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Frohe Ostern 2017 wünscht euch die Londonseite!

Viele London-Fans nutzen die Osterfeiertage und günstigen Flüge von Deutschland für einen kurzen Trip nach London um dort die typisch britischen Osterbräuche zu erleben oder besondere Oster-Angebote zu nutzen. Vielleicht macht ihr ja auch in den Osterferien einfach mal für Sprachreisen nach London.

Typische Osterbräuche in London

Das Osterfest zählt zu den wichtigsten Feiertagen in London. Daher bleiben auch zwischen Karfreitag und Ostersonntag die Kirchenglocken stumm.

Neben dem Ostereier-Suchen gehört das Egg-Shackling zu den beliebten Spielen der Kinder. Dafür werden auf rohen Eier die Namen der teilnehmenden Kinder geschrieben. Anschließend werden die Eier in ein Sieb gegeben und so lange geschüttelt, bis alle Eier bis auf eines zerbrochen sind. Das Kind, dessen Namen das Ei trägt, gewinnt das Spiel.

Das traditionelle Ostermenü

Bei den meisten Familien besteht das Ostermenü aus geröstetem Lamm oder Schinken. Der Simnel Cake ist ebenfalls eine typisch österliche Spezialität. Dabei handelt es sich um einen Früchtekuchen, der elf Marzipankugeln trägt. Die Kugeln stehen für die Apostel, die Jesus treu geblieben sind.

Shopping an den Ostertagen?

Geld verdient wird in London immer und auch die Öffnungszeiten sind in Großbritanien nicht so streng geregelt wie in Deutschland.  Daher ist selbst an den Ostertagen ein gemütlicher Shopping-Bummel in London möglich. Die Geschäfte dürfen an Feiertagen allerdings maximal sechs Stunden lang öffnen. Das bedeutet, dass meist erst gegen Mittag geöffnet wird.

Ostern in London – Weitere Osterangebote

Bei den meisten Sehenswürdigkeiten gibt es zu Ostern spezielle Angebote für die Besucher. Beispielsweise wird für Kinder an vielen Orten eine Ostereiersuche angeboten. Natürlich gibt es auch für Erwachsene zahlreiche Angebote, etwa Osterkonzerte, Ostermenüs in Cafés und Restaurants oder besondere Arrangements in den Londoner Hotels.

Nutzt doch einfach einen der vielen Parks zur Organisation einer eigenen Eiersuche vom Hotel aus. Im Hyde Park oder beim Kensington Palace findet ihr sicher ein schönes Plätzchen.

Guten Flug und viel Spaß in eurem Oster Glückshotel 2016! Tower – Städtereisen – England

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Gestern wurde die neue Ein-pfund Münze vorgestellt.

Die Bank of England ist davon überzeugt, dass es die sicherste Münze der Welt ist.

Bereits seit einem Jahr produziert die Royal Mint, die königliche Prägeanstalt, die neuen Münzen.

Nach mehr als 30 Jahren wurde nun am 28. März 2017 die neue Ein-Pfund Münze vorgestellt.

Bei eurer nächste Reise nach London müsst ihr euch also an die neue Münze gewöhnen.

Fast jede Dreißigste Ein-Pfund Münze gefälscht

Die neue Münze soll Fälschern das Leben schwer machen. Die Bank of England geht davon aus, dass mittlerweile rund 50 Millionen gefälschte Münzen im Umlauf sind, dass sind knapp 3,5% aller Münzen!

Anders als das bisherige Ein-Pfund Stück ist die neue Münze nicht rund sondern zwölfeckig und weist eine Reihe von Sicherheitsmerkmalen auf.

Die zweifarbige Münze hat einen goldfarbenen Rand aus Nickelmessing und einen silbefarbenen Kern aus Nickelmessing. Ausserdem hat sie ein Hologramm, das je nach Blickwinkel das Pfundsymbol (£) oder eine „1“ zeigt.

Vermutlich ist als weiteres bisher geheimes Merkmal noch ein weiteres Metall enthalten, dass von Zählmaschinen erkannt werden kann.

Alte Münzen bleiben bis Mitte Oktober gültig

Die neue Ein-Pfund Münze wird nach und nach eingeführt und die alten Münzen bleiben bis zum 15. Oktober gültig. Danach können Sie nur noch bei Banken umgetauscht werden.

