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Die Londoner Tube hat das älteste und eines der größten U-Bahn Netze der Welt. Zudem ist es wohl das beliebteste Verkehrsmittel in London.

Es umfasst 402 Kilometer Schienen und 270 Stationen.

Mit dem Ausbau der Crossrail Strecken wird es sich ab 2018 noch um ein ganzes Stück vergrößern.

Wie alles begann

Am 9. Januar 1863 startete im Bahnhof Paddington die erste Dampflok auf unterirdischen Gleisen in Richtung Farringdon Street. Allerdings nur für geladene Gäste.

Die ersten Strecken verbanden Paddington mit King’s Cross und Euston und wurden von der Metropolitan Railway betrieben. Daher heißen heute weltweit viele U-Bahnen auch „Metro“.

Warum unterirdisch?

Bereits zur Mitte des 19. Jahrhunderts hatte London knapp 3 Millionen Einwohner und schon damals war Platz Mangelware.

Um die großen Bahnhöfe oberirdisch zu verbinden hätte schlicht und ergreifend der Platz gefehlt. Also verlegte man die Schienen unter der Erde und konnte die Fläche darüber wieder neu bebauen.

Da es zu dieser Zeit noch keine elektrischen Züge gab, war die Qualmentwicklung ein ernst zu nehmendes Problem. So durften die Züge nur kurz im Bahnhof halten, um diesen nicht völlig verqualmt wurden. Zur Minderung des Abluftproblems wurden teilweise große Öffnungen in die Decken der Stationen eingebaut.

Woher kommt der Name Londoner Tube?

Auch wenn die für viele U-Bahnen (Metro) namensgebende Metropolitan Railway der Betreiber der erste Londoner U-Bahn Linien war, hat sich im Laufe der Jahre der Name „Tube“ eingebürgert.

Diesen Namen erhielt die Londoner Tube aufgrund der röhrenartigen Tunnel (Tube=Röhre) die ab Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurden. Die Tunnelform sollte für mehr Stabilität sorgen, da die Strecken teilweise auch unter der Themse hindurch verlaufen.

Diese Tunnel wurden ab dem 4. November 1890 für die weltweit erste elektrifizierte Strecke (heute Northern Line) gebaut.

Mit dem Crossrail Projekt gibt es erstmals neue und größere „Röhren“.

 crossrail Tunnel

crossrail Tunnel

Dauerbaustelle Londoner Tube

In der Londoner Tube ist immer etwas los und damit sind nicht nur die täglichen Menschenmaßen gemeint, die sich Tag für Tag in und aus der Stadt bewegen.

Egal ob Gleisbauarbeiten, Streiks, gesperrte Stationen oder Teilsperrungen von Streckenabschnitten, es gibt keinen Tag im Normalbetrieb. Besonders das etwas weniger frequentierte Wochenende wird häufig für Bauarbeiten genutzt.

Da kann eine Fahrt von A nach B schon mal zu einer Herausforderung werden. Es wird zwar über die geplanten Baustellen berichtet und auch sind diese auf Tafeln an den Eingängen angeschrieben, aber das macht die Planung nicht wirklich einfacher.

Mind the Gap

Der Satz „Mind the Gap“ ist mittlerweile Kult und so eine Art Markenzeichen der Londoner Tube. Egal ob Shirts, Tassen, Schlüsselanhänger und Mousepads, überall ist der Satz zu finden.

Mind the Gap
Mind the Gap

Und dabei ist es doch eigentlich nur der allgegenwärtige Warnhinweis die mögliche Lücke zwischen Gleis und Waggon zu beachten.

Das Tube Logo

Genial einfach oder einfach genial? Ein schlichter roter Kreis mit einem blauen Balken.

Logo LondonseiteSeit 1908 ist es das Markenzeichen der Tube und sicherlich so bekannt wie das Zeichen von Coca Cola und Mc Donalds.

Das Logo wurde vom Grafiker Edward Johnston entwickelt und mit ihm auch die passende und bis heute verwendete Schriftart „Johnston Sans“.

Der Tube Plan

Fast so genial wie das Logo ist auch der U-Bahn-Plan. Er wurde vom technischen Zeichner Harry Beck entwickelt.

Beck verzichtete auf topografische Besonderheiten und verwendete ausschließlich horizontale und vertikale Striche. Alle Linien hatten unterschiedliche Farben und Abbiegungen wurden nur in 45 Grad Winkeln eingezeichnet. Obwohl es anfangs eher gewöhnungsbedürftig wirkte, überzeugte das Design die Fahrgäste und ist heute weltweiter Standard.

Wer mehr über die Londoner Tube erfahren möchte bekommt einen spannenden Einblick im Londoner Transport Museum (im London Pass enthalten). Dieses organisiert auch die leider sehr seltenen Führungen in alte und stillgelegte Bahnhöfe wie z.B. Aldwych Station, bekannt als Filmkulisse in den James Bond Filmen.

Heute möchte ich euch meine persönlichen London Top 10 Highlights vorstellen. Natürlich dürfen da auch meine größten Flop 5 nicht fehlen.

Es gibt halt vieles was man in London unbedingt gesehen haben sollte, aber natürlich auch Dinge auf die man locker mal verzichten kann.

