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Eine der Hauptattraktionen außerhalb von London ist Windsor Castle.

Das Schloss Windsor gilt als das größte und älteste durchgängig bewohnte Schloss der Welt.

Anreise
Anreise: bequem ab Paddington Station mit dem Zug nach Windsor (Windsor & Eton Central Rail Station), ca. 30 Min Fahrtzeit

Eintritt: ca. £ 20

Weitere Infos und Buchungsmöglichkeiten findet ihr auf der Internetseite des Schlosses.

Neben dem Buckingham Palace und dem Palace of Holyroodhouse in Edinburgh ist Windsor die dritte offizielle Residenz der Queen und befindet sich mit dem gesamten Windsor-Anwesen im Besitz der Krone.

Windsor Castle

Windsor Castle ist 900 Jahre alt und das Highlight der kleinen Stadt Windsor. Das graue,langgestreckte Schloss liegt hoch über dem kleinen Örtchen Windsor. Die imposanten Türme und Mauern von Windsor Castle sind schon von weitem zu erkennen.  In seiner fast eintausendjährigen Geschichte änderte und entwickelte sich das Schloss entsprechend den bevorzugten Baustilen, Vorlieben, Erfordernissen und finanziellen Möglichkeiten der jeweiligen Monarchen. Eduard III. war der Monarch, der den Umbau der Burg von einer Festung hin zu einem komfortablen Palast begann.

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Falls keine offiziellen Anlässe gegeben sind, kann das Schloss  und das knapp 50.000 m² große Anwesen fast das ganze Jahr über besichtigt werden. Informiert aber sicherheitshalber stets vorher im Internet über die aktuellen Öffnungszeiten. Schließlich wird das Schloss ab und an auch noch von den Royals benutzt.

Das Schloss bietet neben einem großen Waffenarsenal auch viel Kunsthandwerk und schicke Möbel. Man erhält einen kleinen Einblick in das Leben der Royal Family. Die eindrucksvollen Staatsgemächer sind mit Kostbarkeiten aus der Royal Collection ausstattet, einschließlich der einiger bekannter Gemälde von Rubens, Holbein, Brueghel und Van Dyck.

Innerhalb des Schlosses findet ihr Queen Mary’s Doll’s House, ein Puppenhaus mit Miniaturgemälden, Antikmöbeln und sogar elektrischen Licht.

Im Eintritt von Schloss Windsor ist auch der Besuch der St. Georgs-Chapel eingeschlossen, in der Prinz Edward und Sophie Rhys-Jones 1999 geheiratet haben.

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Windsor und Eton

Aber auch der Ort Windsor selbst ist sehenswert. Neben dem Standesamt in der High Street (hier haben Charles und Camilla geheiratet), findet ihr im historischen Bahnhof die Wachsfigurenausstellung Royalty and Empire. Die kleinen winkligen Gassen laden zum spazieren und staunen ein.

Über eine Fußgängerbrücke gelangt ihr nach Eton. Die bekannte und gleichnamige Privatschule findet ihr ebenso wie das Museum of Eton Life, das die Geschichte der Schule vorstellt.

Tipp Knapp 5km südwestlich von Windsor liegt Legoland. Für Fans der kleinen Bausteine und Kinder sicherlich ein Highlight. Ein Besuch lässt sich prima mit dem Aufenthalt in Windsor kombinieren.

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Vom Tower zum Canary Wharf

Diese Fahrradtour vom Tower zum Canary Wharf führt euch entlang der Themse und ihr könnt den Ausblick auf die Londoner Skyline genießen.

Dauer: ca. 1-2 Stunden,

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Wir starten am Tower of London. Dieser ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Direkt am Tower findet ihr eine Leihstation und könnt euch hier mit einem Fahrrad ausstatten. Mit dem Rad geht es nun einmal um den Tower herum in Richtung Themse. Genießt den Ausblick auf die Tower Bridge, The Shard, die City Hall und viele weitere Highlight.

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St. Katherine Docks

Radelt nun entspannt an der Promenade entlang, unter der Tower Bridge hindurch und dann links zu den St.Katherine Docks. Hier könnt ihr das Fahrrad ein wenig schieben oder gemütlich am Wasser entlang durch das schicke Wohngebiet fahren.

St. Katherine Docks 360 Blick
St. Katherine Docks 360 Blick (3D fähig mit google cardboard)

In den St. Katherine Docks findet regelmäßig ein Foodmarket statt  und im Dickens Inn könnt ihr euch schon mal die Speisekarte anschauen.

Wir verlassen die St. Katherine Docks und fahren weiter zum Shadwell Basin. Die Straße verläuft hier nun parallel zur Themse und wer mag kann nun noch einen Blick in den Wapping Rose Garden werfen, bevor ihr euch einen Zugang zur Promenade direkt an der Themse sucht. Ein paar hundert Meter hinter dem Garten findet ihr z.B. einen kleine Durchfahrt.

An der Themse entlang

Nun können wir unsere Fahrt direkt an der Themse fortsetzen. Hinter euch seht ihr die Tower Bridge und vorne kann man schon Londons Finanzzentrum Canary Wharf erkennen.

Themse bei Wapping 360 Grad Blick
Themse bei Wapping 360 Grad Blick (3D fähig mit google cardboard)

Canary Wharf

Folgt einfach dem Weg entlang der Themse soweit wie möglich und genießt dabei den herrlichen Ausblick. Sobald ihr den Weg direkt an der Themse verlassen müsst, könnt ihr der Beschilderung in Richtung Canary Wharf folgen und dort euer Rad an einer der zahlreichen Stationen abgeben.

Die reine Fahrzeit bis hierhin sollte eigentlich in 25 Minuten machbar sein. Solltet ihr an der ein oder andere Stelle etwas länger verweilen möchten, dann müsst ihr zwischendurch das Rad abstellen und eine Neues mieten. Auf der Strecke befinden sich einige Stationen: Schaut dazu einfach oben auf die Karte.

Fahrradtour vom Tower zum Canary Wharf
Canary Wharf 360 Grad Blick (3D fähig mit google cardboard)

In Londons Finanzzentrum angekommen könnt ihr euch das Museum of Docklands (Eintritt kostenlos) und den Crossrail Roof Garden ansehen oder euch in einer der zahlreichen Pubs und Restaurant stärken. Im Anschluss bietet sich eine kleine Shoppingtour in den zahlreichen Geschäften unterhalb der Hochhäuser an.

