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Wer einen Abstecher nach Greenwich macht sollte neben der Cutty Sark und dem Royal Observatory auch einen Abstecher ins National Maritime Museum machen

Der Eintritt ist kostenlos und es gibt einiges rund um die britische Seefahrt zu entdecken.

Über das National Maritim Museum

Das National Maritime Museum wurde 1934 gegründet und 1937 eröffnet.

Das Museum besteht aus vier Sammlungen. Im eigentlichen Museum findet ihr das Queen’s Haus mit einer Kunstsammlung und die Maritime Galleries. Die Cutty Sark und das Royal Observatory gehören aber ebenfalls offiziell zum Museum.

National Maritim Museum
Eine riesige Flaschenpost findet ihr ams seitlichen Eingang.

Da ich kein großer Kunstlieberhaber bin, fand ich nur die Maritime Galleries interessant. Hier wird die britische Seefahrtsgeschichte recht spannend dargestellt. Es gibt viele Ausstellungsstücke rund um die britische Seefahrt und man merkt wie stolz die Briten auf ihre Geschichte sind.

Seefahrt auch für die Kinder spannend gemacht

Rund um den überdachten Innenhof findet ihr immer wieder auch spannende Aktivitäten für Kinder. Besonders im oberen Bereich des Innenhofs, wo sich eine riesige Weltkarte befindet, auf der die Kindern „umherreisen“ können. Außerdem stehen zahlreiche interaktive Displays bereit, die Informationen oder kleine Spiele bieten.

National Maritim Museum
Ein Blick auf die riesige Weltkarte im Innenhof

Alles in Allem ist das Museum zwar kein totales Highlight, aber sicherlich einen Besuch wert, zumal sich ein Besuch anbietet wenn man den weiten Weg nach Greenwich sowieso schon gemacht hat.

Rund um das Museum findet ihr auch noch viele Möglichkeiten für einen schönen Spaziergang z.B. entlang der Themse.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise Mit der DLR nach Greenwich (Station Cutty Sark) oder ihr steigt bereits an der Station Island Garden aus und geht durch den Foot Tunnel unter der Themse durch.

Adresse: Park Row, Greenwich, London SE10 9NF

Öffnungszeiten: täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt: kostenlos (Tipp: Day Explorer Ticket)

Obwohl ich eigentlich regelmäßig nach Greenwich komme, habe ich bisher noch nie die Cutty Sark besucht. Wer durch den Themse Fußgängertunnel nach Greenwich kommt steht direkt vor dem ehemaligen Teeklipper Cutty Sark.

Cutty Sark – Segelschiff auf dem Trockenen

Direkt am Greenwich Pier liegt die Cutty Sark, der ehemals wohl schnellste und auch heute noch schönste Teeklipper des 19. Jahrhunderts. Sie wurde von der East India Company in Auftrag gegeben und nahm 1869 ihren Dienst. 1871 stellte sie einen Rekord auf der Strecke China – England mit nur 107 Tagen Fahrzeit auf.

Cutty Sark Frachtraum
Frachtraum

Durch den Bau des Suez-Kanals wurden die Segelschiffe jedoch durch die modernen Dampfschiffe ersetzt. Die Cutty Sark wurde dann für den Wolltransport nach Australien eingesetzt und später nach Portugal verkauft.

Ein Rundgang durch und unter die Cutty Sark

Erst 1954 kam sie zurück nach England und wurde als Museumsschiff umgebaut und auf ein Trockendock gesetzt.

Für den Besucher ergibt sich dadurch ein spannender Blick auch unter das Schiff.

Der Besuch der Cutty Sark ist als Rundgang konstruiert und beginnt am Heck des Schiffes und führt zunächst durch die Laderäume. An vielen Stellen findet ihr Infotafeln oder kleine Monitore mit Informationen zum Schiff und seinen Frachten.

Auf dem Unterdeck gibt es viele Mit-Mach-Spiele die natürlich besonders für Kinder interessant sind. So könnt ihr selber ein Schiff auf dem Weg von Australien nach England steuern und versuchen die schnellste Route zu finden. Auch den typischen Wellengang auf einem Schiff wird hier simuliert.

An Deck könnt ihr dann vom Bug bis Heck alles erkunden und zudem einen Blick in Quartiere der Mannschaft und des Kapitäns werfen. Außerdem habt ihr hier einen schönen Ausblick auf London und die nähere Umgebung.

Cutty Sark Kabine
Einblick in die Mannschaftskabine

Abschließend geht es dann noch unter das Schiff. Ihr könnt unter dem gesamten Schiff umherlaufen, was ich sehr interessant fand, denn man hat ja selten die Gelegenheit unter ein Schiff zu schauen.

Ansonsten gibt es hier leider nicht viel mehr zu sehen, außer das am Bug noch verschiedene Gallionsfiguren ausgestellt sind.

Viele weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Cutty Sark Aussicht
Ausicht auf London und Canary Wharf

Nach dem Besuch der Cutty Sark bietet sich natürlich die Erkundung von Greenwich und Umgebung an. Ein Spaziergang durch die Docklands und Greenwich ist hier sicher ideal. Interessant sind auf jeden Fall das National Maritime Museum und der Null Meridian mit dem Royal Observatory.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: Mit der DLR nach Greenwich (Station Cutty Sark) oder ihr steigt bereits an der Station Island Garden aus und geht durch den Foot Tunnel unter der Themse durch.

Adresse: Cutty Sark, King William Walk, Greenwich SE10 9HT

Öffnungszeiten: täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr

Eintritt: ab £12.15 (Stand 2018) (online) sonst 13.50 GBP, sparen mit London Pass, 2for1

 

Kunst in der Londoner Tube findet ihr an vielen Stellen, ihr müsst nur genauer hinsehen.

Die Londoner Tube ist nicht nur selbst ein Gesamtkunstwerk, sondern seit jeher eine Plattform für moderne Kunst.

Kunst in der Londoner Tube – Längste Galerie der Welt

Nicht umsonst gilt sie als längste Galerie der Welt.

Vielleicht sind euch in Tube auch schon einige, teils merkwürdige, Kunstwerke an den Bahnsteigen oder im Bahnhof aufgefallen.

Kunst in der Londoner Tube
Station Gloucester Road

Seit mehr als 30 Jahren stellt tfl (Transport for London) mit dem Programm Art on the Underground Kunst von Gegenwartskünstlern in U-Bahnhöfen und um sie herum aus. Von großflächigen Videoinstallationen bis hin zu den faltbaren Tube Maps, die in jedem Bahnhof zum Mitnehmen ausliegen und von Künstlern wie Mark Wallinger oder Tracey Emin gestaltet wurden.