London Top 10 – To do/ to see

  1. Skygarden: Fantastischer Ausblick und das auch noch kostenlos
  2. Canary Wharf: Außerhalb der Stadt, aber man sollte das Finanzviertel auf jeden Fall mal gesehen haben. Ich fahre gerne mit dem Rad vom Tower bis Canary Wharf.
  3. Sports direct: Ich mag zwar die Oxford Street nicht wirklich gerne, vor allem weil es dort immer so voll ist, aber der Sports direct ist für mich immer ein Besuch wert. Vor allem für die Kinder gibt es hier immer tolle Mitbringsel (Schuhe, Shirts) zu kaufen.
  4. Harrods: Das Nobelkaufhaus ist auch ohne dicken Geldbeutel sehenswert
  5. Parks: Londons Park sind der Hammer! Mich fasziniert immer die Sauberkeit. Der Londoner hält seine Parks sauber. Ihr werdet kaum Müll oder Hundekot im Park finden. Absolut vorbildlich. Ein Spaziergang durch den Hyde Park ist spannender als ihr denkt!
  6. Fahrrad fahren. Seit vielen Jahren werden die Radwege ausgebaut und von der Straße getrennt, um das Rad fahren sicherer zu machen. Mit dem Rad kann immer auch mal schnell eine kurze Strecke überbrücken, denn in der Innenstadt gibt es wirklich an fast jeder Ecke eine Mietstation. Eine Fahrradtour durch London ist auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.
  7. Einkaufen bei Tesco: Ihr findet überall in der Stadt die Tesco Supermärkte. Ich kaufe hier immer gerne für unterwegs oder Zuhause ein. Egal ob englische Süßigkeiten, Kekse, Obst oder Getränke, hier findet ihr alles was ihr braucht und das zu guten Preisen. Gerade auch glutenfreie Produkte findet ihr hier deutlich mehr als in Deutschland.
  8. Meal Deal: Traditionell hole ich mir bereits bei der Ankunft am Flughafen einen Meal Deal für die Fahrt in die Stadt. Zu einem Preis von um 3 GBP könnt ihr euch ein Sandwich, ein Getränk und einen Snack euerer Wahl aussuchen. Gerade die beliebten Smoothies sind so günstig zu bekommen.
  9. Auf einem Street-Food Market Essen gehen: Überall in der Stadt findet ihr größere oder kleinere Ansammlungen von Street Food Ständen. Die Auswahl ist unbeschreiblich und ihr könnt Köstlichkeiten aus der ganzen Welt bestaunen. Wer braucht da noch Restaurants 😉
  10. Besuch eines Weihnachtsmarktes: Wenn ihr es schafft in der Weihnachtszeit nach London zu kommen, ist ein Besuch einer der vielen Weihnachtsmärkte selbstverständlich Pflicht.

 

Top 5 – Not to do/ to see

  1. Shopping in London: Okay, ich bin keine Frau, aber warum sollte man in London shoppen. Alles teuer und mal ehrlich: Welche normale Frau trägt schon Designerkleidung? Und alle Ketten wie H&M, Primark, Nike,… gibt es auch in jeden Einkaufszentrum in Deutschland
  2. Oxford und Regent Street besuchen: Immer voll, alles teuer. Warum soll ich mir Sachen ansehen, die ich mir weder leisten kann/ möchte, noch die irgendwie besonders gut aussehen???
  3. Mit dem Bus vom Flughafen in die Stadt fahren: Gerade ab London Stansted ist der Stansted Express kaum teurer als der Bus und ihr könnt zudem noch 2for1 nutzen. Mal ehrlich: ihr gebt einen Haufen Geld für Flug, Übernachtung, Parken und Weiteres aus, aber wollt beim Transfer 5€ sparen? Dafür dauert der Transfer dann doppelt so lang. Mal den Stundenlohn für das im Bus sitzen ausgerechnet?
  4. Primark bei Regen: Nicht das ich etwas gegen Primark habe, aber schon bei gutem Wetter ist es dort unerträglich voll, aber bei Regen wird es grausam. Wer Massenansammlungen liebt, fühlt sich hier sicher wohl.
  5. In der Rush Hour mit der Tube fahren: Morgens bis 9:30 Uhr und abends so ab 16:00 Uhr ist  U-Bahn fahren fast überall die Hölle. Voll, laut und heiß. Das braucht wirklich niemand. Plant eure Tage so, dass ihr in dieser Zeit bevorzugt zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs seid.

Was sind eure London Tops oder Flops? Schreibt einfach einen Kommentar!

Über sieben Brücken musst du gehen… dann hast du fast ganz London gesehen…

So einfach ist es zwar dann doch nicht, aber die Themse ist ja sowas wie die Lebensader Londons.

Sie entspringt in Thames Head 110m über dem Meeresspiegel und fließt durch Oxford, Reading und Windsor, bevor sie London erreicht und bei Southend in die Nordsee mündet. Unzählige Brücken überqueren die Themse, die bekanntesten und wohl auch schönsten stehen in London.

Londoner Brücken von West nach Ost

Albert Bridge

Sie verbindet die Stadtteile Chelsea und Battersea. Die Brücke ist insbesondere abends aufgrund ihrer Beleuchtung ein wahres Highlight. 4.000 Glühbirnen bringen die Brücke zum Leuchten. Die nach Königin Victorias Ehemann benannte Brücke wurde 2011 für viel Geld saniert. Doch schon seit ihrem Bau 1873 ist die Brücke ein Problemfall. Immer wieder musste sich verstärkt und renoviert werden, da ihr filigraner Bau den hohen Belastungen durch den Verkehr nicht standhält.

Der Anstrich in Patelltönen hebt die filigrane Gestaltung hervor und sicherlich besonders unter den vielen Brücken.

Chelsea und Battersea
Albert Bridge

Chelsea Bridge

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Chelsea Bridge

Sie verbindet den Stadtteil Chelsea auf der Nordseite mit dem Stadtteil Battersea auf der Südseite. Südwestlich von ihr liegt der Battersea Park und jenseits der Gleise im Südosten die Battersea Power Station.

Die heutige, 1937 eröffnete Brücke war die erste selbstverankerte Hängebrücke Großbritanniens. Ihre Vorgängerin war eine 1858 eröffnete Kettenbrücke.


Vauxhall Bridge

Im Westen Londons verbindet die Vauxhall Bridge die Stadtteile Vauxhall und Westminster. Sie stammt aus dem Jahr 1906 und ist mit Granitpfeilern und Stahlbögen ausgestattet. Bekannt ist sie vor allem wegen der MI6 Zentrale auf der Südseite. James Bond lässt grüßen.

Die Vauxhall Bridge war die erste auf der auch Straßenbahnen fahren konnten.

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Vauxhall Bridge

Lambeth Bridge

Die 1932 gebaute Brücke zählt noch zu den jüngeren Brücken und verbindet Westminster und Lambeth. Sie ist mit markanten Obelisken ausgestattet.

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Lambeth Bridge

Westminster Bridge

Zwar ist die Brücke an sich eher unscheinbar, aber aufgrund ihrer zentralen Lage und nahe der Londoner Highlights Big Ben, Houses of Parliament und London Eye, wohl eine der von Touristen meist fotografierten. Das mit schmiedeeisernen Bögen gestaltete Bauwerk steht bereits seit 1862. Der grüne Anstrich soll an das Londoner Unterhaus im nahen Parlament erinnern.

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Westminster Bridge

Hungerford Bridge

Urspünglich konstruiert als Fußgängerbrücke, wich die alte Brücke aufgrund des Baus des Bahnhofs Charing Cross einer neuen Konstruktion, über die auch Züge fahren können.

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Hungerford Bridge

Waterloo Bridge

Die Waterloo Bridge ist mit 381 Metern Londons längste Brücke und wurde während des zweiten Weltkriegs gebaut. Benannt ist sie nach der Schlacht von Waterloo und verbindet die Stadtteile Westminster und Lambeth.

