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Spaziergang

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Ein Spaziergang durch Dulwich und seine Parks ist eine ideale Ergänzung zu einem Besuch im Crystal Palace Park.

Wenn ihr mit dem Bus von Crystal Palace ankommt, könnt ihr an der Station Forest Hill austeigen. Alternativ könnt ihr aus der Innenstadt auch mit der London Overground zur gleichnamigen Station anreisen.

Spaziergang durch Dulwich – Karte mit Route

Spaziergang durch Dulwich
Die Karte zeigt einen Routenvorschlag. Durch Anklicken kommt ihr direkt zu google maps.

Horniman Museum und Ausblick auf London

Horniman Museum
Allerlei exotische Austellungsgegenstände

Über die Circular Rd gelangt ihr zum Horniman Museum, das in einer wunderschönen Parklandschaft liegt. Im angrenzenden Park habt ihr einen tollen Blick auf die City of London, während ihr im Museum eine eher skurrile Ausstellung findet. Neben einigen ausgestopften Tieren, gibt es eine afrikanische Kunstausstellung und eine Sammlung diverser Kunststücke.

Horniman Museum and Gardens
Vom Park aus hat man einen schönen Blick auf die Skyline von London.

Weiter an der Straße entlang kommt ihr bis zum Dulwich Park. Im vorderen Bereich findet ihr den American Garden mit einer Vielzahl von Rhododendren. Im Zentrum des Parks liegt das Pavilion Cafe. Hier habt hier einen schönen Blick auf die weitläufigen Grünflächen des Parkgeländes. Am Wochenende sitzen hier die Eltern und schauen ihren Kindern beim Fußballtraining auf den Rasenflächen des Parks zu.

Dulwich Park Pavillion Cafe
Ein schöner Platz zum verweilen.

Lovers Walk und schicke Villen

Ihr verlasst den Park am anderen Ende. Überquert rechts die Straße und geht dann einen schmalen Weg zur Christs Chapel. Erkundigt euch vorher nach den Öffnungszeiten, damit ihr nicht vor verschlossener Tür steht.

Dulwich Christ Chapel
Bereits von außen ein schöner Anblick

Wieder zurück Richtung Park findet ihr die Dulwich Picture Gallery. Es ist die älteste öffentliche Kunstgalerie Englands. Wem der Eintritt nicht zu teuer ist findet ihr in der von Sir John Soane entworfenen Gallery eine umfangreiche Sammlung alter europäische Meister.

Lovers Walk
Diesen Weg muss man einfach gehen… 😉

Geht nun entlang der Straße und haltet euch auf der linken Seite. Nach ein paar hundert Metern seht ihr einen weißen Lattenzaun der die Begrenzung des Lovers Walk darstellt. Der Weg lädt zu einem romantischen Spaziergang ein.

Belair House
Hinter dem Haus liegt ein weiterer großer Park

Schaut euch vorher noch etwas weiter rechts das Belair House an. Die denkmalgeschützte Villa wurde 1785 erbaut. Dahinter findet ihr einen weiteren Park mit einem kleinen See. Ihr könnt eine Runde um den See drehen und dann zurück zum Lovers Walk gehen.

Dulwich College
Dulwich College

Folgt dem Weg bis zur College Road. Vor euch liegt nun das Dulwich College.

Der Spaziergang neigt sich langsam dem Ende. Geht nur rechts in Richtung Bahnhof Dulwich West. Auf dem Weg könnt ihr noch die schicken Villen, die etwas zurückversetzt an der Straße liegen, bewundern.

Mit dem Zug geht abschließen zurück in die Innenstadt (Victoria Station).

London bei Nacht zu erleben gibt euch nochmal einen ganz anderen Eindruck von dieser wunderschönen Stadt. Viele Highlights kommen gerade erst im Dunkeln richtig zur Geltung.

Spaziergang durch London bei Nacht

Wer London bei Nacht erkunden will kann dies mit einem wunderschönen Spaziergang entlang der Themse verbinden.

Wem laufen zu anstrengend ist, dem sei eine nächtliche Bustour empfohlen.

London bei Nacht
London bei Nacht – Vom Tower bis Big Ben

Wir starten am Tower of London (U: Tower Hill) und arbeiten uns dann an der Themse entlang vor bis zum Houses of Parliament.

Wenn ihr gemütlich lauft und das Wetter stimmt, könnt ihr so in 2-3 Stunden einen beeindruckenden Blick auf das abendliche London werfen.