Die Tube als Ort der Kunst gibt es seit 1908 und ist vor allem Frank Pick zu verdanken. Er wurde damals von den Betreibern der verschiedenen Linien eingestellt, um gemeinsam die Vermarktung der Underground voranzutreiben. Denn trotz des anfänglichen Hypes um die Metropolitan Line zogen gerade die folgenden drei tieferen und kostspieligen U-Bahnlinien Bakerloo-, Picadilly-und Northern Line nicht genügend Passagiere an.

Kunst in der Londoner TubeDen dekorativen Aspekt von U-Bahn-Kunst mit dem praktischeren Aspekt der täglichen Nutzung verknüpfen war das Ziel.

Die Plakate hatten verschiedene Funktionen. Die frühen Poster aus der Zeit von 1908-1913 zeigen die U-Bahn als einen warmen, sicheren Ort und die Botschaft zielte oft auf die Reiseziele. Plakate, die Freizeitaktivitäten in ländlicher Umgebung zeigten, sollten Passagiere am Wochenende in die Bahn locken, wenn diese deutlich leerer war. Plakate, die Restaurants und Kinos anpriesen, sollten Passagiere dazu bringen, länger in der Stadt zu bleiben, um so die zu Rush-Hour-Zeiten überfüllte Bahn zu entlasten.

Die Plakate halten jenseits des täglichen Pendelns den Glamour und der Aufregung Londons fest und sind Ablenkung und Romantisierung zugleich.

Kunst in der Londoner Tube
Auf der Tube Art Map findet ihr eine Übersicht der diversen Kunstwerke
TippBesucht die Station Gloucester Road. Hier findet ihr auf 18 Bögen entlang des Bahnsteigs das großflächige und farbenfrohe Werk „Big Ben“ der Künstlerin Sarah Morris. Die Kombination aus moderner Kunst und dem jahrhundertealten Steingemäuer sind auch für Laien sehr schön anzuschauen.

Wenn ihr Spaß an den Kunstwerken in der Londoner U-Bahn haben möchtet, solltet ihr allerdings außerhalb der Rush-Hour fahren. Nur so werdet ihr einige der Kunstwerke überhaupt entdecken.

Das London Film Museum ist für James Bond Fans ein echter Pflichtbesuch.

Anders als der der Name vermuten lässt, findet ihr hier aktuell ausschließlich Ausstellungsstücke zu James Bond Filmen.

London Film Museum
Tauchboot Lotus Esprit S1

London Film Museum – Bond in Motion

Ich hatte ehrlich gesagt erwartet eine Ausstellung über verschiedene in England bzw. London gedrehte Filme vorzufinden. In diesem Punkt ist das Museum leider sehr einseitig aufgestellt.  Es gibt zwar viel zu sehen, aber ausschließlich zum Thema Bond.

So ist das Thema der aktuellen Ausstellung dann halt auch „Bond in Motion„.

London Film Museum
Aston Martin

Die Ausstellung umfasst neben vielen Original Requisiten vor allen Dingen zahlreiche Bond Autos. Gezeigt werden Fahrzeuge, die auch tatsächlich bei der Produktion eingesetzt wurden. Zusätzlich findet ihr Konzeptzeichnungen, Skripte, Storyboards und Miniaturmodelle.

Zu sehen gibt es über 100 Fahrzeuge aus allen 24 Bond Filmen, darunter auch Motorräder, Boote und Helikopter.

London Film Museum
Die moderne Variante des Aston Martin

Fazit: Wer sich für James Bond interessiert, dem sei der Besuch natürlich sehr empfohlen. Für reine Filmfans lohnt sich der Besuch aufgrund der sehr einseitigen Ausrichtung der Ausstellung eigentlich nicht. Ich fand es ganz spannend, fand es aber ein wenig zu dunkeln in den Räumen und würde dafür nicht unbedingt nochmal Eintritt zahlen.

Noch ein paar Fakten zu James Bond und der Ausstellung

James Bond kam 1962 zum ersten Mal auf die Kinoleinwand, als Ian Flemings 007 dem Kinopublikum auf der ganzen Welt als Doppel-O-Agent in Dr. No. vorgestellt wurde.

London Film Museum
Neben Fahrzeugen gibt es viele weitere Requisiten zu bestaunen..

Zu den zahlreichen ausgestellten Fahrzeugen gehören der Aston Martin DB5, der majestätische Rolls-Royce Phantom III von Goldfinger und das unvergessliche Tauchboot Lotus Esprit S1 von The Spy Who Loved Me. Gezeigt werden neben weniger bekannten 007-Transportmitteln wie dem Citroën 2CV und dem Crocodile Submarine auch eine Vielzahl von Flugzeugen, Booten und Motorrädern.

London Film Museum
… wie auch Boote und Flieger und Motorräder

Es gibt keine Replikenjedes ausgestellte Fahrzeug ist ein Original, das zum Filmen verwendet wurde. Die meisten stammen aus dem Archiv von EON Productions, die die Filme produzieren, und der Ian Fleming Foundation, die viele der Fahrzeuge gefunden und restauriert hat.

Das obere Zwischengeschoss zeigt mehrere Beispiele für den kreativen Prozess der Kunstabteilung der Produktionsfirma – noch nie dagewesene Konzeptkunst und Storyboards.
Tipp Ein spezieller Bond Spaziergang durch London ist sicherlich eine interessante Ergänzung.

Anreise, Eintritt & Öffnungszeiten

Das Museum liegt in unmittelbarer Nähe zu Covent Garden und zur National Gallery.

Anreise: U-Bahn Charing Cross, Leicester Square, Covent Garden

Eintritt: Erwachsene 14,50£ (online günstiger) Sparen mit 2for1 und London Pass

Öffnungszeiten: täglich von 10-18:00 Uhr, samstags bis 19:00 Uhr

Nachdem ich das Westfield Shopping Centre in Stratford zufällig entdeckt hatte, habe ich mich dieses Mal auf den Weg nach Shepherd‘s Bush gemacht um dem großen Bruder einen Besuch abzustatten.

Westfield Shopping Centre – 2 Einkaufswelten unter einem Dach

Das Einkaufszentrum ist wirklich riesig und gliedert sich in zwei Bereiche.

Der Luxus Bereich hält auf zwei Etagen alles für den großen Geldbeutel bereit. Hier findet ihr Geschäfte wie Gucci, Prada & Omega. Von den meisten Marken habe ich noch nie was gehört.

