London Bridge Experience – Gruseliger Einblick in die Geschichte der London Bridge

Gruselfans aufgepasst, die London Bridge Experience liefert euch einen gruseligen und nicht ganz ernst gemeinten Einblick in die Geschichte der London Bridge.

Der Eingang zur London Bridge Experience ist ganz unscheinbar unter der alten London Bridge (heute London Bridge Walk). Vielleicht ist euch hier schon einmal die Musik aufgefallen, die ständig unter der Brücke gespielt wird

Zumindest bin ich dadurch auf diese Attraktion aufmerksam geworden, da ich gerade auf dem Weg zur Golden Hinde war.

Über die London Bridge Experience

Die London Bridge Experience and Tombs befindet sich in den Gewölben der London Bridge und bietet eine wirklich einzigartige und beeindruckende Erfahrung in den alten Gewölben der London Bridge aus dem 19. Jahrhundert.

Die Brücke selbst war auch eine Szene von grauenhaften Ereignissen. Zu Tudor Zeiten spießten sie die Köpfe von Verrätern und Verbrechern auf Stacheln entlang der Brücke auf: Einige der Schädel, die später gefunden wurden, wiesen Löcher auf, als wären sie aufgespießt worden. London war zu dieser Zeit sicherlich ein sehr harter und grausamer Ort zum Leben.

Mein Besuch der London Bridge Experience

London Bridge Experience Toilette
Noch ganz witzig: Toilettentür

Was soll man sagen. Ich hatte nicht viel erwartet und wurde nicht enttäuscht. Wer sich schnell gruselt oder erschrecken lässt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Nach einem kurzen Einführungsfilm im Eingangsbereich werdet ihr von einer dunklen Gestalt in den nächsten Raum geführt. Nach etwas Gerede über einen Fluch geht es dann durch einen dunklen Gang (inklusive einer kleinen Schrecksekunde) zum nächsten Raum. Hier findet ihr auch schon mein Highlight der Tour: Eine Übersicht über die Geschichte der Brücke, dargestellt anhand von Schaubildern und Modellen. Hier könnt ihr den kostenlosen Audio Guide nutzen oder die Schilder lesen.

Nach einiger Zeit geht es, begleitet von verschiedenen Guides aus dem Mittelalter durch weitere Räume mit Stationen der Brückengeschichte. So geht es durch die Gassen des nächtlichen Londons und durch ein Feldlager vor den Toren der Stadt. Alle Mitarbeiter schienen sehr motiviert, wirklich gruselig oder witzig war es aber nicht.

Abschließend geht es für die Gruppe noch durch den Horrorkeller (kann auch ausgelassen werden). Hier müsst ihr als Gruppe durch ein gruseliges Labyrinth zum Ausgang finden. An allen einigen Stellen werdet ihr aus dem dunklen heraus erschreckt, verfolgt oder sogar mit einer Motorsäge bedroht. Also nichts für schreckhafte Personen. Für Kinder gibt es wohl eine etwas weniger gruselige Variante.

Ich war froh, dass ich die London Bridge Experience nach rund einer Stunde wieder verlassen durfte.

Es war weder gruselig, noch spannend, noch witzig, sondern einfach nur bescheuert.

Zum Glück war der Eintritt im London Pass enthalten und die Stunde Zeitverlust konnte ich verschmerzen.

Fotos machen ist übrigens verboten, außerdem ist es eh überall sehr dunkel.

Anreise, Öffnungszeiten, Eintritt

Anreise: U-Bahn London Bridge oder Monument

Adresse: 2-4 Tooley Street, London, SE1 2SY

Öffnungszeiten: täglich 10-18:00 Uhr

Eintritt: ab £19,95, sparen mit London Pass

2 Gedanken zu “London Bridge Experience – Gruseliger Einblick in die Geschichte der London Bridge

  1. Danke für den Bericht. Ich habe auch schon mal überlegt mir das Ganze anzusehen. Nun weiß ich, dass ich mir das schenken kann 🙂

  2. Ja die WC Türe habe ich auch ein Foto davon gemacht. Also ich habe mich schon an vielen Stellen erschreckt, vor alle diese Gummiwände. Die mochte ich nicht, es war sehr beengt.
    Aber ich denke jeder ist da anders drauf.
    😊 ich würde da auch nicht mehr rein.
    Es war eher ein Gehetze, als das man wirklich was bin allem mitbekommen hätte. Der Showroom war der interessanteste Teil, leider hatte man zuwenig Zeit alles genau anzuschauen.
    Es war eher wie auf der 🎡, wenn man in so ein grusel Labyrinth ist. Es ist schade hat man sie Geschichte so aufgenaut, so wie in der Tower Bridge, das was spannend. Und dort kann man wirklich hoch usw.

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