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Waterloo Bridge

Blackfriars Bridge

Seit 1869 steht die Blackfriars Bridge als kombinierte Bahn- und Straßenbrücke. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie aufgrund des zunehmenden Verkehrs noch einmal verbreitert.

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Blackfriars Bridge

Sie verbindet Southwark  und die City of London und ist aufgrund ihres venezianischen Baustils wohl einzigartig.

Millenium Bridge

Wie der Name schon sagt, wurde die Brücke zur Jahrtausendwende vom Star Architekt Sir Norman Foster entworfen und gebaut.

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Millenium Bridge

Die Londoner nennen sie auch gerne Wobbly Bridge (Wackelbrücke), da sie bereits zwei Tage nach ihrer Eröffnung im Jahr 2000 aufgrund zu starker Schwankungen erstmal wieder gesperrt und mit „Stoßdäpfern“ versehen werden musste. Wiedereröffnung war erst im Jahr 2002.

Die Brücke schwankt noch heute deutlich merkbar und so ist die Überquerung mit Blick auf St. Pauls Cathedrale noch immer ein kleines Abenteuer.

Southwark Bridge

Als Verbindung von der City of London und Southwark ist die Southwark Bridge vor allen Dingen bekannt für das Gebäude auf der Südseite. Hier hat die Financial Times ihren Sitz.

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Southwark Bridge

In ihrer jetzigen Form wurde die Brücke 1921 eröffnet, als Ersatz für ihre alte, mautpflichtige Variante. Nach Abschaffung der Mautpflicht wurde die Brücke so stark frequentiert, dass ein Neubau notwendig wurde.

London Bridge

Östlich der Southwark Bridge steht die bekannte London Bridge. In ihrer heutigen Form entstand die Brücke zwischen 1967 und 1972. Die zu kleine Vorgängerbrücke wurde interessanterweise Stein für Stein abgebaut und an einen amerikanischen Unternehmer verkauft. Teile davon verkleiden heute eine Brücke in Arizona. In den Resten der alten Brücke findet ihr heute die London Bridge Experience, eine Art Gruselkeller.

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London Bridge bei Nacht

Tower Bridge

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Tower Bridge

Am östlichen Ende Londons befindet sich wohl die bekannteste Brücke Großbritanniens. Direkt vor dem namensgebenden Tower  steht die im neugotischen Stil erbaute Tower Bridge.

Als Kombination von Hänge- und Klappbrücke ist sie wohl einzigartig.

Themse-Wehr

Um Überflutungen in London vorzubeugen wurde 1984 im Stadtteil Woolwich das Thames Barrier eröffnet. Durch zehn schwenkbare Tore kann die Themse innerhalb von 15 Minuten abgeschottet werden. Derzeit ist geplant das Wehr durch ein neues direkt in Southend zu ersetzen, um eine größere Fläche vor Überflutungen schützen zu können.

Tunnel in London

londoner brückenNeben vielen Brücken, unterqueren auch mehrere Tunnel die Themse im Londoner Stadtgebiet. Neben dem Blackwell und dem Rotherhithe Tunnel, ist der wohl bekannteste und bis heute als Fußgängertunnel nutzbar Greenwich Foot Tunnel.

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In London ist ja vieles etwas anders als bei uns, auch die Maßeinheiten.

Nicht nur das die Engländer auf der linken Seite Auto fahren, nein auch die Maßeinheiten sind komplett anders.

Während der Rest Europas das metrische System hat, verwendet England ein nicht-metrisches System.

Auch wenn insbesondere bei Kleidung häufig auch die europäischen Größen angegeben sind, ist es bei den Schuhgrößen meistens besonders verwirrend.

Da hilft wirklich nur ausprobieren.

Hier findet ihr eine Übersicht über die wichtigsten Maße,wie Längen-, Flächen- und Hohlmaße. Ausserdem Geschwindigkeit, Gewichte, Temperaturen und natürlich Schuhgrößen.

Falls noch etwas fehlt, schreibt es einfach in die Kommentare,. Ich werde es dann ergänzen.

1 pint ist übrigens 0.5683l 😉

Bei Bedarf könnt ihr euch die Tabelle einfach für eure nächste Reise ausdrucken.

Übersicht Maßeinheiten

Maßeinheiten

 

Hotelbewertungen gibt es für London unzählige, aber wie findet man ein gutes Hotel und wie erkennt ihr gefälschte Bewertungen? In diesem Blogbeitrag findet ihr die Antwort.

Wer online ein Hotel bucht schaut meistens neben dem Preis auch auf die Bewertungen des Hotels. Egal ob ihr bei Vergleichsportalen wie Hotels.com und booking.com, Bewertungsportalen wie holidaycheck oder Vermittlern von Gästezimmern wie Airbnb schaut, alle bieten eine Vielzahl Hotelbewertungen an.

Nicht alle Hotelbewertungen London sind vertrauenswürdig

Leider kann man nicht alle Bewertungen trauen. So können z.B. bei Fanmondo und Five-Star-Marketing positive Bewertungen und Kommentare einfach durch die Hoteliers gekauft werden. 100 positive Facebook Kommentare kosten nur 70€.

So kann jeder Hotelier mit wenigen finanziellen Mitteln seine Bewertungen deutlich verbessern und die Gäste damit in die „Urlaubsfalle“ locken. Den Schaden und den Ärger habt ihr dann später als ahnungsloser Gast.

WIe kann man falsche oder gekaufte Bewertungen erkennen?

Wenn ihr ein paar Tipps beachtet, habt ihr guten Chancen, ein passendes und tatsächlich gutes Hotel zu finden.

Nutzt einfach die folgende Auflistung als kleine Checkliste, bevor ihr euer nächstes Hotel in London bucht.

  • Anzahl der Bewertungen: Ein erster guter Hinweis sind die Anzahl der Bewertungen. Gibt es bereits viele gute Bewertungen ist das oft ein gutes Zeichen. Schließlich sind 500 Bewertungen schwerer zu fälschen als nur 10.
  • Fake-Bewerter finden: Klickt einfach mal auf das Profil einiger Nutzer, die positiv bewertet haben. Bewertet der Nutzer bereits seit Jahren und in glaubhaften Abständen Hotels, dann ist das ein gutes Zeichen. Ebenso ein vorhandenes Profilbild und ein richtiger Nutzer-Name. Bewertet er hingegen täglich ein Dutzend Hotels und heißt cvbh123, scheint etwas nicht zu stimmen.
  • Formulierung: Sind die Formulierungen der Bewertungen wie aus einem Hotelkatalog und voll des Lobes ist Vorsicht geboten. Rezensionen die ausschließlich über das Hotel schwärmen sind verdächtig – perfekt ist eigentlich nichts.
  • Alter der Bewertungen: Alte Bewertungen haben keine große Aussage mehr, Hotels ändern sich schnell. Beachtet also vor allem die Bewertungen der letzten 2-3 Jahre.
  • hotelbewertungen London
    Lest auch immer die negativen Bewertungen!

