Kreditkarte London – Welche Kreditkarte ist für London am besten geeignet? Wer in Großbritannien bezahlt, zahlt in Britischen Pfund und sollte deshalb vor allem auf zwei Dinge achten: keine Fremdwährungsgebühr und möglichst keine Gebühren beim Geldabheben. Noch wichtiger: In London kannst du inzwischen fast alles mit Karte, Smartphone oder Smartwatch bezahlen – einschließlich Bus und U-Bahn.

Große Mengen Bargeld musst du deshalb für eine normale London-Reise nicht mehr vorab wechseln. Eine gute Visa- oder Mastercard ohne Fremdwährungsgebühr reicht für die meisten Besucher völlig aus. Einige Karten eignen sich dafür allerdings deutlich besser als andere.

In diesem Beitrag vergleiche ich aktuelle Kreditkarten für London, erkläre die wichtigsten Gebühren und zeige dir, welche Karten sich für das kontaktlose Bezahlen im Londoner Nahverkehr eignen.

Inhalte

 

Kreditkarten für London – meine Kurzempfehlung

  • Sehr gut für London: easybank Visa, Bank Norwegian Visa, Hanseatic GenialCard
  • Gut zum Bezahlen: Advanzia Gebührenfrei Mastercard Gold
  • Nur bedingt: Curve Pay im kostenlosen Tarif
  • Weniger geeignet: ING Visa Debit wegen 2,20 % Fremdwährungsgebühr
  • Für London eher ungeeignet: PAYBACK American Express wegen 2 % Fremdwährungsgebühr
  • Wichtig: Bei Kartenzahlungen immer in GBP abrechnen lassen – nicht in Euro.

Brauche ich in London überhaupt noch Bargeld?

Für eine normale London-Reise komme ich mittlerweile mit sehr wenig Bargeld aus. Restaurants, Geschäfte, Museen, Pubs, Hotels und natürlich der öffentliche Nahverkehr akzeptieren Kartenzahlungen sehr weitgehend.

Gerade beim Transport ist die Karte sogar besonders praktisch: Bei Transport for London kannst du mit einer geeigneten kontaktlosen Bankkarte direkt durch die Schranken von Tube, DLR, Overground oder Elizabeth Line gehen und auch im Bus kontaktlos bezahlen.

Eine zusätzliche Oyster Card brauchst du als Erwachsener deshalb meist nicht mehr.

Mein Tipp:
Nimm eine gute Visa oder Mastercard ohne Fremdwährungsgebühr und zusätzlich eine zweite Karte als Reserve mit. Damit bist du für eine London-Reise normalerweise ausreichend ausgestattet.

Was macht eine gute Kreditkarte für London aus?

Für London sind aus meiner Sicht fünf Punkte entscheidend:

  1. 0 % Fremdwährungsgebühr für Zahlungen in Britischen Pfund
  2. keine oder geringe Jahresgebühr
  3. kostenlose Bargeldabhebung für den Fall, dass du doch Bargeld brauchst
  4. kontaktlose Zahlung beziehungsweise Apple Pay oder Google Pay
  5. Visa oder Mastercard für möglichst breite Akzeptanz

Eine vermeintlich kostenlose Kreditkarte kann bei einer London-Reise schnell teuer werden, wenn bei jeder Zahlung 2 % Fremdwährungsgebühr aufgeschlagen werden.

Kreditkarten für London im Vergleich

Karte Jahresgebühr Fremdwährung Bargeld Ausland London-Eignung
easybank Visa 0 € 0 % 0 €* sehr gut
Bank Norwegian Visa 0 € 0 % 0 €* sehr gut
Hanseatic GenialCard 0 € 0 % 0 € im Ausland* sehr gut
Advanzia Mastercard Gold 0 € 0 % 0 € Gebühr, aber Zinsen gut zum Bezahlen
Curve Pay Free 0 € bis 250 €/Monat 0 % kostenpflichtig bedingt
ING Visa Debit mit Girokonto 2,20 % 2,20 % + ggf. ATM-Gebühr eher schlecht
PAYBACK Amex 0 € 2 % 4 %, mind. 5 € eher schlecht

*Der Geldautomatenbetreiber kann unabhängig vom Kartenanbieter eine eigene Gebühr verlangen.

