Telefonzellen London

Sie sind einfach nur kult – die originalen englischen Telefonzellen. Auch in London kann man sie teilweise noch finden.

Aber seit dem Siegeszug des Mobilfunks verkamen viele der Zellen am Straßenrand oder wurden abgerissen.

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Für ein Pfund kann man als Gruppe oder Gemeinde eine Telefonzelle kaufen. Damit verpflichten man sich, das Häuschen zu pflegen. Mehr als 1800 sind laut BT schon adoptiert worden. Denn die Briten lieben ihre Telefonzelle.

Aber auch der private Sammler kann sich eine eigene Telefonzelle zulegen: Die britische Telekom (BT) verkauft ausgemusterte Exemplare. Die bereits restaurierten Stücke kosten ab 1950 Pfund (2300 Euro) aufwärts. Beim letzten Verkauf Mitte der achtziger Jahre waren Tausende der Telefonzellen per Auktion weggegangen. Wer eine haben will, der muss sich direkt an die BT-Partnerfirma X2 Connect wenden.

Ausserdem können hier auch Ersatzteile direkt im Online-Shop bestellt werden.

Derzeit stehen noch 11.000 rote Telefonhäuschen vom Typ „K6“ im Königreich.

Das berühmt gewordene Zellen-Modell „K6“ war 1936 zum Silbernen Thronjubiläum von König George V. – dem Opa von Queen Elizabeth II. – eingeführt worden. Es wiegt 760 Kilogramm und ist 2,4 Meter hoch. Das Design stammt von Architekt Giles Gilbert Scott. Der hatte auch die durch das Cover der Pink-Floyd-Platte „Animals“ berühmt gewordene Battersea Powerstation am Ufer der Themse in London sowie das Kraftwerk, das heute das Zuhause der Galerie Tate Modern ist, entworfen.

Die „K6“ war das erste Telefonhäuschen, das als Standard überall im Königreich aufgestellt wurde. Die Produktion wurde 1968 eingestellt.

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3 Gedanken zu “Telefonzellen London

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