Westfield Shopping Centre Edel
Im vorderen Bereich des Centers gibt es vorwiegend Nobelmarken

Daran in der anschließend wurde offensichtlich ein neuer großer Einkaufstempel für den Durchschnittsbürger angebaut. Hier findet ihr alles von H&M, Sports Direct, Doc Martin, Gap, Boots, M&S usw.

Westfield Shopping CentrePositiv fand ich, dass es keine klassische Foodoase gibt, sondern die Restaurants mit in die Ladenzeile integriert sind bzw. eher am Rand liegen. Ihr findet aber zahlreiche (Fast-) Food Läden wie Nando’s, Five Guys, Burger King,… und es sollte für jeden etwas dabei sein.

Viele Highlights für die Kinder

Für Kinder lohnt sich neben dem klassischen Lego Store auch der Weg ins The Entertainer. Hier gibt es zahlreiche Spielwaren zu günstigen Preisen. Auch Lego.

Westfield Shopping Centre
Kidzania – Ein Stadt nur von Kinder geführt

Ein Highlight für Kinder die Englisch sprechen ist sicherlich Kidzania. Hier bestimmen die Kinder die Regeln einer kleinen Stadt.

Auch ein Kino darf natürlich nicht fehlen. Vielleicht habt ihr ja Lust euch einen aktuellen Film auf Englisch anzuschauen?

Nächste Ausbaustufe ab 2018

Ab 2018 kommt ein weiterer Anbau hinzu. John Lewis (ähnlich wie Galeria Kaufhof oder Karstadt) ist hier der Hauptmieter. Zusätzlich wird es aber noch viele weitere Geschäfte geben.

Tipps zum Besuch des Westfield Shopping Centre

Besonders in der Weihnachtszeit ist das ganze Center prunkvoll festlich geschmückt. Für Kinder findet ihr im Außenbereich die Santas Groto.

Einen Besuch am Wochenende würde ich vermeiden, außer ihr steht auf Menschenmassen und Gedrängel.

Richtig voll wird es immer erst gegen Mittag. Wenn ihr früh genug da seid, könnt ihr auch am Wochenende noch halbwegs entspannt shoppen.

Für Schnäppchenjäger lohnt sich übrigens ein Abstecher in das auf der anderen Straßenseite liegende West 12 Shopping Centre. Hier findet ihr klassische britische Billigläden wie Poundland und Poundworld. Zum Stöbern ist das durchaus mal interessant und teilweise lassen sich hier wirklich sehr preiswert einige Souvenirs abstauben.

Wer sich einen kleinen Rundumblick vom Einkaufszentrum verschaffen will, findet auf London360 einige 360 Grad Panoramen.

Das Designer Outlet London nahe des Wembley Stadions ist übrigens ebenfalls eine interessante Adresse fürs Shopping in London.

Anreise, Öffnungszeiten

Mit der Tube oder Bus bis Shepherd‘s Bush. Das Westfield Shopping Center liegt direkt an der Bus und U-Bahnstation.

Webseite: https://uk.westfield.com/london

Öffnungszeiten: Mo-Sa 10:00 – 23:00 Uhr, So 12:00 – 18:00 Uhr (aktuelle Zeiten vorher online checken)

Das London Postal Museum bietet einen überraschend spannenden Einblick in die Geschichte der Royal Mail und den Londoner Untergrund.

Über das London Postal Museum

Das Museum gliedert sich in zwei Standorte, die nur hundert Meter voneinander getrennt sind.

Neben einer Ausstellung bietet das Museum einen spannenden Einblick in die Welt der unterirdischen Postzüge.

Von 1928 bis 2003 wurde ein Großteil der Londoner Post unterirdisch mit kleinen Zügen durch die Stadt transportiert. 22 Stunden am Tag im 10 Minuten Takt fuhren die Züge automatisiert durch den Londoner Untergrund. Quasi ein paralleles Tunnelsystem zur Londoner Tube.

Seit 2003 ist der oberirdische Transport günstiger und die Züge außer Betrieb. Das gesamte Schienensystem wird aber seit der Stilllegung weiter in Stand gehalten. Für den Fall der Fälle.

Fahrt durch den Untergrund

Während einer 20 minütigen Fahrt können Teile des alten Tunnelsystems mit einem umgebauten Postzug befahren werden. Dabei könnt ihr einen Teil des alten Tunnelsystem mitsamt der unterirdischen Stationen bewundern.

Neben der Fahrt können alte Züge, Kräne, Posttransportsysteme und sogar ein mobiler Postwaggon besichtigt werden.

Auch für Kinder wird einiges geboten: Kleine Spiele laden zum mitmachen und experimentieren ein.

Der andere Standort bietet eine Ausstellung zur Geschichte der Royal Mail mit alten Briefkästen, Postfahrzeugen und vielen Gelegenheiten zum Ausprobieren.

Neben einer funktionierenden Rohrpost können Kinder und Erwachsene eine eigene Briefmarke gestalten und interaktiv die Geschichte der Post erleben.

Wusstet ihr wie das System der Londoner Postleitzahlen aufgebaut ist? Hier könnt ihr es erfahren.

Alles in allem ist der Besuch des Museum wirklich empfehlenswert, besonders für Kinder wird einiges geboten.

 

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Adresse: 15-20 Phoenix Place, London WC1X 0DA, U-Bahn Farringdon, Russell Square, King’s Cross oder Chancery Lane

Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: ab £10 ohne Zugfahrt oder ab £14.50 mit Zugfahrt

Wohl jedem Londonbesucher ist das Kaufhaus Harrods London bekannt. Vermeintlich ein Kaufhaus der Superlative und für Superreiche.

Harrods London
Schlichte und elegante Fassade

Ein Besuch lohnt sich aber auch für Alle mit kleinem Geldbeutel. Gerade wenn es mal ein regnerischer Tag ist, sollte man einen kleinen Abstecher zu Harrods machen. Auch wenn man viele Sachen wie LOUIS VUITTON, Victoria Secret oder Gucci nur bestaunen kann.

Harrods London Schnäppchen
Schon fast ein Schnäppchen…

Ihr müsst ja nichts kaufen, denn die Preise sind wirklich teilweise atemberaubend. Wer zahlt nicht für eine Kinderjacke gerne £1200? Im Angebot wohl gemerkt!

Harrods London – unvergessliches (Einkaufs)erlebnis

Aber alleine schon die gesamte Einrichtung und Innenraumgestaltung ist faszinierend. Neben Marmorböden und hochwertiger Deko gibt einen Bereich im ägyptischen Stil.