Vorstellung der neuen Ein-Pfund Münze

 

Fakten der neuen Ein-Pfund Münze

neue Ein-Pfund Münze

  • 12-eckig
  • bimetallic (zwei Metalle)
  • Hologramm
  • Mikrobeschriftung auf dem Außenring (auf der Zahl-Seite das Prägejahr und auf der Kopf-Seite „one pound“)
  • abwechselnd glatte und gefräste Kanten
  • Dicke: 2.8mm es ist dünner als die Runde £ 1 Münze
  • Gewicht: 8.75g es ist leichter als die Runde £ 1 Münze
  • Durchmesser: 23.43mm   es ist etwas größer als die Runde £ 1 Münze, der maximale Durchmesser (Punkt zu Punkt) ist 23.43mm

neue Ein-Pfund Münze

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So sieht der Monopoly Spielplan mit den aktuellen Mietkosten und den Hauspreisen von London aus.

In den 1930er Jahren setzten die Macher von Monopoly 22 ikonische Londoner Straßen auf ihrem Spielbrett für Möchtegern-Liegenschaftsmagnaten.

Über achtzig Jahre später spiegeln die Preise, den ihr in Monopoly Geld bezahlen würdet, um ein Stück der Hauptstadt zu besitzen, kaum die Realität des einundzwanzigsten Jahrhunderts wieder.

Das Team von London Fox Lettings hat das Spiel einer Realitätsprüfung unterzogen und auf Basis der aktuellen Preise ermitteln die ihr für das Mieten oder Kaufen von auf den jeweiligen Straßen bezahlen müsstet.

Anstieg der Hauspreise um £105 pro Tag!

Allein in den letzten 5 Jahren sind die Hauspreise in London durchschnittlich um £ 105 pro Tag gestiegen! Das durchschnittliche Gehalt hat sich aber nur um 54p pro Tag erhöht.

Überraschenderweise gab es in Westminster und Kensington & Chelsea die höchsten Hauspreiserhöhungen in den letzten fünf Jahren. Hier sind die Hauspreisen um mehr als 200 Pfund pro Tag anstiegen.

Mayfair bleibt der teuerste Ort mit einem durchschnittlichen Hauspreis von £ 2.546.363 oder £ 650 pro Woche zur Miete.

Old Kent Road und Whitechapel Road, bleiben die billigsten Straßen auf dem Spielplan. Im Jahr 2017 zahlen Mieter hier einen Durchschnitt von £ 350 pro Woche für eine Immobilie. Aber auch die Kaufpreise sind mittlerweile mit einem durchschnittlichen Hauspreis von £ 741.892 auf der Old Kent Road und £ 608.970 in Whitechapel absurd hoch.

Monopoly London Spielplan

Monopoly Spielplan – Eine Infografik von London Fox Lettings

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Wer morgens in London anreist kennt sicher das Problem der Gepäckaufbewahrung in London. Gleiches gilt natürlich auch bei Rückreise am Abend.

Heute möchte ich euch ein paar Tipps geben, wo ihr euer Gepäck sicher abstellen könnt.

Wer hat schon Lust den ganzen Tag seinen Koffer mit durch die Stadt zu schleppen? Und wenn euer Hotel nicht gerade in der Nähe eures Ankunftsortes gelegen ist, macht es häufig auch keinen Sinn extra den Weg zum Hotel zu machen, seine Koffer dort abzustellen (in der Regel gegen Gebühr) und dann wieder in die Stadt zu fahren.

Einfache Schließfächer werdet ihr in London nicht mehr finden, zu groß ist die Angst vor Terroranschlägen.

Gepäckaufbewahrung in LondonEine gute und halbwegs bezahlbare Möglichkeit bietet left luggage. Hier könnt ihr euren Koffern zu folgenden Tarifen deponieren (Preis gilt pro Gepäckstück):

  • 0-2 Stunden: £ 6
  • 0-24 Stunden £ 12.50
  • Je weitere 24 Stunden + £7.50

Ihr findet left luggage an vielen Londoner Bahnhöfen. Wer online reserviert, muss bei der Gepäckabgabe nicht warten. Günstiger wird es online leider nicht mehr. Auch an den Flughäfen Gatwick, Heathrow und Luton könnt ihr euer Gepäckstück im Terminal abgeben.