    Negative Bewertungen lesen: Man sollte auch immer gezielt die schlechten Bewertungen lesen. Wurde etwas negativ bewertet, das auf einen einzelnen enttäuschten Kunden hinweist oder sind es eher generelle Dinge die im argen liegen? Vorsichtig: auch negative Bewertungen können von der Konkurrenz gekauft worden sein!

  • Portale vergleichen: Vergleicht immer die Bewertungen auf den unterschiedlichen Portalen, nur so bekommt ihr ein genaues Bild des Hotels.

Fazit

Natürlich kann trotz aller Vorsicht ein schlechtes Hotel erwischen. Einen totalen Reinfall solltet ihr mit den obigen Tipps aber hoffentlich vermeiden können.

Wichtig ist, dass ihr euch vorher über eure eigenen Ansprüche bewusst werdet. Für drei Tage London brauche ich kein Luxuszimmer mit Gourmetfrühstück. Für 14 Tage Mallorca wäre das natürlich was anderes.

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Einige der Brückentage 2018 solltet ihr unbedingt für eine Reise nach London nutzen. 2018 liegen die Feiertag optimal um möglichst viele freie Tage zu erhalten.

Was ist ein Brückentag 2018?

Eigentlich sollte jedem klar sein, was ein Brückentag ist. Aber hier noch eine kurze Erklärung.

Brückentage sind normale Arbeitstage, die zwischen einem Feiertag und einem sowieso arbeitsfreien Tagen, wie dem Wochenende, liegen. Die typischsten Brückentage sind die Freitage nach Himmelfahrt und Fronleichnam und natürlich die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Ihr könnt die Tage prima nutzen um mit möglichst wenigen Urlaubstagen lange auf Reise zu gehen.

Tipp Um die Tage auch wirklich optimal nutzen zu können solltet ihr euch frühzeitig um Flüge, Anreise und Hotel kümmern. Nur so könnt ihr auch richtig sparen.

Brückentag 2018 in der Übersicht

Ich habe euch hier mal eine Übersicht zusammengestellt, wie ihr Brückentage 2018 nutzen könnt.

Brücke 1 – Neujahr

Datum: 1. Januar (Montag)
Zeitraum: 30. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018
Urlaubstage: 4
Freie Tage: 9
Bundesland: bundesweit

TippWer sich auch am 27., 28. und 29. Dezember 2017 Urlaub einträgt, muss nur 7 Urlaubstage aufwenden, um auf insgesamt 16 freie Tage zu kommen.


Brücke 2 – Ostern

Datum: 30. März (Karfreitag) und 2. April (Ostermontag)
Zeitraum: 24. März bis 8. April
Urlaubstage: 8
Freie Tage: 16
Bundesland: bundesweit


Brücke 3 – Tag der Arbeit

Datum: 1. Mai (Dienstag)
Zeitraum: 28. April bis 1. Mai
Urlaubstage: 1
Freie Tage: 4
Bundesland: bundesweit


Brücke 4 – Christi Himmelfahrt

Datum: 10. Mai (Donnerstag)
Zeitraum: 5. bis 13. Mai
Urlaubstage: 4
Freie Tage: 9
Bundesland: bundesweit

TippWer die Brücke vom Tag der Arbeit (1. Mai) mit Christi Himmelfahrt (10.Mai) kombiniert, muss nur 8 Urlaubstage aufwenden, um auf insgesamt 16 freie Tage zu kommen (28. April bis 13. Mai).


Brücke 5 – Pfingsten

Datum: 21. Mai (Montag)
Zeitraum: 19. bis 27. Mai
Urlaubstage: 4
Freie Tage: 9
Bundesland: bundesweit

TippWer die Brückentage von Christi Himmelfahrt mit Pfingsten kombiniert, muss nur 6 Urlaubstage aufwenden, um auf insgesamt 12 freie Tage zu kommen (10. bis 21. Mai).


Brücke 6 – Fronleichnam

Datum: 31. Mai (Donnerstag)
Zeitraum: 26. Mai bis 3. Juni
Urlaubstage: 4
Freie Tage: 9
Bundesland: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland

TippWer die Brückentage von Pfingsten mit Fronleichnam kombiniert, muss nur 8 Urlaubstage aufwenden, um auf insgesamt 16 freie Tage zu kommen (vom 19. Mai bis 3. Juni).


Brücke 7 – Tag der Deutschen Einheit

Datum: 3. Oktober (Mittwoch)
Zeitraum: 29. September bis 7. Oktober
Urlaubstage: 4
Freie Tage: 9
Bundesland: bundesweit


Brücke 8 – Allerheiligen

Datum: 1. November (Donnerstag)
Zeitraum: 27. Oktober bis 4. November
Urlaubstage: 4
Freie Tage: 9
Bundesland: Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland


Brücke 9 – Weihnachten und Silvester/Neujahr

Datum: 24. bis 26. Dezember (Montag bis Mittwoch) bzw. 31. Dezember und 1. Januar 2018 (Montag und Dienstag)
Zeitraum: 22. Dezember bis 1. Januar 2018
Urlaubstage: 3*
Freie Tage: 11
Bundesland: bundesweit

*Weihnachten (24. Dezember) und Silvester (31. Dezember) wurde hier habe ich mal jeweils nur einen halben Urlaubstag gerechnet.


Viel Spaß bei der Planung eurer London Reise 2018!

PS. Ihr dürft auch gerne noch woanders hinfahren/-fliegen 😉

Für viele Menschen ist die Vorstellung im dichten Stadt- und Linksverkehr von London selbst Auto zu fahren ein Graus, doch mit den richtigen Tipps, könnt ihr die englische Hauptstadt auch bequem mit dem eigenen PKW erkunden.

Denn vor allem bietet ein Auto sehr viel Flexibilität, um auch Ausflüge in die Vororte von London zu unternehmen.

Anreise mit dem Auto

Wenn ihr schon mit dem eigenen Auto in London anreist, ist die günstigste Variante die Überfahrt mit der Fähre. Aus Calais in Frankreich dauert es gerade einmal 90 Minuten.