Harrods London Spielwaren
nur ein kleiner Ausschnitt aus der riesigen Spielwarenwelt

Vor allem für Kinder ist der Bereich mit Spielwaren ein Paradies. Die Mitarbeiter sind hier wohl teilweise genauso verrückt wie manches Spielzeug. Während der Eine auf E-Rollschuhen durch den ganzen Laden saust, spielt der Andere mit Kinder Fußball im Geschäft.

Hier können die Spielwaren auf jeden Fall hautnah erlebt und getestet werden. Die Preise sind auch eigentlich ganz normal.

Schließlich ist es aber auch mal spannend zu sehen, was die Reichen denn so einkaufen. Und die neueste 4K Technik auf einem £8.000-Fernseher zu bestaunen kann man im heimischen Saturn oder Media Markt sicher nicht.

Wer genügend Zeit mitbringt kann sicher einige Stunden bei Harrods verbringen und findet sicher auch noch das ein oder andere Geschenk oder Souvenir.

Ich hätte es vorher auch nicht gedacht, aber Harrods muss man auf jeden Fall besucht haben. Vergleichbares habe ich sonst noch nirgendwo gesehen. Man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Harrods London Ägypten
Egyptian Escalator

Beeindruckend fand ich auch wie geschickt man die alte Tradition und den eher konservativen Stil mit dem modernen Zeitgeist verbunden hat. Hier noch Marmorboden und Old-Style-Lampe und an der nächsten Wand moderne LED-Bildschirme zur Orientierung.

TippBesonders in der Weihnachtszeit lohnt sich ein Besuch. Das gesamte Gebäude ist außen wie innen festlich sehr schön in Szene gesetzt.

Übrigens: Ein paar hundert Meter weiter findet ihr das nächste Edelkaufhaus: Harvey Nichols.

Dort ist es aber bei weitem nichts so interessant wie bei Harrods. Lasst euch übrigens nicht von der Schlange an der Haupttür abschrecken. Erstens kann man durch die Seiteneingänge immer sofort rein und zweitens ist die Warteschlange wohl nur für eine Schminkaktion und nicht für normale Kunden.

Anreise, Öffnungszeiten

U-Bahn: Knightsbridge oder South Kensington

Adresse: 87-135 Brompton Rd, Knightsbridge, London SW1X 7XL,Chelsea

Öffnungszeiten: 10:00 – 21:00 Uhr, So 11:30 – 18:00 Uhr (Stand 2017)

gardens, hyde, sloane

Heute möchten wir euch einige weniger bekannte und kleine Sehenswürdigkeiten in London vorstellen, die man so auch nicht in jedem Reiseführer findet.

Admiralty Arch Nose

Der Admiralty Arch ist ein 1910 errichteter Triumphbogen in London. Er wurde von Sir Aston Webb entworfen und bildet im Zuge der von ihm umgestalteten Prachtstraße The Mall deren östlichen Abschluss. Das Gebäude ist Teil des Admiralitäts-Komplexes.

kleine sehenswürdigkeiten in london
Admiral Arch Nose

Vom Trafalgar Square aus bietet das Bauwerk bei feierlichen Anlässen eine elegante Durchfahrt in Richtung Buckingham Palace. Der zentrale Bogen ist an normalen Tagen für den Verkehr gesperrt und wird nur für Staatsakte geöffnet. Kraftfahrzeuge benutzen die benachbarten Bögen und Fußgänger die kleinen äußeren Durchgänge.

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Nahaufnahme

Die ‚Nase‘ ist im nördlichen Portal der Admirality Arch in ca. 2 m Höhe zu sehen. Sie soll der berittenen Polizei Glück bringen, indem man im vorbeireiten die Nase berührt.

Verschiedene Legenden erzählen unterschiedliche Geschichten zur Herkunft der Nase.
Manche dieser Legenden erzählen davon, dass es sich um eine Homage an Eduard VII. handelt, der eine relativ große Nase hatte. Andere Geschichten erzählen davon, dass es Napoleons Nase darstellt.

Fortnum & Mason Uhr

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Fortnum & Mason ist ein Kaufhaus in London (Piccadilly Street 181), das 1707 von William Fortnum gegründet wurde. Über dem Eingang des Edelkaufhauses befindet sich eine Uhr die kaum Beachtung findet, weil sie über Augenhöhe liegt.

kleine sehenswürdigkeiten in london

1964 wurde über dem Haupteingang des Kaufhauses eine vier Tonnen schwere Uhr angebracht, die an die Firmengründer erinnern soll. Initiiert wurde das durch den damaligen Besitzer, den kanadischen Geschäftsmann W. Garfield Weston. Zu jeder vollen Stunde gehen an der Uhr die beiden Türen auf und hinaus marschieren die 1,20m großen Figuren von William Fortnum und Hugh Mason, begleitet von Glockenspiel und Musik. Der eine hält einen Kerzenständer in der Hand, der andere ein Teetablett. Sie verbeugen sich mehrmals knapp voreinander, überzeugen sich davon, dass vor dem Kaufhaus alles in Ordnung ist und verschwinden wieder hinter ihren Türen.

St Dunstan-in-the-East

Eine weitere kleine aber feine Sehenswürdigkeit ist St Dunstan. Die Kirche wurde ursprünglich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im gotischen Stil gebaut, wurde aber im 2. Weltkrieg zerbombt. Jahrzehntelang war sie nur eine Ruine. Erst 1970 wurde die Ruine und das Gelände zum Park umgestaltet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Einer Sage nach leben hier Elfen!

kleine sehenswürdigkeiten in london
St. Dunstan in the East ist nur einen kurzen Fußmarsch von ‚The Monument‘, entlang der Straße ‚Eastcheap‘ in Richtung ‚The Tower of London‘, versteckt zwischen Bürogebäude, entfernt.

kleine sehenswürdigkeiten in londonAufgrund der überraschenden Lage, und der Tatsache, dass er teilweise inmitten einer Ruine liegt, wird er wochentags vor allem von den Angestellten der umliegenden Büros besucht, während er am Wochenende weitgehend verlassen ist.

kleine sehenswürdigkeiten in londonBepflanzt ist der Park zu einem Großteil mit Kletter- und Schlingpflanzen, die an den Kirchenmauern wachsen. In der geschützten Umgebung der Ruine wachsen Pflanzen, die sich sonst im englischen Klima schwer tun. In der Mitte des Mittelschiffs befindet sich ein kleiner Brunnen.

 

St Dunstan in the East
Panorma

Kleinste Polizeistation am Trafalgar Square

Polizeistation Trafalgar SquareLondons kleinste Polizeistation am Trafalgar Square zählt sicherlich auch zu den kleinen Sehenswürdigkeiten.