Video Fahrradtour vom Tower zum Canary Wharf

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Marylebone, eine begehrte Wohngegend am südlichen Stadtrand. Dieser Spaziergang zeigt euch das dörfliche Flair, das sich Marylebone mit seinen kleinen Läden und Cafés erhalten hat.

Fakten
Dauer: ca. 3-4 Stunden

Startpunkt: Baker Street (U-Bahn: Baker Street)

Tipp: Die Route lässt sich prima mit einem der anderen Spaziergänge kombinieren.

Download der Route als pdf-Datei zum ausdrucken.

Spaziergang 10 -Marylebone

Gerade wenn das englische Wetter mal wieder nicht so mitspielt bietet sich dieser Spaziergang an, da ihr bei Bedarf einige Zeit in Museen oder Geschäften verbringen könnt.

Marylebone Spaziergang
Sherlock Holmes Museum

 

An der Baker Street angekommen könnt ihr neben dem Sherlock Holmes Museum natürlich einen Besuch bei Madame Tussauds einplanen. Die berühmten Wachsfiguren erfreuen sich auch nach vielen Jahrzehnten großer Beliebtheit und werden stetig ergänzt. Nebenan zeigt der Stardome eine wechselnde 4D Show.

Marylenone City Church
City Church

Wer keinen Lust auf Wachsfiguren hat, überquert die viel befahrene Marylebone Road, geht an der University of Westminster vorbei und kommt dann zur St. Marylebone Parish Church. Der dazugehörige Park stammt noch aus dem 18. Jahrhundert und bietet heute eine Oase der Ruhe vor dem Trubel der Stadt.

Exklusives Einkaufserlebnis

Marylebone High Street
Marylebone High Street

Weiter geht es auf die Marylebone High Street. Sie ist der Mittelpunkt des Stadtviertels. Ihr findet zahlreiche Shops, Boutiquen und Patisserien und könnt nach Lust und Laune Designermöbel, schicke Kleidung oder leckeres Essen bestaunen und genießen.

Auf dem Farmers‘ Market (sonntags 10am – 2pm) könnt ihr allerlei Dinge vom Land wie Blumen, Obst und Gemüse und Essen erwerben.

Weiter auf der Marylebone High Street geht es nun rechts in die George Street zur Wallace Collection. Neben einem schönen Café gibt es eine Sammlung von Malerei und Kunsthandwerk aus dem 17.-18. Jahrhundert zu bewundern.

Marylebone Farmers Market
Farmers Market

Nun geht es zur Marylebone Lane die sich östlich von der High Street abzweigt. Hier findet ihr alt eingesessene Geschäfte wie VV Rouleaux (Ansteckblumen), The Button Queen (Knöpfe) und Paul Rothe and Sons (Sandwiches).

Nur ein paar Schritte entfernt in der Wigmore Street finden Klassikfreunde die Wigmore Hall in der vorwiegend Kammerkonzerte stattfinden.

In der kleinen Fußgängerzone St. Christopher’s Place findet ihr unzählige Modelläden mit weitreichenden Angeboten.

Wir nähern uns langsam der Innenstadt und wer bisher noch erfolglos beim Shopping war, wird auf der Oxford Street sicherlich das ein oder andere bekannte Geschäft seiner Wahl finden.

Unser Spaziergang endet mit einem Besuch des riesigen Kaufhauses Selfridges. Es lohnt sich auf jeden Fall, auch wenn ihr nur die Inneneinrichtung bewundern wollt.

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Die Londoner Vororte Richmond und Kew sind abwechslungsreiche Ziele für alle, die einfach mal mehr von London und seiner Umgebung sehen wollen.

Richmond Bridge
Richmond Bridge

Richmond ist nach einem Palast von Henry VIII benannt. Das attraktive Dorf mit seinen Villen im georgianischen Stil, eleganten Galerien und seiner atemberaubenden Natur ist bei gutem Wetter einen Tagesausflug wert um auch mal die Gegend außerhalb der Innenstadt zu erkunden.

Die Anreise nach Richmond ist mit der Tube (Haltestelle Kew Gardens, District Line) und mit South West Trains ab Waterloo Station möglich.

Anreise mit dem Boot

Viel schöner und deutlich spannender ist aber die Anreise über die Themse. Am besten ihr steigt ab Blackfriars Bridge (www.thamesclippers.co.uk) ein. Während der rund 90 minütigen Fahrt könnt ihr in Ruhe einige der bekannten Sehenswürdigkeiten Londons vom Wasser aus betrachten. So geht es vorbei an Big Ben und London Eye und dem Hauptquartier des MI6.

Battersea Powerstation
Battersea Powerstation

Weiter flussaufwärts seht ihr auf der linken Seite die Battersea Power Station, ein ehemaliges Kohlekraftwerk und heute ein Investitionsobjekt. Das Nordufer säumt das Chelsea Royal Hospital, das Altersheim der britischen Armee und die Chelsea Old Church.

Wer mag steigt am Putney Pier aus und fährt auf dem ausgeschilderten „Thames Path“ mit dem Rad weiter bis nach Richmond (ca.7,5 km). Ein Rad solltet ihr vorab für ca. 24€ am Tag mieten (On you bike). Es kann mit auf die Themseschiffe genommen werden. Ihr könnt natürlich auch ab Putney Pier eines der Santander Mieträder nutzen. Allerdings sind die Stationen hier eher dünn gesäht und in Richmond gibt es keine Stationen.

In Putney fließt die Themse deutlich langsamer und ihr könnt den Fluss und die Natur genießen. Wer sich stärken möchte findet an der Hammersmith Bridge einen schönen Pub namens Blue Anchor.

Kew Gardens

Palmenhaus Kew Garden
Palmenhaus Kew Garden

Am südwestlichen Stadtrand von Richmond erstrecken sich die Kew Gardens, die königlichen botanischen Gärten. Sind sind 120 ha groß und sind seit 2003 Unesco-Weltkulturerbe. In den Gärten gibt es einige Highlights zu bestaunen. Das Alpine House ist eine 10m hohe Glaspyramide und beherbergt ca. 300 alpine Pflanzen. In den beiden Plamenhäusern (Chinese Pagoda und Princess of Wales Conservatory) gedeihen Pflanzen aus zehn Klimazonen.

Tree Top Walk
Tree Top Walk

Ein besonderes Highlight ist der Tree Top Walk, wo ihr in luftiger Höhe durch die Baumwipfel laufen und den Ausblick genießen könnt. Sehenswert ist auch die Sackler Crossing, eine Fußgängerbrücke aus Granit.