Abgabestationen zur Gepäckaufbewahrung in London

  • Charing Cross
  • Euston
  • Kings Cross
  • Liverpool Street
  • Paddington
  • Pancras (hier kommt auch der Thalys an)
  • Victoria
  • Waterloo

Wie funktioniert die Gepäckaufbewahrung in London?

  1. Am besten ihr reserviert online einen Platz und spart damit Zeit. Wer flexibel bleiben möchte kann natürlich auch einfach mit seinem Koffer zur Abgabestation gehen. Eigentlich hält sich der Andrang normalerweise in Grenzen.
  2. Euer Gepäck wird wie am Flughafen untersucht und geröntgt.
  3. Dann erhaltet ihr eine Quittung mit einer Nummer.
  4. Mit dieser Nummer könnt ihr euren Koffer nach Belieben wieder abholen.

Die Öffnungszeiten der Station sind in der Regel von 7:00 bis 23:00 Uhr. Informiert euch vorher über die aktuellen Zeiten.

Fazit

Ich habe left luggage schon an der Liverpool Street Station genutzt und fand es sehr praktisch: Man kommt mit dem Stansted Express an, läuft paar Meter zur Abgabestation und nach ein paar Minuten ist der Koffer sicher verwahrt. Der Security Check war gründlicher als an manchem Flughafen und auch die Abholung lief problemlos ab. Die Aufbewahrung direkt am Airport macht nach meiner Meinung wenig Sinn. Aber vielleicht ist es ja für den ein oder anderen von euch nützlich.

Leider ist left luggage quasi Monopolist und es gibt eigentlich keine wirklichen Alternativen.

Alternativen Gepäckaufbewahrung in London

Gepäckaufbewahrung in London
Preise aus dem Science Museum
  • CityStasher bietet so eine Art airbnb für Koffer, aber ob ihr an den angebotenen Stellen euren Koffer abstellen wollt, halte ich für fragwürdig.
  • Fragt einfach vorher kurz per email in eurem Hotel nach. Häufig kann man sein Gepäck bereits vor dem eigentlich check-in kostenlos oder gegen geringes Entgelt abgeben. Travelodge, Easyhotel und Tunehotel machen das auf jeden Fall.
  • Gebt euer Gepäck im Museum ab. Im Science Museum kostet die Aufbewahrung für ein Gepäckstück £4, ein Rucksack nur £2. Ihr könnt es solange liegen lassen wir ihr. Diesen Service bieten die meisten Museen an.

 

Diebstahl im Hotel? Nicht nur böse Langfinfer treiben im Hotel ihr Unwesen. Eigentlich sind die Gäste eine der größten Diebe im Hotel.

Was denkt ihr was Touristen im Hotel am meisten mitgehen lassen?

Hier eine nicht so ganz ernst gemeinte Auflistung… Und? Auch was für euch dabei…?

TOP 5 – Diebstahl im Hotel

Diebstahl im Hotel

  • Handtücher führen die Liste mit Abstand an. Warum weiß wohl keiner so genau. Vielleicht ist das Hotellogo so schön…
  • Bademäntel braucht doch eigentlich niemand, aber zu Sicherheit kann man den aus dem Hotel ja mal einstecken….
  • Kleiderbügel gibt es im 10er Pack im EIN-EURO Laden. Im Hotel kostenlos…
  • Stifte nehme ich tatsächlich auch immer mit. Zu Schreiben hat man ja immer was. Wer kauft schon Stifte selber?
  • Besteck: Wer keinen Wert auf einheitliches Design legt, kann sich in Hotels sein eigenes individuelles Besteckset zusammenbasteln. Wohl was für die Kreativen.

Irgendwie fehlt hier noch Seife und Duschgel. Nehme ich zumindest immer gerne mit. Hat ja auch häufig direkt Reisegröße fürs Handgepäck.

Rechtslage

Eigentlich darf man nicht mal die beliebten Hygieneartikel aus dem Hotelbad mitnehmen. Erschreckend: Manche Gäste sind sogar so dreist, dass sie ganze TV-Geräte, Klaviere, Musikanlagen und Geschirr-Service aus dem Zimmer schleppen.

Genau genommen darf man aus dem Hotelzimmer gar nichts mitnehmen. Denn selbst Kleinigkeiten wie Seifen, Shampoos und Cremes zur Hotelausstattung und sind zur Benutzung während des Aufenthaltes vorgesehen – nicht als kostenlose Souvenirs.