Tipps für Londons Straßenverkehr

Die meisten Menschen bewegen sich in London mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fort. Das klappt aufgrund des hervorragend ausgebauten Netzes auch wirklich sehr gut. Aber natürlich gibt es trotzdem Gründe, warum man lieber mit dem eigenen PKW oder mit einem Mietwagen in der Stadt unterwegs ist. Dabei sollte man in London allerdings einiges beachten.

Zuallererst ist natürlich der Linksverkehr auf Londons Straßen zu nennen. Dieser ist wohl die größte Herausforderung für alle, die diese Fahrweise nicht gewohnt sind. Aber macht euch keine Sorgen: in der Regel gewöhnt man sich schnell daran und nach ein paar Stunden Fahrt, stellt das Linksfahren schon überhaupt kein Problem mehr da. Orientiert euch einfach immer am fließenden Verkehr.

linksverkehr
auf den Straßen rund um den Buckingham Palace ist einiges los

Die Briten sind allgemein eher für ihre ruhige und defensive Fahrweise bekannt. Solange man sich diesem entspannten Stil anpasst, sollte man auf Londons Straßen keine Probleme bekommen.

Gesetzliche Vorschriften in Großbritannien

Wie überall anders auf der Welt auch, braucht ihr natürlich auch in London einen gültigen Führerschein, um mit dem Auto unterwegs zu sein. Hier reicht ein deutscher Führerschein aus, wenn ihr nicht länger als 12 Monate in London bleibt. Außerdem gelten dort die gleichen Vorschriften wie hierzulande auch: Anschnallen ist Pflicht und das Telefonieren mit dem Handy sowie das Fahren unter Alkoholeinfluss sind strengstens verboten und werden gemäß Bußgeldkatalog bestraft.

Ihr solltet euch auf jeden Fall vor dem Urlaub um einen ausreichenden Versicherungsschutz kümmern, damit ihr im Falle eines Unfalls nicht auf den Kosten sitzen bleibt.

Die Geschwindigkeiten und ihre Begrenzungen werden in ganz Großbritannien in Meilen angegeben. Auf Landstraßen sind 60 Meilen pro Stunde (entspricht ca. 96km/h), auf Schnellstraßen und Autobahnen 70 Meilen pro Stunde erlaubt. Innerhalb geschlossener Ortschaften liegt die Geschwindigkeitsbegrenzung bei 30 Meilen pro Stunde.

Die Westminster Cathedral steht eigentlich völlig zu Unrecht im Schatten der weitaus bekannteren Westminster Abbey. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Nur knapp 1 km von Houses of Parliament und Westminster Abbey entfernt liegt Westminster Cathedral, ein spektakulärer, backsteinroter und weißgebänderter Kirchenbau. Mit dem Bau wurde 1895 begonnen und bis heute baut man im inneren an der römisch-katholischen Kathedrale. Sie ist die Hauptkirche der Katholiken in England.

Es soll keinerlei Verbindung oder Ähnlichkeit zur Abbey bestehen und der Bau hat ein extra weites Kirchenschiff um viele Gläubige aufnehmen zu können.

Das Kirchenschiff ist mit 52 m das Breiteste in England. Am Ostende hängt ein mächtiges goldenes Kreuz.

Der Eintritt in die Kirche ist natürlich kostenlos!

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Hier findet ihr Marmor und Mosaikkacheln die die Wände zieren. So findet ihr im nördlichen Seitenschiff die Holy Souls Kapelle mit über 100 verschiedenen Marmorsorten.

Geschichte

Wissenswert
Seit das englische Königshaus die Kirche des Landes von Rom getrennt hatte (Anglikanische Kirche), gab es 300 Jahre lang keine römisch-katholischen Gotteshäuser in England. Erst im 19. Jahrhundert etablierten sich wieder legale römisch-katholische Gemeinden. Dem Apostolischen Vikariat London diente seit 1790 die unter bayerischem Schutz stehende Warwick Street Church als behelfsmäßige Bischofskirche. Nach der Wiederherstellung der katholischen Hierarchie in England 1850 wurde 1869 Our Lady of Victories in Kensington zur Prokathedrale. Mit den Spendensammlungen für den Bau einer neuen, repräsentativen Kathedrale begann schon der erste Erzbischof von Westminster Nicholas Wiseman (1802–1865). Doch erst 1895 konnten die Arbeiten begonnen werden. Eröffnet wurde die Kathedrale im Jahr 1903.
Westminster Cathedral
Gut zu erkennen: das weite Kirchenschiff

Westminster Cathedral – geniale Aussicht über ganz London

Das eigentlich Highlight findet ihr aber oben auf dem Turm der Kathedrale: die einfach wunderbare Aussicht über ganz London. Zentral gelegen, kann man hier bei gutem Wetter von der Wetter kann man hier fast allen Londoner Sehenswürdigkeiten wie das London Eye, The Shard, Walkie Talkie, Buckingham Palace, Westminster Abbey, Houses of Parliament, aus der Ferne betrachten. Der Blick reicht sogar bis in Londons Finanzviertel Canary Wharf.

Westminster Cathedral
Blick vom Turm auf dem Vorplatz

Ein Lift bringt euch für £5 nach oben zur Aussichtsplattform. Dort könnt ihr dann so lange ihr wollt die Aussicht genießen und dann bei Bedarf wieder mit dem Lift nach unten fahren.

Ich war wirklich total begeistert von der tollen Aussicht und habe bisher noch keinen schöneren Platz gefunden der so viele Highlights vereint. Nehmt euch ein wenig Zeit und dreht einfach mehrere Runden im Turm. Ihr werdet immer wieder neue bekannte Sehenswürdigkeiten Londons entdecken.

Westminster Cathedral Aussicht Panorama

Westminster Cathedral Aussicht
Blick auf den etwas versteckten Buckingham Palace
Westminster Cathedral Aussicht
Alles im Blick: London Eye, Westminster Abbey, Houses of Parliament, Walkie Talkie, The Shard
Westminster Cathedral Canary Wharf
In der Ferne ist Canary Wharf mit seinen unzähligen Hochäusern zu erkennen

Weitere Informationen zur Westminster Cathedral

Öffnungszeiten: Mo-Fr 7-19 Uhr, Sa 8-19 Uhr, So 8-19.45 Uhr

Adresse: 42 Francis St, Westminster, London SW1P 1QW, U-Bahn: Victoria

[ratings]

Für alle London Insider habe ich euch hier einiges Wissenswertes zusammengestellt, dass ihr vielleicht noch nicht wisst. Ein wenig Hintergrundwissen ist manchmal ja ganz interessant und hilfreich.

