Das London Eye gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in London. Das riesige Riesenrad direkt an der Themse bietet einen tollen Blick auf Westminster, Big Ben, die Houses of Parliament und die Skyline der Stadt. Trotzdem ist die Fahrt nicht ganz günstig – und aus meiner Sicht nicht für jeden ein absolutes Muss.
Eine Runde mit dem London Eye steht bei vielen London-Besuchern auf der To-do-Liste. Das kann ich auch verstehen: Die Lage ist spektakulär, die Gondeln sind riesig und der Blick auf die Themse ist bei gutem Wetter wirklich schön.
Ich selbst bin allerdings ehrlich gesagt kein riesiger Fan. Bei meinem Besuch war das Wetter eher mäßig und die Fahrt hat mich nicht so sehr beeindruckt, wie ich es vorher erwartet hatte. London bietet inzwischen viele gute Aussichtspunkte – einige davon sogar kostenlos oder deutlich günstiger.
London Eye auf einen Blick
- Ort: South Bank, direkt an der Westminster Bridge
- Höhe: 135 Meter
- Fahrtzeit: ca. 30 Minuten
- Gondeln: 32 klimatisierte Kapseln
- Beste Aussicht: bei klarem Wetter, idealerweise kurz vor Sonnenuntergang
- Ticket: online meist günstiger als vor Ort
- Mein Fazit: bekanntes Wahrzeichen, aber Preis-Leistung kritisch prüfen

Was ist das London Eye?
Das London Eye ist ein riesiges Aussichtsriesenrad am Südufer der Themse. Es steht direkt gegenüber von Westminster und den Houses of Parliament und gehört heute zu den bekanntesten Wahrzeichen Londons.
Entworfen wurde das Riesenrad von den Architekten David Marks und Julia Barfield. Ursprünglich wurde es zu den Millenniumsfeierlichkeiten gebaut und im Jahr 2000 eröffnet. Eigentlich sollte es nur einige Jahre stehen bleiben – wegen des großen Erfolgs wurde es aber dauerhaft erhalten.
Mit seinen 135 Metern Höhe ist das London Eye bis heute eines der markantesten Bauwerke an der Themse. Eine komplette Runde dauert ungefähr 30 Minuten.
Das London Eye ist keine günstige Attraktion. Wenn dir eine schöne Aussicht reicht, gibt es in London mehrere Alternativen, die günstiger oder sogar kostenlos sind.

Meine Erfahrung mit dem London Eye
Ich bin vor einigen Jahren mit dem London Eye gefahren. Es war eine dieser Attraktionen, die man irgendwie mitnimmt, weil sie in fast jedem Reiseführer auftaucht und direkt neben Big Ben liegt.
Die Fahrt selbst war angenehm und unkompliziert. Die Gondeln sind groß, hell und bieten genug Platz, um sich zu bewegen. Man steht also nicht eng gedrängt auf einem kleinen Aussichtspunkt, sondern kann während der Fahrt verschiedene Blickwinkel ausprobieren.
Trotzdem war ich am Ende nicht völlig begeistert. Das lag sicher auch am Wetter. Bei grauem Himmel und mäßiger Sicht wirkt die Fahrt einfach deutlich weniger spektakulär. Genau deshalb würde ich den Besuch stark vom Wetter abhängig machen.
Mein wichtigster Tipp
Buche das London Eye nicht blind Wochen vorher für irgendeine Uhrzeit, wenn du flexibel bist. Die Aussicht steht und fällt mit dem Wetter. Bei Regen, Nebel oder grauem Himmel ist das Erlebnis deutlich schwächer.
Wie läuft eine Fahrt mit dem London Eye ab?
Nach der Ticketkontrolle stellst du dich in die Warteschlange. Anschließend geht es in eine der großen Gondeln. Das London Eye hält normalerweise nicht komplett an, sondern bewegt sich sehr langsam weiter. Du steigst also während der langsamen Bewegung ein.
Eine Runde dauert ungefähr 30 Minuten. In dieser Zeit steigt die Gondel langsam nach oben, erreicht den höchsten Punkt und fährt dann wieder nach unten.