Außerdem findet ihr im Garten den Kew Palace (kostet zusätzlich Eintritt).

Wer einen London Pass hat, kann Kew Gardens übrigens kostenlos besichtigen!

Richmond

Weiter geht es Richtung Richmond wo ihr an der Themse den stilvollen Pub „The White Cross“ findet.

Einen Spaziergang durch Richmond lohnt sich in jedem Fall.

Bis ins 17. Jahrhundert hatte Richmond einen prachtvollen Palast, den Richmond Palace, von dem ihr heute leider nur noch das Pförtnerhäuschen bewundern könnt. Ein paar Kilometer weiter findet ihr aber das Barockschloss Hampton Court. Mit dem Rad von den Kew Gardens bis Richmond sind es je nach gewählter Strecke zwischen 12 und 14km. Bei Bedarf könnt ihr ab Kew Gardens oder Richmond auch wieder den Zug nach Hampton Court nehmen.

Richmond Terrace Field
Wunderschöner Ausblick auf die herrliche Landschaft

Auf dem Weg liegen noch die Richmond Terrace Gardens. Hier habt ihr einen wunderschönen Ausblick auf die Themse und die umliegende Gegend.

Hampton Court

Kardinal Thomas Wolsley, Schatzkanzler von Henry VIII ließ 1514 diesen Landsitz bauen und schenkte ihm später dem König. Ansehen solltet ihr euch auf jeden Fall die Tudorküche, die Tennishalle und den ältesten Irrgarten Englands. Besonders im Frühjahr könnt ihr auch die blühenden Gärten bestaunen.

Unweit des Palasts findet ihr den Richmond Park, der größte der acht royalen Parks in London. Hier laufen sogar Hirsche frei umher.

Die Rückfahrt könnt ihr schnell und bequem mit dem Zug ab Hampton Court zurück zur Waterloo Station in 35 Minuten erledigen.

Alternative Anreisemöglichkeiten
Da man die Entfernungen und die Dauer der einzelnen Abschnitte leicht unterschätzt habe ich sie hier noch einmal zusammengefasst.

Alternative 1

  • Boot: Blackfriars Bridge nach Putney Pier ca. 90 Min
  • Rad: Putney Pier nach Kew Gardens ca. 7,5 km (30 Min)
  • Rad: Kew Gardens nach Richmond ca.3km (15 Min)
  • Rad: Richmond nach Hampton Court Palace ca. 9km (40 Min)
  • Zug: Hampton Court Palace nach Waterloo Station ca. 35 Min

Alternative 2

  • Boot: Westminster Pier nach Kew Gardens ca. 90 Min (www.wpsa.co.uk)
  • Tube: Kew Gardens nach Richmond ca. 5 Min
  • Zug: Richmond nach Hampton Court ca. 30 Min
  • Zug: Hampton Court Palace nach Waterloo Station ca. 35 Min

Alternative 3

  • Boot: Westminster Pier nach Hampton Court Palace ca. 3,5 Std
  • Zug: Hampton Court Palace nach Waterloo Station ca. 35 Min

Londons Finanzzentrum Canary Wharf bietet einen spannenden Kontrast zu den vielen alten und kulturell spannenden Plätzen in London. Es ist jung und dynamisch, trendy und hochmodern. Quasi ein kleines Manhattan an der Themse mit über 90.000 Beschäftigten.

Sich einmal dieses Londoner Stadtviertel anzusehen ist absolut lohnenswert.

Ihr erreicht Canary Wharf mit der Tube (Jubilee Line) oder der DLR (West India Quay oder Canary Wharf). Auch eine Fahrt mit dem Boot (Thames Clippers) von Greenwich oder London City ist interessant.

Vom Tower zum Canary Wharf mit dem Rad

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Ein besonderer Tipp ist die Fahrt mit dem Rad. Es führt ein Radweg entlang der Themse vom Tower bis zum Canary Wharf. Hier könnt ihr bei gutem Wetter einen herrlichen Ausblick auf das Wasser und die Natur genießen.

Blick auf Canary Wharf
Blick auf Canary Wharf

Bei dieser Gelegenheit solltet ihr euch auch direkt die St. Katherine Docks anschauen und von dort aus mit dem Rad starten.

St. Katherine Docks
St. Katherine Docks

Die Londoner Docklands befinden sich im Osten von London. Sie bestehen aus den Stadtteilen Southwark, Tower Hamlets, Newham, Lewisham und Greenwich.

Früher waren die namensgebenden Docks einTeil des Hafens von London, einst der größte Hafen der Welt. Nachdem die Schifffahrt aufgegeben wurde, hat man das brachliegende Gelände nach und nach für Wohn- und Geschäftszwecke umgewandelt. Es entstanden große Bürogebäudekomplexe wie Canary Wharf.

Cabot Square

Cabot Square
Cabot Square

In der Gegend um den Cabot Square findet ihr ihr neben modernen und aufregenden Wolkenkratzern auch viele fantasievoll gestaltete Brücken über die ausgedehnten Wasserflächen. Fast jedes bekannte Unternehmen aus der Finanzwelt hat hier seinen eigenen Tower. Wochentags findet ihr hauptsächliche Businessmenschen in Anzug und Krawatte, am Wochenende ist die Gegend wie ausgestorben. Touristen verirren sich nur selten in die Gegend, obwohl es einiges zu sehen gibt.

Shoppingcenter Canary Wharf
Shoppingcenter Canary Wharf

 

Wie eine futuristische Kathedrale wirkt die von Sir Norman Foster entworfene U-Bahn Station, deren mit Glas überdachten Rolltreppen direkt auf eine große Piazza führen. Hier habt ihr einen wunderschönen Blick auf die unzähligen Hochhäuser, die vielen Hafenbecken und gepflegten Grünflächen. Alles ist sauber und wirkt wie gerade eben erst eröffnet.

Neben der beeindruckenden Architektur der Gebäude, befindet sich unterhalb der vielen Hochhäuser ein riesiges Einkaufszentrum mit allerei bekannten Shops, Bistros und Restaurants.

Museen und Nightlife

Aus dem grandiosen unterirdischen Bahnhofsgebäude der Jubilee Line strömen morgen die Menschenmassen wie Ameisen aus ihrem Bau auf dem Weg zu ihren Büros. Aber auch die Architektur des Bahnhofs ist sehr imposant.