1. easybank Visa – ehemals Barclays Visa

Eine wichtige Änderung: Die bekannte Barclays Visa gibt es unter diesem Namen nicht mehr. Das deutsche Privatkundengeschäft wurde übernommen und läuft seit Februar 2026 unter der Marke easybank Deutschland.

Die kostenlose easybank Kreditkarte ist für London sehr interessant: Sie kostet keine Jahresgebühr und easybank verlangt weder für Zahlungen in Fremdwährung noch für Bargeldabhebungen im Ausland eine eigene Gebühr.

Vorteile

  • 0 € Jahresgebühr
  • 0 % Fremdwährungsgebühr
  • weltweit gebührenfrei bezahlen
  • weltweit gebührenfrei Bargeld abheben
  • Visa
  • Apple Pay und Google Pay
  • bis zu 59 Tage Zahlungsziel
  • echte Kreditkarte mit Kreditrahmen

Der wichtige Nachteil: Teilzahlung

Die easybank Visa ist eine Revolving-Kreditkarte. Wenn du die Rechnung nicht vollständig bezahlst, können hohe Kreditzinsen entstehen. Der effektive Jahreszins liegt aktuell bei über 20 %.

Achtung:
Die Karte ist nur wirklich günstig, wenn du den offenen Betrag vollständig zurückzahlst. Teilzahlung würde ich bei einer Reisekreditkarte möglichst vermeiden.

Auch interessant: Die automatische 100-%-Rückzahlung per monatlicher Lastschrift kann bei easybank ein zusätzliches monatliches Entgelt verursachen. Prüfe deshalb die aktuellen Rückzahlungsbedingungen vor dem Antrag.

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2. Bank Norwegian Visa

Eine inzwischen sehr interessante Alternative ist die Bank Norwegian Visa. Sie kostet keine Jahresgebühr und erhebt weder bei Kartenzahlungen in Fremdwährung noch bei Bargeldabhebungen eine eigene Gebühr.

Vorteile

  • 0 € Jahresgebühr
  • 0 % Fremdwährungsgebühr
  • 0 € Gebühr für Bargeldabhebungen
  • Visa
  • bis zu 44 Tage zinsfreies Zahlungsziel
  • Reiseversicherungspaket enthalten

Nachteil

Auch die Bank-Norwegian-Karte ist eine Kreditkarte mit Teilzahlungsfunktion. Wer einen offenen Saldo nicht vollständig ausgleicht, zahlt hohe Kreditzinsen.

Für London:
Aufgrund von 0 € Jahresgebühr, 0 % Fremdwährungsgebühr und gebührenfreien Bargeldabhebungen gehört die Bank Norwegian Visa aktuell zu den interessantesten kostenlosen Reisekreditkarten.
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3. Hanseatic Bank GenialCard

Auch die GenialCard der Hanseatic Bank ist eine gute Option für London. Die Visa kostet keine Jahresgebühr und Zahlungen in Britischen Pfund sind ohne Fremdwährungsgebühr möglich.

Vorteile

  • 0 € Jahresgebühr
  • 0 % Fremdwährungsgebühr
  • gebührenfreie Bargeldabhebung im Ausland
  • Visa
  • Apple Pay und Google Pay
  • kein zusätzliches Girokonto notwendig

Zu beachten

  • Bargeldabhebungen am Geldautomaten in Deutschland kosten derzeit 3,95 €.
  • Die voreingestellte Teilzahlung kann hohe Zinsen verursachen.

Für London ist der erste Punkt natürlich kaum relevant. Wichtig ist eher, die Rückzahlungseinstellungen im Blick zu behalten.

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4. Advanzia Gebührenfrei Mastercard Gold

Die Gebührenfrei Mastercard Gold der Advanzia Bank ist schon lange eine beliebte Reisekreditkarte und bleibt auch 2026 für London interessant.


Advanzia Mastercard Gold für London

Vorteile

  • 0 € Jahresgebühr
  • 0 % Auslandseinsatzgebühr
  • keine eigene Gebühr für Bargeldabhebungen
  • bis zu sieben Wochen zinsfreies Zahlungsziel bei Einkäufen
  • Mastercard
  • kontaktloses und mobiles Bezahlen
  • Reiseversicherung inklusive
  • kein zusätzliches Girokonto notwendig

Der Haken bei Bargeld

Bei der Advanzia-Karte musst du zwischen Gebühr und Zinsen unterscheiden. Advanzia erhebt zwar keine Bargeldabhebungsgebühr, Bargeldverfügungen werden aber grundsätzlich verzinst.