Die Gondeln sind bodentief verglast und außen am Rad befestigt. Dadurch hast du während der Fahrt grundsätzlich einen sehr guten Rundumblick. Im Inneren gibt es außerdem Markierungen und Hinweise, welche Sehenswürdigkeiten du in welcher Richtung sehen kannst.
Was sieht man vom London Eye?
Die beste Aussicht hast du natürlich auf Westminster, Big Ben und die Houses of Parliament. Gerade dieser Blick ist auch der Hauptgrund, warum das London Eye so beliebt ist.
Bei guter Sicht kannst du außerdem viele weitere bekannte Londoner Orte sehen, zum Beispiel St Paul’s Cathedral, The Shard, die City of London, Buckingham Palace, die Themse, die Tower Bridge und je nach Wetter sogar deutlich weiter entfernte Punkte.

Die besten Ausblicke vom London Eye
- Direkt gegenüber: Big Ben und Houses of Parliament
- Entlang der Themse: Westminster Bridge, South Bank und Waterloo
- Richtung Osten: St Paul’s Cathedral, City of London, The Shard
- Richtung Westen: Westminster, Buckingham Palace und Parks
Wann ist die beste Zeit für das London Eye?
Die beste Zeit für eine Fahrt hängt stark vom Wetter ab. Bei klarer Sicht lohnt sich das London Eye deutlich mehr. Besonders schön kann die Fahrt kurz vor Sonnenuntergang sein, weil London dann warmes Licht bekommt und die Stadt langsam beleuchtet wird.
Allerdings sind beliebte Uhrzeiten auch schneller ausgebucht oder teurer. Wenn du möglichst wenig Stress möchtest, solltest du außerhalb der Hauptzeiten fahren.
| Zeitpunkt | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|
| Vormittag | oft etwas entspannter | Licht nicht immer ideal |
| Nachmittag | gute Kombination mit South Bank | oft voller |
| Sonnenuntergang | schönstes Licht, tolle Fotos | beliebt und oft teurer/schneller ausgebucht |
| Abends | beleuchtete Stadt | weniger Details sichtbar |
London Eye Tickets: Standard oder Fast Track?
Beim London Eye gibt es verschiedene Ticketarten. Standardtickets sind am günstigsten, Fast-Track-Tickets ermöglichen eine schnellere Warteschlange und kosten entsprechend mehr.
Aus meiner Sicht lohnt sich Fast Track nicht immer. Wenn du außerhalb der Hauptreisezeit unterwegs bist oder genug Zeit hast, reicht oft das normale Ticket. In Ferien, an Wochenenden oder bei sehr engem Zeitplan kann Fast Track aber sinnvoll sein.
Ticket-Tipp
Online-Tickets sind beim London Eye meist günstiger als Tickets vor Ort. Prüfe deshalb vor deinem Besuch die Preise online und vergleiche auch Kombitickets, wenn du weitere Merlin-Attraktionen besuchen möchtest.
| Ticketart | Für wen geeignet? | Meine Einschätzung |
|---|---|---|
| Standard Ticket | normale Besucher mit etwas Zeit | meist ausreichend |
| Fast Track | Wochenende, Ferien, enger Zeitplan | nur sinnvoll, wenn dir Zeit wichtiger ist als Preis |
| Kombiticket | Besuch mehrerer Merlin-Attraktionen | kann sich lohnen, wenn du wirklich mehrere Attraktionen machst |
Sparmöglichkeiten beim London Eye
Das London Eye ist teuer, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Preis etwas zu drücken oder die Attraktion mit anderen Besuchen zu kombinieren.
- Online buchen: meist günstiger als vor Ort.
- Kombitickets prüfen: sinnvoll mit Madame Tussauds, SEA LIFE, London Dungeon oder Shrek’s Adventure.
- London Explorer Pass: kann interessant sein, wenn du mehrere Attraktionen besuchen möchtest.
- London Pass: prüfen, ob das London Eye enthalten ist und ob es zu deiner Route passt.
- 2for1-Angebote: können sehr attraktiv sein, wenn du die Bedingungen erfüllst.
Kaufe kein teures Kombiticket nur, weil es günstiger wirkt. Es lohnt sich nur, wenn du die enthaltenen Attraktionen wirklich besuchen willst.