Kleinste Statue – Philpot Lane

kleine sehenswürdigkeiten in london
2017 wurden die Mäuse frisch renoviert

Auch die Philpot Lane Maus (zu finden in der gleichnamigen Straße) ist ein Highlight unter den kleinen Londoner Sehenswürdigkeiten. Sie ist die kleinste Statue Londons

Die Londoner Tube hat das älteste und eines der größten U-Bahn Netze der Welt. Zudem ist es wohl das beliebteste Verkehrsmittel in London.

Es umfasst 402 Kilometer Schienen und 270 Stationen.

Mit dem Ausbau der Crossrail Strecken wird es sich ab 2018 noch um ein ganzes Stück vergrößern.

Wie alles begann

Am 9. Januar 1863 startete im Bahnhof Paddington die erste Dampflok auf unterirdischen Gleisen in Richtung Farringdon Street. Allerdings nur für geladene Gäste.

Die ersten Strecken verbanden Paddington mit King’s Cross und Euston und wurden von der Metropolitan Railway betrieben. Daher heißen heute weltweit viele U-Bahnen auch „Metro“.

Warum unterirdisch?

Bereits zur Mitte des 19. Jahrhunderts hatte London knapp 3 Millionen Einwohner und schon damals war Platz Mangelware.

Um die großen Bahnhöfe oberirdisch zu verbinden hätte schlicht und ergreifend der Platz gefehlt. Also verlegte man die Schienen unter der Erde und konnte die Fläche darüber wieder neu bebauen.

Da es zu dieser Zeit noch keine elektrischen Züge gab, war die Qualmentwicklung ein ernst zu nehmendes Problem. So durften die Züge nur kurz im Bahnhof halten, um diesen nicht völlig verqualmt wurden. Zur Minderung des Abluftproblems wurden teilweise große Öffnungen in die Decken der Stationen eingebaut.

Woher kommt der Name Londoner Tube?

Auch wenn die für viele U-Bahnen (Metro) namensgebende Metropolitan Railway der Betreiber der erste Londoner U-Bahn Linien war, hat sich im Laufe der Jahre der Name „Tube“ eingebürgert.

Diesen Namen erhielt die Londoner Tube aufgrund der röhrenartigen Tunnel (Tube=Röhre) die ab Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurden. Die Tunnelform sollte für mehr Stabilität sorgen, da die Strecken teilweise auch unter der Themse hindurch verlaufen.

Diese Tunnel wurden ab dem 4. November 1890 für die weltweit erste elektrifizierte Strecke (heute Northern Line) gebaut.

Mit dem Crossrail Projekt gibt es erstmals neue und größere „Röhren“.

 crossrail Tunnel

crossrail Tunnel

Dauerbaustelle Londoner Tube

In der Londoner Tube ist immer etwas los und damit sind nicht nur die täglichen Menschenmaßen gemeint, die sich Tag für Tag in und aus der Stadt bewegen.

Egal ob Gleisbauarbeiten, Streiks, gesperrte Stationen oder Teilsperrungen von Streckenabschnitten, es gibt keinen Tag im Normalbetrieb. Besonders das etwas weniger frequentierte Wochenende wird häufig für Bauarbeiten genutzt.

Da kann eine Fahrt von A nach B schon mal zu einer Herausforderung werden. Es wird zwar über die geplanten Baustellen berichtet und auch sind diese auf Tafeln an den Eingängen angeschrieben, aber das macht die Planung nicht wirklich einfacher.

Mind the Gap

Der Satz „Mind the Gap“ ist mittlerweile Kult und so eine Art Markenzeichen der Londoner Tube. Egal ob Shirts, Tassen, Schlüsselanhänger und Mousepads, überall ist der Satz zu finden.

Mind the Gap
Mind the Gap

Und dabei ist es doch eigentlich nur der allgegenwärtige Warnhinweis die mögliche Lücke zwischen Gleis und Waggon zu beachten.

Das Tube Logo

Genial einfach oder einfach genial? Ein schlichter roter Kreis mit einem blauen Balken.

Logo LondonseiteSeit 1908 ist es das Markenzeichen der Tube und sicherlich so bekannt wie das Zeichen von Coca Cola und Mc Donalds.

Das Logo wurde vom Grafiker Edward Johnston entwickelt und mit ihm auch die passende und bis heute verwendete Schriftart „Johnston Sans“.

Der Tube Plan

Fast so genial wie das Logo ist auch der U-Bahn-Plan. Er wurde vom technischen Zeichner Harry Beck entwickelt.

Beck verzichtete auf topografische Besonderheiten und verwendete ausschließlich horizontale und vertikale Striche. Alle Linien hatten unterschiedliche Farben und Abbiegungen wurden nur in 45 Grad Winkeln eingezeichnet. Obwohl es anfangs eher gewöhnungsbedürftig wirkte, überzeugte das Design die Fahrgäste und ist heute weltweiter Standard.

Wer mehr über die Londoner Tube erfahren möchte bekommt einen spannenden Einblick im Londoner Transport Museum (im London Pass enthalten). Dieses organisiert auch die leider sehr seltenen Führungen in alte und stillgelegte Bahnhöfe wie z.B. Aldwych Station, bekannt als Filmkulisse in den James Bond Filmen.

Heute möchte ich euch meine persönlichen London Top 10 Highlights vorstellen. Natürlich dürfen da auch meine größten Flop 5 nicht fehlen.

Es gibt halt vieles was man in London unbedingt gesehen haben sollte, aber natürlich auch Dinge auf die man locker mal verzichten kann.