Ich würde die Karte deshalb in London hauptsächlich zum Bezahlen verwenden und Bargeld mit einer anderen Karte abheben.

Auch bei der Reiseversicherung aufpassen

Der Versicherungsschutz ist an Bedingungen geknüpft. Unter anderem müssen mindestens 50 % der gesamten Transportkosten mit einem anerkannten Beförderungsunternehmen über die Advanzia Mastercard bezahlt worden sein. Vor einer Reise solltest du deshalb die aktuellen Versicherungsbedingungen lesen.

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5. Curve Pay – früher mein Favorit, heute genauer hinsehen

Curve finde ich vom Konzept weiterhin spannend: Du kannst mehrere vorhandene Kredit- und Debitkarten in einer Wallet bündeln und anschließend über eine Curve-Karte beziehungsweise Curve Pay bezahlen.

Die kostenlose Variante ist 2026 allerdings deutlich eingeschränkter als früher.

Curve Pay Free aktuell

  • 0 € monatliche Grundgebühr
  • mehrere Zahlungsquellen in einer Wallet
  • bis 250 € Fremdwährungsumsatz pro Kalendermonat ohne Curve-FX-Gebühr
  • danach 2,99 % FX-Gebühr
  • keine kostenlosen Bargeldabhebungen im Free-Tarif
  • 1,5 % zusätzliche Währungsumrechnungsgebühr am Wochenende
  • Apple Pay und Google Pay

Wer nur einen kurzen London-Trip macht und unter 250 € Fremdwährungsumsatz bleibt, kann Curve Free weiterhin nutzen. Für Hotel, Restaurants, Shopping und Nahverkehr ist dieses Limit aber schnell erreicht.

Die kostenpflichtigen Tarife Curve Pay X, Pro und Pro+ haben deutlich höhere Fremdwährungslimits und teilweise kostenlose Bargeldabhebungen.

Mein aktuelles Fazit zu Curve:
Als Karten-Wallet weiterhin interessant. Als alleinige kostenlose Reisekarte für London würde ich Curve Pay inzwischen nicht mehr vor easybank, Bank Norwegian oder GenialCard empfehlen.
Kreditkarte London
Curve Pay Mastercard

 

 

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6. ING Visa Debit – praktisch, aber für London nicht optimal

Ich selbst nutze die ING und bin mit der Bank grundsätzlich zufrieden. Für eine London-Reise ist die aktuelle ING Visa Debit aber nicht meine erste Wahl.

Wichtig: Es handelt sich nicht mehr um eine klassische Kreditkarte, sondern um eine Debitkarte. Umsätze werden direkt beziehungsweise zeitnah mit dem Girokonto verrechnet.

Problem für London

Bei Zahlungen und Bargeldabhebungen in Fremdwährung berechnet die ING aktuell ein Auslandseinsatzentgelt von 2,20 %. Da in London in Britischen Pfund bezahlt wird, betrifft das praktisch jeden normalen Karteneinsatz.

Bei 1.000 € Kartenumsatz während einer Reise wären das allein rund 22 € Fremdwährungsentgelt.

Für London:
Die ING Visa funktioniert grundsätzlich, ist wegen der Fremdwährungsgebühr aber eher eine gute Reservekarte als meine bevorzugte Reisekarte.
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7. PAYBACK American Express – kostenlos, aber nicht für Pfund-Zahlungen

Die PAYBACK American Express ist weiterhin dauerhaft ohne Jahresgebühr erhältlich und interessant, wenn du PAYBACK-Punkte sammeln möchtest.

Für eine London-Reise würde ich sie trotzdem nicht als Hauptkarte einsetzen.

Vorteile

  • 0 € Jahresgebühr
  • PAYBACK-Punkte bei Kartenzahlungen
  • Apple Pay und Google Pay
  • kontaktloses Bezahlen
  • monatliche Komplettabrechnung

Nachteile in London

  • 2 % Auslandseinsatzentgelt bei Zahlungen in Britischen Pfund
  • 4 % Bargeldabhebungsgebühr, mindestens 5 €
  • Amex wird zwar sehr häufig akzeptiert, Visa und Mastercard sind als alleinige Reisekarte aber flexibler

Zum PAYBACK-Sammeln in Deutschland kann die Karte interessant sein. Für eine Reise in ein Nicht-Euro-Land gibt es jedoch deutlich günstigere Karten.

