Jahr ein „Queen“ -Thema, um die Veröffentlichung von „Bohemian Rhapsody“ zu markieren. Die Texte von Freddie Mercury leuchten auf der Straße in einem bunten Neonlicht.

© Anatoleya Christmas Lights Carnaby Street
© Anatoleya Christmas Lights Carnaby Street

Covent Garden Christmas

13. November bis 02. Januar 2019: Die gepflasterten Piazza- und Marktgebäude von Covent Garden sind zu dieser Jahreszeit noch unwiderstehlicher. Die beliebten Mistelkronleuchter kehren 2018 über die Straßen der Gegend zurück und Sie können auch einen weiteren handgepflückten Weihnachtsbaum mit festlichen Lichtern und ein ziemlich prächtiges silbernes Rentier erwarten, das auf der Ostseite der Piazza steht.

Weihnachtsbeleuchtung in London
Covent Garden Christmas Lights

Regent Street Christmas Lights

15. November bis 05. Januar 2019: Am Donnerstag, dem 15. November, zwischen 17.30 und 18.30 Uhr wird zusammen mit Promi-Gästen die Beleuchtung eingeschaltet.  Von 12-19:00 Uhr ist die Straße an diesem Tag soagr für den Verkehr gesperrt.

Die Regent Street ist die Heimat der größten Leuchteninstallation in der Hauptstadt . Sie ist vor allem für ihre beeindruckenden „The Spirit of Christmas“ -Lampen bekannt. Diese atemberaubenden, schwebenden Spirituosen wurden von der ersten Weihnachtsbeleuchtung der Regent Street inspiriert, der ersten Weihnachtsbeleuchtung von London im Jahre 1954.

Weihnachtsbeleuchtung in London
Engel über der Regent Street

 

Marylebone

14. November bis 04. Januar 2019: Ab dem 14. November wird in Marylebone die Hauptstraße festlich beleuchtet. Wie jedes Jahr, wird es auch dieses Mal zur  Eröffnungsfeier wieder prominenten Besuch geben.

Seven Dials Christmas Lights

15. November bis 06. Januar 2019: Auch hier gibt es eine große Party mit vielen Aktionen und Rabatten in vielen Geschäften zum Einschalten der Lichter. Die Kreuzung Seven Dials in der Nähe des berühmten Covent Garden ist in dieser Zeit wunderbar beleuchtet.

Christmas at Leadenhall Market

16. November bis 31. Dezember 2018: Weihnachten kehrt in die Stadt zurück und dann wird auch der Leadenhall Market für die Weihnachtszeit beleuchtet. Ein 20-Fuß-Baum wird im Mittelpunkt stehen. Am Freitag, dem 16. November, um 18:30 Uhr wird der Lord Mayor von London die Lichter stilvoll einschalten.

Kew Gardens

22. November bis 05. Januar 2019: Auch der botanische Garten in Kew wird weihnachtlich beleuchtet. Macht einfach mal einen Abstecher in die Gegend.


Ihr kennt weitere Weihnachts-Highlights in London? Postet es einfach in den Kommentaren, oder schickt eine mail!

Kurz vor der royalen Hochzeit und Dank des London Pass habe ich nach langer Zeit mal wieder Westminster Abbey besucht.

Wegen der ständig wechselnden Öffnungszeiten hatte ich mich schon mehrfach vergeblich auf den Weg gemacht bzw. stand bei spontanen Besuchen vor verschlossener Tür. Überprüft also vorher bitte immer online die tagesaktuellen Öffnungszeiten.

Über Westminster Abbey

Traditionell werden hier die Könige von England gekrönt und beigesetzt. Sie gehört zur Church of England, ist aber aufgrund ihrer Funktion keiner Diözese zugehörig, sondern Eigenkirche der britischen Monarchie. Daher wird ihr oberster Geistlicher, der Dekan von Westminster, direkt vom britischen Monarchen berufen.

Am heutigen Standort befand sich ursprünglich die Klosterkirche einer um 750 gegründeten Benediktinerabtei. Wegen ihrer Lage zu der damaligen Stadt trug die Kirche bereits den Namen West Minster (Westmünster). Die eigentliche Westminster Abbey wurde zwischen 1045 und 1065 unter Eduard dem Bekenner im romanischen Stil erbaut. Die Weihe der Abtei fand am 28. Dezember 1065 statt.

Westminster Abbey
Kirchenschiff

Im Jahre 1245 gab Heinrich III. den Bau der heutigen Kirche im Stil der französischen Hochgotik in Auftrag. Bis 1269 waren Chor, Querhaus und der östliche Teil des Langhauses mit dem benachbarten Kreuzgang und dem Kapitelhaus vollendet. Der untere Teil der Westfassade stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die beiden Haupttürme dagegen wurden erst zwischen 1722 und 1745 errichtet. In dieser Hinsicht ist Westminster Abbey der französischste unter den englischen Kirchenbauten der Gotik. Der Bau der prachtvollen Kapelle Heinrichs VII., eines der schönsten spätgotischen Werke in Europa, wurde 1503–1519 in den reichen Formen des Perpendicular Style ausgeführt.

Heute ist die Kirche eine der Top Attraktionen der Stadt.

Mein Besuch im Westminster Abbey

Direkt am Eingang wird euch mehr oder weniger auch ein kostenloser Audio Guide aufgezwungen der euch durch den gesamten Kirchenkomplex führt. Wer also auch an ausführlichen Hintergrundinformationen interessiert ist, sollte den Guide auf jeden Fall nehmen. Wem die Erklärungen zu lang dauern, der kann auch problemlos vorspulen.

Westminster Abbey
Innschriften, Skulpturen… wo man nur hinschaut

Es gibt einfach unendlich viel zu sehen. Denn es gibt wohl keinen Meter ohne ein Statue, Inschrift, Figur oder Ähnliches.

Mir war das einfach zu viel an Informationen. Das meiste kann man sich sowieso nicht merken.

Blöd ist, dass Fotos nicht erlaubt sind. Dafür habe ich jetzt auch nur bedingt Verständnis. Im Kirchenraum ist das verständlich, außerhalb nicht. Der Besucher ist hier nicht König bzw. Königin ;-).

Mein Fazit zur Westminster Abbey

Westminster Abbey
Schöner Blick in den Garten und auf das Houses of Parliament

Für mich ein Too Much an Informationen und Eindrücken die man noch nicht mal fotografieren darf.

Besonders schön fand ich die Kirche jetzt auch nicht, da ist die St. Pauls Cathedral definitiv schöner anzuschauen und auch der Besuch ist interessanter.

Trotzdem ist Westminster Abbey natürlich durchaus sehenswert und wohl auch eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Londons.

Einziges Highlight waren für mich die Außenanlage und Grünflächen. Aber dafür kann man auch in den Hyde Park gehen.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn Westminster (Jubilee, District & Circle Lines), St James’ Park (District & Circle Lines)

Adresse: 20 Dean’s Yard, London SW1P 3PA

Öffnungszeiten: (Es ist häufig aus diversen Gründen geschlossen. Bitte immer vorher online prüfen)

Eintritt: Tickets ab £20, sparen mit London Pass, London Explorer Pass, 2for1

Tube, November, Buckingham, Tate

Hier findet ihr eine Übersicht über die Weihnachtsmärkte in London im Jahr 2018.

Die einzigartige Adventszeit ist auch in London etwas ganz besonderes für Erwachsene und Kinder. Veranstaltungen, Stände mit Süßigkeiten und interessanten Weihnachtsartikeln findet man auch den zahlreichen Weihnachtsmärkten in London ebenso wie die typischen Buden mit Essen, Getränken und landestypischen Spezialitäten. Auch die Weihnachtsbeleuchtung in London kann sich sehen lassen. Falls ihr weitere Märkte kennt, würde ich mich über einen Kommentar freuen!