West India Quay
Blick vom West India Quay

Das Museum of Docklands gibt euch einen Einblick in die Geschichte der Docklands. Der Eintritt ist frei und ihr könnt auf den fünf Etagen einiges über die Entstehungsgeschichte der Docklands erfahren. Dank der Spiel- und Lernabteilung ist der Besuch auch mit Kindern interessant.

In unmittelbarer Umgebung des Museums findet ihr viele Restaurants und Bars mit großen Außenterassen. Hier kann man wunderbar die Sonne und den Blick aufs Wasser genießen.

Verbindet man den Aufenthalt mit einer Hotelübernachtung vor Ort (Tipp Tune Hotel) so könnt ihr auch das Nachtleben noch ein wenig in das Nachtleben eintauchen. Abends findet sich viele der Geschäftsleute in den Bars und Pubs der Umgebung ein, um ein Feierabendbier zu trinken.

Jamie Oliver Fans sollten versuchen einen Tisch in Jamie’s Italian zu ergattern. Für Anhänger von Gordon Ramsay ist ein Besuch des The Narrow angesagt. Die Terrasse des Restaurants liegt direkt an der Themse.

Wer seinen Besichtigung nicht nur auf Canary Wharf beschränken will, sollte sich über einen Spaziergang durch die Docklands Gedanken machen oder die Fahrt ins nahegelegene Greenwich fortsetzen.

Info

Geschichte der Docklands

Bereits zur Zeit der Römer wurde an den Londoner Kais ein reger Warenaustausch betrieben. Im Mittelalter blühlte der Handel dann richtig auf.

Im 18. Jh. war Londons Hafen der größte der Welt. Im 19. Jh. erreichten die Docks ihre Glanzzeit. Um Tee, Kaffee, Seide, Gewürze und viele weitere Waren aus der ganzen Welt von den Schiffen zu löschen wurden die Themseufer von der Tower Bridge bis zu Gallions Reach in Docks und Kais aufgeteilt. Das erste – West India Dock – eröffnete 1802, das letzte 1921.

Mit dem Niederganz des Empire nach dem zweiten Weltkrieg, begann auch der Niedergang der Docks. Bereits in der 70er Jahren waren sie nur noch ein heruntergekommens Niemandsland mit leerstehenden Lagerhallen.

Für viele Touristen reicht London auch heute noch nur bis zur Tower Bridge. Dabei wurde bereits ab 1975 mit der Sanierung begonnen. In der Wapping Street wurden erstmals Lagerhäuser in Apartements umgewandelt und die alten Pubs modernisiert.

Mittlerweile ist das alte Hafengelände fast völlig umgewandelt und wird auch als Wasserstadt des 21. Jahrhunderts bezeichnet.

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Im Londoner Film Musuem findet ihr die wirklich interessante Ausstellung „Bond in Motion“.

Bond in Motion – Ein Muss für echte James Bond Fans

In dieser Ausstellung findet man die meisten Fahrzeuge und auch Flug- und Unterwassergeräte der Bond Filme. Beschreibungen findet man bei allen Fahrzeugen und bei einigen läuft der dazu gehörige Filmabschnitt auf einem Bildschirm daneben oder darüber. Berühren ist verständlicherweise verboten aber fotografieren ist erlaubt (ohne Blitz). Für Bond Fans ein Muß und für alle anderen zumindest eine interessante Sammlung von Fahrzeugen.

Ihr findet alle Fahrzeuge aus den Bond Filmen einschließlich des Rolls-Royce Phantom III, der Aston Martin DB5 und dem Lotus Esprit S1.

Bond in Motion - Spectre

Neu ist die Ausstellung zu SPECTRE mit Autos, Requisiten, Modellen und Kostümen aus dem neuesten Bond-Abenteuer! Alle Fahrzeuge sind die tatsächlichen diejenigen, die in den Filmen verwendet wurden.

Die Ausstellung umfasst:

  • Eine breite Palette von Fahrzeugen wie Autos und Motorräder
  • Miniaturmodelle
  • Props von James-Bond-Filmen
  • 1/3 Modell im Maßstab von AgustaWestland Hubschrauber
  • Action-Boards
  • Und so viel mehr!

Eintritt und Anreise

Tickets für Bond in Motion gibt es vor Ort oder deutlich günstiger vorab online bei dayswithoutkids.

Family of Four = £29 (Standardpreis= £38)
2 x Erwachsene= £19 (Standardpreis = £29)
1 x Erwachsener(16+) = £10 (Standardpreis = £14.50)
Kinder (5-15) = £7.50 (Standardpreis) = £12.50)
(Kinder unter 5 haben freien Eintritt)

Das London Film Museum findet ihr direkt am Covent Garden.

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Polizeistation Trafalgar SquareLondons kleinste Polizeistation findet ihr am südöstlichen Teil des Trafalgar Square. Die meisten Touristen laufen achtlos an ihr vorbei. Zu sehr ist man auf den Platz mit seinen imposanten Löwen und der Säule fixiert. Sie gehört zu den vielen kleineren Sehenswürdigkeiten in London.

Die „Police box“ genannten Polizei-Mini-Stationen waren früher einmal im ganzen Land anzutreffen. Heute haben Kameras weitgehend die Aufgaben der Stationen übernommen.

Die Polizeistation am Trafalgar Square wurde im Jahr 1926 errichtet und diente als kleine Überwachungsstation, in die genau ein Bobby hineinpasste.

Dieser Vertreter der Metropolitan Police hatte die Aufgabe, den Trafalgar Square im Auge zu behalten, da dieser gerne für Demonstrationen genutzt wurde. Sollte eine dieser Protestversammlungen einmal aus dem Ruder laufen, konnte der Bobby in seinem kleinen Häuschen schnell zum Telefon greifen, welches direkt mit der Einsatzzentrale in Scotland Yard verbunden war, und Verstärkung herbeirufen.Beim abheben des Telefonhörers begann ein Licht oben auf der Polizeistation zu blinken, was anderen Polizeibeamten, die sich in der Nähe aufhielten, signalisierte, dass Hilfe benötigt wurde.

 

Wer sich diese kleine Kuriosität einmal ansehen möchte, die „Police Box“ steht auf dem Trafalgar Square gleich neben der U-Bahnstation Charing Cross und der Statue von Sir Henry Havelock.

Das kleine unscheinbare Häuschen wird heute als Lager der städtischen Reinigung benutzt.