Lohnt sich das London Eye mit Kindern?
Für Kinder kann das London Eye durchaus spannend sein. Die Fahrt ist ruhig, sicher und nicht zu lang. Gerade wenn Kinder noch nie in einem großen Riesenrad waren, ist das Erlebnis beeindruckend.
Außerdem ist der Blick auf Big Ben, die Themse und die vielen Gebäude leicht verständlich. Anders als bei manchen Aussichtspunkten musst du keine vielen Treppen laufen und kannst dich in der Gondel frei bewegen.
Familientipp
Mit Kindern würde ich das London Eye nur bei gutem Wetter und klarer Sicht buchen. Sonst ist der hohe Preis schnell ärgerlich, weil Kinder bei grauem Himmel und wenig Sicht oft schneller das Interesse verlieren.
Das 4D-Erlebnis beim London Eye
Zum London Eye gehört auch ein kleines 4D-Erlebnis im Gebäude gegenüber. Dein Ticket kann dafür je nach Ticketart bzw. Angebot ebenfalls gelten.
Bei meinem Besuch war das 4D-Erlebnis eher eine kleine Zusatzshow mit 3D-Brille, Effekten, etwas Wasser und Bewegung. Man kann es mitnehmen, wenn es inklusive ist. Extra dafür würde ich aber keine großen Erwartungen aufbauen.
Weitere Attraktionen rund um das London Eye
Die Lage des London Eye ist sehr praktisch, weil du in direkter Umgebung viele weitere Attraktionen findest. Besonders auf der South Bank gibt es rund um Westminster Bridge mehrere bekannte Angebote.
| Attraktion | Entfernung / Einschätzung |
|---|---|
| London Dungeon | direkt in der Nähe, eher Show/Grusel-Attraktion |
| SEA LIFE London | direkt nebenan, besonders für Familien interessant |
| Shrek’s Adventure | familienorientierte Indoor-Attraktion |
| Houses of Parliament | direkt gegenüber auf der anderen Themse-Seite |
Wenn du mehrere dieser Attraktionen machen möchtest, kann ein Merlin-Kombiticket oder ein London Explorer Pass interessant sein.
Alternativen zum London Eye
Der große Schwachpunkt des London Eye ist der Preis. Wenn es dir hauptsächlich um Aussicht geht, findest du in London einige Alternativen.
| Alternative | Vorteil | Einschätzung |
|---|---|---|
| Sky Garden | kostenlos mit Reservierung | sehr gute kostenlose Alternative |
| Garden at 120 | kostenlos, schöne Dachterrasse | toller Aussichtspunkt in der City |
| St Paul’s Cathedral | Aussicht + Kirche | anstrengender, aber lohnender |
| Tate Modern | Kunstmuseum + Blick auf die City | gute Kombi mit South Bank |
| Westminster Cathedral | günstiger Aussichtspunkt | weniger bekannt, aber interessant |
10 Fakten zum London Eye
- Das London Eye wurde im Jahr 2000 eröffnet.
- Es ist 135 Meter hoch.
- Eine Runde dauert ungefähr 30 Minuten.
- Es gibt 32 Gondeln – eine für jeden London Borough.
- Die Gondeln sind von 1 bis 33 nummeriert, die Nummer 13 wird ausgelassen.
- Die Gondeln sind klimatisiert und sehr geräumig.
- Das London Eye steht am Südufer der Themse.
- Es war ursprünglich nicht als dauerhaftes Bauwerk geplant.
- Bei gutem Wetter reicht der Blick sehr weit über London hinaus.
- Das London Eye wird nur auf einer Seite gestützt und ist dadurch besonders markant.
Mein Fazit zum London Eye
Das London Eye ist ohne Frage eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in London. Die Lage an der Themse, der Blick auf Westminster und die große Gondel machen die Fahrt besonders – vor allem für Erstbesucher und Familien.
Trotzdem finde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis schwierig. Bei gutem Wetter und klarer Sicht kann die Fahrt schön sein. Bei grauem Himmel, Regen oder schlechter Sicht würde ich persönlich eher auf eine günstigere oder kostenlose Aussichtsalternative ausweichen.