Karte Weihnachtsmärkte in London
London Christmas Map zum ausdrucken. Für pdf-Version einfach anklicken.

Weihnachtsmärkte in London 2018

Winter Wonderland in Hyde Park

Weihnachtsmärkte in London

Wie jedes Jahr verwandelt sich der Hyde Park in ein sprichwörtliches Winter-Wunderland.

Im Prinzip ist das Winter Wonderland eine riesige Kirmes mitten im Hyde Park. Es erinnert ein wenig an Oktoberfest mit Bierzelt, Achterbahnen und vielen weitere Attraktionen. Der gesamte Boden ist übrigens mit Platten abgedeckt, so dass ihr nicht durch die Matsche laufen müsst.

Dazu kommt noch ein Weihnachtsmarkt im klassisch deutschen Stil.

Eigentlich ein geniales Konzept um Kirmes Fahrgeschäfte auch im Winter nutzen zu können. Mit Weihnachten hat das ganze aber wenig zu tun.

Der Eintritt ist frei. Wer am Eingang nicht in der Schlange stehen möchte kann sich allerdings online eine oder mehrere Karten für Fahrgeschäfte vorbestellen und somit über die Fast Lane das Gelände betreten.

Details 22. November 2018 bis 6. Januar 2019, Hyde Park, Rangers Lodge, Hyde Park, London, W2 2UH, Tube: Knightsbridge Station

Öffnungszeiten: täglich 10:00-22:00 Uhr außer Heiligabend


Leicester Square

Weihnachtsmärkte in London

Am beliebten Leicester Square findet ihr auch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt.Es gibt über 25 Stände und zusätzlich viele verschiedene Aufführungen und Musikeinlagen.

Details: 9.November bis 5. Januar 2019, Leicester Square, London, WC2H 7BP, Tube: Leicester Square, Piccadilly Circus, Covent Garden, Charing Cross
Öffnungszeiten: Sa, So 10:00-22:00 Uhr, Mo-Fr 12:00-22:00 Uhr


London Bridge City Christmas Market / The More London Christmas Market

Weihnachtsmärkte in London

Der London Bridge City Christmas Market  liegt direkt an der Themse und (ehemals The More London Christmas Market) ist ein Weihnachtsmarkt im deutschen Stil und hat den More London Christmas Market abgelöst. Er befindet sich zwischen der Tower Bridge und London Bridge (und noch darüber hinaus) ungefähr auf der gegenüberliegenden Seite des Tower of London. Die Stände sind an der gesamte Promenade verteilt. So richtige Weihnachtsstimmung kommt da nicht unbedingt auf.

Details: 29. November 2018 – 2. Januar 2019, London Bridge, 203 Tooley Street, London, SE1 2JX Tube: London Bridge, Tower Hill, Tower Gateway,Monument

Öffnungszeiten: täglich 11:00-19:00 Uhr Do-Sa von 11:00-21:00 Uhr


Southbank Centre Winter Festival

Weihnachtsmärkte in London

Direkt am London Eye gelegen, findet ihr in den über 80 Holzhütten und Ständen auch Deutsche Köstlichkeiten wie Bratwurst und Glühwein.

Eine Bummel über den typisch deutschen Weihnachtsmarkt (Winter Market) in der Nähe des London Eye bietet die Gelegenheit, originelle Weihnachtsgeschenke zu finden, wie Schmuck aus Bernstein und Silber, handgemachtes Spielzeug, Weihnachtsbaumdekorationen aus Glas, Spitzen, Blechspielzeug, Kerzen, handgemachte Keramik und Design-Artikel aus Metall.
Der Weihnachtsmarkt zieht sich zwischen Southbank Centre und London Eye, entlang des Queen’s Walk.
Das Karussell inmitten des Weihnachtsmarktes bietet Spaß für die kleineren Besucher, während sich die Eltern mit einem Glas Glühwein und Hintergrundmusik entspannen können. Aber auch gastronomische Spezialitäten wie die typische deutsche Bratwurst, Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Bonbons und Crépes werden euch geboten.

Details: 9. November 2018 bis zum 4. Januar 2019, Southbank Centre, Belvedere Road, London, SE1 8XX, Tube: Waterloo, Embankment

Öffnungszeiten: Fr, Sa 11:00-23:00 Uhr, So-Do 11:00-22:00 Uhr, 25.12.17 geschlossen, Winter Market nur bis zum 27.12.18!


Winterville 2018

Weihnachtsmärkte in LondonAuch 2018 kehrt Winterville wieder vom ins südliche London zurück, mit einem tollen Programm voller Attraktionen, Unterhaltung, Essen und Trinken. Erbaut rund um den Winterville Uhrenturm, bietet diese kleine, festlich geschmückte Stadt Klassiker ebenso wie atemberaubende Alternativen für jedes Alter.

Details: 15. November bis zum 23. Dezember, Clapham Common, Windmill Drive, London, SW4 9DE, Tube: Clapham South

Öffnungszeiten: Mo-Do 11:30-22:00 Uhr, Fr 11:30-22:30 Uhr, Sa 10:30-22:30 Uhr, So 10:30-22:00 Uhr

Greenwich Christmas Market

Weihnachtsmärkte in LondonFür 2018 ist erstmal nur ein „normaler“ Weihnachtsmarkt angekündigt. Vermutlich war das Winter Time Festival kein großer Erfolg. Ich habe 2017 mal über den Zaun geschaut und es sah nicht sehr spannend aus. Eintritt hätte ich dafür garantiert nicht bezahlt.

Aber der Weihnachtsmarkt in Greenwich sah auch sehr gemütlich aus und ist sicherlich einen Besuch wert.

Es gibt ein neues Weihnachtserlebnis in der Stadt: Greenwich Winter Time Festival, direkt neben der Cutty Sark . Der Platz vor dem Gebäude am Flussufer wird eine überdachte Eisbahn und einen Weihnachtsmarkt mit zeitgenössischen Handwerks- und Designständen haben. Für euer leibliches Wohl ist natürlich auch gesorgt. Leider ist der Markt nicht frei zugänglich, da regelmäßig eine große Show stattfindet und daher Eintritt verlangt wird.

Eintritt: Karte gilt für jeweils drei Stunden und kostet £15. Ein etwas eigenartiges Konzept…

Details: 26.11. – 24. Dezember 2018, Greenwich Market, Tube: Greenwich

Öffnungszeiten: 10:00-17:30 Uhr


Weihnachten in den Kew Gardens

Auch in den königlichen Gärten in Kew findet ihr ein weihnachtliches Ambiente.

Die prächtigen Gärten erhalten eine schöne Verjüngungskur und Illuminationen bringt die Gebäude, Wege und Bepflanzung zum leuchten. Die langen Wege führen euch an riesigen Weihnachtsbäumen, einem Duftgarten und alle Arten von der Natur inspirierten Lichtern. Außerdem gibt es ein Karussel, traditionelle festliche Knabbereien und Getränke (inklusive Glühwein).

Eintritt: ab £16 (Buchung online)

Details: 22. November – 5. Januar 2019, Kew Gardens,Victoria Gate (TW9 3JR), Tube: Kew Gardens

Öffnungszeiten: 17:00-22:00 Uhr


Weihnachtsmarkt im Kaufhaus John Lewis

Kein klassischer Weihnachtsmarkt, aber die Weihnachtsausstellung im Kaufhaus John Lewis (Oxford Street) hat einiges zu bieten.

