The London Eye – Eine Runde mit dem Riesenrad der Superlative

Das The London Eye zählt wohl zu den bekanntesten Londoner Sehenswürdigkeiten. Kein Wunder war es doch 4 Jahre lang das größte Riesenrad der Welt.

The London Eye
Das London Eye von der Seite

Eine Fahrt mit dem London Eye steht wohl so gut wie auf jeder London To-Do-Liste. Immerhin gibt es pro Jahr knapp 3,5 Millionen Fahrgäste.

Bereits vor einigen Jahren habe ich meine erste und bisher auch letzte Runde mit London Eye gedreht. Irgendwie war ich von der Fahrt wohl nicht so beeindruckt und habe daher noch keinen Beitrag darüber geschrieben. Bei der Neuordnung der Sehenswürdigkeiten ist mir das dann aufgefallen und ich wollte euch meine Erfahrungen nicht vorenthalten.

Über das The London Eye

Aufgestellt wurde es zu den Millenniumsfeierlichkeiten im Jahr 2000. Eröffnet allerdings erst am 9. März 2000. Ursprünglich sollte es 2005 wieder abgebaut werden: wie wir alle wissen ist dies aufgrund des unerwartet großen Erfolgs bis heute nicht geschehen.

Bis heute ist es mit 135m Höhe das größte Riesenrad Europas und das fünftgrößte weltweit.

Anfang 2015 übernahm Coca Cola das Sponsoring und seitdem leuchtet das Rad nachts rot und trägt auch den offiziellen Namen “Coca Cola London Eye“.

Die Fahrt in einer der 32 Gondeln dauert knapp 30 Minuten. Bei gutem Wetter könnt ihr bis zu 40km weit schauen… bei schlechtem könnt ihr noch nicht mal Big Ben richtig erkennen.

InsiderNummeriert sind die Gondeln übrigens von 1 bis 12 und 14-33. Auf die 13 wurde aus sicherheitstechnischem Aberglauben verzichtet.

Eine Runde mit dem London Eye

Entscheidend für eine schöne Fahrt mit dem London Eye ist natürlich immer das Wetter. Um den fantastischen Ausblick auch wirklich genießen zu können ist ein klarer Himmel ein absolutes Muss. Dann könnt ihr mit etwas Glück auch den Tower of London oder sogar Windsor Castle sehen.

Aus diesem Grund bin ich kein Freund von reservierten Tickets mit fester Uhrzeit. Ist das Wetter schlecht, habt ihr das Geld zum Fenster raus geworfen. Wenn ihr nicht gerade in der Sommerzeit vor Ort seid, sind die Wartezeiten am Ticketschalter aber auch nicht so dramatisch.

Welche der vielen Sparmöglichkeiten für euch die Beste ist, müsst ihr selber entscheiden. Mit 2for1 kann man sicher am meisten sparen, wenn ihr Bedingungen einhaltet. Ich finde den London Explorer Pass auf jeden Fall eine interessante Option.

Nachdem ihr euch in die Warteschlange eingereiht habt, geht es nach der Ticketkontrolle in mit bis  25 Passagieren in eine der 32 Gondeln. Die Gondeln sind so groß, dass man genüg Platz hat um herum zu laufen und die Aussicht aus allen Blickwinkeln genießen kann.

The London Eye
Von Innen sind die Gondeln sehr geräumig

Die Gondeln sind bodentief verglast und da sie außen am Rad montiert sind, habt ihr eigentlich stets einen freien Rundumblick.

Viele weitere Attraktionen rund um das London Eye

In unmittelbarer Nähe findet ihr viele weitere Attraktionen wie den London Dungeon, das Sea Life Aquarium, Shrek Adventure und das 4D-Erlebnis des London Eye. Wer diese Attraktionen besuchen will, sollte sich den Merlin Pass holen.

Fazit

Bei meiner Fahrt war das Wetter mäßig und die Aussicht ganz okay. Ehrlich gesagt fand ich es eher langweilig und unspektakulär. Gute Aussicht habt ihr an vielen anderen Stellen in London genauso und vor allen Dingen günstiger. (z.B. Westminster Cathedral, St. Pauls und Skygarden)

Aber irgendwie gehört hat halt eine Fahrt mit dem London Eye doch zum Pflichtprogramm. Und gerade für Kinder ist es eine einfache und ungefährliche Möglichkeit London von oben zu erleben.

Ach ürbigens: Im Ticket ist ein 4D-Erlebnis enthalten, dass ihr im Gebäude gegenüber einlösen könnt. Das war aber so bescheuert, dass ich nicht großartig darüber berichten möchte.

Anreise, Öffnungszeiten, Ticket

Das London Eye steht am Südufer der Themse nahe der Westminster Bridge und gilt als eines der Wahrzeichen Londons.

Anreise: U-Bahn Westminster (Circle und District Line) oder Waterloo (Bakerloo und Northern Line)

Öffnungszeiten: täglich 10-20 Uhr, im Sommer (Juni-September) bis 21:30 Uhr (Stand 2017)

Tickets: vor Ort, aber besser vorab im Internet reservieren. (Fast Track möglich)

Spartipps: London Pass, London Explorer Pass, 2for1,Merlin Pass

Schreibe einen Kommentar

Show
Hide