Überquert die Tower Bridge und geht dann an der Themse entlang bis zur London Bridge. Auf dem Weg dorthin könnt ihr viele Highlights der Londons bestaunen: City Hall, HMS Belfast, The Shard und auf der gegenüberliegenden Seite der Themse natürlich den Tower of London, Walkie Talkie,

Auf dem Weg von der London Bridge bis zur St. Pauls Cathedral könnt ihr das Londoner Nachtleben bestaunen, Wirklich Highlight gibt es hier aber eigentlich nicht zu sehen. Genießt einfach die abendliche Atmosphäre.

Die St. Paul’s Cathedral bei Nacht ist sowohl von nah als auch aus der ferne ein traumhafter Anblick. Besonders wenn ihr über die Millenium Bridge geht habt ihr einen wunderbaren Blick auf die Kirche und die gegenüberliegende Promenade. Werft nochmal einen Blick zurück in Richtung Tower Bridge und die Skyline Londons.

Weiter geht es an der Promenade entlag der Themse und vorbei am wunderbar beleuchteten Southbank Centre und Gabriel’s Wharf bis zum London Eye.

Geht über die Jubilee Bridge und dann Richtung Big Ben. Von der Brücke aus hat meinen fantastischen Blick auf die Sehenswürdigkeiten der Umgebung.

Am Big Ben könnt ihr nun die U-Bahn nehmen oder ihr macht euch noch auf den Weg bis zum Hyde Park.

London bei Nacht – Big Ben bis Hyde Park

Wer nach dem Marsch vom Tower bis zum Big Ben noch motiviert ist, sollte auf jeden Fall noch den nächtlichen Weg bis zum Hyde nehmen. Ich empfehle hier alternativ das Fahrrad zu nehmen um die etwas längere und doch recht dunkle Strecke schneller zu bewältigen.

Ihr werdet mit einigen schönen Ansichten belohnt!

London bei Nacht
Vom Big Ben bis zum Hyde Park

Neben einem Blick auf das beleuchtete Houses of Parliament und den St. James Park ist vor allen Dingen der dunkle Hinterhof der Horse Guard in Kombination mit der Siluette des London Eye ein beeindruckender Anblick. Von hier aus geht es über The Mall bis zum Buckingham Palace. Der Palast wirkt aber nach meiner Meinung tagsüber deutlich schöner als der eher spärlich beleuchtete nächtliche Anblick. Nun sind es nur noch ein paar hundert Meter bis zum Wellington Arch, der auch abends ständig von Autos umkreist wird. Am gegenüberliegenden Hyde Park findet ihr eine U-Bahn Station, um endlich in Hotel zurückkehren zu können.

Natürlich gibt es insbesondere am Abend noch viele weitere schöne Dinge in London zu sehen. Darüber berichte ich euch aber in einem anderen Beitrag.

[ratings]

Direkt am Ende der Oxford Street befindet sich Londons grüne Lunge, der Hyde Park und die Kensington Gardens. Da beide Parks unmittelbar aneinander Grenzen nimmt man sie im Prinzip als ein Ganzes wahr.

Fakten
Dauer: ca. 3-4 Stunden

Startpunkt: Marble Arch (U-Bahn: Marble Arch)

Tipp: Der Spaziergang lässt sich prima mit einer kleinen Shopping-Tour auf der Oxford Street kombinieren!

Download der Route als pdf-Datei zum ausdrucken.

Spaziergang 14 - Hyde Park - Londons grüne Lunge

In Londons Parks findet ihr eigentlich alles was das Herz begehrt: Natur pur mit Seen, uralten Bäumen und duftenden Blumen, aber Gedenkstätten, Statuen und Kriegsdenkmale.

Ein Besuch in Londons größten Park lohnt sich also allemal.

Die Geschichte des Hyde Park begann 1536 als Henry VIII das Gebiet in seinen Besitz nahm um es als Jagdrevier zu nutzen. Die feinen Herren wollten sich schlicht und einfach den Weg zu den Jagdrevieren außerhalb der Stadt sparen.

Marbel Arch

Marble Arch
Marble Arch

Unser Spaziergang startet am Marble Arch (U-Bahn: Marble Arch). Am Ende der Oxford Street bildet es den Übergang zum Hyde Park.

Das Tor, das auf der gleichnamigen Verkehrsinsel, steht sollte eigentlich den Eingang zum Buckingham Palace bekleiden, Queen Victoria fand es allerdings zu klein und so wurde es an die heutige Stelle gesetzt.

Bis 1950 befand sich in seinem inneren sogar die kleinste Polizeiwache der Welt.