KINDER und KATJES bieten hier kreative Geschenkideen. So könnt ihr KINDER Produkte mit individuellen Namen bedrucken lassen und Katjes einen 3D-Drucker mit dem ihr euren individuellen Bilder als essbare Gummibären-Kreation ausdrucken könnt.

Zusätzlich ist das Kaufhaus sehr schön dekoriert und ihr findet natürlich allerlei weihnachtlichen Schnick Schnack.

Tipp! Schaut direkt bei Ham Holy Burger vorbei und genießt einen köstlichen Burger.


Belgravia Christmas Sunday at Elizabeth Street and Pimlico Road

Am 3. Dezember 2018 verwandeln sich die Elizabeth Street und Pimlico Road in einen quirligen Weihnachtsmarkt mit Jongleuren und Karamelläpfeln.


Direkt an der Themse gelegen steht ein Nachbau des ursprünglichen Shakespeare Globe Theatre und vermittelt noch heute einen Einblick in die Theaterwelt des William Shakespeare. Das ursprüngliche Theater stand einige hunderte Meter weiter flußaufwärts.

Shakespeare Globe TheatreDa es keine Bilder vom Original gab, wurde versucht es nach den vorliegenden Fakten nachzubauen.

Über das Shakespeare Globe Theatre

Das ursprüngliche Shakespeare Globe Theatre wurde 1599 in Bankside, einem Londoner Stadtteil gebaut. Hier war das anerkannte Vergnügungszentrum des damaligen Londons. Die Themse bildete zu dieser Zeit noch eine deutliche Trennlinie in der Stadt.

Das Globe wurde von der Schauspieltruppe The Lord gebaut, zu der auch William Shakespeare gehörte. Shakespeare war der Hausdichter und in den Folgejahren wurden alle seine Stücke aufgeführt, aber natürlich auch die vieler anderer Theaterdichter. Es war das wohl erfolgreichste Theater seiner Zeit, und die Stücke wurden mit viel Pomp, mit prächtigen Kostümen, Musik und mit nur wenigen Kulissen aufgeführt.

Das Globe wurde am 29. Juni 1613 durch ein Feuer vernichtet. Während einer Aufführung des Stücks Heinrich VIII. wurde eine Kanone abgefeuert, die das strohgedeckte Dach in Brand setzte. Das Theater wurde aber schon bald wieder aufgebaut, diesmal mit Ziegeldach und im Juli des folgenden Jahres eröffnet.

Im Jahr 1642 schloss die puritanische Regierung alle Vergnügungsstätten und somit auch die Theater. Das Globe stand leer und wurde 1644 abgerissen. An seiner Stelle baute man Mietshäuser, und der ursprüngliche Standort dieses bedeutenden Theaters wurde vergessen, bis 1989 im Rahmen von Bauarbeiten Reste des Fundaments wiederentdeckt wurden.

Mein Besuch im Shakespeare Globe Theatre

Im Rahmen meines Erfahrungsberichts zum London Pass konnte ich endlich mal das Theater am Ufer der Themse besuchen.

Der Besuch teilt sich in eine Führung durch das Theater und den Besuch des Museums auf. Was ihr zuerst macht ist euch selbst überlassen und hängt auch davon ab, wann es die nächsten freien Plätze für eine Führung gibt.

Die Führung durch das Shakespeare Globe Theatre

Shakespeare Globe Theatre
Verbotener Blick in den Innenraum während der Führung

Die Führung gibt euch einen Einblick über die Geschichte des Theaters und die Möglichkeit einen Blick in das Innere des Theaters zu werfen.

Da es regelmäßig Aufführungen (in der Regel ab 14:00 Uhr) gibt sind Führungen nur am Vormittag möglich.

Meine Führung war auch dank unseres Guide sehr kurzweilig und wir konnten sogar etwas bei den Proben der Schauspieler zusehen.

Ihr dürft keine Fotos während der Führung machen!

Im Prinzip geht die Führung nur durch das Theater und ihr bekommt eine Menge Infos zur Aufteilung der Plätze und eine kleine Einweisung in die Schauspielkunst.

Der Besuch der täglichen Aufführungen ist nicht im Eintritt enthalten. Die Tickets müsst ihr separat buchen. Einen Blick hinter die Kulissen gibt es leider nicht.

Ein Plan mit allen Aufführungen des Jahres findet ihr an der Außenwand des Theaters und natürlich online.

Besuch des Museums

Shakespeare Globe Theatre
Austellung auf 2 Ebenen

Der zweite Teil, der Besuch des Museums, kann dann in Eigenregie mit einem kostenlosen Audioguide durchgeführt werden. Hier bekommt ihr eine Vielzahl von Ausstellungsstücken aus der Theaterwelt zu sehen.

Shakespeare Globe Theatre
Einige der viele Requisiten

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn Blackfriars, Mansion House (District und Circle Line), London Bridge (Northern and Jubilee Line)

Adresse: 21 New Globe Walk, Bankside, London, SE1 9DT

Öffnungszeiten: täglich 9:00-17:00 Uhr (Touren Termine Online)

Eintritt: ab £17, sparen mit London Pass, London Explorer Pass, 2for1

Die Philpot Lane Mice ist die kleinste Statue Londons und sicherlich einen Abstecher wert. Zwei Mäuse streiten sich um ein Stück Käse.

Die kleinste Statue Londons
The Philpot Lane Mice

Die Sage besagt, dass während der Umbauarbeiten des Gebäudes ein Bauarbeiter sein Pausenbrot vermisste und einen Kollegen beschuldigte. Es kam zum Streit, wobei einer vom Dach fiel und starb! Später stellte sich heraus, dass es von Mäusen „gestohlen“ wurde. Daher die streitende Mäuse.

Eine zweite Variante besagt, dass der Streit beim Bau des nahegelegenen Monuments zum oben genannten Streit kam und beide Bauarbeiter von der Säule in die Tiefe stürzten.

Wie auch immer:

Die Statue ist von 1862 und ist an der Philpot Lane Seite von Hausnummer 23 Eastcheap zu finden. (Man muss es suchen). Ihr könnt die Suche mit einem Besuch des Skygardens verbinden. Er befindet sich nur weniger Gehminuten entfernt.

Das Gebäude wurde übrigens 2017 wieder einmal renoviert. Dieses Mal aber wohl hoffentlich ohne tödliche Zwischenfälle.

Es gibt noch viele weitere kleine Sehenswürdigkeiten in London. So findet ihr auch die Kirche St. Dunstan in the East in unmittelbarer Nähe.

 

Zu jeder Jahreszeit ziehen Londons berühmte Attraktionen wie der Buckingham Palace, der Tower of London oder Madame Tussauds Touristen aus aller Welt an: Die meisten Londoner besuchen diese Orte nie, sie ziehen es vor, London geheime Ecken zu besuchen, von denen die meisten Reisenden noch nie gehört haben.

Wer London hautnah erleben will braucht alle seine Sinnesorgane, um versteckte Nasen und Ohren an den Wänden zu sehen, einzigartige Cupcakes zu schmecken, in eine Abwasserstation reinzuschnuppern und dabei viktorianische Gussarbeiten zu tasten.

Londons geheime Ecken – Augen auf

Londons geheime Ecken
Augen auf und Nase hoch. Findet ihr alle sieben Nasen?

Lust auf eine kleine Ralley? Dann heißt es Nase hoch bei den Sieben Nasen von Soho. Bei einem Spaziergang durch Soho lohnt sich ein Blick auf die Hauswände. In einigen Straßen ragen Nasen aus den Gebäuden. Es sind Gipsabgüsse der Nase des Künstlers Rick Buckley. Seine Kunstinstallation ist ein Protest gegen die vielen Überwachungskameras in London.