 

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Vom Regierungsviertel (Houses of Parliament, Big Ben, Westminster) nur einen kurzen Fußmarsch entlang der Themse entfernt, findet ihr nach überqueren der Vauxhall Bridge den Stadtteil London Vauxhall. ein echter Geheimtipp für alle Londonfans.

Beim überqueren der Vauxhall Bridge seht ihr bereits das auch als Filmkulisse bekannte Gebäude des britischen Secret Service (MI6).

MI6 Gebäude
MI6
Duck Tour London
Duck Tour London

Direkt daneben starten die London Duck Tours ihre Fahrt durch die Themse. Übrigens eine sehr interessante Art und Weise die Stadt gleichzeitig zu Land und auch vom Wasser aus zu erkunden.

Der Cycle Superhighway 5 führt seit einiger Zeit ebenfalls durch London Vauxhall. Der Fahrradweg ist mit Hilfe von festen Barrieren vom Autoverkehr getrennt und soll das radeln so noch angenehmer und bequemer machen. Eine Fahrradstation findet direkt gegenüber der Vauxhall-Bus-Station.

Rund um den Bonnington Square findet ihr viele nette Läden, Restaurant & Cafes aber auch wunderschöne Gärten. Der Gartenarchitekt Dan Pearson setzte vor einigen Jahren die ersten Pflanzen. Heute wiegt sich der Bambus im, die Vögel zwitschern und es grünt und blüht vor jedem Haus in der Nachbarschaft. Hier findet ihr auch das Bonnington Square B&B.

Aber auch die Gegend um den Vauxhall Pleasure Garden ist sehenswert. So findet sich für die Kinder die Vauxhall City Farm zu dem einige Tiere zum anfassen und ein Obst- und Gemüsegarten gehört. Angrenzend an den Garten findet ihr die St. Peter’s und St. Anne Church. Beide sind durchaus eine kurze Besichtigung wert.

Vauxhall Pleasure Garden Panorama
Vauxhall Pleasure Garden Panorama

Kunstliebhaber finden in der Newport Street Gallery die private Ausstellung des bekannten Künstlers Caruso St. John.

Im Brunswick House, einem dreistöckigen Backsteingebäude mit tiefen weißen Fenstern, findet ihr ein modernes Restaurant mit interessanten Menüs und einer netten Bar.

London Vauxhall ist für London Insider auf jeden Fall einen Besuch wert. Auf dem Rückweg in die Innenstadt könnt ihr noch einen Abstecher beim Imperial War Museum machen.

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Wer in einer alten Stadt wie London unters Pflaster schaut, findet leicht verborgene Schätze. Man muss auf alles gefasst sein: ein Fresko aus dem 1. Jahrhundert, ein Paar mittelalterliche Schlittschuhe, oder auch ein Elefantenzahn wurde schon gefunden.

Bewegte Historie

London ist eine der ältesten europäischen Hauptstädte und hier lebten nacheinander Römer, Sachsen, Normannen, Tudors, Georgianer, Regency-Dandys und Viktorianer. Alle veränderten die Stadt, schufen neue prunkvolle Bauten und legten eine neue Lage über das schon Bestehende. Heute liegt London auf einer neun Meter dicken archäologischen Schichttorte.

verborgene Schätze im Untergrund

Das Problem dabei: London ist zugleich eine höchst lebendige Stadt und es ist immer etwas in Bewegung. Eine Großbaustelle folgt auf die andere. In der Nähe der Farringdon Station lag im Mittelalter ein großer Pestfriedhof. Anhand der Gebeine, die dort gefunden wurden, lässt sich das Leben in jener harten Zeit rekonstruieren.

Auf den Straßen London herrscht eigentlich immer reger Verkehr. Daher ergeben sich für die Archäologen sich nur selten und kurz Gelegenheiten, den Betondeckel zu heben und unter der Erde nach archäologischen Artefakten zu graben.

Doch seit im historischen Zentrum ein Bauboom ausgebrochen ist, haben Forscher die einmalige Chance, einen Blick unter die Oberfläche zu werfen und die Geschichte der Stadt zu erforschen. Die Ausbeute ist überwältigend. Die bisherigen Funde umfassen ein beachtliches Spektrum. So gibt es Funde aus dem frühen Mesolithikum (vor etwa 11000 Jahren) bis zur späten viktorianischen Zeit gegen Ende des 19.Jahrhunderts.

Farringdon Station
Farringdon Station

Aber auch alte, schon vor Jahrhunderten aufgelöste, dann überbaute und vergessene Friedhöfe werden bei den Bauarbeiten immer wieder entdeckt. Die Ausgrabungen liefern faszinierende Momentaufnahmen der Londoner Lebensverhältnisse im Lauf der letzten Jahrhunderte.
Auf der großen Baustelle wo bald der europäische Hauptsitz des Medienimperiums von Bloomberg London, eröffnet werden soll, stießen die Arbeiter in der zwölf Meter tiefen Baugrube auf eine der bedeutendsten frührömischen Stätten, die je in London entdeckt wurden. Mitten im alten Bezirk Cordwainer kamen nach und nach ganze Straßen, Fachwerkhäuser und Läden mit eingezäunten Vorgärten aus der Zeit nach 60 n. Chr. zum Vorschein. Sie waren so gut erhalten, dass selbst die Archäologen nur staunen konnten. Über 14 000 Artefakte wurden im Laufe der Grabungsarbeiten gefunden, darunter Münzen, Amulette, Zinnteller, Keramiklampen, Lederstiefel und -sandalen und mehr als 900 Kisten mit Töpferware. Sie helfen das Alltagsleben im römischen London besser zu verstehen.
Viele Funde sind sehr gut erhalten, denn früher floss hier, mitten im römischen Londinium, ein kleiner Wasserlauf namens Walbrook dessen Staunässe konservierte fast alles, was in die Erde fiel.

 

Pestopfer
Pestopfer

Neben der Baustelle von Bloomberg ist der Bau der Crossrail, eine neue Pendlerverbindung für Bahn und U-Bahn, eine wichtige Quelle für neue Funde. Es ist das größte Bauvorhaben und zugleich die größte Grabungsstätte Europas und durchquert die Stadt von Ost nach West. Seit 2009 laufen die Arbeiten. Allein die Tunnel haben eine Gesamtlänge von 42 Kilometern. Für den Bau einer unterirdischen Schalterhalle muss man auf dem alten Bedlam-Friedhof die Überreste von mehr als 3 300 Londonern exhumieren. Die meisten von ihnen waren im 16. und 17. Jahrhundert gestorben, als die Pest immer wieder in den Straßen von London wütete. In den Kirchhöfen stapelten sich damals die Leichen. Die Stadt musste handeln und beschloss, einen öffentlichen Friedhof für die vielen Toten anzulegen. Als der Friedhof um das Jahr 1738 geschlossen wurde, war er hoffnungslos überfüllt. Schätzungsweise 30000 Tote wurden dort begrabenDas ganze Spektrum der Gesellschaft ist hier vertreten, von Verrückten über Kriminelle bis zur Gattin eines ehemaligen Lord Mayor of London. Man hofft durch die Untersuchung der Knochen etwas über die Evolution des Pestbakteriums zu erfahren.