Kreditkarte London
PAYBACK American Express Kreditkarte

 

 

Mit der Kreditkarte Bus und U-Bahn bezahlen

Ein großer Vorteil einer passenden Kreditkarte ist, dass sie in London gleichzeitig deine Fahrkarte sein kann. Transport for London akzeptiert kontaktlose Karten und mobile Zahlungsmittel auf seinen Verkehrsmitteln.

Du hältst deine Karte bei Tube, Overground, Elizabeth Line oder DLR beim Betreten und Verlassen der Station an den gelben Kartenleser. Im Bus musst du nur beim Einsteigen antippen.

Das System berechnet die einzelnen Fahrten automatisch und berücksichtigt Tages- und Wochenlimits.

Alle Details findest du in meinem ausführlichen Beitrag über kontaktloses Bezahlen als Alternative zur Oyster Card.

Sehr wichtig bei TfL

Immer dieselbe Karte oder dasselbe Gerät benutzen. Eine physische Kreditkarte und dieselbe Karte in Apple Pay gelten für das TfL-System als zwei unterschiedliche Zahlungsmittel.

Immer in Britischen Pfund bezahlen!

Ein besonders wichtiger Spartipp gilt unabhängig davon, welche Kreditkarte du verwendest.

Manche Kartenterminals und Geldautomaten fragen:

  • Pay in GBP?
  • oder Pay in EUR?

Wähle normalerweise GBP – Britische Pfund.

Bei einer Abrechnung in Euro führt der Händler oder Geldautomatenbetreiber die Umrechnung selbst durch. Dieses Verfahren nennt sich Dynamic Currency Conversion (DCC) und enthält häufig einen schlechteren Wechselkurs beziehungsweise einen zusätzlichen Aufschlag.

Merksatz:
In Großbritannien mit einer guten Reisekreditkarte immer in GBP zahlen und die Euro-Umrechnung am Terminal ablehnen.

Bargeld in London abheben

Auch wenn du kaum Bargeld benötigst, kann es sinnvoll sein, etwas Reserve dabei zu haben.

Achte beim Geldautomaten auf drei mögliche Kosten:

  1. Gebühr deiner Kreditkartenbank
  2. Fremdwährungsgebühr deiner Kreditkarte
  3. zusätzliche Gebühr des Geldautomatenbetreibers

Auch eine Kreditkarte, deren Anbieter „kostenlose Bargeldabhebung“ verspricht, kann die Gebühr eines fremden Automatenbetreibers nicht verhindern.

Und auch hier gilt: Am Automaten immer die Abrechnung in GBP wählen. Mehr dazu in meinem Beitrag „Bargeld abheben in London„.

Debitkarte oder echte Kreditkarte?

Für normale Zahlungen in London funktionieren beide Varianten. Es gibt aber einen wichtigen Unterschied:

Kartentyp Abrechnung Reiseeinsatz
Debitkarte direkt vom Girokonto für Bezahlen und TfL normalerweise problemlos
Credit / Charge spätere Abrechnung bei Hotels und Mietwagen häufig praktischer

Gerade bei Mietwagen oder Hotel-Kautionen würde ich deshalb zusätzlich eine echte Kreditkarte mit ausreichendem Kreditrahmen mitnehmen.

Meine Kreditkarten-Strategie für London

Ich würde mich auf einer Reise nie nur auf eine einzelne Karte verlassen. Karten können gesperrt werden, Terminals können eine Karte ablehnen und im schlimmsten Fall kann sie verloren gehen.

So würde ich es machen

  1. Hauptkarte: Visa oder Mastercard ohne Fremdwährungsgebühr
  2. Reservekarte: Karte eines anderen Anbieters
  3. Smartphone: Hauptkarte zusätzlich in Apple Pay oder Google Pay
  4. Bargeld: nur kleiner Notfallbetrag
  5. TfL: konsequent dieselbe Karte bzw. dasselbe Gerät benutzen

Welche Kreditkarte würde ich für London nehmen?

Situation Meine Wahl
kostenlose Allround-Reisekarte easybank Visa / Bank Norwegian / GenialCard
hauptsächlich Kartenzahlungen auch Advanzia Mastercard Gold
mehrere vorhandene Karten bündeln Curve Pay
nur ING vorhanden funktioniert, aber Fremdwährungsgebühr beachten
PAYBACK-Punkte sammeln Amex in Deutschland – für London eher andere Karte nutzen

Mein Fazit: Die beste Kreditkarte für London

Für London brauchst du keine spezielle „London-Kreditkarte“. Eine Visa oder Mastercard ohne Jahres- und Fremdwährungsgebühr reicht vollkommen aus.