Londons geheime Ecken
Wer findet alle versteckten Ohren?

Wir alle kennen das Sprichwort „Die Wänden haben Ohren“. Ob es vielleicht etwas mit den versteckten Ohren in Covent Garden zu tun hat? Genau wie bei den Nasen in Soho war auch hier ein Künstler am Werk. Tim Fishlock hat Abgüsse von seinen eigenen Ohren gemacht und diese sind rund um Covent Garden in der Floral Street an den Hauswänden verteilt. Aber niemand weiß wirklich warum?


Londons geheime Ecken
Weit und breit nichts von Game of Thrones zu sehen 😉

Eine kleine Erfrischung gefällig? Ebenfalls in Soho steht in der Broadwick Street die wohl berühmteste Wasserpumpe Londons: John Snow’s Water Pump. Dieser Ort ist nicht etwas ein Treffpunkt von Game of Thrones Fans aus aller Welt, sondern die Quelle der Cholera-Epidemie in London 1854. John Snow entdeckte seinerzeit die Pumpe als Ursache und konnte eine weitere Ausbreitung verhindern.

Londons geheime Ecken – Nase gespitzt

Londons geheime Ecken
Wer hätte sich ein Abwasserstation so vorgestellt?

Wer glaubt, dass der Besuch einer Abwasserstation Mist wäre (Wortspiel beabsichtigt), der sollte die Crossness Pumping Station besuchen, um sich eines Besseren belehren zu lassen. Die Station wurde 1865 von Sir Joseph Bazalgette für das Londoner Abwassersystem gebaut und eröffnet. Es ist ein denkmalgeschütztes Gebäude und verfügt über einige der spektakulärsten viktorianischen Gusseisenarbeiten, die heute auf der Welt zu finden sind. Wer hätte gedacht, dass eine Pumpstation so schön aussehen könnte?

Londons geheime Ecken – Gaumenfreuden

Londons geheime Ecken
Einen Cupcake in Ehren kann niemand verwehren

Seinen Gaumen verwöhnen kann bei einem Besuch des Peggy Porschen Parlour in Belgravia. Wer Cupcakes liebt, kommt an einem Besuch nicht vorbei. Der Salon wurde 2010 eröffnet, und schon von außen wird klar: hier handelt es sich um eine kleine, pinke Märchenwelt in der alles süß und hinreißend und mit viel Liebe bis ins kleinste Detail gestaltet ist. Seit der Eröffnung hat Peggy allerlei Gebäck für Stars wie Kate Moss, Elton John und Madonna gebacken.

Londons geheime Ecken – Direkt vor eurer Nase

Downing Street Rätsel
Welche ist die echte Downing Street Tür? (Lösung durch klicken auf das Bild)

Augen auf an der Number 10 Adam Street. Wer seine Freunde zu Hause wirklich beeindrucken möchte, sollte ein Selfie vor Downing Street Nummer 10 machen. Nicht möglich? In der 10 Adams Street, The Strand (in der Nähe vom Trafelgar Square), findet ihr eine nahezu identische Tür wie an der Downing Street. Ein Unterschied ist kaum zu erkennen. Übrigens die „echte“ Tür geht nur von innen auf und hat kein Schlüsselloch an der Außenseite. Sicher ist sicher.


Polizeistation Trafalgar SquareLondons kleinste Polizeistation findet sich am südöstlichen Teil des Trafalgar Square. Die meisten Touristen laufen achtlos an ihr vorbei. Zu sehr ist man auf den Platz mit seinen imposanten Löwen und der Säule fixiert. Die „Police box“ genannten Polizei-Mini-Stationen waren früher einmal im ganzen Land anzutreffen. Heute haben Kameras weitgehend die Aufgaben der Stationen übernommen.


Spaziergang durch Canary Wharf
Crossrail Roof Garden

Erholung für alle Sinne findet man abseits des Touristenstroms bei einen Sparziergang durch Canary Wharf. Der Crossrail Roof Garden ist die ideale Gelegenheit für eine kleine Pause um die Seele ein wenig baumeln zu lassen. Der Garten befindet sich im Obergeschoss des Crossrail Place, der neuen Crossrail Station „Canary Wharf“ und ist komplett überdacht. Zusätzlich findet man hier einige Geschäfte und die üblichen Ess- und Trinkgelegenheiten.

Genauso wie die HMS Belfast liegt auch die Golden Hinde in der Nähe des Towers, allerdings in einem Trockendock.

Ohne den London Pass wäre ich wohl niemals auf das Schiff gegangen, auch wenn man im Prinzip fast bei jedem Londonbesuch daran vorbei kommt.

Über die Golden Hinde

Die Golden Hinde („Goldene Hirschkuh“), ursprünglich Pelican, war das Flaggschiff von Sir Francis Drake. Er war hat mit der Golden Hinde als erster Engländer zwischen 1577 und 1580 die Welt umsegelt. 1581 gab die Königin den Befehl, die Golden Hinde „zur immer währenden Erinnerung“ zu bewahren. Einige Jahre war das Schiff tatsächlich eine der Top Sehenswürdigkeiten Londons und wurde von Tausenden besucht. Aber bald wurde es so vernachlässigt, dass es schließlich so morsch war, dass es 1662 komplett beseitigt wurde.

1971 begann die Rekonstruktion und seit 1973 hat der seetüchtiger und maßstabsgetreue Nachbau bereits 140.000 Seemeilen zurückgelegt. Heute liegt das Schiff im St. Marie Overie Dock.

Mein Kurzbesuch auf der Golden Hinde

Was soll ich sagen? Eigentlich kann man fast alles schon von außen erkennen. Deck, Mast, bunte Farbe… langweilig.

Nun ja. Unter Deck ist alles in Hobbitgröße. Scheinbar hat das früher gereicht weil die Leute kleiner waren. Trotzdem muss es sehr ungemütlich und eng gewesen sein. Die Kapitänskajüte bildet da eine Ausnahme und ist ganz ansehnlich. Mehr aber auch nicht. Da war mein Besuch der Cutty Sark deutlich spannender, aber natürlich ist diese auch insgesamt viel größer.

Golden Hinde
Der Eindruck täuscht nicht. Es war wirklich so niedrig und eng.

Man wird damals eine Menge Disziplin benötigt haben, um mit 60 Mann Besatzung einige Jahre auf diesem kleinen Schiff zusammen auszukommen.

Der Hauch der Geschichte hat mich auf jeden Fall in den 10 Minuten an Board nicht gepackt. Eigentlich wäre ich noch schneller gewesen, hätte ich nicht auf eine Schulklasse warten müssen, die im Schneckentempo die Leiter zum Vorderdeck herunter geklettert ist.

Golden Hinde
Ein sehr überschaubares Schiff

Für Kinder ist so ein „Piratenschiff“ sicher deutlich spannender, zumal es von der Größe her auch eher für Kinder geeignet ist. Vielleich wird ich es irgendwann mal mit meinen Kinder nochmal testen.

Mein Fazit: Reine Geldberschwendung, außer ihr habt den London Pass und seit eh in der Nähe um euch spannendere Sehenswürdigkeiten wie die HMS Belfast, The Shard oder das Shakespeare Globe Theatre anzuschauen.

Anreise, Öffnungszeiten, EIntritt

Anreise: U-Bahn London Bridge (Northern und Jubilee Line) oder Monument (Circle und District Line)

Adresse: The Golden Hinde, St Mary Overie Dock, Cathedral Street, London, SE1 9DE

Öffnungszeiten: November bis März täglich 10-17:00 Uhr, sonst täglich 10-18:00 Uhr

Eintritt: £5 (kostenlos mit London Pass)

Bereits im letzten Jahr hatte ich euch von Zip Now London berichtet. Dieses Jahr konnt ich die schnellste Seilrutsche der Welt selber testen.