Themse: Sie ist 346 km lang, entspringt in den Cotswolds Hills in Gloucestershire und mündet in die Nordsee. Julius Cäsar nannte sie Tamesis(dunkles Wasser).

Bevölkerung: Bereits im Jahr 731 schrieb der Benediktinermönch „The Venerable Bede“ über London: „Eine Ansammlung vieler Nationen, die von überall her kommen.“ Im Prinzip hat sich da in den letzten 1000 Jahren wenig dran verändert.

Gin: „Mother’s Ruin“ ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Alkohol mit dem sich damals die Armen betäubten, um ihr Elend zu vergessen.

Tauben: Besonders am Trafalgar Square sind sie zahlreich vorhanden. Bis zu 35.000 gab es und sie waren eine echte Plage. Mittlerweile wurde das Füttern verboten und die Tauben werden mithilfe von Greifvögeln vertrieben.

Trafalgar Square: An allen vier Ecken gibt es einen Sockel für Standbilder historischer Persönlichkeiten. Der Sockel an der Nordwestecke sollte ursprünglich eine Statue von William IV erhalten. Daraus wurde aber nichts und daher wird der freie Platz für ein jährlich wechselndes Kunstexponat genutzt.

Nr. 10 Downing Street: Eigentlich ist das Haus aus gelbem Backstein gebaut. Dieser wurde aber durch die Jahrhunderte so schmutzig, dass man es in der 1960er Jahren einfach schwarz angestrichen hat.

Farbige Brücken: Die beiden Brücken am Houses of Parliament sind bewusst in einer bestimmten Farbe gestrichen. Der Anstrich der Westminster Bridge ist grün wie die Sitze des Unterhauses, während die rote Lambeth Bridge die Sitze im Oberhaus symbolisieren.

Big Ben: Der Uhrenturm ist bekannt für seine Pünktlichkeit, steht aber etwas schief. Er lehnt 220 mm nach Nordwesten und neigt sich jährlich um weitere 0,9 mm. Mittlerweile kann man die Neigung auch mit dem bloßen Auge erkennen.

City of London – no entry: Kein Zutritt für britische Monarchen heißt es seit über 400 Jahren. Es ist Tradition, dass alle Monarchen an Temple Bar vom Bürgermeister in Empfang genommen werden. Der Queen wird hier ein mit Perlen geschmücktes Schwert als Beweis der Loyalität des Lord Mayor überreicht.

London First

Erste Fernsehbilder: John Logie gelang 1925 die ersten Bewegtbilder im Fernsehen zu übertragen und das in seiner Wohnung in der Frith Street. Der erste „Fernsehstar“ war der Laufbursche William Taynton der gerade zufällig an Logies Wohnung vorbei kam.

Erste Gas-Laterne: Die Pall Mall war die erste öffentliche Straße die mit Gaslampen beleuchtet wurde. 1807 gründete der deutsche Erfinder Friedrich Albrecht ein Gaswerk mit dem er eine Seite seines Hauses beleuchtete.

Erste Straßenbeleuchtung: Bereits 1687 ließ König William III den Weg vom Kensington Palace nach Whitehall und St. James’s beleuchten um Wegelagerer abzuhalten.

Erstes Kino: Das Electric Cinema soll das allererste richtige Kino in England gewesen sein, das auch als solches gebaut wurde.

Erste Rolltreppe: 1898 wurde bei Harrods die erste Rolltreppe Englands installiert. Für viele Kunden war die Benutzung jedoch zu Beginn sehr beängstigend.

 

Schaut euch auch die 24 Fakten an, die London noch interessanter machen!

Da viele von euch sicher vom Flughafen London Stansted in die City of London fahren, möchte ich euch in diesem Beitrag eine kleine Anleitung zur Reise in die Stadt geben. Wenn ihr zum ersten Mal nach London kommt, fühlt man sich am Flughafen ja schnell verloren und ist über einen kleinen Guide recht denkbar.

London Stansted Transfer

Ryanair und auch einige andere Billigflieger (eurowings, easyjet) nutzen gerne den ausserhalb von London gelegenen Flughafen Stansted. Das Stansted zu London gehört ist wohl eine Erfindung von ryanair, um den Flughafen attraktiver zu machen. Tatsächlich liegt Stansted Nahe Bishop’s Stortford ca. 35-40 km nördlich von London. Er ist einer von fünf Londoner Flughäfen (City, Heathrow, Gatwick, Luton).

Ich fliege eigentlich immer über London Stansted, da es hier in der Regel auch die günstigsten Flüge gibt, und habe daher auch schon einige Varianten probiert um in die Stadt zu kommen.

Im Prinzip habt ihr zwei Möglichkeiten zum Transfer, da ich Mietwagen und Taxi mal ausschließe (viel zu teuer), bleibt auch die Wahl zwischen Bahn (Stansted Express) oder Bus.

Früher habe ich immer den Bus genommen, weil die Preise deutlich niedriger waren als der Zug. Mittlerweile nehme ich nur noch den Stansted Express, da der Preisvorteil des Buses minimal ist und der Zeitgewinn im Zug dafür umso größer.

Mit dem Bus von London Stansted in die Innenstadt

Standsted in die City of London

Die wohl günstigste Möglichkeit, um von Stansted nach London zu kommen, ist der Bus. Die Busse fahren alle paar Minuten direkt vom Airportgelände zu den unterschiedlichsten Zielen in London. Die zwei wichtigsten Anbieter sind National Express und EasyBus. Wobei beide mittlerweile auch zusammenarbeiten. Zumindest konnte ich letztes Jahr mit meinem easybus-Ticket auch den National Express Bus nehmen. Alternativ gibt es noch Terravision. Die Busse fahren ab Busbahnhof Stansted nach Paddington Station, London Victoria, Liverpool Street oder auch Stratford. Von hier aus könnt ihr dann problemlos in die Tube umsteigen.

Tickets könnt ihr bequem Zuhause online bestellen. Dann habt ihr für die gebuchte Uhrzeit auf jeden Fall einen Platz im Bus sicher. Wer flexibel seil will, kann natürlich auch ein Ticket vor Ort kaufen, muss dann aber auf freie Plätze im Bus hoffen.

Die Preise liegen bei ab £10 für Hin- und Rückfahrt. Easybus hat manchmal aber auch Angebote für £2 (nutzt den Newsletter). Realistisch landet ihr meistens so bei 20€ pro Person.

Ihr erhaltet bei der Buchung ein E-Ticket, dass ihr ausdrucken oder auf das Handy laden könnt.

Die Busse findet ihr vor dem Flughafengebäude. Folgt einfach den Schildern Richtung Hauptausgang und dann folgt ihr einfach den Schildern mit der Richtungsanweisung „Bus Station“.