Es dürfte ein ziemlich grauenvolles Leben gewesen sein, das die Einwohner des mittelalterlichen London geführt hatten. Isotopen und Knochenuntersuchungen an Skeletten aus dem 14. und 15. Jahrhundert legen das jedenfalls nahe. Viele Menschen litten an Mangelernährung, jeder Sechste hatte Rachitis. Man quälte sich mit kaputten Zähnen und Zahnabszessen, die harte Arbeit schädigte den Rücken und überlastete die Muskeln.
Auf die Landbevölkerung, die auf der Suche nach einem besseren Leben war, dürfte die Stadt trotz allem wie ein Magnet gewirkt haben. Isotopenuntersu­chungen zeigen, dass beinahe die Hälfte der untersuchten Skelette von Personen stammen, die außerhalb der Stadt aufgewachsen waren.

Oberirdische Funde

Man muss in London aber gar nicht immer tief graben. Beeindruckende Teile der römischen Stadtmauer aus dem zweiten Jahrhundert findet ihr immer noch deutlich sichtbar, etwa in Tower Hill und in St. Alphage Garden. In der Nähe des Museum of London sprengten deutsche Bomben 1940 ein Stück der alten Befestigung frei. In einer benachbarten Tiefgarage parken heute die Autos direkt neben einem der ursprünglichen Stadttore. Und wer sich beim Friseur an der Gracechurch Street, Ecke Leadenhall Market, die Haare schneiden lässt, kann im Souterrain einen Stützbogen der römischen Basilika aus dem zweiten Jahrhundert bewundern.
Zudem bietet die Themse durch den ständigen Wechsel von Ebbe und Flute eine große archäologische Fundgrube.

Haltet also bei eurem Aufenthalt in London immer die Augen auf. Vielleicht entdeckt ihr auch noch den ein oder anderen verborgenen Schatz.

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London als Filmkulisse ist euch aus vielen verschiedenen Blockbustern sicherlich schon bekannt, auch wenn ihr noch nie in London gewesen seid.

Harry Potter

London als FilmkulisseEin Foto am Gleis 9 ¾ ist mittlerweile legendär und wohl eine der prominentesten Drehorte in London. Ihr findet das beliebte Fotomotiv an der King’s Cross Station. Die St. Pancras Railway Station wurde übrigens für Außenaufnahmen des Bahnhofs genutzt. Am Leadenhall Market, könnt ihr die Zaubererbank Gringott‘s und die Winkelgasse finden.
Die Exihibition Hall des Australia House (Temple Tube Station ) diente als Kulisse für den Innenbereich der Zauberbank.
Im Reptilienhaus des Londoner Zoos unterhielt sich Harry Potter im ersten Teil “Harry Potter und der Stein der Weisen” mit der Schlange Nagini in Schlangensprache.

Sehenswert sind auch die Kulissen in Oxford und Umgebung. Die Mensa des Christ Church Colleges ist bekannt als der Speisesaal in Hogwarts, und die Old Bodleian Library diente als Bücherei der Madam Pince Pate.
Im Film diente übrigens die Durham Cathedral, eine Kathedrale in der Stadt Durham im Nordosten Englands als Kulisse für Hogwarts.
Die Warner Bros Harry Potter Tour liegt etwas außerhalb von London, gibt euch aber die Möglichkeit in der Welt der Filme einzutauchen und viele originale Requisiten aus den 8 Filmen zu bestaunen.

 

Leadenhall Market
Leadenhall Market

James Bond und Sherlock Holmes

London hat nicht nur für Harry Potter Fans viel zu bieten. Auch für viele anderen bekannte Filme diente London als attraktiver Drehort.
Die Bekanntesten sind sicherlich Sherlock Holmes und James Bond.
Wer 2016 den neuen James Bond „Spectre“ gesehen hat wird sicherlich auch die Szenen im Drehort London bemerkt haben.
Bond Fans finden etwa das MI6, an der Adresse der Bank of England und im Raum 34 der National Gallery wurden die Treffen von James Bond und das Q gedreht. In Skyfall diente das Somerset House als Kulisse für das Verteidigungsministerium. Es befindet sich am Ufer der Themse in der Nähe der Waterloo Bridge.
Sherlock Holmes Liebhaber finden den Drehort der Baker Street erstaunlicherweise nicht an selbiger Adresse sondern 187 North Gower Street im Stadteil Camden und das St Barth Hospital in West Smithfield. In der Baker Street 221b findet ihr neben einem Nachbau des Arbeitszimmers des Privatermittlers und den Schlafräumen von Sherlock und Watson auch nebenan das Sherlock-Holmes-Museum. Im Souvenirshop könnt ihr allerlei Andenken rund um die Geschichten von Holmes und Watson erwerben.

Weitere Drehort von Sherlock Holmes in London:

  • Freemason’s Hall, Great Queen Street, Covent Garden, London, England
  • Old Royal Naval College, Greenwich, London, England
  • The Reform Club, Pall Mall, St. James’s, London, England
  • College of Heralds, Queen Victoria Street, Blackfriars, London, England
  • Finsbury, London, England
  • University College London, Bloomsbury, London, England

Weitere Kulissen

Portobello Road
Portobello Road

Aber auch Filme wie „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“, „Notting Hill“, „The Da Vinci Code“, „The King´s Speech“, „Love Actually“, „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ wurden teilweise in London gedreht.
Die Suche nach der blauen Tür aus „Notting Hill“ die ihr im gleichnamigen Stadtteil finden würdet, könnt ihr euch mittlerweile sparen. Die berühmte Requisite wurde für einen guten Zweck versteigert und durch ein neues, etwas anders aussehendes Exemplar ersetzt.
Etwas außerhalb von London, nahe Newbury, kommen Fans der preisgekrönten Serie Downton Abbey ganz auf ihre Kosten. Dort befindet sich nämlich das aus dem 19. Jahrhundert stammende Herrenhaus Highclere Castle, das den Schauplatz für die Geschichten rund um die Familie Crawley und ihre Bediensteten bildet.
Wer sich für die verschiedenen Filmkulissen interessiert sollte sich für eine der vielen Stadtführungen z.B. über walks.com oder Brit Movie Tours (20% Rabatt mit London City Pass) anmelden und so die verschiedenen Drehorte erkunden.