Das ganze ist Nervenkitzel pur, vor allen Dingen wenn man ein wenig Höhenangst hat.

Doch das hat mich natürlich nicht davon abgehalten mich ins Abenteuer zu stürzen. Wie ihr auf dem Beitragsbild unschwer erkennen könnt, war ich schon entspannter. Meine Frau wäre direkt nochmal gefahren, ich brauche erstmal ein Jahr Pause ;-).

Aber von vorn.

Was ist Zip Now London?

Zip Now London Erfahrungsbericht
Startturm 35m hoch

Einfach erklärt: Im Archbishops Park stehen zwei Türme. Der erste ist 35m hoch und der zweite Turm am anderen Ende des Parks ist dann ein ganzes Stück niedriger (ca. 10m). Dazwischen wurden Drahtseile gespannt an denen ihr rutschen könnt.

Die Strecke is 225m lang, ihr könnt bis zu 50 km/h erreichen und die Fahrt dauert ca. 15 Sekunden.

Was gibt es zu beachten?

Jeder der über 8 Jahre, größer als 1,20 m ist und unter 120kg wiegt, kann die Rutsche nutzen.

Ihr benötigt festes Schuhwerk und normale Kleidung (keine Röcke!)

Erfahrungsbericht zu Zip Now London

Die Tickets müsst ihr vorher online kaufen, da man eine bestimmte Uhrzeit reservieren muss. Ich denke, man kann auch vor Ort noch ein Ticket kaufen, wenn noch Plätze frei sind. Wer sicher sein will, bucht vorher online.

Zip Now London Erfahrungsbericht
Check in und Ziel mit Turm 2

Ihr müsst 30 Minuten vor der geplanten Zeit vor Ort sein. Nach dem Check-in gibt es ein kurzes Sicherheitsvideo, dann könnt ihr alle eure Wertsachen in einem kostenlosen Schließfach verstauen.

Danach geht es zum Anlegen der Ausrüstung. Es funktioniert im Prinzip wie in einem Hochseilgarten. Alles wird vom Personal mehrfach geprüft.

Zip Now London
Startklar!

Dann geht es mit Ausrüstung einmal durch den Park zum Startturm. Auch hier wird unten nochmal eure Ausrüstung geprüft. Jetzt geht es 283 Stufen nach oben.

Oben dürft ihr erstmal ein wenig Luft schnappen und die Aussicht auf das London Eye und die Umgebung genießen. Viel Spannendes gibt es hier aber nicht zu sehen.

Zip Now London Erfahrungsbericht
Schöne Aussicht, aber die letzten 4 Stufen wieder runter die Schwersten

Sobald ihr bereit seit, werden ihr von zwei Mitarbeitern ins Seil eingehängt. Beide prüfen nochmal die Ausrüstung und dann geht es 4 Stufen runter.

Zip Now London Erfahrungsbericht
startklar

Spätestens hier war ich richtig nervös. Feuchte Hände inklusive. Also nicht lange nachdenken, von oben wird der Countdown 3,2,1 gezählt, einfach die Füße hoch und los geht die Fahrt.

Was soll ich sagen: Einfach cool. Angst überwunden, zittrige Knie, aber geschafft.

Eine Erfahrung die man auf jeden Fall mal machen sollte. Für £10 hätte man noch ein zweites Mal rutschen können. Aber da ich erfahrungsgemäß dann noch nervöser gewesen wäre (man weiß ja was einen erwartet), habe ich da mal drauf verzichtet. Meine Frau wäre nochmal gerutscht, hatte aber keine Lust allein und auf die 283 Stufen.

Ich komme auf jeden Fall wieder. Ein wenig Nervenkitzel kann ja nicht schaden.

TippFür faire £7,50 (1 Foto) bzw. £10 (2 Fotos) könnt ihr euch im Anschluss noch die Bilder sichern. Diese gibt es ausgedruckt und in digitaler Form (als download).

Anreise, Öffnungszeiten, Preise

Anreise: U-Bahn Lambeth North (Bakerloo Line) oder Waterloo (Northern, Jubilee, Waterloo Line)

Adresse: Carlisle Lane, Lambeth, London SE1 7LE

Öffnungszeiten: Mo-Fr 12:00-20:00 Uhr, Sa 9:30-20:00 Uhr, So 9:30-18:00 Uhr

Preise: In der Woche günstiger als am Wochenende ab £20 (auf Instagram gibt es #ZipNowLondon für Angebotscodes)

Ich bin schon unzählige Male an der HMS Belfast, einem alten Kriegsschiff, vorbei gelaufen, konnte mich aber nie motivieren es mir genauer anzusehen.

Dank des London Pass habe ich mir jetzt mal die Zeit genommen und das Schiff genauer unter die Lupe genommen.

Viele von euch werden das Schiff sicher schon wahrgenommen haben, denn beim Überqueren der Tower Bridge oder beim Besuch des Tower of London ist die HMS Belfast eigentlich nicht zu übersehen.

HMS Belfast KarteÜber die HMS Belfast

Die HMS Belfast ist ein britisches Kriegsschiff, das heute als Bestandteil des Imperial War Museums (IWM) auf der Themse in London verankert ist. Die Belfast gehört zur Town-Klasse, hatte die taktische Kennung C35 und war der größte Leichte Kreuzer der Royal Navy im Zweiten Weltkrieg.

Im Jahr 1965 wurde die Belfast außer Dienst gestellt und 1971 zu einem Museum umgebaut.

HMS Belfast
Die Kanonen haben ordentlich bums.

Die Kanonen der Bugtürme zielen auf die knapp 20 Kilometer entfernte Autobahnraststätte London Gateway Services an der M1. Als die HMS Belfast 1971 als Museumsschiff vor Anker ging, wurde aus PR-Gründen die bekannte Raststätte gewählt. Die Hecktürme haben in der Zeit ihre Ausrichtung öfters gewechselt.

An Bord der HMS Belfast

Im Eintritt inbegriffen ist eine kostenloser Audio Guide der euch durch das Schiff führt und mit unzähligen Informationen versorgt. Ihr erhaltet ihn im Eingangsbereich an Bord des Schiffes.

Man merkt, dass das Schiff noch stetig weiter restauriert wird, da es an Bord und stellenweise doch recht rustikal eingerichtet ist und an einigen Stellen auch noch gearbeitet wird.

HMS Belfast
Mächtiges Schiff mit eher bescheidenen Sitzmöglichkeiten.

Ein gutes Beispiel ist das „Café“ mit einigen recht einfachen Metallstühlen an Deck.

Es ist auf jeden Fall ein abenteuerliches Gefühl auf einem echten Kriegsschiff herumzulaufen. Allein die Vorstellung hier im Kampfeinsatz zu arbeiten bereitet mir Unbehagen und wir sollten froh sein in einer halbwegs friedlichen Zeit zu leben.

HMS Belfast
„Kanonenfutter“

Es ist halt alles eng und flach. Das Leben auf so einem Kriegsschiff kann ich mir als wenig angenehm vorstellen. Gerade wenn man sich die Mannschaftsräume und die Waffenlager auf den unteren Decks anschaut.

HMS Belfast
Mannschaftsquatier

Beeindruckend fand ich vor allen Dingen die riesigen Kanonen und die doch sehr einfach gehaltene Brücke des Schiffs.

