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Gebühr für Plastiktüten – Im Schnitt verbraucht jeder Brite 158 Einwegtüten pro Jahr, während es in Deutschland „nur“ 71 Stück sind. Um den hohen Verbrauch etwas eindämmen zu können, kostet seit Anfang Oktober jede Tüte 5 Pence (ca. sieben Cent). Quasi ein Kulturschock für die Briten. Waren Tüten doch bisher stets kostenlos. Während die meisten europäischen Länder eine solche Gebühr schon seit Jahren kennen, scheint den Briten jetzt der Himmel auf den Kopf zu fallen: „Plastiktütenchaos droht“ titelte die „Daily Mail“, und auch der „Daily Mirror“ fürchtet ein „Chaos“, weil aufgebrachte Einkäufer ihren Frust am Kassenpersonal auslassen könnten. Tesco Tüte Nach eigenen Erfahrungen kann ich jetzt schon sagen: So schlimm ist es wohl dann doch nicht. Umfragen haben gezeigt, dass eine satte Mehrheit der Engländer mit der Gebühr leben könnte. In Schottland, wo die Gebühr schon länger gilt,  hat man die Zahl der Gratis-Tüten um 147 Millionen Stück pro Jahr…

Die Night Tube ist eine große Änderung im Verkehrswesen von London: Ab dem 12. September 2015 sollen die meisten Linien der Tube am Wochenende auch nachts fahren. Eine tolle Entwicklung für Touristen! Die Nacht-Tarife sind die selben wie am Tag und ihr könnt die „normalen“ Tickets benutzen. Details zur Night Tube Jubilee and Victoria lines -Züge fahren im 10-Minuten-Takt Central line – Züge fahren im 10-Minuten-Takt zwischen White City und Leytonstone, sowie im 20-Minuten-Takt zwischen Ealing Broadway -> White City und Leytonstone-> Loughton/ Hainault Kein Service zwischen North Acton und West Ruislip, Loughton und Epping sowie Woodford und Hainault Northern line – Züge fahren im 8-Minuten-Takt zwischen Morden und Camden Town, sowie alle 15 Minuten von Camden Town nach High Barnet / Edgware Kein service Mill Hill East und Bank branches Piccadilly line – Züge fahren im 10-Minuten-Takt zwischen Cockfosters und Heathrow Terminal 5 Kein Service auf dem Terminal 4 loop, oder zwischen Acton Town und…

Heute mal ein Buchtipp London. Vielleicht ist das Buch ja für den ein oder anderen Londonreisenden interessant. Tim Jepson ist ein Londoner Reisejournalist, dessen Artikel sowohl in Tageszeitungen als auch in Reisezeitschriften erschienen sind, Larry Porges ist US-Amerikaner, der einige Jahre in London verbrachte und u.a. einen Reiseführer für die Stadt verfasst hat. Die beiden London-Kenner Tim Jepson (ein Londoner Reisejournalist) und Larry Porges haben sich für das Buch “London Book of Lists” zusammengetan und 139 Listen erstellt über “The city’s best, worst, oldest, greatest & quirkiest“. Eigentlich sollte bei der Vielzahl von Listen für jeden was interessantes dabei sein. Das Buch eignet sich sicher eher für London Kenner als für Neulinge, wer sich aber in London schon etwas besser auskennt, der erhält hier eine Fülle von Anregungen und Informationen, die ihn auch in Regionen der Stadt führen, die nicht so überlaufen und weniger bekannt sind. Buchtipp – London Book…

Radfahren in London ist ein gefährliches Hobby. In den letzten 15 Jahren hat sich die Zahl der Radfahrer in London verdoppelt. Die Sicherheitsvorkehrung wurden aber seitedem kaum verbessert: Jährlich sterben rund ein Dutzend Radler bei Unfällen in London. 2013 gab es 475 Verletzte Radler, 2012 sogar 657. Grund genug für Bürgermeister Boris Johnson eine Initiative zu starten, wie das Radfahren in der Stadt sicherer werden kann. Mehrere Architekten haben daher ihre Entwürfe vorgelegt. Projekt London Underline Das Projekt „London Underline“ möchte die brachliegenden U-Bahn Tunnel und Bahnhöfe nutzen und zu unterirdischen Rad- und Fußgängerwegen umbauen. Die Menschen sollen so schneller und sicherer durch die Stadt fahren können. Damit der Ausflug unter Tage nicht allzu trist wird, sieht das Architektenbüro Gensler Cafés und Galerien vor, die die Wege säumen sollen. Die Wände könnten mit Kunst bemalt werden. Auch der Umweltschutz soll berücksichtigt werden: Die Architekten stellten ein Bodenmaterial vor, auf dem…

Gegründet wurde Scotland Yard 1829 vom damaligen Innenminister Robert Peel, um eine vollkommen neue, schlagkräftige Polizeitruppe aufzubauen. Über Scottland Yard Insbesondere die Abteilung für Kriminalfälle (Criminal Investigation Department, CID) erlangte aufgrund ihrer Ermittlungsmethoden (z. B. mittels Fingerabdrücken) weltweiten Ruhm, welcher sich bis heute in zahlreichen literarischen Werken und Filmen widerspiegelt und von vielen Staaten zum Vorbild genommen wurde. Der Name leitet sich ab aus der ursprünglichen Lage am Ende der Straße Whitehall, Ecke Great Scotland Yard. Der genaue Ursprung dieses Namens ist unbekannt. Nach einer verbreiteten Erklärung war es vor der Vereinigung von England und Schottland der frühere Standort der Residenz der schottischen Botschafter sowie der schottischen Könige, wenn sie in England waren. Die Organisation zog später zweimal um, einmal 1890 an einen Standort am Victoria Embankment nahe dem heutigen Verteidigungsministerium und dann 1967 in die heutigen Räumlichkeiten. Beide neuen Standorte wurden „New Scotland Yard“ genannt. Das Home Office Large…

Wer bereits einen e-Reisepass (elektronischen Reisepass) besitzt sollte diesen auf seine nächste Londonreise mitnehmen. Denn so könnt ihr die Einreise deutlich beschleunigen. e-Reisepass Denn dank der neuen e-Passport Gates am Flughafen Stansted kann man nun ganz einfach einreisen ohne sich in die Schlange an der „normalen“ Passkontrolle einreihen zu müssen. Die Einreise und Prüfung eurer Daten erfolgt dann vollautomatisch und kann euch ja nach Passagieraufkommen locker ein halbe Stunde Zeit sparen! Die Einreise dauert so nur noch ein paar Minuten und ihr könnt so in ca. 15 Min vom Flugzeug am Bahnhof oder an der Busstation sein. Schaut einfach mal nach, ob euer Reisepass bereits das entsprechende Symbol hat. Ein neuer Reisepass kostet in der Regel so um die 60€. Die Anschaffung lohnt sich daher nur, wenn man ihn für eine Reise auch wirklich braucht. Für „normale“ Einreise reicht selbstverständlich weiterhin der Personalausweis. [ratings]

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