London Top 10 – To do/ to see

  1. Skygarden: Fantastischer Ausblick und das auch noch kostenlos
  2. Canary Wharf: Außerhalb der Stadt, aber man sollte das Finanzviertel auf jeden Fall mal gesehen haben. Ich fahre gerne mit dem Rad vom Tower bis Canary Wharf.
  3. Sports direct: Ich mag zwar die Oxford Street nicht wirklich gerne, vor allem weil es dort immer so voll ist, aber der Sports direct ist für mich immer ein Besuch wert. Vor allem für die Kinder gibt es hier immer tolle Mitbringsel (Schuhe, Shirts) zu kaufen.
  4. Harrods: Das Nobelkaufhaus ist auch ohne dicken Geldbeutel sehenswert
  5. Parks: Londons Park sind der Hammer! Mich fasziniert immer die Sauberkeit. Der Londoner hält seine Parks sauber. Ihr werdet kaum Müll oder Hundekot im Park finden. Absolut vorbildlich. Ein Spaziergang durch den Hyde Park ist spannender als ihr denkt!
  6. Fahrrad fahren. Seit vielen Jahren werden die Radwege ausgebaut und von der Straße getrennt, um das Rad fahren sicherer zu machen. Mit dem Rad kann immer auch mal schnell eine kurze Strecke überbrücken, denn in der Innenstadt gibt es wirklich an fast jeder Ecke eine Mietstation. Eine Fahrradtour durch London ist auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.
  7. Einkaufen bei Tesco: Ihr findet überall in der Stadt die Tesco Supermärkte. Ich kaufe hier immer gerne für unterwegs oder Zuhause ein. Egal ob englische Süßigkeiten, Kekse, Obst oder Getränke, hier findet ihr alles was ihr braucht und das zu guten Preisen. Gerade auch glutenfreie Produkte findet ihr hier deutlich mehr als in Deutschland.
  8. Meal Deal: Traditionell hole ich mir bereits bei der Ankunft am Flughafen einen Meal Deal für die Fahrt in die Stadt. Zu einem Preis von um 3 GBP könnt ihr euch ein Sandwich, ein Getränk und einen Snack euerer Wahl aussuchen. Gerade die beliebten Smoothies sind so günstig zu bekommen.
  9. Auf einem Street-Food Market Essen gehen: Überall in der Stadt findet ihr größere oder kleinere Ansammlungen von Street Food Ständen. Die Auswahl ist unbeschreiblich und ihr könnt Köstlichkeiten aus der ganzen Welt bestaunen. Wer braucht da noch Restaurants 😉
  10. Besuch eines Weihnachtsmarktes: Wenn ihr es schafft in der Weihnachtszeit nach London zu kommen, ist ein Besuch einer der vielen Weihnachtsmärkte selbstverständlich Pflicht.

 

Top 5 – Not to do/ to see

  1. Shopping in London: Okay, ich bin keine Frau, aber warum sollte man in London shoppen. Alles teuer und mal ehrlich: Welche normale Frau trägt schon Designerkleidung? Und alle Ketten wie H&M, Primark, Nike,… gibt es auch in jeden Einkaufszentrum in Deutschland
  2. Oxford und Regent Street besuchen: Immer voll, alles teuer. Warum soll ich mir Sachen ansehen, die ich mir weder leisten kann/ möchte, noch die irgendwie besonders gut aussehen???
  3. Mit dem Bus vom Flughafen in die Stadt fahren: Gerade ab London Stansted ist der Stansted Express kaum teurer als der Bus und ihr könnt zudem noch 2for1 nutzen. Mal ehrlich: ihr gebt einen Haufen Geld für Flug, Übernachtung, Parken und Weiteres aus, aber wollt beim Transfer 5€ sparen? Dafür dauert der Transfer dann doppelt so lang. Mal den Stundenlohn für das im Bus sitzen ausgerechnet?
  4. Primark bei Regen: Nicht das ich etwas gegen Primark habe, aber schon bei gutem Wetter ist es dort unerträglich voll, aber bei Regen wird es grausam. Wer Massenansammlungen liebt, fühlt sich hier sicher wohl.
  5. In der Rush Hour mit der Tube fahren: Morgens bis 9:30 Uhr und abends so ab 16:00 Uhr ist  U-Bahn fahren fast überall die Hölle. Voll, laut und heiß. Das braucht wirklich niemand. Plant eure Tage so, dass ihr in dieser Zeit bevorzugt zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs seid.

Was sind eure London Tops oder Flops? Schreibt einfach einen Kommentar!

Gerade in der Weihnachtszeit ist Shopping in London angesagt. Viele Besucher kommen extra nach London um zu shoppen.

Einkaufen kann man in London aber das ganze Jahr. Denn London ist ein wahres Shoppingparadies und bringt die Kreditkarte zum glühen.

Günstig oder teuer? London kann beides sein – wer was günstiges sucht, der wird definitiv auch was günstiges finden, z.B. Sportbekleidung bei sportsdirect (Oxford Street). Wer nach etwas ausgefallenem und teurem sucht, der wird ebenfalls problemlos fündig (Harrods). Viele Kollektionen, die in Deutschland als “neu” angepriesen werden sind in London bereits Auslaufware und man kann identische Produkte oftmals günstiger in London als in Deutschland kaufen.

Oxford Street

Oxford Street
Oxford Street

Für Fashion und Kleidung ist die Oxford Street auf jeden Fall die erste Anlaufstelle. Zusätzlich ist sicher noch die Regent Street und die Carnaby Street erwähnenswert. Besonders in und um diese drei Straßen gibt es eine riesige Auswahl an Kleidung für alle Preisklassen! Die Carnaby Street ist sehr bekannt, unter anderem auch aus einigen Filmen.

Auch rund um den Piccadilly Circus kann man einiges an Kleidung kaufen. Besonders für Sportler gibt es hier den sehr bekannten und großen Laden von Lillywhites.  Hier findet ihr immer Rabatte satt.

Camden Town

camdenTown
CamdenTown

Wer Kleidung kaufen will, und dass auch noch günstig, der muss nach Camden Town. Hier gibt es diverse Märkte, wo ihr schöne Kleidung zu relativ niedrigen Preisen kaufen kann. Einen Preisvergleich an den verschiedenen Ständen solltet ihr nicht vergessen.

 

 

 

 

 

Covent Garden

Covent Garden
Covent Garden

Ein schöner Ort zum Shoppen ist auch Covent Garden. Hier wird das Einkauferlebnis durch eine sehr besondere Atmosphäre perfekt. Covent Garden ist ebenfalls ein Ort für viele Straßenkünstler.

Andenken und Souvenirs kann man eigentlich an jeder Ecke kaufen. Ein besonderer Laden ist jedoch Cool Britannia am Piccadilly Circus. Außergewöhnliche Souvenirs gibt es hier jede Menge. Eine große Sammlung an Souvenirläden findet ihr aber auch direkt am Tower of London.

Westfield Shopping Centre

Das Westfield London ist eines der größten Shopping Zentren der Stadt. Hier bekommt ihr wirklich alles – angefangen von Designer Mode wie Gucci oder Prada über klassische Stores wie H&M bis hin zu elektronischen Gadgets. Die Architektur des Einkaufszentrums ist beeindruckend, hier lassen sich ein paar wirklich schöne Stunden verbringen. Es gibt 2 Center in London. Eins in Shepard’s Bush und das Andere in Stratford.

Designer Outlet London

Etwas außerhalb der Stadt und direkt neben dem berühmten Wembley Stadion findet ihr ein Designer Outlet London.

Viel Spaß beim nächsten Einkauf!