Mein Fazit zum Besuch der HMS Belfast

Den Besuch würde ich nur bedingt empfehlen, denn er lohnt sich nur wenn man sich auch für diese Materie (Krieg, Schiffe) interessiert. Gut zu Fuß sollte man auch sein, da es viel steile und enge Treppen, Türen und Gänge gibt.

Habt ihr den London Pass, würde ich den Abstecher auf jeden Fall empfehlen. Schaut euch auch die vielen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung an wie z.B. Tower of London, Tower Bridge, Hays Galleria, The Shard, Monument und viele mehr.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn London Bridge (Northern und Jubilee Line) oder Tower Hill (District und Circle Line)

Adresse: The Queen’s Walk, London, SE1 2JH

Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 – 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:00 Uhr)

Eintritt: Ticket ab £13,90 (online)  sparen mit 2for1, London Pass, London Explorer Pass

Um meinen London Pass während meiner letzten Londonreise noch sinnvoll einzusetzen, habe ich noch einen Abstecher zu den Churchill War Rooms gemacht und einen erstaunlich spannenden Einblick in die Zeiten des zweiten Weltkriegs erhalten.

Über die Churchill War Rooms

In unmittelbarer Nähe zur Downing Street und direkt am St. James‘s Park befinden sich ganz unscheinbar die Churchill War Rooms. Ihr seid vermutlich schon daran vorbei gelaufen ohne es zu merken.

Von den Churchill War Rooms aus wurden wichtige Teile der britischen Kriegsführung im zweiten Weltkrieg geleitet. Sie dienten von 1939 bis 1945 als geheime britische Kommandozentrale.

Churchill War Rooms
Karte der Bunkeranlage

Winston Churchill, der damalige britische Regierungschef leitete im Schutze des Bunkers seine Streitkräfte. Auch die erst im Nachhinein berühmt gewordene Telefonverbindung zwischen Chruchill und Franklin D. Roosevelt wurde von hier initiiert. Der Raum in dem das Telefon stand war übrigens als Toilette getarnt, an der nahezu ständig “besetzt” stand. Somit war der Raum selbst dem Personal im Bunker zum größten Teil unbekannt.

Heute gehört das Museum permanent zum Imperial War Museum (IWM) und ist eine Außenstellen wie die HMS Belfast.

Churchill War Rooms
Einblick in den Kartenraum

Mein Besuch der Churchill War Rooms

Der eher unscheinbare Eingang gegenüber des St. James‘s Park lässt nichts von der Größe der gesamten Bunkeranlage erkennen. Ihr könnt nahezu die gesamte Bunkeranlage besichtigen. In fast alle Räume sind Einblicke möglich, allerdings häufig durch eine Scheibe getrennt. Da häufig auch Puppen in den Räumen sitzen oder stehen, kann man sich ein gutes Bild von den Verhältnissen der damaligen Zeit machen.

Wenn ihr am Eingang den kostenlosen Audio Guide mitnehmt werdet ihr durch die gesamte Anlage geführt und mit spannenden Fakten und Infos versorgt.

Churchill War Rooms
Ein beeindruckender Blick auf die Decke
Churchill War Rooms
Einblick in die Zimmer

Schaut zwischendurch mal nach oben. An einigen Stellen kann man die wirklich sehr eindrucksvolle Bunkerdecke und ihre Dicke erkennen.

Im integrierten und interaktiven Churchill Museum gibt es eine riesige Zeitleiste an der ihr die gesamte Geschichte von Winston Churchill betrachten und stets genauere Daten abrufen könnt. Das fand ich sehr spannend.

Churchill War Rooms
Interaktive Zeitleiste zu Churchills Leben

1-2 Stunden solltet ihr euch für den Besuch schon Zeit nehmen um alles erkunden zu können. Wenn ihr eure Eintrittkarte vorher online bucht, habt ihr die möglich die Fastlane zu nutzen.

Churchill War Rooms
Eine von vielen Postkarten aus der Zeit des zweiten Weltkriegs,

Im Shop gibt es noch viele alte Plakate, Schilder, Postkarten, Shirts und viele weitere Souvenirs zu kaufen. Teilweise mit aus heutiger Sicht sehr lustigen Sprüchen. Das Bunker-Café fand ich jetzt weniger ansprechend bzw. einladend.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn James’s Park (District und Circle Line) oder Westminster (Jubilee, District und Circle Line)

Adresse: Clive Steps, King Charles Street, London SW1A 2AQ

Öffnungszeiten: Täglich von 9:30 – 18:00 Uhr (letzter Einlass 17:00 Uhr)

Eintritt: Tickets ab £18,90 (online)  Erspanis möglich mit 2für1, London Pass, London Explorer Pass

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Heute möchte ich euch einen Erfahrungsbericht zum London Pass geben. Bisher habe ich stets andere Sparvorteile wie 2for1 genutzt, aber der London Pass hat mich wirklich überzeugt.

Was ist der London Pass?

Der London Pass ermöglicht euch freien Eintritt zu über 80 Top-Attraktionen und Sehenswürdigkeiten in London, darunter befinden sich Galerien, Zoos, Kathedralen und Touren.

TOP 10 Attraktionen

  1. Tower of London
  2. Westminster Abbey
  3. Windsor Castle
  4. Kensington Palace
  5. Hampton Court Palace
  6. ZSL London Zoo
  7. Shakespeare’s Globe Theatre Tour & Exhibition
  8. Churchill War Rooms
  9. The Shard
  10. Thames River Cruise

Bei ausgewählten Attraktionen erspart ihr euch außerdem das Schlangestehen am Einlass.

Habt ihr den Pass einmal gekauft könnt ihr ihn bei allen teilnehmen Sehenswürdigkeiten ganz einfach vorzeigen und erhaltet freien Eintritt und häufig noch weitere Vergünstigen wie z.B. im Shop.

Erfahrungsbericht zum London Pass
An allen Flughäfen könnt ihr den Pass auch noch vor Ort erwerben. Hier der Tourist Service in Heathrow.

Sehr praktisch ist es die App (IOS, Android) zu nutzen. Ihr könnt den London Pass so jederzeit (auch noch vor Ort) kaufen, in die App laden und sofort loslegen.

Welchen Pass sollte man sich kaufen?

Es gibt den London Pass für 1, 2, 3, 6 oder 10 Tage zu kaufen.

Welchen Pass man sich holen sollte hängt natürlich davon ab, wie lange man in London ist und wie viel man von den angebotenen Attraktionen sehen möchte.

Letztlich gilt je länger desto teurer der Pass, aber man gewinnt an Flexibilität und muss nicht so viel auf einmal machen.

Erfahrungsbericht zum London Pass
Online gekaufte Pässe die nicht mobil sind müssen in der Stadt abgeholt werden. 11A Charing Cross Road. Täglich von 10-16:30 Uhr.

Holt euch auf jeden Fall den mobilen London Pass oder kauft den Pass am Flughafen. Das spart Versandkosten. Ich würde den mobilen Pass empfehlen, da ihr diesen einfach und bequem aufs Handy laden könnt.

Erfahrungsbericht zum London Pass
Deutlich praktischer ist der mobile London Pass.

Beim letzten Mal hatte ich einen 3-Tage Pass und das hat erstmal ausgereicht. Ich denke, ich werde mir dann für die nächste Reise nochmal einen 3-Tage Pass oder den London Explorer Pass holen.

Ich würde keine Travelcard dazu nehmen. Da finde ich pay as you go mit der Oyster Card oder Kreditkarte deutlich einfacher.

Wie kann man den London Pass besonders günstig kaufen?

Abhängig davon welchen Pass ihr bevorzugt liste ich euch mal die meiner Meinung nach günstigsten Bezugsmöglichkeiten mit Rabatten auf. Grundsätzlich gibt es Nachlässe aber nur beim Onlinekauf!