Für viele gehört das London Eye trotzdem irgendwie zum London-Pflichtprogramm. Wenn du es unbedingt machen möchtest, dann am besten bei gutem Wetter, mit Online-Ticket und möglichst nicht zur vollsten Tageszeit.
Meine Bewertung
Das London Eye ist ein berühmtes Wahrzeichen und für viele Erstbesucher ein besonderes Erlebnis. Für mich persönlich gibt es aber bessere Aussichtspunkte in London – besonders, wenn man Preis und Wetterrisiko berücksichtigt.
Meine Empfehlung: Nur bei guter Sicht buchen. Fast Track lohnt sich vor allem an vollen Tagen oder bei engem Zeitplan.
London Eye: Anreise, Öffnungszeiten und Tickets
Das London Eye steht am Südufer der Themse nahe der Westminster Bridge. Die Lage ist ideal, weil du den Besuch sehr gut mit Westminster, Big Ben, South Bank oder weiteren Attraktionen kombinieren kannst.
| Adresse | Riverside Building, County Hall, Westminster Bridge Road, London SE1 7PB |
| Nächste Stationen | Waterloo, Westminster, Embankment, Charing Cross |
| Fahrtzeit | ca. 30 Minuten |
| Öffnungszeiten | saisonal unterschiedlich; im Sommer häufig längere Öffnungszeiten bis ca. 20:30 Uhr |
| Tickets | online meist günstiger als vor Ort; Standard und Fast Track verfügbar |
| Spartipps | Online-Ticket, Kombitickets, Explorer Pass, Merlin-Angebote oder 2for1 prüfen |
FAQ zum London Eye
Lohnt sich das London Eye?
Das London Eye lohnt sich vor allem bei gutem Wetter und klarer Sicht. Für Erstbesucher und Familien kann die Fahrt ein schönes Erlebnis sein. Wenn dir nur eine gute Aussicht wichtig ist, gibt es aber günstigere Alternativen.
Wie lange dauert eine Fahrt mit dem London Eye?
Eine komplette Runde mit dem London Eye dauert ungefähr 30 Minuten.
Wie hoch ist das London Eye?
Das London Eye ist 135 Meter hoch.
Wie viele Gondeln hat das London Eye?
Das London Eye hat 32 Gondeln. Die Nummer 13 wird bei der Nummerierung ausgelassen, deshalb gibt es Gondeln mit Nummern von 1 bis 33.
Was sieht man vom London Eye?
Du siehst vor allem Big Ben, die Houses of Parliament, Westminster Bridge, die Themse, St Paul’s Cathedral, The Shard und viele weitere Bereiche der Londoner Innenstadt.
Ist Fast Track beim London Eye sinnvoll?
Fast Track lohnt sich vor allem an Wochenenden, in Ferienzeiten oder bei engem Zeitplan. An ruhigeren Tagen reicht aus meiner Sicht meist ein normales Ticket.
Wann ist die beste Zeit für das London Eye?
Die beste Zeit ist bei klarem Wetter. Besonders schön ist die Fahrt kurz vor Sonnenuntergang. Bei schlechtem Wetter würde ich den Besuch eher verschieben.
Ist das London Eye für Kinder geeignet?
Ja, das London Eye ist gut für Kinder geeignet. Die Fahrt ist ruhig, die Gondeln sind geräumig und die Aussicht ist leicht verständlich.
Welche Tube-Station ist am besten für das London Eye?
Die nächstgelegenen Stationen sind Waterloo und Westminster. Waterloo liegt auf der gleichen Themse-Seite wie das London Eye, Westminster direkt gegenüber auf der anderen Seite der Brücke.
Gibt es günstigere Alternativen zum London Eye?
Ja, zum Beispiel Sky Garden, Garden at 120, Tate Modern, St Paul’s Cathedral oder Westminster Cathedral. Einige Aussichtspunkte sind kostenlos oder deutlich günstiger.







2 Kommentare
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wow danke hätt eich mal rechtzeitig gelesen, nu hab ich ne Reserviereung für die Sky Garden Bar weil anders nicht mehr hochzukommen war und brauche smart casual Schuhe 🙂 Tolle Arbeit hier, danke!