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Star Wars Identities kommt ab dem 18. November 2016 offiziell nach London in die O2.

Star Wars Fans können also ihren Londonaufenthalt mit einem Besuch der Ausstellung verbinden

Tipp Aktuell gibt es bei timeout günstige Karten für die Ausstellung bereits ab £15 (Erwachsene) und £8 (Kinder)! Buchbar nur bis zum 09.03.2017

Was ist Star Wars Identities?

Star War Identities ist nicht einfach nur eine Ausstellung sondern lädt Dich ein, Dich selbst zu entdecken. Gehörst du eher zur Dunklen Seite oder zur Hellen Seite der Macht?

Neben einer umfangreichen Sammlung von Star Wars Kostümen, Modellen, Requisiten und Kunstwerken die es zu bestaunen gilt, begebt ihr euch gleichzeitig auf eine interaktive Reise in die Identität.

Renommierte Wissenschaftler aus den Bereichen Psychologie, Neuropsychologie, Biochemie und Genetik haben die Ausstellung in die drei Bereiche „Ursprung“, „Einflüssen“ und „Entscheidungen“ gegliedert. Diese splitten sich wiederum in 10 Komponenten auf, die das Wesen der Star Wars-Helden und Deine persönliche Identität erklären.

In der Ausstellung erfährst Du in kurzen Videofilmen und anhand von Ausschnitten aus den Star Wars– Filmen, welche Rolle diese Faktoren bei der Bildung unserer Identität spielen.

Was gibt es zu sehen?

Die Sammlung umfasst alle sechs Star Wars-Filme, ausgewählte Artefakte aus Star Wars: Das Erwachen der Macht sowie die fortlaufende Fernsehserie Star Wars: The Clone Wars™.

Darunter sind z.B.

  • 200 originale Kostüme
  • Requisiten
  • Modelle
  • Kunstwerke
  • R2-D2
  • Millennium Falken und Anakins Podracer in Lebensgröße
  • Seltene Schätze, von denen viele zum allerersten Mal gezeigt werden

Lass dir von Dutzenden von Kostümen und Requisiten deiner Lieblingscharaktere, originalen Kunstwerken und Modellen den Atem rauben und wirf einen einmaligen Blick hinter die Kulissen der Filmproduktion.

Wann, Wo, Wieviel?

Vom 18. November 2016 bis zum 03. September 2017 in der Londoner O2 Arena.

Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag 10.00 – 19:30 Uhr (letzter Eintritt 18:00 Uhr)

* 24., 26., und 31.12 2016 und am 1. Januar letzter Eintritt 16:00 Uhr

Preise:
OFF PEAK / PEAK (Wochenende, Feier- und Ferientage)
Erwachsene £ 20.00 / £ 25.00 (ab 16 Jahre)

Kinder £ 10.00 7 £ 15.00 (5-15 Jahre)

Familien £ 48.00 / £ 60.00 (2 Erwachsene und 2 Kinder)

Reservierung notwendig.

Anreise

Tube: Jubilee Line bis North Greenwich

Bus: 108, 129, 132, 161, 188, 422, 472 or 486

weitere Möglichkeiten

TIPP Nutzt die Chance und kombiniert den Besuch mit einem Spaziergang und einer Fahrt mit der Emirates Air Line Seilbahn!

[ratings]

In Sachen Fußball ist London sicher ein Mekka für Fußballfans: Immerhin fünf Clubs aus London spielen in der wohl attraktivsten Liga der Welt, der Premier League.

Und auch die Fußballstadien sind allesamt sehr sehenswert. Ein Fußballspiel im Mutterland des Fußballs zu besuchen, ist für jeden, der auch nur ein bisschen was für Fußball übrig hat mit Sicherheit ein Erlebnis.

Londons Fußballclubs

Mit zwölf Proficlubs innerhalb der Stadtgrenzen und zahlreichen weiteren Clubs im Umkreis, findet sich in London eine Dichte an Teams, wie sie es sonst in dieser Form wohl in keiner anderen Stadt der Welt gibt. Die Clubs sind so verschieden, wie die Menschen, die in London leben und nahezu jeder (britische) Einwohner der Stadt hegt Sympathien für einen bestimmten Verein und ist interessiert an Fussball.

Zudem ist London Sitz des englischen Fußballverbands, der FA, und nach dem Umbau des Wembley Stadions wieder Austragungsort für alle Länder- und Pokalendspiele. London war zudem Austragungsort der WM 1966 (Wembley und White City Stadium) und der EM 1996 (Wembley Stadium).

Derzeit vertreten 14 Clubs London im englischen Profifussball. Neben den im In- und Ausland bestens bekannten großen Clubs wie Arsenal und Chelsea, machen gerade die restlichen, unbekannteren Vereine den besonderen Reiz aus und sorgen für eine immense fussballerische Vielfalt. Seit vielen Jahren ist London in allen vier Profiligen vertreten.

Arsenal FC
Chelsea FC
Crystal Palace FC
Tottenham Hotspur FC
West Ham United FC

Londons Fußballstadien

Bei der großen Anzahl an Clubs, die über alle Spielklassen verteilt sind, ist es selbstverständlich, dass sich auch die Stadien stark voneinander abheben. Dies bezieht sich nicht nur auf die Kapazität, sondern auch auf das Baujahr und damit verbunden auf die Architektur, auf den Zustand, etwaige Ausbaumaßnahmen und die umgebenden Örtlichkeiten.

Name
Kapazität
Club
Stadionbesichtigung
Wegbeschreibung
Emirates
60.000
Arsenal FC
linksymbol£20,sparen mit Londonpass oder 2für1linksymbol
Stamford Bridge
42.000
Chelsea FC
linksymbol£19, sparen mit 2für1linksymbol
Upton Park (Boleyn Ground)
35.000
West Ham United FC
linksymbol
White Hart Lane
35.000
Tottenham Hotspur FC
 ab linksymbol£20 linksymbol
Selhurst Park
23.000
Crystal Palace FC
PDF_iconsmall
Wembley
90.000
——–
linksymbol£19, sparen  mit  Londonpass   oder 2für1linksymbol

Fussballinlondon hat einen interessanten Beitrag, wie man alle 14 Stadien an einem Tag besichtigen kann. Aber das ist sicher nur was für die ganz harten Fußballfans.