London Pass kaufen

1 Tag Pass: Nutzt den monatlichen wechselnden Gutscheincode.

2 Tage Pass: Nutzt den monatlichen wechselnden Gutscheincode.

3 Tage Pass: Bis zu 15% Ersparnis mit aktuellem Gutscheincode. Funktioniert aber nur wenn kein Sale ist!

6 Tage Pass: Hier könnt ihr beim regelmäßigen (quasi wöchtenlichen) Sale 15% sparen oder einen Gutscheincode nutzen.

10 Tage Pass: Hier könnt ihr beim regelmäßigen (quasi wöchtenlichen) Sale 20% sparen.

Was gibt es bei der Nutzung des London Pass zu beachten?

Jede Attraktionen kann nur einmal besucht werden und es gibt ein Limit an Eintrittgeldern das nicht überschritten werden darf.

Erfahrungsbericht zum London Pass
Übersicht über die Limits. Stand 6/2018

Das Limit kann man allerdings getrost vernachlässigen. Beim 3-Tage Pass liegt es bei £350. Ich glaube das kann man gar nicht schaffen, selbst wenn man alle 80 Attraktionen in den 3 Tagen besuchen würde.

Tipp Macht euch einen Screenshot eures Passes. Dann müsst ihr nicht immer die App öffnen.

Der London Pass ist nach dem Kauf ein Jahr gültig und wird durch die erste Nutzung aktiviert. Er ist dann an den darauf folgenden Tagen gültig. Man kann also nicht zwischendurch einen Tag pausieren und dann wieder hinten anhängen.

Fast Lane gibt es leider nur an wenigen Attraktionen und da braucht man sie eigentlich auch nie.

  • Londonbridge Experience
  • Tower Bridge Exhibition
  • St. Paul’s Cathedral
  • Hampton Court Palace
  • London Zoo
  • London Bridge Experience
  • Kew Gardens

Tipps zum Einsatz des London Pass

Die meisten Attraktionen öffnen erst um 10:00 Uhr und schließen bereits um 18:00 Uhr. Das solltet ihr bei euren Planungen berücksichtigen.

Folgende Sehenswürdigkeiten lohnen sich und lassen sich nach meiner Meinung gut kombinieren. Dafür würde auch der 1 Tag Pass reichen.



Tour durch Greenwich

Pro und Contra London Pass

Vorteile

  • Man testet auch mal Sehenswürdigkeiten die man sonst vielleicht nicht besucht hätte.
  • Wenn ihr eure Tour mit dem London Pass gut plant könnt ihr eine Menge Geld sparen.
  • Funktioniert mit der APP problemlos, meist muss man aber vorher noch an der Kasse ein Ticket holen
  • Man kann ich alle Attraktionen auch mal „reinschnuppern“. Bezahlt sind die Pässe ja sowieso und wenn auch die Attraktion nicht gefällt könnt ihr zügig wieder gehen, ohne euch darüber ärgern zu müssen einen hohen Eintritt bezahlt zu haben.
  • Lohnt sich für Einzelpersonen

Nachteile

  • Lohnt weniger für 2 Personen (2for1) und Gruppen (Gruppenrabatt)
  • Fast Lane gibt es nur an wenigen Attraktionen und ist daher kein Kaufkriterium
  • Nicht immer ist klar ob man vorher noch zur Kasse muss oder nicht
  • Übersetzung der APP ist noch verbesserungswürdig auch die Ladezeiten. Leider ist das verbrauchte „Guthaben“ nicht einsehbar
  • Wenn man die APP nicht nutzen will, empfiehlt sich der Kauf am Flughafen (kein Rabatt), da man die Pässe sonst nur an einer Stelle in London (11a Charing Cross) abholen kann.

Mein Fazit Erfahrungsbericht zum London Pass

Der Pass London sich auf jeden Fall, wenn ihr ihn intensiv nutzt. Außerdem geht man so mal zu Sehenswürdigkeiten die man sonst vielleicht nie besucht hätte.

Für den ersten Londonbesuch würde ich ihn nicht empfehlen, dafür gibt es genug Sehenswürdigkeiten die kostenlos sind.

Wer aber ein wenig London Erfahrung hat, kann den Pass sicher für ein paar Tage sinnvoll einsetzen. Macht euch vorher eine Liste mit Attraktionen die ihr besuchen wollt und schaut auf der Karte nach wo diese zu finden sind. So könnt ihr eine optimale Route planen.

Eine Antwort auf eigentlich alle Fragen rund um den London Pass findet ihr in den FAQs.

Bei meinem letzten Trip nach London habe ich als Ankunftsflughafen extra mal den London Heathrow Airport ausgesucht, um euch vom Weg in die Stadt zu berichten.

Normalerweise fliege ich immer über London Stansted.

Beeindruckender Blick auf London entlang der Themse

Von Heathrow Airport in die City of London
Blick auf The Shard, Tower und Tower Bridge

Aber bereits beim Landeanflug war klar, dass sich der Flug gelohnt hat. Ich habe rechts am Fenster gesessen und der Anflug ging an der kompletten City entlang der Themse vorbei. Von Canary Wharf bis zur Albert Bridge konnte man alles super sehen. Ich habe nochmal einen ganz neuen Blick auf die Stadt bekommen.

Von Heathrow Airport in die City of London
Wunderbarer Blick auf die Themse und ihre Brücken und natürlich Parlament und London Eye

Dieser Anflug ist natürlich nicht garantiert und ist Wind und Tageszeit abhängig. Ein wenig Glück müsst ihr also haben, aber einen Sitzplatz auf der rechten Seite würde ich auf jeden Fall empfehlen.

London Heathrow Airport

Der Airport Heathrow befindet sich im Westen von London, ca. 25 km entfernt vom Stadtzentrum. Der Flughafen verfügt über ingesamt 5 Terminals. Zwischen den Terminals fahren Züge, anders wären die weiten Strecken nicht zu schaffen.

Am Flughafen selber ist es ja das übliche Spiel. Sucht euch den Weg bis zur Einreisekontrolle. Ein E-Pass ist hier immer sehr vorteilhaft, da die Einreise dann deutlich schneller geht als bei der „manuellen“ Kontrolle.

Ärgerlich fand ich, dass es scheinbar kein kostenloses WLan im Flughafen gibt. Ein wenig Rückständig.

Nach der Einreisekontrolle könnt ihr eure Koffer abholen und euch am Geldautomaten mit Bargeld eindecken, Geld wechseln für die nächste Londonreise ist dann nicht mehr nötig.

Von Heathrow Airport in die City of London
Die netten Herren sind bestimmt behilflich wenn ihr nur Fragen habt.

Auch Tickets für den Heathrow Express können im Terminal und auf dem Weg zum Bahnhof noch gekauft.

Den Heathrow Express habe ich nicht genutzt, da mir das für die geringe Zeitersparnis (ca. 30 Min) zu teuer war. Wenn ihr die Ticket weit im voraus kauft ist der Preisunterschied zur Tube allerdings sehr gering und eine Fahrt mit dem Heathrow Express deutlich attraktiver.

Von Heathrow Airport in die City of London
Die Beschilderung ist eigentlich sehr gut und alles recht einfach zu finden.

Folgt im Terminal einfach der Beschilderung in Richtung „Underground“. Nach Verlassen des Sicherheitsbereich könnt ihr euch bei diversen Geschäften erstmal mit einem Snack eindecken.