Um Diebstahl vorzubeugen verzichten mittlerweile viele Hotels auf das Bedrucken vieler Artikel. So werden Handtücher deutlich seltener geklaut, wenn sie kein Logo des Hotel enthalten. In vielen Fällen werden diese nämlich einfach nur als kleines Urlaubsandenken oder Souvenir mitgenommen.

Viele namhafte Hotels bieten inzwischen die Möglichkeit, ihre Produkte käuflich zu erwerben, etwa im hoteleigenen Shop oder online.

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Ein Fahrrad mieten in London ist einfach und an vielen Stellen möglich. Gerade weil die Strassen durch die vielen Autos eigentlich immer verstopft sind, ist es vorteilhaft das Fahrrad zu benutzen, um in London von A nach B zu kommen. Nicht nur Londoner, sondern auch Touristen fahren daher sehr gerne mit dem Rad. Aber nicht nur als reines Fortbewegungsmittel, sondern auch als Erkundungswerkzeug eignet sich das Fahrrad in London bestens.

Santander Fahrrad
Santander Fahrrad

Seit März 2015 übernimmt die Santander Bank offiziel die Sponsorschaft für die Londoner Mieträder und löst damit den bisherigen Sponsor die Barclays Bank ab. Santander hat sich für knappe 60 Millionen Euro die Sponsorschaft gesichert und sich dabei z.B. gegen Coca Cola durchgesetzt. Der Vertrag läuft zunächst über 7 Jahre.sc-partner

Santander Cycles hat ein riesiges Fahrradverleihsystem und an fast jeder Ecke in der Stadt und in der Nähe der meisten wichtigsten Sehenswürdigkeiten kleine Fahrradstationen von ca 10-15 Bikes aufgestellt. An diesen Stationen könnt ihr euch ganz einfach ein Fahrrad meiten. Es ist danach egal, zu welcher Station ihr das Fahrrad wieder abgebt. Ihr müsst euch im Prinzip einmal einchecken und irgendwann wieder auschecken. Insgesamt gibt es ca 700 Docking Stationen mit insgesamt mehr als 10.000 Rädern. Interessant ist es sicherlich auch, dass direkt am Regent’s Park und am Hyde Park solche Stationen gibt, sodass man im Sommer schön mit dem Fahrrad die Parks erkunden kann. Die Fahrräder werden in London übrigens auch Boris Bikes genannt, angelehnt an Londons ehemaligem Bürgermeister Boris Johnson, unter dem die Räder eingeführt worden sind.

So funktioniert das Fahrrad mieten in London

London Fahrrad mieten Anleitung

Essentiell für die Leihe ist eine Kreditkarte von VISA oder MasterCard. Barzahlung und Oyster Card werden nicht akzeptiert.

An den Mietstationen könnt ihr dann eine Miete vornehmen. Das kostet pro Tag £2 und nach 24 Stunden müsst ihr erneut an der Station einen Tag buchen. Eure Kreditkarte wird dann quasi euer Fahrradpass und ihr erhaltet an den Stationen jeweils einen “Bike release code”, der ausgedruckt wird. Mit diesen könnt ihr dann das Fahrrad “lösen”. Wenn ihr fertig mit dem Fahren seit, könnt ihr das Fahrrad in einer freie Docking Station wieder abgeben.

Die ersten 30 Minuten sind stets in der Tagespauschale enthalten. Fahrt ihr länger als 30 Minuten am Stück, kommen zusätzliche Gebühren hinzu. Die Zeit wird erst angehalten, wenn das Rad wieder in der Station steht.

Ihr könnt maximal vier Fahrräder gleichzeitig mit einer Kreditkarte leihen. Falls das Fahrrad kaputt gehen sollte, könnt ihr das Fahrrad zurück in eine Docking Station bringen und es dort als Defekt (Button am Ständer) melden. Ihr könnt dann ein anderes Fahrrad nehmen. Am Touch Screen erhaltet ihr einen Überblick über alle Docking Stationen, genau wie auf der Website des Anbieters. Hier findet ihr weitere Informationen.

Video zum Fahrrad mieten in London

Ich habe mal ein kurzes Video erstellt, um euch zu zeigen wie einfach es ist sich in London ein Fahrrad auszuleihen.