Direkt daneben steht seit 2009 auf einer kleinen Empore eine Bronzeskulptur des Bildhauers Nic Fiddian-Green: Horse at Water.

Londons grüne Lunge Teil 1 – Hyde Park

Londons grüne Lunge
Speakers Corner

Durch das Cumberland Gate gelangt ihr in den Hyde Park und steht im Prinzip direkt an der bekannten Speakers Corner. Seit 1872 wird hier sonntags lautstark gegen alles Erdenkliche protestiert. Es gibt nur eine Ausnahme: von der königlichen Familie darf nicht die Rede sein.

Auch schon Karl Marx, Lenin oder George Orwell haben hier gestanden.

Weiter geht es auf dem Broadwalk in Richtung The Joy of Life Fountain. Der Brunnen wurde vom Bildhauer Huxley-Jones gestaltet.

Ein Stück weiter findet ihr das 7th July 2005 Memorial zum Gedenken der 52 Opfer des Terroranschlags.


An der südöstlichen Seite des Parks findet ihr ein echtes Highlight. Die 5,50m große Achilles Statue, die inklusive Sockel sogar 11m hoch ist. Sie wurde 1820 zum Gedenken an den Herzog von Wellington aufgestellt. Die Nackt-Skulptur hat schon für einiges an Aufregung gesorgt und wurde schon mehrfach mit einem Feigenblatt versehen, das jedoch immer wieder verschwand…

Hyde Park
erholsame Ruhe im Hyde Park

Wenn ihr einen wirklich „britischen Moment“ erleben möchtet, dann solltet ihr euren Spaziergang so planen, dass ihr werktags gegen 10 Uhr bzw. sonnatgs gegen 9:00 Uhr in der Ecke seid. Denn dann reiten die Household Cavalary Soldaten von ihrer Kaserne in Richtung Buckingham Palace zur Wachablösung. Das seit 1660 bestehende Elite Regiment dient seither dem Schutz der britischen Monarchen.

Einen guten Ausblick habt ihr vom Queen Elizabeth Gate am Hyde Park Corner.

Jetzt orientieren wir uns in Richtung Westen (Mitte des Park) und gelangen über die Serpentine Road zum einem See. Auf dem Weg dorthin kommt ihr noch am Cavalry Monument und dem Musik-Pavillion „The Bandstand“ vorbei. Das Monument zeigt St George auf einem Pferd wie er gerade einen Drachen tötet. Das Besondere: Die Statue wurde aus Kanonen des ersten Weltkriegs gebaut, zum Gedenken an alle Kavallerie-Regimente.

Der von Königin Caroline 1730 geschaffene See „The Serpentine“ ist eine wirkliche Oase der Erholung. Hier könnt ihr baden, schwimmen, Boot fahren, Tiere füttern oder einfach nur am Ufern sitzen und dem Treiben zusehen.

Londons grüne Lunge
Princess of Wales Memorial Fountain

Nun spazieren wir an der Südseite entlang des Sees weiter bis zum Princess of Wales Memorial Fountain. Der Brunnen soll das ruhelose Leben der Prinzessin darstellen und an ihren Tod 1997 erinnern.

Etwas weiter an der Serpentine Bridge haben wir die Grenze zum Kensington Garden erreicht.

Londons grüne Lunge Teil 2 – Kensington Gardens

Der West Carriage Drive bildet die Grenze zwischen Hyde Park und Kensington Gardens. Überquert ihr die Brücke gelangt ihr zur Sackler Gallery, geht ihr nach links findet ihr die Serpentine Gallery.

Beide Gallerien stellen im Wesentlichen moderne und zeitgenössische Kunst aus.

Folgt ihr weiter dem See kommt ihr am Ende zu den 1861 angelegten Italian Gardens. Ein idealer Platz zum Erholen, mit Brunnen, Skulpturen und einer Statue von Edward Jenner, dem Erfinder des Pockenimpfstoffs.

Londons grüne Lunge
Italian Gardens

Beachtet auf eurem Weg zum Garten auf der Hälfte der Strecke noch die Peter Pan-Figur, die vom Autor J.M. Barie heimlich aufgestellt wurde. Auch ein Abstecher zur Physical Energy Statue lohnt sich. Hier habt ihr einen schönen Rundumblick auf den Park und in der Ferne ist der Kensington Palace zu erkennen.

Londons grüne Lunge
Physical Energy Statue

Kensignton Palace

Nun geht es Richtung Südwesten zum Kensington Palace. Davor liegt der 1730 von Georg II angelegte Round Pond.