Über sieben Brücken musst du gehen… dann hast du fast ganz London gesehen…

So einfach ist es zwar dann doch nicht, aber die Themse ist ja sowas wie die Lebensader Londons.

Sie entspringt in Thames Head 110m über dem Meeresspiegel und fließt durch Oxford, Reading und Windsor, bevor sie London erreicht und bei Southend in die Nordsee mündet. Unzählige Brücken überqueren die Themse, die bekanntesten und wohl auch schönsten stehen in London.

Londoner Brücken von West nach Ost

Albert Bridge

Sie verbindet die Stadtteile Chelsea und Battersea. Die Brücke ist insbesondere abends aufgrund ihrer Beleuchtung ein wahres Highlight. 4.000 Glühbirnen bringen die Brücke zum Leuchten. Die nach Königin Victorias Ehemann benannte Brücke wurde 2011 für viel Geld saniert. Doch schon seit ihrem Bau 1873 ist die Brücke ein Problemfall. Immer wieder musste sich verstärkt und renoviert werden, da ihr filigraner Bau den hohen Belastungen durch den Verkehr nicht standhält.

Der Anstrich in Patelltönen hebt die filigrane Gestaltung hervor und sicherlich besonders unter den vielen Brücken.

Chelsea und Battersea
Albert Bridge

Chelsea Bridge

londoner brücken
Chelsea Bridge

Sie verbindet den Stadtteil Chelsea auf der Nordseite mit dem Stadtteil Battersea auf der Südseite. Südwestlich von ihr liegt der Battersea Park und jenseits der Gleise im Südosten die Battersea Power Station.

Die heutige, 1937 eröffnete Brücke war die erste selbstverankerte Hängebrücke Großbritanniens. Ihre Vorgängerin war eine 1858 eröffnete Kettenbrücke.


Vauxhall Bridge

Im Westen Londons verbindet die Vauxhall Bridge die Stadtteile Vauxhall und Westminster. Sie stammt aus dem Jahr 1906 und ist mit Granitpfeilern und Stahlbögen ausgestattet. Bekannt ist sie vor allem wegen der MI6 Zentrale auf der Südseite. James Bond lässt grüßen.

Die Vauxhall Bridge war die erste auf der auch Straßenbahnen fahren konnten.

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Vauxhall Bridge

Lambeth Bridge

Die 1932 gebaute Brücke zählt noch zu den jüngeren Brücken und verbindet Westminster und Lambeth. Sie ist mit markanten Obelisken ausgestattet.

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Lambeth Bridge

Westminster Bridge

Zwar ist die Brücke an sich eher unscheinbar, aber aufgrund ihrer zentralen Lage und nahe der Londoner Highlights Big Ben, Houses of Parliament und London Eye, wohl eine der von Touristen meist fotografierten. Das mit schmiedeeisernen Bögen gestaltete Bauwerk steht bereits seit 1862. Der grüne Anstrich soll an das Londoner Unterhaus im nahen Parlament erinnern.

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Westminster Bridge

Hungerford Bridge

Urspünglich konstruiert als Fußgängerbrücke, wich die alte Brücke aufgrund des Baus des Bahnhofs Charing Cross einer neuen Konstruktion, über die auch Züge fahren können.

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Hungerford Bridge

Waterloo Bridge

Die Waterloo Bridge ist mit 381 Metern Londons längste Brücke und wurde während des zweiten Weltkriegs gebaut. Benannt ist sie nach der Schlacht von Waterloo und verbindet die Stadtteile Westminster und Lambeth.

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Waterloo Bridge

Blackfriars Bridge

Seit 1869 steht die Blackfriars Bridge als kombinierte Bahn- und Straßenbrücke. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie aufgrund des zunehmenden Verkehrs noch einmal verbreitert.

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Blackfriars Bridge

Sie verbindet Southwark  und die City of London und ist aufgrund ihres venezianischen Baustils wohl einzigartig.

Millenium Bridge

Wie der Name schon sagt, wurde die Brücke zur Jahrtausendwende vom Star Architekt Sir Norman Foster entworfen und gebaut.

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Millenium Bridge

Die Londoner nennen sie auch gerne Wobbly Bridge (Wackelbrücke), da sie bereits zwei Tage nach ihrer Eröffnung im Jahr 2000 aufgrund zu starker Schwankungen erstmal wieder gesperrt und mit „Stoßdäpfern“ versehen werden musste. Wiedereröffnung war erst im Jahr 2002.

Die Brücke schwankt noch heute deutlich merkbar und so ist die Überquerung mit Blick auf St. Pauls Cathedrale noch immer ein kleines Abenteuer.

Southwark Bridge

Als Verbindung von der City of London und Southwark ist die Southwark Bridge vor allen Dingen bekannt für das Gebäude auf der Südseite. Hier hat die Financial Times ihren Sitz.

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Southwark Bridge

In ihrer jetzigen Form wurde die Brücke 1921 eröffnet, als Ersatz für ihre alte, mautpflichtige Variante. Nach Abschaffung der Mautpflicht wurde die Brücke so stark frequentiert, dass ein Neubau notwendig wurde.

London Bridge

Östlich der Southwark Bridge steht die bekannte London Bridge. In ihrer heutigen Form entstand die Brücke zwischen 1967 und 1972. Die zu kleine Vorgängerbrücke wurde interessanterweise Stein für Stein abgebaut und an einen amerikanischen Unternehmer verkauft. Teile davon verkleiden heute eine Brücke in Arizona. In den Resten der alten Brücke findet ihr heute die London Bridge Experience, eine Art Gruselkeller.

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London Bridge bei Nacht

Tower Bridge

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Tower Bridge

Am östlichen Ende Londons befindet sich wohl die bekannteste Brücke Großbritanniens. Direkt vor dem namensgebenden Tower  steht die im neugotischen Stil erbaute Tower Bridge.

Als Kombination von Hänge- und Klappbrücke ist sie wohl einzigartig.

Themse-Wehr

Um Überflutungen in London vorzubeugen wurde 1984 im Stadtteil Woolwich das Thames Barrier eröffnet. Durch zehn schwenkbare Tore kann die Themse innerhalb von 15 Minuten abgeschottet werden. Derzeit ist geplant das Wehr durch ein neues direkt in Southend zu ersetzen, um eine größere Fläche vor Überflutungen schützen zu können.

Tunnel in London

londoner brückenNeben vielen Brücken, unterqueren auch mehrere Tunnel die Themse im Londoner Stadtgebiet. Neben dem Blackwell und dem Rotherhithe Tunnel, ist der wohl bekannteste und bis heute als Fußgängertunnel nutzbar Greenwich Foot Tunnel.