Ankunftsorte in London

Folgende Ziele werden von den Bussen angesteuert:

Weg zum Busbahnhof in London Stansted

Standsted in die City of London
Hinter der Zollkontrolle folgt ihr einfach der Trolley Route in Richtung Bus oder Train Station
Standsted in die City of London
einfach den Weg weiter runter Richtung Zug und Bus
Standsted in die City of London
Rechts geht es zu den Bussen, weiter geradeaus zum Zug

 

Standsted in die City of London
draußen geht es rechts rum weiter zum Busbahnhof
TippAchtet bei der Wahl der Strecke auch auf die Lage eures Hotels. So liegen z.B. Liverpool Street und Baker Street quasi auf zwei verschiedenen Seite der Stadt. Die Reise zum Hotel könnte so also ungewollt lang werden.

Standsted in die City of London
Am Busbahnhof müsst ihr nur noch die richtige „Bucht“ (bay) finden.

Die Busse brauchen ca. 90 Min bis zu Londons Stadtgrenze. In der Rush Hour gerne auch mal 180+x Min. Wenn alles glatt läuft ist der Bus super, aber wenn ihr mal 2 Stunden im Stau gestanden habt und der halbe Tag dadurch schon um ist, überlegt ihr euch das mit der Busfahrt beim nächsten Mal zweimal. Gleiches gilt natürlich auch für die Fahrt zum Flughafen. Ich habe hier schonmal richtig Streß gehabt und fast den Flieger verpasst. Deshalb nehme ich nur noch ganz streßfrei den Zug.

Mit dem Zug (Stansted Express) von London Stansted in die City

Die zweite und deutlich bequemere Variante um in die Stadt zu kommen ist der Zug. Der Stansted Express fährt im 15 bzw. 30 Min Takt und ist eigentlich immer pünktlich nach 45 Min in der Liverpool Street Station.

Standsted in die City of LondonDie Preise liegen für Frühbucher ab £14 pro Person! Das ist nur unwesentlich teurer als der Bus und bietet zusätzliche Vorteile wie 2for1, gratis W-Lan im Zug und auch zeitlich seit ihr völlig flexibel. Der Zug kann mit dem Ticket zu jeder Uhrzeit genutzt werden und die Rückfahrt kann innerhalb eines Monats nach Hinfahrt erfolgen.

Ihr erhaltet bei der Buchung ein E-Ticket, dass ihr ausdrucken oder auf das Handy laden könnt.

Standsted in die City of London
Anstatt rechts zu den Bussen einfach weiter runter, einmal um die Kurve und schon seht ihr den Bahnhof
Standsted in die City of London
Nach 45 Min angekommen in der Liverpool Street Station

Ihr findet den Stansted Express unterhalb der Terminals. Folgt einfach den Schildern Richtung Ausgang und dann den Schildern Richtung „Train Station“.  Zum „Auschecken“ aus dem Zugbereich am Bahnhof Liverpool haltet ihr einfach den Strichcode des E-Tickets an die Schranken oder ihr lasst euch von einem freundlichen Mitarbeiter die Türe öffnen. Das klappt immer.

Jetzt habe ich es endlich mal geschafft mein letztes Weihnachtsgeschenk aufzubauen; den Lego Big Ben (21013).

Mit nur 346 Teilen ist der Lego Big Ben doch recht übersichtlich gestaltet und der Aufbau sollte auch Lego Laien keine allzugroßen Probleme bereiten.

Aufbau und Inhalt des Lego Big Ben

Lego Big Ben
überschaubarer Inhalt
Lego Big Ben
ein kleiner Anfang ist gemacht

Insgesamt ist der Inhalt gut überschaubar. 4 Tüten, 2 Grundplatten und eine sehr schick und edel gestaltete Anleitung.

Die Anleitung macht einen sehr wertigen Eindruck und gibt euch zunächst einige historische Fakten und Hintergründe. Ihr könnt hier also nicht nur basteln sondern auch noch etwas lernen.

Der Zusammenbau ist etwas Besonderes, denn jedes Detail wird aus einzelnen Steinen zusammengesetzt. Es macht richtig Spaß zu sehen, wie der Big Ben – oder besser der Auszug des Palace of Westminster in London – nach und nach wächst. Auch wenn sich einige Vorgänge für jede „Etage“ wiederholen und auch die Säulen stets nach dem selben Muster gebaut werden, fühlt man sich trotzdem wie ein kleiner Architekt.

Was jedoch nicht beim ersten Anblick dieses Modells auffällt, sind die wunderbaren verspielten Bautechniken: Steine werden auf den Kopf gestellt oder gedreht. Teilweise muss ein zweites Mal in der Anleitung nachgesehen werden: Tatsächlich, genau so ist das angedacht. Und solche Überraschungen gibt es quasi von Beginn an – bis zum Ende.

Lego Big Ben
langsam wächst er in die Höhe

Farblich ist „tan“ bestimmend – dennoch ist die Fassade sehr abwechslungsreich gestaltet, so dass optisch keine Langeweile aufkommt. Sehr detailgetreu ist der Bau natürlich nicht, dafür ist der Maßstab viel zu klein. Dafür sind die zusätzlichen Informationen, die immer mal wieder in der Broschüre eingestreut werden ganz interessant.

Lego Big Ben
Fertig – nach knapp 2 Stunden

Fazit – Lego Architecture Big Ben (21013)

Abschließend kann ich sagen, dass der Aufbau in knapp 2 Stunden erledigt war und der kleine Big Ben seitdem in meinem Regal steht.

Insgesamt finde ich es ein witziges und noch recht günstiges Geschenk für jeden London und Lego Fan.

Die gr0ße Variante mit über 4.000 Teilen und einem Preis über 200€ würde ich mir jetzt aber nicht kaufen!

Aber es gibt ja zum Glück noch viele weitere Lego London Artikel.

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Wer das erste mal nach London reist wird leicht die Entfernungen innerhalb der Stadt unterschätzen.

Für ungeübte Landbewohner kann das schnell zur großen Herausforderung werden. Für viele eine ganze neue Dimension.

Wenn ihr zum Beispiel mit dem Heathrow Express in London an der Paddington Station ankommt und von dort aus noch Richtung Tower wollt sind das reine Luftlinie schon 7 km. Dank eigentlich immer überfüllter Straßen, Bussen und U-Bahnen kann der Weg da schon mal locker 1 Stunde dauern. Und das obwohl der öffentliche Nahverkehr in London eigentlich sehr gut ausgebaut ist.