Der Kensington Palace ist seit 2017 Wohnsitz von Prinz William unser seiner Familie. Allerdings ist der Palast für viele Besucher immer noch mit Prinzessin Diana verbunden, die von 1981 bis 1997 hier wohnte.

Für Kinder ist der Diana, Princess of Wales Memorial Playground ein wahres Paradies. Der Spielplatz liegt etwas weiter nördlich vom Palast am Broad Walk und bietet ein großes Piratenschiff, Indianerzelte, Kletterfelsen, einen Sandstrand und vieles mehr.

Ihr verlasst den Park Black Lion Gate und dieser Spaziergang endet hier. Mit der Tube (Circle Line) könnt ihr direkt wieder in die Innenstadt fahren.

Wimbledon ist sicherlich so gut wie jedem als Austragungsort des wohl bekanntesten Rasenturniers der Welt bekannt. Dieser Spaziergang durch Londons Vorort Wimbledon lohnt sich aber auch ohne einen Besuch des Ende Juni stattfindenden Tennisturniers.

Fakten
Dauer: ca. 4-5 Stunden

Startpunkt: U-Bahn: Wimbledon

Tipp: Die Route lässt sich prima mit einem Spaziergang durch das Museumsviertel kombinieren!

Download der Route als pdf-Datei zum ausdrucken.

Wimbledon Spaziergang

Die Anreise erfolgt mit der U-Bahn (District Line) bis zur Haltestelle Wimbledon. Von hier aus geht es nach Verlassen des Bahnhofs rechts herum in nur wenigen Gehminuten über die Wimbledon Hill Road zur High Street.

Die Wimbledon in Hill Road trägt ihren Namen aber nicht ohne Grund, denn ihr müsst ein ganzes Stück den Berg rauf bis ihr die Hight Street erreicht. Alternativ könnt ihr natürlich auch den Bus (Nr. 93) nehmen.

Wer möchte kann zuvor noch ein wenig in den Geschäften in der Nähe des Bahnhofs bummeln.

Wimbledon Spaziergang
Wimbledon High Street

In der malerischen Ortschaft von Wimbledon findet ihr viele ursprüngliche Dorfläden. So bekommt ihr in der Wimbledon Village Bakery noch traditionell gebackenes Brot und im Traders Antiques findet ihr eine wahre Fundgrube allerlei Raritäten. Bei Wimbledon Books and Music könnt ihr in alten Büchern stöbern und in alten Schallplatten kramen.

Wimbledon Spaziergang
Traders Antique

Pferdefreunde können sich in den Wimbledon Village Stables ein Pferd mieten und einen Ausritt in die Natur starten.

Folgt einfach dem Straßenverlauf bis zum Rose and Crown. Im Pub könnt ihr euch bei einem Mittagessen stärken und bei Bedarf auch übernachten.

Wimbledon Spaziergang
Pub Rose&Crown

Auf der Höhe des Pubs biegt ihr nun in Southside Common ab und erreicht nach ein paar hundert Metern das Southside House: Das 1687 erbaute Haus hat ein außergewöhnliches Interieur und einen wunderschönen Garten. Es ist allerdings nur in den Sommermonaten geöffnet. Informiert euch daher besser vorab über die aktuellen Öffnungszeiten.

In der West Side Common liegt das Nobelhotel Cannizaro House. Bereits seit dem 18. Jahrhundert kommen hier die gut betuchten Bürger Londons zusammen.

Wimbledon Spaziergang
Cannizro House

Der danebengelegene Cannizaro Park ist frei zugänglich und bietet einen schönen Blick in die Gegend und auf die Rückseite des Hotels.

Ein Stück weiter nördlich lädt der Wimbledon Common, ein 500 Hektar großer Park, zu einem Spaziergang bis zum Wimbledon Windmill Museum ein. Ihr könnt dabei der Hauptstraße folgen oder einem der vielen Wege durch den Park folgen. Die weiß bespannten Flügel der Windmühle sind schon von weitem zu erkennen.

Wimbledon Spaziergang
Windmill Museum

An der Windmühle könnt ihr euch ein wenig stärken und dann den Weg zurück zur Parkside High Street nehmen. Von hier aus geht es dann ein Stück zurück bis zur Calonne Road.

Hier findet ihr hinter hohen Bäumen den Buddhapadipa Tempel. Der 1982 erbaute Temple ist das Ziel Buddhisten aus der ganzen Welt. Vielleicht findet ihr hier ein wenig „innere Ruhe“.

Wimbledon Spaziergang
Buddhapadipa Tempel

Weiter der Straße folgende biegt ihr rechts in die Burghley Road ein und dann in die Church Road.