Bei mir ist das immer traditionell ein Meal Deal von Boots. Bei der Britsh Touristenbehörde gibt es noch Infos zu Ausflügen und Hotels. Auch könnt ihr hier einen London Pass mit Travelkarte kaufen (bitte Lichtbild von euch mitbringen falls ihr die Travelcard dazu wollt.)

Von Heathrow Airport in der City of London – Heathrow Express

Der Heathrow Express pendelt nur zwischen dem Flughafen und Paddington Station. Es gibt keine Zwischenstops.

Diese Variante ist mit Ticketpreisen um die 22 GBP zwar teurer als die Underground, allerdings sind die Fahrzeiten mit 15-20 Minuten bis Paddington auch deutlich geringer. Je nachdem wo euer Hotel liegt, kann der Zeitvorteil dann schon wieder verloren gehen, da ihr mit der Tube bereits vorher umsteigen könnt.

Tipp Wer mehr als 90 Tage im voraus online bucht, bekommt die Tickets schon ab 11 GBP. Kinder zahlen erst ab 16 Jahren! Mit dem Code „DUOSAVER“ erhaltet ihr 25% Rabatt beim Kauf von 2 Return Tickets.

Von Heathrow Airport in die City of London
Wer am Terminal 4 ankommt muss zunächst den kostenlosen Transfer zu den Terminals 2 und 3 nutzen.

Der Heathrow Express hält an den Terminals 2,3 und 5. Folgt einfach der Beschilderung zu den „Express Trains“.

Die Züge fahren täglich von kurz nach 5:00 Uhr bis kurz vor Mitternacht alle 15 Minuten.

Heathrow Express Ticket kaufen

Von Heathrow Airport in die City of London – Zug

Seit Mai 2018 ersetzt TFL Rail den Heathrow Connect Zug. Ab Dezember 2019 wird dann die neue Elizabeth Line (Crossrail) die Route übernehmen.

Im Gegensatz zum Heathrow Express gibt es hier aber einige Zwischenhalte in

  • Hayes & Harlington Rail Station
  • Southall Rail Station
  • Hanwell Rail Station
  • West Ealing Rail Station
  • Ealing Broadway Rail Station.

Ihr könnt den Zug ganz normal mit eurer Oyster Card oder contactless payment Karte nutzen. Interessant wird es ab Dezember 2019 wenn die komplette Elizabeth Line eröffnet ist und ihr dann sogar von Heathrow bis Canary Wharf durchfahren könnt.

Die Preise liegen bei £10 pro Fahrt und die Fahrt dauert ab den Terminals 1-4 (nicht ab 5!) ca. 30 Minuten. die Zeitersparnis im Vergleich zur Tube ist also eher gering.

 

Von Heathrow Airport in die City of London – Tube

Die Terminals 2,3,4 und 5 sind direkt mit der Underground verbunden, sodass ihr überall ein- und aussteigen könnt. Sicherlich der bequemste Weg, da die Züge alle 10 Minuten fahren. Der letzte Zuge fährt kurz vor Mitternacht und dann wieder gegen 05.00 Uhr am Morgen. Allerdings bringt euch die Night Tube auch  nachts alle 10 Minuten von Heathrow Terminal 5 in die Stadt und zurück.

Von Heathrow Airport in die City of London
Preisvergleich Heathrow Paddington. Heathrow Express, Zug, Tube

Ohne Ticket und einfach mit Kreditkarte (contacless payment) oder Oyster Card geht es mit der Tube (Piccadilly Line) in die Stadt. Natürlich gibt es an jeder Station auch Automaten und einen Schalter an denen ihr ein Ticket (Zone 6) kaufen könnt.

Folgt einfach der Beschilderung „Underground“ und ihr findet den Weg problemlos.

Die Fahrt in die City of London dauert abhängig von eurem Ziel ca. 45 Minuten. Auf dem Weg könnt ihr einen Blick auf Londons Vororte werfen und euch schonmal auf euren Aufenthalt einstimmen.

Fazit

Für mich hat sich der Flug nach Heathrow auf jeden Fall gelohnt. Neben dem genialen Blick auf die Stadt, konnte ich noch einen kleinen Abstecher zum Planespotting mit einbauen.

Ich würde immer eher die Tube nehmen, außer man kann seine Reise schon mehr als 90 Tage vorher fix planen und kauft sich das Ticket vorher online. Der Zug stellt aktuell noch keine wirkliche Alternative dar, aber das könnte sich Ende 2019 ändern.

Plane Spotting Heathrow Airport, das geht hier nahezu perfekt. Wer wie ich das Fliegen und Flugzeuge mag, der nutzt auch jede Gelegenheit möglichst nah bei Start und Landung dabei zu sein.

Auf meinem Weg von Heathrow in die City of London habe ich einen kleinen Abstecher zum Plane Spotting in die Myrtel Ave gemacht.

Wie kommt ihr zum Plane Spotting Heathrow Airport?

Plane Spotting Heathrow
Rechts Richtung South West Road

Wenn ihr mit der U-Bahn (Piccadilly Line) in die Stadt fahrt, ist es einfach direkt die erste Station nach dem Flughafen (Hatton Cross).

Verlasst den Bahnhof durch den rechten Ausgang in Richtung Great South West Road. Halt euch schräg links und überquert die mehrspurige Straße an der Fußgängerampel.

Plane Spotting Heathrow
Schräg links, dann über die Ampel und dann rechts Richtung Tankstelle

Auf der gegenüberliegenden Seite findet ihr die Sixt Mietwagen Station. Geht einfach weiter auf dem Fußweg Richtung Tankstelle (BP). Vorbei an der Tankstelle seht ihr links auf einer Wiese die Masten für die Landebahnbleuchtung. Diese Wiese ist allerdings abgesperrt. Bereits jetzt donnern die Flieger über eure Köpfe hinweg, da die Landebahn auf der anderen Seite der Straße liegt.

Plane Spotting Heathrow
Einfach immer geradeaus.

Ich würde schätzen, bis zum aufsetzen sind es höchstens noch 500m. Daher sind die Flugzeuge hier bereits extrem niedrig. Ein paar Meter weiter findet ihr dahinter eine weitere Wiese die öffentlich zugänglich und das Mekka der Plane Spotter ist. Insgesamt dauert der Fußweg keine 10 Minuten vom Bahnhof bis zur Wiese.

Plane Spotting Heathrow
Am Ende der Wiese, bei den Bäumen, ist der beste Platz.

Hier habt ihr einen faszinierenden seitlichen Blick auf die landenden Flugzeuge. Und da in Heathrow immer richtig viel los ist kommen hier auch im Minuten Takt die Flugzeuge vorbei. Es ist alles dabei vom kleinen A318 bis zum A380.

Was ihr beim Plane Spotting Heathrow Airport beachten müsst

Die Landebahn 27L wird aber nicht ständig angeflogen. Täglich um 15:00 Uhr werden die Bahnen gewechselt um die Anwohner zu schützen. Bei meinem Besuch war tatsächlich Punkt 15:00 Uhr Ende und es wurde die weniger gut sichtbare Landebahn 27R angeflogen.

Tipp Informiert euch also vorher, ob 27L gerade genutzt wird. Der Flughafen gibt dies stets über Twitter bekannt.

Allerdings ist es auch nur ein kleiner Umweg von vielleicht 30 Min, um kurz mal zu schauen ob was los ist. Also ideal um mal auf dem Rückweg noch was Spannendes zu unternehmen.

Näher als in hier bin ich noch nie an der Landebahn gewesen. Korfu und Fuerteventura haben zwar auch gute Spotting Punkte, aber in Heathrow kommen deutlich mehr und vor allen Dingen alle Arten von Flugzeugen vorbei.

Wer Plane Spotting zumindest ansatzweise interessant findet sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen.

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