Ihr solltet also auch für die Reise von A nach B innerhalb der Stadt immer genügend Zeit einplanen.

Ihr habt ein günstiges Hotel in der Stadt gefunden? Vielleicht ist der niedrige Preis auch mit der Lage der Unterkunft verbunden. Wer sich also gerne mal mittags im Zimmer ausruhen möchte, der sollte sich auch ein Zimmer in zentrumsnähe suchen, oder gute  Routen für seine Besichtigungen planen.

Hotelwahl aufgrund der Entfernungen in London

Die Wahl des richtigen Hotels ist ja an sich schon nicht leicht, wenn man jetzt noch die Lage mit berücksichtigt wird es nochmal kompliziert.

Natürlich ist ein Hotel im Zentrum immer eine gute Idee, aber eben auch eine teure Angelegenheit.

Auf jeden Fall solltet ihr die Lage des  Hotels auch vom Flughafen abhängig machen, den euer Flug ansteuert. Kommt man aus Heathrow an der Paddington Station an, so endet eure Reise von Stansted und City Airport eher an der Liverpool Street. Beide Station liegen quasi genau an zwei verschiedenen Enden der Stadt. Und wer möchte schon gerne noch 1 Std mit Koffern durch die City fahren.

 

Herausforderung Routenplanung

Entfernungen London
4km Luflinie allein zwischen Big Ben und Tower Bridge

Im Forum lese ich immer mal wieder ambitionierte Routenplanung für einen Londonaufenthalt. Auch da solltet ihr bei euren Planungen realistisch bleiben und auf keinen Fall die Wege unterschätzen. Mal eben Tower Bridge und dann noch Big Ben und Buckingham Palace und abends noch Sonnenuntergang in Greenwich… leider zum scheitern verurteilt. Was auf den Reiseführerkarten wie ein Katzensprung aussieht, ist in der Realität ein quasi nicht bewältigender Marathon und sorgt am Ende nur für Frust und schmerzende Beine.

Prüft eure Routen vorher immer mal mit google maps. Da seht ihr schnell, ob euer Plan realistisch ist oder nicht.

Oder nutzt einfach eine der vielen von mir erstellten Touren und Spaziergänge bzw. geht auf Fahrradtour durch London!


Das richtige Verkehrsmittel

Der Trick ist letztlich die Wahl des richtigen Verkehrsmittels.

U-Bahn

Am besten ist natürlich in den meisten Fällen die Tube.

Aber gerade im Innenstadtbereich halten die Züge so häufig, dass der Weg mit dem Bus schneller zu bewältigen wäre. Hinzu kommt teilweise der ewig lange Fußweg hinunter zu den Gleisen. Ein Grund London nicht zu mögen.

Bus

Der Vorteil hier ist sicherlich das schnelle und einfache ein- und aussteigen. Mit dem Bus kann man schnell mal ein paar Meter fahren und so einen unnötigen Fußweg vermeiden. So eignen Busse sich gerade für kürzere Distanzen. Wobei zum Beispiel der Weg vom Trafalgar Square in Richtung St. Pauls zu Fuß in der Regel fast schneller zu bewältigen ist als mit dem Bus im Dauerstau.

Boote

Ein Ausflug auf der Themse ist sicherlich zur Abwechslung mal interessant, aber sicherlich keine Lösung für den dauerhaften Transport von A nach B.

Taxi

Taxis stehen ebenso wie die Busse im Dauerstau und sind zudem noch teuer. Ich bin und werde wohl auch nie mit dem Taxi durch London fahren.

Fahrrad

Für kürzere Strecken nehme ich immer gerne ein Rad. Mietstationen finde ihr jede Menge in der Stadt und pro Tag werden nur £2 fällig, wenn ihr die Regel beim Fahrrad mieten beachtet.

Übersicht über die Dauer zwischen den wichtigsten Sehenswürdigkeiten

Entfernungen in London

Also lasst euch von den Dimensionen in London nicht erschrecken. Mit guter Planung und ein wenig Weitsicht alles kein Problem!

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Frohe Ostern 2017 wünscht euch die Londonseite!

Viele London-Fans nutzen die Osterfeiertage und günstigen Flüge von Deutschland für einen kurzen Trip nach London um dort die typisch britischen Osterbräuche zu erleben oder besondere Oster-Angebote zu nutzen. Vielleicht macht ihr ja auch in den Osterferien einfach mal für Sprachreisen nach London.

Typische Osterbräuche in London

Das Osterfest zählt zu den wichtigsten Feiertagen in London. Daher bleiben auch zwischen Karfreitag und Ostersonntag die Kirchenglocken stumm.

Neben dem Ostereier-Suchen gehört das Egg-Shackling zu den beliebten Spielen der Kinder. Dafür werden auf rohen Eier die Namen der teilnehmenden Kinder geschrieben. Anschließend werden die Eier in ein Sieb gegeben und so lange geschüttelt, bis alle Eier bis auf eines zerbrochen sind. Das Kind, dessen Namen das Ei trägt, gewinnt das Spiel.

Das traditionelle Ostermenü

Bei den meisten Familien besteht das Ostermenü aus geröstetem Lamm oder Schinken. Der Simnel Cake ist ebenfalls eine typisch österliche Spezialität. Dabei handelt es sich um einen Früchtekuchen, der elf Marzipankugeln trägt. Die Kugeln stehen für die Apostel, die Jesus treu geblieben sind.

Shopping an den Ostertagen?

Geld verdient wird in London immer und auch die Öffnungszeiten sind in Großbritanien nicht so streng geregelt wie in Deutschland.  Daher ist selbst an den Ostertagen ein gemütlicher Shopping-Bummel in London möglich. Die Geschäfte dürfen an Feiertagen allerdings maximal sechs Stunden lang öffnen. Das bedeutet, dass meist erst gegen Mittag geöffnet wird.

Ostern in London – Weitere Osterangebote

Bei den meisten Sehenswürdigkeiten gibt es zu Ostern spezielle Angebote für die Besucher. Beispielsweise wird für Kinder an vielen Orten eine Ostereiersuche angeboten. Natürlich gibt es auch für Erwachsene zahlreiche Angebote, etwa Osterkonzerte, Ostermenüs in Cafés und Restaurants oder besondere Arrangements in den Londoner Hotels.

Nutzt doch einfach einen der vielen Parks zur Organisation einer eigenen Eiersuche vom Hotel aus. Im Hyde Park oder beim Kensington Palace findet ihr sicher ein schönes Plätzchen.

Guten Flug und viel Spaß in eurem Oster Glückshotel 2016! Tower – Städtereisen – England

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