Hier findet ihr ca. 10 Gehminuten vom Tempel entfernt das riesige Tennisanlage von Wimbledon und das Wimbledon Lawn Tennis Museum.

Der Zugang zum Gelände und zum Shop ist ausserhalb der Turniertage frei und ihr könnt euch ein wenig umsehen. Wer den Center Court und mehr sehen will, der muss allerdings eine Führung buchen.

Wimbledon Spaziergang
Wimbledon Trophäe
Wimbledon Spaziergang
alte Fundstücke

Das Museum befindet sich im unteren Bereich des Shops. Es zeigt eine Fülle von Ausstellungsstücken (Pokale, Tennisschläger,…) und gibt eine Vielzahl von Hintergrundinformationen über das berühmte Tennisturnier. Ausserdem gibt es zahlreiche Videos von legendären Tennismatches und Erinnerungen an die Olympischen Spiele 2012.

Der Eintritt lohnt sich aber wohl nur für wirkliche Tennisfans. Für alle Andere sollte ein kurzer Spaziergang über das Gelände genügend Wimbledon-Feeling verbreiten.

Direkt vorm Eingang hält der  Bus (Nr. 493) in Richtung Southfields. Von hier aus könnt ihr mit der Tube zurück in die City fahren. Den relativ langen Weg vom Museum bis nach Southfields zu laufen lohnt sich definitiv nicht!

 

 


[ratings]

Eine London Tour mit Kindern ist für jeden echten London Fan natürlich ein Muss. Schließlich möchte man auch dem Nachwuchs diese faszinierende Stadt näher bringen.

London hat auch speziell für Kinder viel zu bieten. Damit es nicht zu anstrengend wird sollte man genügend Pausen und sicherlich auch eine Übernachtung einplanen. Daher stelle ich euch hier eine Tour vor, die in zwei Tagen zu absolvieren ist.

London mit Kindern Tag 1
Tag 1

Londontour mit Kindern – Tag 1

Aussicht Tower und Tower Bridge vom Skygarden
Aussicht Tower und Tower Bridge vom Skygarden

Wir werden uns heute die Gegend rund um den Tower of London ansehen. Wir starten daher an der U-Bahn „Tower Hill“. Sie ist mit der Circle und District Line sehr gut zu erreichen. Wenn ihr mit dem Stansted Express anreist ist der Weg von der Liverpool Street Station aus nicht weit und auch mit dem Bus ist der Tower gut erreichbar.

Ob ihr direkt mit einem Besuch des Towers startet bleibt euch überlassen, ich würde den Tower umrunden, den Ausblick an der Themse genießen und von dort die nächsten Sehenswürdigkeiten ins Visier nehmen.

London mit Kindern
Blick durch den Glasboden der Tower Bridge

Zunächst geht es zur Tower Bridge. Hier lohnt sich auch das eher geringe Eintrittsgeld und eure Kids haben einen schönen Blick auf den Tower, die Themse und die Umgebung. Ein Highlight ist sicher der Glasboden im Verbindungsgang zwischen den beiden Türmen: hier kann man von oben bis auf hinter auf die fahrenden Autos schauen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Themse, könnt ihr im Fuß der Tower Bridge noch den Maschinenraum besichtigen. Der Eintritt ist im Preis für die Brücke mit eingeschlossen.

HMS Belfast

Folgt nun dem Queen’s Walk bis zu HMS Belfast. Dieser in mehreren Kriegen erprobte Kreuzer bietet einen spannenden Einblick in das Leben auf hoher See.

Über die London Bridge geht es zum Monument. Wenn ihr an der Tower Bridge ein Kombi-Ticket gekauft habt, könnt ihr auch die Treppen des Monuments kostenlos erklimmen. Zur Belohnung für den erfolgreichen Aufstieg gibt es unten ein Zertifikat.

Den deutlichen besseren und dazu noch kostenlosen Ausblick bietet aber der Skygarden im Walkie Talkie Building in der Fenchurch Street. Der Eintritt muss allerdings vorher reserviert werden.

Nach dem Besuch des Skygardens habt ihr im Prinzip je nach Fitness der Kinder zwei Möglichkeiten.

  1. Ihr lauft noch ein Stück an der Themse entlang bis zur Millennium Bridge. Hier habt ihr einen tollen Ausblick auf die St. Pauls Cathedral. Überquert die Brücke und folgt der Themse bis zum Highlight des Tages dem London Eye.
  2. Ihr fahrt mit dem Bus, der Tube oder mit einem der TippThamse Clippers direkt in Richtung Westminster und lauft nur ein kurzes Stück bis zum London Eye.