Fahrradmiete für 24 Stunden

Fahrrad aus der Dockingstation holen

Kosten

Fahrrad mieten in London
Kosten

Das System ist im Prinzip auf Kurzfahrten ausgelegt, weshalb die ersten 30 Minuten keine extra Gebühren anfallen (nur Zugangskosten). Die Kosten unterteilen sich in Bike access period und Extra ride charges. Ein 24 Hours Access kostet 2 Pfund pro Fahrrad. Die Extra ride charges staffeln sich nach Stunden. Die ersten 30 Minuten sind wie gesagt frei. Bis eine Stunde zahlt man £1, bis 1,5 Stunden £4, bis 2 Stunden sind es £6 usw. Die gesamte Preis-Staffelung gibt es hier.

Also immer nach spätestens 30 Minuten das Rad wieder kurz in einer Station abgeben. Kurz warten und dann ein neues Rad nehmen. Wenn ihr eure Wege gut plant und ein wenig auf die Uhr schaut, könnt ihr London so schnell und sehr günstig erkunden.


Santander APP

Santander hat ausserdem eine neue App herausgebracht mit der man stets die nächste Fahrradstation finden kann und auch der Fahrradverleih ist dadurch vereinfacht worden.

Ihr könnt den Access Code jetzt über das Handy abrufen und auch die Leihe verlängern, falls die gewünschte Dockingsstation mal voll sein sollte.

Ausserdem erhalten Inhaber der Santander Kreditkarte Cashback bei Fahrradmieten.

Warnhinweis

Auch wenn immer mehr Radfahrer in London unterwegs sind, ist Radfahren aufgrund des häufig dichten Verkehrs nicht völlig ungefährlich. Zwar wurden die Radwege in den letzten Jahren weiter ausgebaut, aber das Netz ist immer noch dünn.

Ihr solltet also zumindest halbwegs sicher auf dem Rad unterwegs sein und den Linksverkehr beachten.

Für Kinder ist Radfahren sicher nicht geeignet, zumal das ausleihen eines Rades erst ab 18 Jahren und das Fahren erst ab 14 Jahren erlaubt ist. Fahrt zur Übung vielleicht erstmal ein wenig am „River Thames“ entlang.

Die Londoner Mieträder kurz vorgestellt

Fahrradtouren durch London

Da ich eigentlich immer gerne das Rad in nutze, habe ich euch ein paar interessante Fahrradtouren durch London zusammengestellt. So könnt ihr schnell und bequem neue und unbekannte Orte in der Stadt entdecken.

Wer lieber zu Fuß geht, für den habe ichschöne Spaziergänge durch London erstellt.

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Als London Fan sollte man sich ja nicht nur für die Sehenswürdigkeiten der Stadt interessieren sondern auch etwas über die historischen Fakten und somit auch über Joseph Bazalgette wissen.

Joseph Bazalgette

Sir Joseph William Bazalgette hat als Chefingenieur der Londoner Metropolitan Board of Works den Bau des Abwassernetzwerks für Zentral-London in die Wege geleitet. Die Stadt wurde durch die große Säuberungsaktion der Themse vor den Cholera-Epidemien gerettet.

Kaum ein anderer Mensch hat mehr für die Gesundheit und Lebensqualität der Londoner getan als er. Trotzdem ist er bis heute vielen nahezu unbekannt.

Crossness Pumping Station

Seit 2018 kann man die Crossness Pumping Station besichtigen. Die Station wurde 1865 von Sir Joseph Bazalgette für das Londoner Abwassersystem gebaut und eröffnet. Es ist ein denkmalgeschütztes Gebäude und verfügt über einige der spektakulärsten viktorianischen Gusseisenarbeiten, die heute auf der Welt zu finden sind. Sie liegt zwar ein ganzes Stück flußabwärts und damit außerhalb der Stadt, ein Besuch lohnt sich aber allemal.

Themse als Abwasserkanal

Im Jahr 1858 war London in London die „Zeit des großen Gestanks“ und unzählige Menschen starben aufgrund der schlechten hygienischen Verhältnisse an Cholera.

Joseph Bazalgette handelte und erbaute ein modernes Kanalsystem mit fast 1800 km Länge, denn zu seiner Zeit war die Themse im Prinzip ein großer Abwasserkanal ohne Fische oder andere Lebewesen.