Besonders interessant sind aktuell die kostenlose easybank Visa, Bank Norwegian Visa und Hanseatic GenialCard. Alle drei eignen sich deutlich besser für Zahlungen in Britischen Pfund als Karten mit 2 % oder mehr Auslandseinsatzentgelt.

Die Advanzia Mastercard Gold bleibt eine gute Karte für Einkäufe, bei Bargeldabhebungen musst du aber die sofort anfallenden Zinsen berücksichtigen. Curve ist als Karten-Wallet weiterhin spannend, der kostenlose Tarif ist für eine komplette London-Reise inzwischen aber recht eingeschränkt.

Die wichtigste Regel bleibt ohnehin: Immer in Britischen Pfund bezahlen und eine zweite Karte als Reserve mitnehmen.

Meine Empfehlung

Hauptkarte: Visa oder Mastercard mit 0 % Fremdwährungsgebühr.

Reserve: zweite Karte eines anderen Anbieters.

Nahverkehr: kontaktlos mit derselben Karte oder demselben Smartphone.

Am Terminal: immer GBP statt EUR auswählen.

FAQ: Kreditkarte in London

Welche Kreditkarte ist für London am besten?

Ideal ist eine Visa oder Mastercard ohne Jahresgebühr und ohne Fremdwährungsgebühr. Aktuell gehören easybank Visa, Bank Norwegian Visa und Hanseatic GenialCard zu den interessanten kostenlosen Optionen.

Kann ich in London mit einer deutschen Kreditkarte bezahlen?

Ja. Visa und Mastercard werden sehr weit verbreitet akzeptiert. Wichtig ist weniger, ob die Karte aus Deutschland stammt, sondern welche Gebühren deine Bank für Zahlungen in Britischen Pfund verlangt.

Brauche ich in London Bargeld?

Für einen normalen Städtetrip nur wenig. Viele Zahlungen lassen sich kontaktlos erledigen. Einen kleinen Bargeldbetrag als Reserve kann man trotzdem dabeihaben.

Kann ich meine Kreditkarte für die London Underground nutzen?

Ja, geeignete kontaktlose Visa-, Mastercard- und American-Express-Karten können bei Transport for London direkt als Zahlungsmittel für Pay as you go verwendet werden.

Brauche ich dann noch eine Oyster Card?

Als Erwachsener mit funktionierender kontaktloser Karte meistens nicht. Für Kinder von 11 bis 15 Jahren kann eine Oyster Card mit Young Visitor Discount dagegen deutlich günstiger sein.

Soll ich in London in Euro oder Pfund bezahlen?

Bei einer guten Reisekreditkarte solltest du normalerweise Britische Pfund auswählen. Eine Umrechnung in Euro durch Händler oder Geldautomaten enthält häufig einen zusätzlichen Wechselkursaufschlag.

Ist die ING Visa gut für London?

Sie funktioniert, ist aber wegen des aktuellen Auslandseinsatzentgelts von 2,20 % für Zahlungen in Britischen Pfund nicht besonders günstig.

Ist die PAYBACK American Express gut für London?

Als Hauptkarte eher nicht. Bei Fremdwährungszahlungen fallen aktuell 2 % Auslandseinsatzentgelt an. Für Bargeld ist sie wegen der Abhebungsgebühr noch weniger attraktiv.

Ist Curve für London noch empfehlenswert?

Das Konzept ist weiterhin interessant, aber der kostenlose Tarif hat nur noch ein begrenztes gebührenfreies Fremdwährungsvolumen. Für einen größeren Reiseumsatz sind andere kostenlose Karten oft günstiger.

Was passiert, wenn meine Karte in London nicht funktioniert?

Deshalb solltest du immer eine zweite Karte eines anderen Anbieters mitnehmen. Ideal ist eine Kombination aus Visa und Mastercard.

Kann ein Geldautomat trotz kostenloser Kreditkarte Gebühren verlangen?

Ja. Der Geldautomatenbetreiber kann eine eigene Gebühr verlangen, auch wenn deine Bank selbst keine Abhebungsgebühr berechnet.

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