Die Fahrt mit dem Riesenrad ist sicherlich für jedes Kind absolut aufregend und bietet zudem noch einen wunderschönen Blick auf London. Zum Abschluss des Tages könnt ihr noch einen Besuch im London Dungeon einplanen. Vor dem Schlafen gehen sind die Eindrücke In diesem Gruselkabinett, einer Mischung aus Wachfigurenkabinett und Themenpark sicher genau das Richtige 😉

Londontour mit Kindern – Tag 2

London mit Kindern Tag 2
London mit Kindern Tag 2

 

Buckingham Palace
Horse of Guards Parade

Den zweiten Tag der starten wir am Buckingham Palace. Allein schon die still stehenden Wachen werden die meisten Kinder

begeistern. Nach ein paar Schnappschüssen geht es durch den St. James’s Park in Richtung Horse Guards. Überquert den Paradeplatz und lauft durch das Admiralty Arch um zu den wachenden Pferden auf der Vorderseite des Gebäudes zu gelangen. Ähnlich wie beim Buckingham Palace ist auch hier still stehen das oberste Gebot.

 

 

Weiter geht es zum Trafalgar Square. Ein Foto mit den berühmten Löwenstatuen inklusive herauf- und herunterklettern ist für Jung und Alt Pflicht. Werft noch einen Blick auf Londons kleinste Polizeistation und macht euch dann auf den Weg in Richtung Leicester Square.

Am Leicester Square ist immer mächtig viel los und eure Kinder werden fasziniert sein.

Angefangen mit den Straßenkünstler die das Publikum stets in ihre Shows mit einbeziehen, über die MM’s World und den Lego Mega Store kann man sich hier sicherlich einige Zeit aufhalten.

Obwohl ich ja eigentlich kein Fast Food Fan bin, ist der Burger King am Leicester Square immer ein Highlight. Denn wer hier ein Getränk bestellt kann es sich am Automaten selber auffüllen. Und dieser bietet absolut jede Geschmacksrichtung die der Coco Cola Konzern zu bieten. Ihr könnt quasi alles testen! (gibt es vielleicht in Deutschland auch, aber ich wohne auf dem Land 😉 )

Piccadilly Circus

Nachdem ihr vermutlich einiges Geld am Leicester Square gelassen habt geht es weiter zum ebenso quirligen  und verkehrsreichen Piccadilly Circus. Neben der berühmte Neoreklame findet ihr das beliebte Ripley’s Believe It or Not! mit einer Sammlung kurioser Dinge.

Über die Shaftesbury Avenue geht es zum letzten Ziel der Londontour mit Kindern, dem British Museum. Alternativ könnt ihr für diese längere Strecke auch wieder die Tube oder den Bus nehmen.

London mit Kindern
British Museum Pharao Skulptur

Wir beenden den Tag mit einer Besichtigung antiker Statuen, ägyptischer Mumien und den Köpfen der Osterinseln. Der Eintritt ist frei und das Museum bietet Familienrundgänge und interaktive Schaltpulte.

Wem das noch nicht reicht, der kann natürlich noch viel mehr Dinge entdecken die man mit Kindern in London erleben kann.

[ratings]

Dieser Spaziergang führt euch durch Chelsea und Battersea und zeigt euch die erholsame Seite Londons.

Chelsea ist vielen Fußballfans sicher ein Begriff.  Allerdings liegt das Stadion des FC Chelsea jedoch im Stadtteil Fulham.

Chelsea hat aber deutlich mehr zu bieten als nur Fußball und hat viele grüne und erholsame Seiten.

Fakten
Dauer: ca. 3-4 Stunden

Startpunkt: Sloane Square (U-Bahn: Sloane Square)

Tipp: Die Route lässt sich prima mit der kostenlosen Bustour durch London mit Linie 11 kombinieren!

Download der Route als pdf-Datei zum ausdrucken.

Chelsea und Battersea

Der Startpunkt unseres Spaziergangs ist der Sloane Square.

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Chelsea

Vorbei an gepflegten Häuserreihen aus rotem Backstein geht es über die Lower Sloane Street bis ihr rechts in die Royal Hospital Road. Hier findet ihr das gleichnamige Altersheim Royal Hospital Chelsea. Das im 17. Jahrhundert entworfene Gebäude ist seinem Namen nie gerecht geworden und wurde von Beginn an als Altersheim für Kriegsveteranen und nicht als Krankenhaus genutzt. Wundert euch also nicht wenn ihr des Öfteren auf ältere Herren in Uniform, die Chelsea Pensioners, trefft.