Eiprofil des Londoner AbwassersystemsEr verbannte die Abwässer unter die Erde, in aus Ziegelsteinen gemauerten unterirdischen Abwassersammlern. Jährlich 140 Mrd. Liter Abwässer aus Abflüssen und von 1750 km Abwasserkanälen wurden so abgeleitet. In einer Reihe von Versuchen hatte er die noch heute gültige Eiform für das Querschnittsprofil der Abwässerkanäle entwickelt.

Bei Einhaltung eines Gefälles von 40cm pro km werden die Abwässer unabhängig von der transportierten Flüssigkeitsmenge weitergeleitet. Die Menge der sich absetzenden Feststoffe ist gering. In weiteren Versuchen auf der Themse hatte er außerhalb des Stadtgebiets den Punkt ermittelt, bei dem eine Einleitung nicht durch die Gezeiten zurückgestaut wurde. Die Abwässer wurden in drei großen Abwassersammlern nach Ostlondon geleitet, wo sie in den Fluss eingeleitet wurden. Heute befinden sich dort an beiden Ufern ausgedehnte Kläranlagen.

Nebenbei gestaltete er 5 km Flussufer um und schuf den Stadtteil Chelsea. Er ließ großzügige Parks und Promenaden anlegen wodurch sich die Lebensqualität deutlich verbesserte.

Außerdem boten die Uferbefestigungen PLatz für die spätere U-Bahn, Gasleitungen und andere Versorgungseinrichtungen.

 

Gebühr für Plastiktüten – Im Schnitt verbraucht jeder Brite 158 Einwegtüten pro Jahr, während es in Deutschland „nur“ 71 Stück sind.

Um den hohen Verbrauch etwas eindämmen zu können, kostet seit Anfang Oktober jede Tüte 5 Pence (ca. sieben Cent). Quasi ein Kulturschock für die Briten. Waren Tüten doch bisher stets kostenlos.

Während die meisten europäischen Länder eine solche Gebühr schon seit Jahren kennen, scheint den Briten jetzt der Himmel auf den Kopf zu fallen: „Plastiktütenchaos droht“ titelte die „Daily Mail“, und auch der „Daily Mirror“ fürchtet ein „Chaos“, weil aufgebrachte Einkäufer ihren Frust am Kassenpersonal auslassen könnten.

Tesco Tüte
Tesco Tüte

Nach eigenen Erfahrungen kann ich jetzt schon sagen: So schlimm ist es wohl dann doch nicht. Umfragen haben gezeigt, dass eine satte Mehrheit der Engländer mit der Gebühr leben könnte. In Schottland, wo die Gebühr schon länger gilt,  hat man die Zahl der Gratis-Tüten um 147 Millionen Stück pro Jahr senken können.

Ähnliche Erfolge werden jetzt auch in England erwartet. Das neue Gesetz soll den Verbrauch von Plastikbeuteln um 70 Prozent senken und so mehr als fünf Milliarden Tragetaschen pro Jahr einsparen. Das Geld, das mit der Gebühr eingespielt wird, geht in den meisten Fällen an Wohlfahrtsorganisationen. Diese dürfen in den nächsten zehn Jahren, laut offizieller Schätzung, mit einer Summe von rund 730 Millionen Pfund rechnen.

Ausnahmen der Gebühr für Plastiktüten

Allerdings hat der Gesetzgeber die Abgabe nur Unternehmen zugemutet, die mehr als 250 vollbeschäftigte Angestellte haben. Man wolle Tante-Emma-Läden nicht zusätzliche Lasten aufbürden. Die bekannten Tesco Supermärkte in der Londoner Innenstadt müssen daher die Gebühr erheben. Man kann aber ganz einfach an der SB-Kasse null Tüten auswählen und muss dann auch nicht bezahlen. Schließlich hat der gute London-Touri doch immer einen Rucksack oder ähnliches dabei.

Was die Sache zusätzlich erschwert: Die Bürokraten im Umweltministerium haben eine Reihe von Ausnahmeregelungen erlassen, bei denen ein Supermarkt keine Gebühr berechnen darf. Zum Beispiel, wenn rohes Fleisch eingekauft wird: Dieses bekommt eine eigene Gratis-Tüte. Gleiches gilt für unverpackte Blumen, Gemüse oder Kartoffeln, an denen noch Erde dran ist. Der Grund: Man will der Verunreinigung von Waren vorbeugen.

