London Dont’s – Man kann viel in London erleben. Manche Dinge sollte man aber besser sein lassen. Hier findet ihr ein paar wichtige Tipps um die gängisten Fehler zu vermeiden.

London Dont’s – Was man in London nicht tun sollte

Natürlich kann man als Tourist nicht alle Eigenheiten eines Landes oder einer Stadt kennen, aber aus Höflichkeit und Eigennutzen kann man versuchen zumindest die gröbsten Fehler zu vermeiden.

Das man auf der Rolltreppe rechts steht und links geht werden dabei die meisten von euch schon mitbekommen haben. Hier findet ihr nun ein paar, aus meiner Sicht, weitere wertvoll Tipps für euren Aufenthalt in London.

Auswahl des Hotels – Fahrtzeit sparen

Ein Hotel in London finden ist prinzipiell ganz einfach. Was ich in den Kommentaren aber immer wieder rauslese ist, das einige gerne vergessen wie groß die Stadt ist. Zwischen der Station Earls Court und Liverpool Street liegen locker 30 Minuten oder mehr Fahrtzeit. Wer also z.B. in Heathrow landet ist vielleicht mit einem Hotel in der Nähe von Earls Court deutlich besser bedient als mit einem Hotel an der Liverpool Street. Für Anreisende aus Stansted wäre es genau anders herum.

Plant bei eurer Hotelwahl also unbedingt auch die Lage des Hotel in Relation zum Flughafen und den geplanten Londoner Sehenswürdigkeiten ein.

Vordrängeln

london dont'sDie Briten mögen es zumindest bei Schlange stehen, wenn es fair zugeht. Deswegen im Zweifel einfach kurz fragen „is this the queue?“ und dann einfach mit anstellen. Vordrängeln geht gar nicht.

Höflichkeitsfloskeln vergessen

Londoner bzw. alle Briten sind bekannt für ihre Höflichkeit. An jede Bitte gehört ein „please“, das gehört einfach zum guten Stil und Umgang. Auch Worte wie „thank you“ und „sorry“ darf man gerne benutzen, wenn sie angebracht sind.

Vorsicht mit Victory-Zeichen

london dont'sWer mit der Hand das „Victory“ oder „Peace“ formt, sollte dabei aufpassen: Denn wenn der Handrücken zum Betrachter zeigt, ist das eine sehr sehr beleidigende Geste und kommt unserem „Stinkefinger“ gleich.

Besonders im Pub ist vorsicht geboten: wenn man zwei Drinks im Pub bestellt kann das versehentlich passieren. Also achtet darauf entweder die Handfläche in Richtung des Kellners zu drehen oder zwei andere Finger (Daumen und Zeigefinger) zu benutzen.

Mit Fremden sprechen

Es ist absolut in Ordnung, nach dem Weg zu fragen oder sich zu entschuldigen oder beides, aber Leute in allgemeine Gespräche einzubeziehen – insbesondere in öffentlichen Verkehrsmitteln, wo die Fluchtmöglichkeiten begrenzt sind – ist weitgehend verpönt. Die Briten sind eher zurückhaltend und lassen sich lieber von Dritten vorstellen, bevor sie sich in Ruhe unterhalten können. Und mal ehrlich: ihr wollt doch in Deutschland auch nicht ewig von einem britischen Touristen zugequascht werden.

Für jede Strecke die öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen

Natürlich hat London ein super ausgebautes System im öffentlichen Nahverkehr, aber gerade was die Nutzung der Tube (U-Bahn) angeht sollte man vorher lieber noch einen Blick auf die Karte machen, bevor man sich für eine Fahrt entscheidet.
Manchmal ist es zu mit dem Bus oder sogar zu Fuß einfach schneller. London hat viele U-Bahn-Stationen und viele von ihnen sind sehr nah beieinander, besonders in den zentralen Bereichen.
Da ist der Weg bis zum Gleis und zurück auf die Straße teilweise länger als direkt zu Fuß zum Ziel zu laufen.

Versuchen alles auf einmal zu sehen – Weniger ist manchmal mehr

London ist eine riesige Stadt, in der es unglaublich viel zu sehen und zu tun gibt, und selbst beim besten Willen der Welt werdet ihr nicht alles schaffen. Genießt die Stadt in eurem eigenen Tempo und konzentriert euch darauf, einige ausgewählte Attraktionen aufzusaugen, anstatt in einer wahnsinnigen Eile von einer zur anderen zu rennen.

Nutzt für den ersten Besuch meinen Vorschlag für eine Tagestour oder die diversen anderen Touren und Spaziergänge.

 

 

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