Royal Hospital
Royal Hospital

Die Gartenanlage des Gebäudes verwandelt sich alljährlich im Rahmen der Chelsea Flower Show in ein Blumenparadies. Tickets solltet ihr bereits lange vorab bestellen.

Ein paar Meter deutet eine große Kanone auf dem Vorplatz auf das National Army Museum hin. Hier könnt ihr euch über die Geschichte der britischen Armee informieren.

Chelsea und Battersea
Gordon Ramsay Restaurant

In den Hausnummer 68 und 79 findet ihr, etwas versteckt zwei Restaurants von Sternekoch Gordon Ramsay. Wobei der durchschnittliche Geldbeutel wohl eher nur für den Maze Grill an der Hausnummer 79 ausreicht.

Chelsea und Battersea
Chelsea Physic Garden

Ebenfalls für Gartenfreunde lohnt sich der Besuch des Chelsea Physic Garden im Swan Walk. (Spartipp20% Discount). Der 1673 von der Apothekergesellschaft gegründete Garten diente der Versorgung mit Kräuter- und Heilpflanzen. Diese werden bis heute im Garten kultiviert.

Chelsea und Battersea
Albert Bridge

Weiter geht es zur Albert Bridge. Sie verbindet die Stadtteile Chelsea und Battersea. Die Brücke ist insbesondere abends aufgrund ihrer Beleuchtung ein wahres Highlight. 4.000 Glühbirnen bringen die Brücke zum Leuchten. Die nach Königin Victorias Ehemann benannte Brücke wurde 2011 für viel Geld saniert. Doch schon seit ihrem Bau 1873 ist die Brücke ein Problemfall. Immer wieder musste sich verstärkt und renoviert werden, da ihr filigraner Bau da hohen Belastungen durch den Verkehr nicht standhält.

Battersea

Überquert die Brücke und ihr erreicht den Battersea Park. Der Park ist eine Oase der Ruhe bietet neben einem kleinen Streichelzoo, einer buddhistischen Peace Pagoda auch einen See auf dem ihr Bootfahren könnt. Die Friedenspagoda wurde 1985 der Stadt durch den Nipponzan-Myôhôji-Orden geschenkt und ist jedes Jahr im Juni Treffpunkt für eine Friedensfeier aller Religionen.

Chelsea und Battersea
Battersea Power Station

Durchquert den Park und überquert dann wieder die Themse über die Chelsea Bridge. Auf der rechten Seiten seht ihr die Battersea Power Station. Das ehemalige Kraftwerk wurde mittlerweile in eine luxuriöse Wohn- und Büroanlage umgebaut.

Wenn ihr der Chelsea Bridge Road weiter folgt, erreicht in nach einer Viertelstunde wieder unseren Startpunkt, den Sloane Square.

Am Sloane Square findet ihr das Royal Court Theatre und das Kaufhaus Peter Jones.

Biegt nun in die King’s Road ein. Hier findet ihr zahlreiche Geschäfte und ihr habt die Möglichkeit für einen eher exquisiten Schaufensterbummel.

Auch ein Besuch der Saatchi Gallery lohnt sich. Der Eintritt ist kostenlos und die Ausstellung steht unter dem Motto „Kunst darf auch schocken“.

Lauft die King’s Road einfach soweit ihr Lust habt und steigt bei Bedarf einfach in die Linie 11 in Richtung Liverpool Street ein und genießt eine kostenlose Stadtrundfahrt. Alternativ lauft ihr einfach zurück zum Sloane Square.

[ratings]

Dieser Spaziergang gibt euch einen Einblick in die Welt rund um das Londoner Finanzzentrum in Canary Wharf und in die Geschichte der Docklands, vorbei an den imposanten Hightechtürmen der großen Banken und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und der Überresten des ehemaligen Hafenviertels.

Fakten
Dauer: ca. 2 Stunden

Startpunkt: Jubilee Park (U-Bahn: Canary Wharf)

Tipp: Die Route lässt sich prima mit der Fahrradtour vom Tower zum Canary Wharf kombinieren!

Download der Route als pdf-Datei zum ausdrucken.

Spaziergang durch Canary Wharf Karte

Östlich der Tower Bridge am Nordufer der Themse gelegen, kann man in Canary Wharf den Wandel der Zeit mehr als eindrucksvoll erleben. Denn der Kontrast zum traditionsverhafteten Stadtzentrum ist immens.