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Die Night Tube ist eine große Änderung im Verkehrswesen von London: Ab dem 12. September 2015 sollen die meisten Linien der Tube am Wochenende auch nachts fahren.

Eine tolle Entwicklung für Touristen! Die Nacht-Tarife sind die selben wie am Tag und ihr könnt die „normalen“ Tickets benutzen.

Details zur Night Tube

Jubilee and Victoria lines -Züge fahren im 10-Minuten-Takt

Central line – Züge fahren im 10-Minuten-Takt zwischen White City und Leytonstone, sowie im 20-Minuten-Takt zwischen Ealing Broadway -> White City und Leytonstone-> Loughton/ Hainault

Kein Service zwischen North Acton und West Ruislip, Loughton und Epping sowie Woodford und Hainault

Northern line – Züge fahren im 8-Minuten-Takt zwischen Morden und Camden Town, sowie alle 15 Minuten von Camden Town nach High Barnet / Edgware

Kein service Mill Hill East und Bank branches

Piccadilly line – Züge fahren im 10-Minuten-Takt zwischen Cockfosters und Heathrow Terminal 5

Kein Service auf dem Terminal 4 loop, oder zwischen Acton Town und Uxbridge.

night tube
Die Routen der night tube

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Heute mal ein Buchtipp London. Vielleicht ist das Buch ja für den ein oder anderen Londonreisenden interessant.

Tim Jepson ist ein Londoner Reisejournalist, dessen Artikel sowohl in Tageszeitungen als auch in Reisezeitschriften erschienen sind, Larry Porges ist US-Amerikaner, der einige Jahre in London verbrachte und u.a. einen Reiseführer für die Stadt verfasst hat. Die beiden London-Kenner Tim Jepson (ein Londoner Reisejournalist) und Larry Porges haben sich für das Buch “London Book of Lists” zusammengetan und 139 Listen erstellt über “The city’s best, worst, oldest, greatest & quirkiest“.

Eigentlich sollte bei der Vielzahl von Listen für jeden was interessantes dabei sein.

Das Buch eignet sich sicher eher für London Kenner als für Neulinge, wer sich aber in London schon etwas besser auskennt, der erhält hier eine Fülle von Anregungen und Informationen, die ihn auch in Regionen der Stadt führen, die nicht so überlaufen und weniger bekannt sind.

Buchtipp – London Book of Lists

buchtipp

Hier mal einige Beispiele, was man in dem Buch der Listen so alles findet:

Ghost Tube Stations: U-Bahnstationen, die geschlossen sind und an denen die Züge nicht mehr halten wie Aldwych, Down Street Station und North End.

Unusual Small Museums: The London Fire Brigade Museum, The Fan Museum in Greenwich und The Clockmakers’ Museum.

Statues of Americans in London: In London findet man Statuen u.a. von Abraham Lincoln (Parliament Square), Dwight D. Eisenhower (Grosvenor Square) und Ronald Reagan (ebenfalls im Grosvenor Square).

The Lost Rivers of London: Flüsse, die nur noch unterirdisch durch die Stadt fließen und kaum mehr zu sehen sind wie The Fleet, The Walbrook und The Tyburn.

London’s Oldest Clubs: Die traditionellen, meist Herren vorbehaltenen Clubs in der Region Pall Mall und St James’s Street wie White’s, Boodle’s und The Travellers Club.

Das Buch ist eine wahre Fundgrube für jeden London-Fan und sehr zu empfehlen.

Bei Amazon könnt ihr einen kostenlos Blick ins Buch werfen.

Tim Jepson & Larry Porges: London Book of Lists – The city’s best, worst, oldest, greatest & quirkiest. Natioal Geographic Society 2014. 255 Seiten. ISBN 978-1-4262-1382-3

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Radfahren in London ist ein gefährliches Hobby. In den letzten 15 Jahren hat sich die Zahl der Radfahrer in London verdoppelt.

Die Sicherheitsvorkehrung wurden aber seitedem kaum verbessert: Jährlich sterben rund ein Dutzend Radler bei Unfällen in London. 2013 gab es 475 Verletzte Radler, 2012 sogar 657.