[ratings]

Das The London Eye zählt wohl zu den bekanntesten Londoner Sehenswürdigkeiten. Kein Wunder war es doch 4 Jahre lang das größte Riesenrad der Welt.

The London Eye
Das London Eye von der Seite

Eine Fahrt mit dem London Eye steht wohl so gut wie auf jeder London To-Do-Liste. Immerhin gibt es pro Jahr knapp 3,5 Millionen Fahrgäste.

Bereits vor einigen Jahren habe ich meine erste und bisher auch letzte Runde mit London Eye gedreht. Irgendwie war ich von der Fahrt wohl nicht so beeindruckt und habe daher noch keinen Beitrag darüber geschrieben. Bei der Neuordnung der Sehenswürdigkeiten ist mir das dann aufgefallen und ich wollte euch meine Erfahrungen nicht vorenthalten.

Über das The London Eye

Aufgestellt wurde es zu den Millenniumsfeierlichkeiten im Jahr 2000. Eröffnet allerdings erst am 9. März 2000. Ursprünglich sollte es 2005 wieder abgebaut werden: wie wir alle wissen ist dies aufgrund des unerwartet großen Erfolgs bis heute nicht geschehen.

Bis heute ist es mit 135m Höhe das größte Riesenrad Europas und das fünftgrößte weltweit.

London Eye Aussicht
Blick auf die Themse Richtung St. Pauls und Tower

Anfang 2015 übernahm Coca Cola das Sponsoring und seitdem leuchtet das Rad nachts rot und trägt auch den offiziellen Namen “Coca Cola London Eye“.

Die Fahrt in einer der 32 Gondeln dauert knapp 30 Minuten. Bei gutem Wetter könnt ihr bis zu 40km weit schauen… bei schlechtem könnt ihr noch nicht mal Big Ben richtig erkennen.

InsiderNummeriert sind die Gondeln übrigens von 1 bis 12 und 14-33. Auf die 13 wurde aus sicherheitstechnischem Aberglauben verzichtet.

Eine Runde mit dem London Eye

Entscheidend für eine schöne Fahrt mit dem London Eye ist natürlich immer das Wetter. Um den fantastischen Ausblick auch wirklich genießen zu können ist ein klarer Himmel ein absolutes Muss. Dann könnt ihr mit etwas Glück auch den Tower of London oder sogar Windsor Castle sehen.

Aus diesem Grund bin ich kein Freund von reservierten Tickets mit fester Uhrzeit. Ist das Wetter schlecht, habt ihr das Geld zum Fenster raus geworfen. Wenn ihr nicht gerade in der Sommerzeit vor Ort seid, sind die Wartezeiten am Ticketschalter aber auch nicht so dramatisch.

Welche der vielen Sparmöglichkeiten für euch die Beste ist, müsst ihr selber entscheiden. Mit 2for1 kann man sicher am meisten sparen, wenn ihr Bedingungen einhaltet. Ich finde den London Explorer Pass auf jeden Fall eine interessante Option.

London Eye Aussicht
Blick auf das Parlament und Big Ben

Nachdem ihr euch in die Warteschlange eingereiht habt, geht es nach der Ticketkontrolle in mit bis  25 Passagieren in eine der 32 Gondeln. Die Gondeln sind so groß, dass man genüg Platz hat um herum zu laufen und die Aussicht aus allen Blickwinkeln genießen kann.

The London Eye
Von Innen sind die Gondeln sehr geräumig

Die Gondeln sind bodentief verglast und da sie außen am Rad montiert sind, habt ihr eigentlich stets einen freien Rundumblick.

10 Fakten rund um The London Eye

  1. Mit seinen 3,5 Millionen Besuchern ist das London Eye die meistbesuchte kostenpflichtige Attraktion in Großbritanien. Das British Museum ist übrigens die meistbesuchte kostenlose Attraktion,
  2. Jessica Alba ist der Promi mit den meisten Runden (31). Auch Kate Moss hatte bereits 25 Runden mit dem London Eye gedreht.
  3. Das gesamte Riesenrad wiegt mehr als 1.000 Tonnen.
  4. Es gab bereits mehr als 500 Hochzeiten.
  5. Mittlerweile hatte das London Eye mehr als 5.000 verschiedene Angestellte (inkl. Aushilfe für diverse Feierlichkeiten).
  6. Eine exakte Kopie im Kleinformat findet ihr im Legoland Windsor.
  7. 2013 wurde das Riesenrad in eine rotierende Disco verwandelt. Grund war die Red Bull Academy. Diverse Dj’s legten in den einzelnen Gondeln auf.
  8. 2003 drehte Magier David Blaine in Runde außen auf einer Gondeln stehend.
  9. 2004 kletterte ein Aktivist im Spiderman Kostüm auf das London Eye um für die Rechte von Vätern in Großbritanien zu protestieren.
  10. Im Gegensatz zu vielen anderen Riesenrädern wird das London Eye nur auf einer Seite gestützt.

Viele weitere Attraktionen rund um das London Eye

In unmittelbarer Nähe findet ihr viele weitere Attraktionen wie den London Dungeon, das Sea Life Aquarium, Shrek Adventure und das 4D-Erlebnis des London Eye. Wer diese Attraktionen besuchen will, sollte sich den Merlin Pass holen.

Fazit

Bei meiner Fahrt war das Wetter mäßig und die Aussicht ganz okay. Ehrlich gesagt fand ich es eher langweilig und unspektakulär. Gute Aussicht habt ihr an vielen anderen Stellen in London genauso und vor allen Dingen günstiger. (z.B. Westminster Cathedral, St. Pauls und Skygarden)

Aber irgendwie gehört hat halt eine Fahrt mit dem London Eye doch zum Pflichtprogramm. Und gerade für Kinder ist es eine einfache und ungefährliche Möglichkeit London von oben zu erleben.

Ach ürbigens: Im Ticket ist ein 4D-Erlebnis enthalten, dass ihr im Gebäude gegenüber einlösen könnt. Das war aber so bescheuert, dass ich nicht großartig darüber berichten möchte.

Anreise, Öffnungszeiten, Ticket

Das London Eye steht am Südufer der Themse nahe der Westminster Bridge und gilt als eines der Wahrzeichen Londons.

Anreise: U-Bahn Westminster (Circle und District Line) oder Waterloo (Bakerloo und Northern Line)

Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr, im Sommer (Juni-September) bis 21:30 Uhr

Tickets: vor Ort, aber besser vorab im Internet reservieren. (Fast Track möglich)

Spartipps: London Pass, London Explorer Pass, 2for1,Merlin Pass

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