Auch wenn der bevorstehende Brexit den Bauboom im ehemaligen Hafen auf der Isle of Dogs ein wenig bremsen wird, bleibt Canary Wharf eine Hochburg der Finanzwelt.

Spaziergang durch Canary Wharf
Canary Wharf Station

Wir starten unseren Spaziergang U-Bahn Haltestelle Canary Wharf: gleich hier wird einem die Dimension dieser Gegend bewusst. Die 60 m hohe, futuristische Bahnhofshalle von Stararchitekt Norman Foster gibt mit ihren Glasüberdachten Rolltreppen einen ersten Eindruck, was euch in Canary Wharf erwartet.

Spaziergang durch Canary Wharf
Canary Wharf Station am Morgen

Wenn morgens die Londoner Finanzwelt zum Leben erwacht schwärmen die Menschen wie Bienen aus der Bahnhofshalle und strömen auf die Piazza des Jubilee Parks, um sich in eines der vielen Hochhäuser zu begeben.

Es lohnt sich definitiv sich dieses Schauspiel morgens gegen 9:00 Uhr einmal aus der Nähe anzuschauen.

Nördlich des Jubilee Parks ragt der 244 m hohe Canada Tower heraus. Unter dem Tower befindet sich ein riesiges Einkaufszentrum mit Geschäften, Cafés und Restaurant. Das Shoppingcenter kann auch direkt durch die Bahnhofshalle erreicht werden.

Über den Mackenzie Walk und die West India Avenue schlängelt ihr euch zwischen den Hochhäusern durch bis zum Westferry Circus. An der Themsepromenade findet ihr zahlreiche Restaurants. Besonders bei Sonnenschein hat die Gegend etwas Mediterranes. Aber auch am Abend ist der Blick auf die Themse und das Finanzviertel dank der stimmungsvollen Beleuchtung sehr eindrucksvoll.

Fisherman’s Walk lädt zum Spaziergang durch Canary Wharf ein

Spaziergang durch Canary Wharf
Promenade am Fisherman’s Walk

Nach einem Spaziergang über die Promenade geht es über die Hertsmere Road zum Fisherman’s Walk. Auf diesem prächtigen Boulevard, gelegen an einem alten Hafenbecken findet ihr auf beiden Seiten zahlreiche exklusivere Bars, Pubs und Restaurants.

Am Anfang des Boulevards lädt das Museum of Docklands zu einem kostenlos Besuch ein. Hier könnt ihr euch auf mehreren Etagen über die Geschichte der Docklands informieren.

Verlasst ihr das Museum seht ihr auf der linken Seite das Big Easy als Spitze des neuen Crossrail Place. Auf dem Weg dorthin kommt ihr an zwei alten Hafenkränen vorbei, die an die alten Zeiten vor der Modernisierung des Viertels erinnern.

Spaziergang durch Canary Wharf
Crossrail Station – Crossrail Place

Der Crossrail Place ist das Obergeschoss der neuen Crossrail Station „Canary Wharf“. Ihr findet hier neben weiteren Geschäften und den üblichen Ess- und Trinkgelegenheiten einen wunderschönen Garten. Der Crossrail Roof Garden ist komplett überdacht und ist die ideale Gelegenheit für eine kleine Pause.

Spaziergang durch Canary Wharf
Crossrail Roof Garden

Die Station soll übrigens 2019 eröffnet werden.

Wer von hier aus noch etwas weiter läuft kann links über die Upper Bank Street zum Billingsgate Fish Market gelangen. Allerdings lohnt sich der Besuch eigentlich nur für Frühaufsteher, denn nur dann könnt ihr den Handel hautnah erleben.

Shopping und Erholung im Park

Spaziergang durch Canary Wharf
Shoppingcenter unter den Hochhäusern

Nach dem Besuch des Marktes geht es zurück über die Brücke und geradeaus bis zum Canada Place. Auch hier findet ihr im Plateau zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten.

Spaziergang durch Canary Wharf
Canada Square Park

Vor dem Start in die Shopping-Tour könnt ihr euch noch ein wenig im Canada Square Park erholen.

Hier endet unser Spaziergang durch Canary Wharf.

Ihr könnt nun entweder zurück zur U-Bahn Station oder ihr fahrt mit der DLR ab der Station Heron Quays zurück in Richtung Tower.

Alternativ bietet sich ein Besuch in Greenwich an. Der Foot Tunnel unter der Themse ist mit der DLR (Station Island Garden) oder mit dem Rad bequem zu erreichen. Schaut einfach mal den Spaziergang Docklands und Greenwich an.

[ratings]
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