Grund genug für Bürgermeister Boris Johnson eine Initiative zu starten, wie das Radfahren in der Stadt sicherer werden kann.

Mehrere Architekten haben daher ihre Entwürfe vorgelegt.

Projekt London Underline

Radfahren in London
gensler.com

Das Projekt „London Underline“ möchte die brachliegenden U-Bahn Tunnel und Bahnhöfe nutzen und zu unterirdischen Rad- und Fußgängerwegen umbauen. Die Menschen sollen so schneller und sicherer durch die Stadt fahren können.

Damit der Ausflug unter Tage nicht allzu trist wird, sieht das Architektenbüro Gensler Cafés und Galerien vor, die die Wege säumen sollen. Die Wände könnten mit Kunst bemalt werden.

Auch der Umweltschutz soll berücksichtigt werden: Die Architekten stellten ein Bodenmaterial vor, auf dem durch die Belastung durch Radfahrer und Fußgänger Strom erzeugt wird. Die Menschen würden so mit jedem Schritt kostengünstig Energie erzeugen.

Unklar ist, ob und wenn ja wann die Pläne zur „London Underline“ umgesetzt werden. Die Bewohner der Stadt sind begeistert, aber zugleich skeptisch, wenn es um die Sicherheitsfrage geht. Andererseits wird schon darüber diskutiert, wo das Projekt starten könnte. Im Gespräch für die erste mögliche Strecke sind die zwei Kilometer zwischen Greenpark und Holborn, die unter dem Covent Garden entlangführen.

Aber dies ist nicht die einizige Idee.

Projekt Skyline

Radfahren in London
http://www.fosterandpartners.com

Stararchitekt Norman Foster kreierte 2014 den Entwurf „Skycycle“, ein Netzwerk bestehend aus 220 Kilometer langen, schwebenden Radwegen, die über bestehenden Gleisen verlaufen sollten. 200 Zugänge solle es geben. Jede Route biete pro Stunde Platz für 12 000 Radfahrer.

Projekt Thames Deckway

Radfahren in London
River Cycleway Consortium

Eine weitere Idee ist der „Thames Deckway“, ein schwimmender Radweg auf der Themse. Der würde nach dem Willen der Planer, „The River Cycleway Consortium“, nahe des Südufers weit weg vom regulären Schiffsverkehr verlaufen. Die Kosten für das Vorhaben der Architektengruppe  belaufen sich schätzungsweise auf stolze 760 Millionen Euro. Zur Finanzierung ist eine Maut von etwa 1,90 Euro pro Strecke vor. Gespräche mit der Stadtverwaltung sowie mit den Verkehrsbetrieben Londons gab es bereits. Doch bis zur möglichen Umsetzung ist es noch ein weiter Weg. Und einen entscheidenden Nachteil hat das Projekt: Ins Stadtinnere kommt man auf dem Wasserweg eben nicht.

So wird es wohl noch ein wenig dauern, bis ein Entwurf tatsächlich umgesetzt wird. Denn eines haben alle Ideen gemeinsam: sind kreativ, aufregend aber leider auch sehr teuer.

Mietet doch einfach mal selber ein Rad und erkundet die Stadt.

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Wer bereits einen e-Reisepass (elektronischen Reisepass) besitzt sollte diesen auf seine nächste Londonreise mitnehmen. Denn so könnt ihr die Einreise deutlich beschleunigen.

e-reisepass

e-Reisepass

Denn dank der neuen e-Passport Gates am Flughafen Stansted kann man nun ganz einfach einreisen ohne sich in die Schlange an der „normalen“ Passkontrolle einreihen zu müssen.

Die Einreise und Prüfung eurer Daten erfolgt dann vollautomatisch und kann euch ja nach Passagieraufkommen locker ein halbe Stunde Zeit sparen! Die Einreise dauert so nur noch ein paar Minuten und ihr könnt so in ca. 15 Min vom Flugzeug am Bahnhof oder an der Busstation sein.

Schaut einfach mal nach, ob euer Reisepass bereits das entsprechende Symbol hat. Ein neuer Reisepass kostet in der Regel so um die 60€. Die Anschaffung lohnt sich daher nur, wenn man ihn für eine Reise auch wirklich braucht.

Für „normale“ Einreise reicht selbstverständlich weiterhin der Personalausweis.

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