Tickets

Dank der steigenden Ticketpreise in den letzten Jahren, ist es mittlerweile wesentlich leichter geworden, an Tickets für Fußballspiele in London zu kommen. Man benötigt eine Kreditkarte und kann dann bequem über das Internet oder die Hotline der einzelnen Clubs bestellen. Es empfiehlt sich die Ticktes vorab zu bestellen. Aber natürlich könnt ihr auch noch spontan vor Ort versuchen, ein Ticket zu ergattern. Es ist in den niedrigeren Ligen zwar unwahrscheinlich, dass die Spiele schon vor dem Spieltag ausverkauft sind, dennoch kann man so Enttäuschungen vermeiden.

Euch sollte aber klar sein, dass in England die Tickets erheblich teurer sind als in Deutschland. Als Größenordnung kann man mit ca. 40 bis 70 Euro pro Premier League Spiel rechnen. Soagr in der League Two fallen noch um die 25 Euro für eine Karte an. Ermäßigte Karten (Concessions), z.B. für Studenten, findet man in der Premier League eigentlich kaum. Nur für Kinder und Rentner gelten verbilligte Konditionen.

Für die Fahrt zum Stadion könnt ihr die öffentlichen Verkehrsmittel und somit in der Regel eure vorhandenen Tickets nutzen.

[ratings]

Kostenlose Angebote in London gibt es viele, denn London bietet ein Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Attraktionen. Einige davon sind teuer, aber es gibt auch viele kostenlose Angebote.

Man kann sich problemlos mehrere Tage in London aufhalten und viele spannende Dinge erleben, ohne dafür teuren Eintritt zahlen zu müssen.

Im folgenden Beitrag erhaltet ihr eine Übersicht über die vielen kostenlosen oder preiswerten Angebote in der Stadt.

Kostenlose Angebot in London – Übersicht

Museen

British Museum
British Museum

Parks

Entgegen der gängigen Meinung, regnet es in London nicht immer: Scheint die Sonne locken die Parks von London zum Spazieren und Picknicken. Zu den schönsten Parks Londons zählt sicherlich der größte innerstädtische Park, der Hyde Park, in dem sich unter anderem der kleine See „The Serpentine“ befindet. Bei schönem Wetter kann am Lido sogar im See geschwommen werden. Ein Spaziergang durch Londons grüne London lohnt sich auf jeden Fall. Im Westen geht der Hyde Park in die Kensington Gardens über, die zum Kensington Palace gehören, dem Wohnsitz der Prinzen William und Harry. Im Osten des Hyde Park, gegenüberliegend vom Buckingham Palace, findet ihr noch den Green Park.

Aussicht Royal Observatory
Greenwich Park

Der Greenwich Park ist einer der königlichen Parks in London. Er wurde 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit ernannt. Hier befinden sich das National Maritime Museum und der ehemalige königliche Palast Queen’s House. In der Mitte des Parks liegt das Royal Greenwich Observatory. Ihr könnt den Park im Rahmen der Spaziergang 6 besichtigen.

Vielfältige Aktivitäten bietet auch der gepflegte Regent’s Park weiter nördlich mit einem Boating Lake, kostenlosen Sportplätzen und dem im Sommer sehr beliebten Open Air Theatre. Am schönsten ist jedoch Hampstead Heath: Vom Gipfel des Parliament Hill bietet sich ein fantastischer Ausblick über die Innenstadt von London und ihre Skyline. Sollte es im Sommer richtig warm sein, kann in den Teichen von Hampstead Heath auch geschwommen werden.


Sehenswürdigkeiten

  • Big Ben und das Houses of Parliament
  • Buckingham Palace
  • Tower Bridge
  • Royal Courts of Justice
  • Westminster Abbey und St. Pauls Cathedral – Die zwei berühmtesten Kirchen von London
  • Speakers’ Corner in Hyde Park
  • St. Paul’s Cathedral (nur als Messebesucher)
  • Docklands
  • Wachablöse vor dem Buckingham Palace
  • Skygarden (Tipp!)

Märkte

6 Märkte, die du in London gesehen haben solltest

  • Camden Lock Market (Gemischt)
  • Columbia Road Market (Blumen)
Petticoat Lane Market (Kleidung)
  • Portobello Road Market – Schnäppchenjäger aufgepasst! Hier kann man neben Lebensmitteln samstags auch Second-Hand-Bekleidung und Antiquitäten finden.
  • Harrod’s – Londons berühmtes Kaufhaus
  • The London Silver Vaults (Schmuck)
  • weitere Märkte findet ihr in einem gesonderten Beitrag.

Führungen und Rundgänge

walk london

Walk London hat sieben Routen für Spaziergänge in London zusammengestellt, um die Bevölkerung vom Sofa hochzukriegen. Einer dieser Stadtrundgänge ist der Jubilee Walkway, der Londons Hauptattraktionen miteinander verbindet. Bei dem Rundgang kommst Du an folgenden Sehenswürdigkeiten vorbei: St. Paul’s Cathedral, Tower of London, Tower Bridge, London Eye, Houses of Parliament, Trafalgar Square uvm.

Die Route ist mit silbernen Schilden, die im Fußboden eingelassen sind, ausgeschildert. Du kannst Dich also nicht verlaufen. Der Jubilee Walkway hat insgesamt 5 Abschnitte. Der Dritte Abschnitt, der City Loop, ist für die meisten Touristen am interessantesten. Auf Walk London gibt es kostenlose Webeschreibungen und Karten zu den einzelnen Stadtrundgängen.

Viele der Parks in London waren früher nur für die Königliche Familie zugänglich. In diesen Parks gibt es jetzt kostenlose geführte Touren. Gleich vorweg, die Touren führen euch nicht an den klassischen Touristenattraktionen vorbei, somit perfekt für etwas Insider-Sightseeing! Eine Liste der Parks und die Öffnungszeiten findet ihr auf http://www.royalparks.org.uk/events/

Stadtrundfahrt

Oder macht doch einfach eine kostenlose Stadtrundfahrt mit der Linie 11.

Ausserdem findet ihr hier auf meinem Blog zahlreiche Touren und Spaziergänge.

 

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